Dispokredit – für kurzfristigen finanziellen Spielraum

Orientiere dich, wie ein Dispokredit genutzt wird, welche Kostenaspekte relevant sind und welche Rolle er bei vorübergehendem Liquiditätsbedarf spielt.

Dispokredit

Dispokredit: Kurzfristiger finanzieller Spielraum auf dem Girokonto

Manchmal reicht das Guthaben auf dem Konto nicht ganz bis zum Monatsende, eine unerwartete Rechnung, eine Autoreparatur oder der Zeitpunkt zwischen zwei Gehaltseingängen. Genau für solche Situationen gibt es den Dispokredit. Er erlaubt es, das Girokonto bis zu einem festgelegten Betrag zu überziehen, ohne vorher einen separaten Kredit beantragen zu müssen.

Die Höhe des Dispos richtet sich in der Regel nach dem regelmäßigen Einkommen – häufig liegt der Rahmen beim Zwei- bis Dreifachen des monatlichen Nettogehalts. Praktisch ist, dass keine festen Rückzahlungsraten existieren: Sobald Geld auf dem Konto eingeht, reduziert sich der genutzte Dispo automatisch. Allerdings sind die Zinsen deutlich höher als bei einem klassischen Ratenkredit. Wer den Dispo über längere Zeit in Anspruch nimmt, zahlt also spürbar drauf.

Im Mittelpunkt steht, wie der Dispokredit funktioniert, in welchen Situationen er sinnvoll eingesetzt werden kann und ab wann sich der Wechsel zu einer günstigeren Finanzierungsalternative lohnt – damit eine kurzfristige Überbrückung nicht unbemerkt zum dauerhaften Kostenfaktor wird.

Dispokredite

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  • Geduldete Überziehung beim Dispo: Kosten & Unterschiede

    Die geduldete Überziehung entsteht, wenn das Girokonto über den eingeräumten Dispositionskredit hinaus belastet wird. Banken tolerieren diese Überziehung meist für kurze Zeit, verlangen dafür jedoch deutlich höhere Zinsen als beim regulären Dispo. Die Zinssätze für geduldete Überziehungen liegen oft zwischen fünfzehn und achtzehn Prozent und damit spürbar über dem normalen Dispozins.

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