Themen in diesem Artikel:
- Was ist eine Partnerkarte: Erfahre, wie eine Zusatzkarte funktioniert und welche Arten es für Giro- und Kreditkonten gibt.
- Vorteile einer Partnerkarte: Entdecke, wie du durch gemeinsame Kontoführung, Bonusprogramme und geteilte Gebühren im Alltag profitierst.
- Nachteile und Risiken: Verstehe die gesamtschuldnerische Haftung, die Auswirkungen auf die SCHUFA und die eingeschränkte Privatsphäre.
- Partnerkarte beantragen: Lerne die Voraussetzungen kennen und folge der Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Beantragung.
- Kosten einer Partnerkarte: Finde heraus, welche Jahresgebühren, Abhebe- und Auslandseinsatzgebühren bei Partnerkarten anfallen können.
- Anbieter im Vergleich: Vergleiche kostenlose Angebote von Direktbanken mit den Premium-Karten von Visa, Mastercard und Co.
- Kündigung und Verwaltung: Erfahre, wie du eine Partnerkarte sicher kündigst, bei Verlust sperrst oder den Inhaber wechselst.
- Alternativen zur Partnerkarte: Prüfe, ob ein Gemeinschaftskonto (Oder-Konto) oder eine Kontovollmacht besser zu deiner Situation passt.
Was ist eine Partnerkarte?
Eine Partnerkarte, oft auch Zusatzkarte genannt, ist eine Zweitkarte, die an eine bestehende Hauptkarte (Giro- oder Kreditkarte) gekoppelt ist. Als Hauptkarteninhaber beantragst du für eine Vertrauensperson – meist den Lebenspartner, ein Familienmitglied oder einen Geschäftspartner – eine eigene Karte. Diese Person kann dann auf dasselbe Konto oder Kreditkartenlimit zugreifen. Alle Umsätze beider Karten werden zentral über ein einziges Konto abgerechnet, was die Verwaltung der gemeinsamen Finanzen erheblich vereinfacht.
Der entscheidende Unterschied zu einem eigenständigen Zweitkonto liegt in der Kontostruktur und der rechtlichen Verantwortung. Bei der Partnerkarte behält der Hauptkarteninhaber die volle Kontrolle und Haftung, während der Partner lediglich ein Nutzungsrecht erhält. Es wird kein separates Konto für den Partner eröffnet.
Arten von Partnerkarten
Partnerkarten lassen sich grundsätzlich nach der Art des zugrunde liegenden Kontos unterscheiden:
- Partnerkarten für Girokonten (Debitkarten): Diese ermöglichen dem Partner den direkten Zugriff auf das Guthaben des Girokontos. Typische Funktionen sind das Abheben von Bargeld am Automaten, das Bezahlen im Geschäft (kontaktlos oder mit PIN) und Online-Zahlungen. Die Umsätze werden sofort vom Konto abgebucht.
- Partnerkarten für Kreditkarten: Hier teilt sich der Partner das Kreditkartenlimit mit dem Hauptkarteninhaber. Alle Ausgaben werden auf einer gemeinsamen Kreditkartenabrechnung gesammelt und in der Regel einmal im Monat vom Referenzkonto abgebucht. Beide Karten tragen zum Sammeln von Bonuspunkten oder Meilen bei.
- Prepaid-Partnerkarten: Einige Anbieter ermöglichen auch Zusatzkarten auf Prepaid-Basis. Hierbei wird die Karte mit einem Guthaben aufgeladen, das dann verbraucht werden kann. Dies ist eine sichere Option für Familien mit Kindern, da eine Verschuldung ausgeschlossen ist.
Vorteile einer Partnerkarte
Gemeinsame Finanzverwaltung
Die transparente Kontoverwaltung ist einer der größten Vorteile. Du und dein Partner habt jederzeit Einblick in alle Transaktionen und somit einen vollständigen Überblick über die gemeinsamen Finanzen. Diese Transparenz erleichtert die Budgetplanung erheblich, da beide Partner auf Basis derselben Informationen finanzielle Entscheidungen treffen können.
