Anleihen – ein Einblick in den Anleihenmarkt
Anleihen bringen feste Zinsen und gelten als Ruhepol im Portfolio. Hier erfährst du, wie sie funktionieren und was Begriffe wie Kupon, Laufzeit und Bonität für dich bedeuten.

Anleihen
Anleihen verstehen: Was hinter dem Anleihenmarkt steckt und welche Rolle Zinspapiere im Portfolio spielen
Während Aktien die ganze Aufmerksamkeit bekommen, läuft der Anleihenmarkt fast unbemerkt im Hintergrund, obwohl er weltweit deutlich größer ist. Das Prinzip ist im Kern einfach: Wer eine Anleihe kauft, leiht dem Herausgeber Geld. Das kann ein Staat sein, ein Unternehmen oder eine Bank. Im Gegenzug gibt es regelmäßige Zinszahlungen und am Ende der Laufzeit den investierten Betrag zurück. Klingt langweilig im Vergleich zu Kursraketen am Aktienmarkt – ist aber genau deshalb für viele Anleger ein stabilisierender Baustein im Portfolio.
Ganz so simpel ist es in der Praxis allerdings nicht. Die Zinshöhe hängt direkt von der Bonität des Herausgebers ab – Staatsanleihen von Deutschland zahlen weniger als Unternehmensanleihen eines mittelständischen Betriebs, weil das Ausfallrisiko ein anderes ist. Dazu kommt die Laufzeit: Langfristige Anleihen reagieren deutlich stärker auf Zinsänderungen als kurzfristige. Steigen die Marktzinsen, sinkt der Kurs bestehender Anleihen – und umgekehrt. Dieses Zusammenspiel aus Zinsniveau, Bonität und Laufzeit bestimmt, wie rentabel und wie sicher eine Anleihe tatsächlich ist.
Rund um das Thema Anleihen zeigen wir dir, wie der Anleihenmarkt funktioniert, welche Anleihetypen es gibt und in welchen Situationen festverzinsliche Wertpapiere eine sinnvolle Ergänzung zur Aktienanlage darstellen – damit du besser einschätzen kannst, ob und wie Anleihen in deine Anlagestrategie passen, gerade in Zeiten schwankender Zinsen und unsicherer Märkte.




