ETFs – einfach und breit investieren
Entdecke, wie der ETF-Markt strukturiert ist, welche Faktoren für die Auswahl relevant sind und weshalb ETFs häufig als Basis einer Anlagestrategie genutzt werden.

ETFs
ETFs verstehen: Wie breit gestreutes Investieren einfach und kostengünstig funktioniert
Einzelne Aktien auswählen, Bilanzen lesen, Branchen analysieren, wer so investiert, braucht Zeit, Wissen und starke Nerven. ETFs machen es anders. Ein einziger ETF kann Hunderte oder sogar Tausende Unternehmen gleichzeitig abbilden, weil er einen kompletten Index nachbaut – etwa den DAX, den S&P 500 oder den MSCI World. Statt auf ein einzelnes Unternehmen zu setzen, ist das Geld automatisch über viele Branchen, Länder und Unternehmensgrößen verteilt. Genau diese Streuung ist einer der wichtigsten Schutzmechanismen beim Investieren, weil der Ausfall eines einzelnen Titels nicht das ganze Portfolio nach unten zieht.
Dazu kommt der Kostenfaktor. Weil ETFs keinen Fondsmanager brauchen, der aktiv Entscheidungen trifft, liegen die laufenden Gebühren oft bei einem Bruchteil dessen, was aktiv gemanagte Fonds verlangen. Das klingt nach einem kleinen Unterschied, summiert sich über zehn oder zwanzig Jahre aber auf mehrere Tausend Euro – Geld, das bei einem aktiven Fonds in die Verwaltung fließt statt in die eigene Rendite. Gleichzeitig zeigen Studien immer wieder, dass die Mehrheit der aktiven Fonds ihren Vergleichsindex langfristig ohnehin nicht schlägt. ETFs liefern also nicht weniger, sondern für die meisten Anleger sogar mehr.
Im Mittelpunkt steht, wie ETFs aufgebaut sind, welche Unterschiede es zwischen physischer und synthetischer Replikation gibt und worauf du bei der Auswahl achten solltest – von der Indexzusammensetzung über die Kostenquote bis zur Frage, ob ein ausschüttender oder thesaurierender ETF besser zu deiner Strategie passt.