Durch die einheitliche Kontoführung funktioniert die gemeinsame Ausgabenkontrolle besonders effektiv. Habt ihr ein monatliches Budget festgelegt, könnt ihr beide in Echtzeit verfolgen, wie viel bereits ausgegeben wurde. Diese Übersicht hilft, finanzielle Ziele konsequent zu verfolgen und ungeplante Mehrausgaben zu vermeiden.
Praktische Vorteile im Alltag
Die Flexibilität bei Zahlungen und Abhebungen erweist sich im Alltag als äußerst wertvoll. Hat einer seine Karte vergessen, kann der andere problemlos für gemeinsame Einkäufe bezahlen oder Bargeld abheben. Besonders auf Reisen oder in Notfallsituationen, etwa bei Verlust oder Diebstahl einer Karte, stellt die zweite Karte eine wichtige Absicherung dar.
Bei den meisten Anbietern profitiert die Partnerkarte von denselben Zusatzleistungen wie die Hauptkarte. Das bedeutet, dass oft auch der Partner durch Reiseversicherungen, Kaufschutz oder andere inkludierte Leistungen abgesichert ist, ohne dass dafür zusätzliche Gebühren anfallen.
Bonusprogramme lassen sich durch Partnerkarten effektiver nutzen. Da die Umsätze beider Karten auf einem gemeinsamen Bonuskonto gesammelt werden, erreicht ihr schneller höhere Bonusstufen oder sammelt mehr Punkte und Meilen. Diese Bündelung führt zu spürbar besseren Prämien. Einige innovative Anbieter ermöglichen sogar das Sammeln von Krypto-Cashback, wie das Wirex X-tras Rewards-Programm zeigt.
💡 Tip
Legt gemeinsam monatliche Ausgabenlimits fest und prüft regelmäßig eure Kontoauszüge zusammen. So behaltet ihr die Kontrolle über eure Finanzen und vermeidet böse Überraschungen.
Kostenersparnis
Eine Partnerkarte ist oft deutlich günstiger als die Führung von zwei separaten Konten. Während für jedes eigenständige Konto meist separate Kontoführungsgebühren anfallen, kostet die Partnerkarte häufig nur einen Bruchteil davon oder ist sogar komplett kostenfrei. Diese Ersparnis kann sich über das Jahr schnell auf einen nennenswerten Betrag summieren.
Viele Anbieter, insbesondere Direktbanken, stellen kostenlose Partnerkarten zur Verfügung, vor allem bei Premium-Konten oder Kreditkarten mit höheren Jahresgebühren. Für die Banken ist dies ein Instrument zur Kundenbindung und zur Steigerung des Transaktionsvolumens.
Nachteile und Risiken
Haftung und Verantwortung
Die gesamtschuldnerische Haftung ist der wichtigste rechtliche Aspekt. Wenn dein Partner mit der Zusatzkarte Schulden macht oder das Konto überzieht, haftest du als Hauptkontoinhaber vollumfänglich für diese Verbindlichkeiten. Diese Haftung besteht unabhängig davon, ob du von den Transaktionen wusstest oder sie genehmigt hast.
Beide Partner haften für Überziehungen des gemeinsamen Kontos oder Kreditkartenlimits. Zieht der Partner das Konto um 2.000 Euro ins Minus, kann die Bank die Rückzahlung von beiden Parteien fordern. Diese Haftung endet nicht automatisch bei einer Trennung, sondern erst, wenn die Partnerkarte offiziell gekündigt und alle Schulden beglichen sind.
Die Auswirkungen auf den SCHUFA-Score können beide Partner betreffen. Negative Einträge durch Zahlungsausfälle oder eine geduldete Überziehung werden in der Regel beim Hauptkarteninhaber vermerkt. Da die Partnerkarte oft ebenfalls eine SCHUFA-Abfrage erfordert, können sich Zahlungsprobleme auch auf die Kreditwürdigkeit des Partners auswirken.
📌 Good to know
Bei einer Trennung oder Scheidung solltest du die Partnerkarte umgehend schriftlich kündigen, um weitere Haftungsrisiken zu vermeiden. Die Bank ist nicht verpflichtet, dich über die Ausgaben deines Ex-Partners zu informieren.
Eingeschränkte finanzielle Unabhängigkeit
Die fehlende Privatsphäre bei Ausgaben kann für manche Paare problematisch sein. Jede Transaktion ist für beide Partner einsehbar, was Überraschungsgeschenke oder sehr persönliche Ausgaben erschwert. Wenn du ein Geschenk für deinen Partner kaufst, ist diese Transaktion sofort auf dem gemeinsamen Kontoauszug sichtbar.
Eine Abhängigkeit vom Hauptkarteninhaber ist unumgänglich. Als Inhaber der Zusatzkarte bist du darauf angewiesen, dass der Hauptkarteninhaber die Karte nicht sperrt oder das Konto kündigt. Bei Konflikten kann diese Abhängigkeit zu erheblichen praktischen Problemen führen.
Partnerkarte beantragen – So geht’s
Voraussetzungen für eine Partnerkarte
Die Beantragung einer Partnerkarte ist unkompliziert, erfordert aber die Erfüllung einiger Kriterien:
- Volljährigkeit: Der Partner muss in der Regel mindestens 18 Jahre alt sein und sich mit einem gültigen Ausweisdokument identifizieren können.
- Zustimmung des Hauptkarteninhabers: Du als Kontoinhaber musst dem Antrag zustimmen und ihn unterzeichnen, da du die volle Haftung übernimmst.
- Bonitätsprüfung: Je nach Anbieter und Kartentyp kann eine Bonitätsprüfung (SCHUFA-Abfrage) für den Partner erforderlich sein, insbesondere bei Kreditkarten mit eigenem Verfügungsrahmen.
- Wohnsitz: Ein Wohnsitz in Deutschland ist bei den meisten deutschen Banken eine Grundvoraussetzung.
Beantragungsprozess Schritt für Schritt
- Antrag ausfüllen: Der Antrag wird meist online über das Banking-Portal des Hauptkarteninhabers gestellt. Dort werden die persönlichen Daten des Partners (Name, Adresse, Geburtsdatum) erfasst.
- Dokumente einreichen: Benötigt werden in der Regel Kopien der Personalausweise beider Partner. Bei Kreditkarten können auch aktuelle Einkommensnachweise gefordert werden.
- Legitimation durchführen: Der Partner muss seine Identität bestätigen. Dies geschieht entweder online per VideoIdent-Verfahren oder persönlich in einer Postfiliale über das PostIdent-Verfahren.
- Auf Genehmigung warten: Die Bank prüft die Unterlagen und die Bonität. Die Bearbeitungszeit beträgt üblicherweise zwischen einer und drei Wochen. Nach Genehmigung werden Karte und PIN getrennt per Post versandt.
Kosten einer Partnerkarte
Jahresgebühren und Kontoführungsgebühren
Die Kostenstruktur von Partnerkarten ist sehr unterschiedlich. Viele Direktbanken wie ING oder DKB bieten die Zusatzkarte ohne zusätzliche Jahresgebühr an, oft geknüpft an Bedingungen wie einen monatlichen Mindestgeldeingang. Bei diesen Anbietern fallen nur die regulären Gebühren für das Hauptkonto an.
Kostenpflichtige Partnerkarten bewegen sich typischerweise in einem Rahmen von 10 bis 50 Euro pro Jahr. Premium-Kreditkarten verlangen oft höhere Gebühren, bieten im Gegenzug aber auch erweiterte Leistungen wie Versicherungen oder Bonusprogramme für den Partner. Versteckte Kosten können in Form von Inaktivitätsgebühren oder Gebühren für Ersatzkarten bei Verlust anfallen.
| Anbieter | Kosten der Partnerkarte | Bedingungen |
|---|---|---|
| ING | Kostenlos | Bei Girokonto mit mind. 700 € Geldeingang/Monat oder für unter 28-Jährige. |
| DKB | Kostenlos | Im Rahmen des kostenlosen Girokontos (Debitkarte). |
| Sparkasse | ca. 12–30 € / Jahr | Abhängig vom regionalen Institut und Kontomodell. |
| Commerzbank | Kostenlos | Im PremiumKonto (12,90 €/Monat) sind zwei Karten enthalten. |
Transaktionsgebühren
Die Kosten für Bargeldabhebungen hängen stark vom Anbieter und dem genutzten Geldautomaten ab. Viele Direktbanken ermöglichen kostenlose Abhebungen an Automaten bestimmter Verbünde wie der Cash Group oder dem Cashpool. An fremden Automaten fallen oft Gebühren zwischen 2 und 6 Euro an.
Auslandseinsatzgebühren werden bei Nutzung der Karte außerhalb der Eurozone fällig. Üblich sind 1,75 % bis 2,5 % des Umsatzes. Einige Premium-Kreditkarten verzichten auf diese Gebühr, was sie für Vielreisende attraktiv macht.
Gebühren für Fremdwährungen entstehen beim Bezahlen oder Abheben in einer anderen Währung als Euro. Zusätzlich zum Wechselkurs erheben Banken oft eine prozentuale Gebühr. Achte auf den angebotenen Wechselkurs, da hier versteckte Kosten lauern können.
Partnerkarte Anbieter im Vergleich
Kostenlose Partnerkarten
ING, DKB und Comdirect sind führende Anbieter von kostenlosen Partnerkarten in Deutschland. Die ING stellt eine kostenlose Debit-Partnerkarte zur Verfügung, wenn das Girokonto aktiv genutzt wird (z.B. durch einen Geldeingang von 700 €/Monat). Die DKB bietet ihre Partner-Debitkarte grundsätzlich kostenfrei im Rahmen ihres Girokontos an. Comdirect kombiniert die kostenlose Partnerkarte ebenfalls mit einem Girokonto, das bei aktiver Nutzung gebührenfrei ist.
Premium-Partnerkarten
American Express, Visa und Mastercard Gold/Platinum bieten Premium-Partnerkarten mit umfangreichen Zusatzleistungen an. Diese beinhalten oft wertvolle Versicherungspakete wie Reiserücktritts-, Auslandskranken- und Mietwagenvollkaskoversicherungen. Auch der Zugang zu Flughafen-Lounges oder Concierge-Services kann inbegriffen sein. Die Jahresgebühren für Premium-Partnerkarten liegen meist zwischen 50 und 200 Euro.
Partnerkarten bei Filialbanken
Sparkassen und Volksbanken bieten als regionale Institute ebenfalls Partnerkarten an. Die Konditionen und Gebühren variieren je nach Region und Kontomodell, liegen aber oft etwas höher als bei Direktbanken (ca. 10–30 Euro pro Jahr). Der Vorteil liegt in der persönlichen Beratung vor Ort. Die Postbank und Commerzbank integrieren Partnerkarten in ihre Girokonto-Pakete, wobei kostenlose Angebote meist an Premium-Kontomodelle gekoppelt sind.
Partnerkarte kündigen, sperren oder wechseln
Die Verwaltung einer Partnerkarte ist unkompliziert, doch in bestimmten Situationen ist schnelles Handeln gefragt. Hier sind die wichtigsten Prozesse im Überblick.
Partnerkarte kündigen
Die Kündigung einer Partnerkarte kann nur durch den Hauptkarteninhaber erfolgen. Sie sollte immer schriftlich per Post oder über das Online-Banking-Portal der Bank eingereicht werden, um einen Nachweis zu haben. Besonders wichtig ist die Kündigung im Falle einer Trennung oder Scheidung, um die gesamtschuldnerische Haftung für zukünftige Ausgaben des Ex-Partners zu beenden. Nach der Kündigung muss die physische Karte vernichtet werden.
Karte bei Verlust oder Diebstahl sperren
Wird die Partnerkarte verloren oder gestohlen, muss sie umgehend gesperrt werden, um Missbrauch zu verhindern. Dies kann sowohl der Hauptkarteninhaber als auch der Partner selbst veranlassen. Die Sperrung erfolgt am schnellsten über die zentrale Sperr-Notrufnummer 116 116 (24/7 erreichbar) oder direkt über die Hotline der jeweiligen Bank. Auch im Online-Banking gibt es meist eine Funktion zur sofortigen Kartensperrung.
Inhaber der Partnerkarte wechseln
Ein direkter Wechsel des Inhabers einer bestehenden Partnerkarte ist in der Regel nicht möglich. Stattdessen muss die alte Partnerkarte gekündigt und für die neue Person eine neue Karte beantragt werden. Dieser Prozess beinhaltet eine erneute Identitäts- und gegebenenfalls Bonitätsprüfung für den neuen Partnerkarteninhaber.
Alternativen zur Partnerkarte
Gemeinschaftskonto
Ein Gemeinschaftskonto, insbesondere das sogenannte Oder-Konto, ist die häufigste Alternative. Hier sind beide Partner gleichberechtigte Kontoinhaber und können unabhängig voneinander über das Guthaben verfügen. Jeder erhält eine eigene, vollwertige Bankkarte. Im Gegensatz zur Partnerkarte besteht hier eine rechtliche Gleichstellung. Dies bietet mehr Unabhängigkeit, bedeutet aber auch, dass beide Partner gleichermaßen für das Konto verantwortlich sind. Die besten Anbieter für Gemeinschaftskonten sind oft dieselben Direktbanken, die auch günstige Einzelkonten führen.
Separate Konten mit Vollmacht
Eine weitere Möglichkeit ist die Erteilung einer Kontovollmacht. Dabei behält jeder Partner sein eigenes Konto, erteilt dem anderen aber die Erlaubnis, darauf zuzugreifen. Der Umfang der Vollmacht kann individuell festgelegt werden (z.B. nur für Überweisungen bis zu einem bestimmten Betrag). Diese Lösung bewahrt die finanzielle Unabhängigkeit und die getrennte Bonitätshistorie. Die Vollmacht kann vom Kontoinhaber jederzeit widerrufen werden, was mehr Kontrolle als bei einem Gemeinschaftskonto bietet. Diese Option eignet sich für Paare, die ihre Finanzen grundsätzlich getrennt halten, aber für Notfälle oder gemeinsame Projekte einen gegenseitigen Zugriff sicherstellen wollen.
Quellen
- Verbraucherzentrale: Informationen zur Haftung bei Gemeinschaftskonten und Partnerkarten.
- Bankenfachverband: Richtlinien und Erklärungen zu verschiedenen Karten- und Kontomodellen.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet eine Partnerkarte?
Die Kosten variieren stark. Viele Direktbanken bieten kostenlose Partnerkarten an (oft an Bedingungen geknüpft), während bei Filialbanken oder für Premium-Kreditkarten Jahresgebühren zwischen 10 und 50 Euro üblich sind.
Wer haftet bei Schulden durch die Partnerkarte?
Der Hauptkarteninhaber haftet immer vollumfänglich für alle Umsätze, die mit der Partnerkarte getätigt werden. Es handelt sich um eine gesamtschuldnerische Haftung.
Kann ich eine Partnerkarte bei einer Trennung kündigen?
Als Hauptkarteninhaber kannst du die Partnerkarte jederzeit und ohne Zustimmung des Partners kündigen. Dies sollte bei einer Trennung umgehend schriftlich erfolgen, um die Haftung zu beenden.
Funktioniert eine Partnerkarte auch im Ausland?
Eine Partnerkarte funktioniert weltweit genauso wie die Hauptkarte. Beachte jedoch mögliche Auslandseinsatzgebühren (ca. 1,5-2,5 %) bei Zahlungen in Fremdwährungen außerhalb der Eurozone.
Kann ich Limits für die Partnerkarte festlegen?
Viele Banken ermöglichen es dem Hauptkarteninhaber, individuelle Ausgabenlimits (Tages- oder Monatslimits) für die Partnerkarte festzulegen. Diese können meist flexibel im Online-Banking angepasst werden.
Beeinflusst eine Partnerkarte meinen SCHUFA-Score?
Die Hauptverantwortung und damit der primäre SCHUFA-Eintrag liegen beim Hauptkarteninhaber. Zahlungsausfälle wirken sich direkt auf dessen Score aus. Bei der Beantragung einer Partner-Kreditkarte kann jedoch auch eine SCHUFA-Abfrage für den Partner erfolgen.



