Trading-Plattform-Vergleich 2026: Apps und CFD-Broker nach Kosten und Aufsicht

19.05.823 Aufrufe1 Mal als hilfreich markiertZuletzt geprüft: 11.10.2026

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6 Partner-Angebote · alphabetisch sortiert

Risikohinweis: CFD und andere Hebelprodukte sind komplexe Instrumente mit hohem Risiko, schnell Geld zu verlieren. Bei jedem CFD-Anbieter steht die Verlustquote, die er selbst veröffentlicht. Die Übersicht ist keine Anlageberatung und keine Empfehlung.

Zuerst zeigen wir die Angebote unserer Partner (Werbung*). Mit „Alle Angebote“ oder einem Filter siehst du den gesamten Vergleich.

Anbieter
Angebot
Aktienorder 1.000 €
Mindesteinzahlung
Risikohinweis CFD
Aufsicht
Handelbar
Demokonto
Weitere Kosten
Anlegerschutz
Gesellschaft
Geprüft am
0Capital.com
Aktienorder 1.000 €nicht angegebenje Aktienorder
Mindesteinzahlung20 €per Banküberweisung 50 €

Risikohinweis: 74 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Risikohinweis CFDCFDs sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 74 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
AufsichtCySEC (Cyprus Securities and Exchange Commission)
HandelbarAktien, ETFs, CFDs, Forex, Optionsscheine/Zertifikate, Krypto
Demokontoja
Weitere KostenFremdwährung: CFDs/KOs: 0,7 % des Spot-Forex-Kurses (Privatkunden); Aktien/ETFs im Depot: 0,4 % FX-Aufschlag · Übernacht: Übernachtgebühr bei über Nacht gehaltenen gehebelten CFD-Positionen (je Instrument, Long/Short); ungehebelte 1:1-Positionen meist ohne · Inaktivität: KID Index-CFDs: 0 EUR/Monat nach 1 Jahr Inaktivität; andere KIDs (z. B. Knock-outs auf Aktien/Forex) nennen laut Suchindex 10 EUR/Monat – widersprüchlich
AnlegerschutzGetrennt geführte Kundenkonten; Privatkunden über den Anlegerentschädigungsfonds (ICF) bis 20.000 EUR abgesichert; zusätzliche Versicherungspolice bis 1 Mio. EUR je Kunde gilt laut Website ausschließlich für Kunden der Capital Com Group Ltd (CySEC-Lizenz 463/25)
GesellschaftCapital Com SV Investments Limited, 66 Christaki Kranou, 7. Stock, City Tower, 4042 Germasogeia, Limassol, Zypern (HE 354252); auf capital.com/de-de wird zusätzlich die Capital Com Group Ltd (CySEC-Lizenz 463/25) genannt
Geprüft am11.10.2026
0comdirect
Aktienorder 1.000 €9,90 €im Inland (Börse)
Mindesteinzahlungnicht angegebenMindesteinzahlung

Risikohinweis: 69,3 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Risikohinweis CFDCFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 69,3 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
AufsichtBaFin und Europäische Zentralbank (Commerzbank AG als Kreditinstitut)
HandelbarAktien, ETFs, CFDs, Forex, Optionen/Futures, Optionsscheine/Zertifikate, Krypto, Sparpläne
Demokontoja, CFD-Demokonto kostenlos, 50.000 EUR virtuelles Startkapital, zeitlich unbegrenzt
Weitere KostenFremdwährung: Konvertierungsentgelt 1 % beim Kauf/Verkauf von Fremdwährungen auf dem Währungsanlagekonto (PLV); Auslandsorder 7,90 EUR + 0,25 % · Übernacht: CFD-Finanzierungskosten fallen an (Höhe instrumentenabhängig, im CFD Trader ausgewiesen); bei Überziehung des CFD-Kontos Sollzinsen, Habenzinsen werden nicht vergütet · Inaktivität: keine ausgewiesen
AnlegerschutzCommerzbank AG ist dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. und der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH angeschlossen (PLV, Stand 07/2026)
GesellschaftCommerzbank AG (comdirect – eine Marke der Commerzbank AG), Sitz comdirect: 25449 Quickborn; HRB 32000, AG Frankfurt am Main
Geprüft am09.10.2026
1eToro
Aktienorder 1.000 €nicht angegebenje Aktienorder
Mindesteinzahlungnicht angegebenMindesteinzahlung

Risikohinweis: 51 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Risikohinweis CFDCFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 51 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
AufsichtCySEC (eToro (Europe) Ltd., Zypern, Lizenz 109/10)
HandelbarAktien, ETFs, Krypto, CFDs (u. a. auf Indizes, Rohstoffe, Devisen)
Demokontoja
Weitere Kosten–
Anlegerschutz–
GesellschafteToro (Europe) Ltd., Zypern
Geprüft am11.10.2026
0flatex
Aktienorder 1.000 €5,90 €zzgl. Fremdspesen
Mindesteinzahlungkeinefür das Depot

Risikohinweis: 70,90 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim Handel mit diesem Anbieter.

Risikohinweis CFDRisikohinweis: CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 70,90 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim Handel mit diesem Anbieter.* Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. * Stand per 10/2026.
AufsichtBaFin und Deutsche Bundesbank (Hauptverwaltung in Hessen)
HandelbarAktien, ETFs, CFDs, Forex, Optionen/Futures, Optionsscheine/Zertifikate, Krypto, Sparpläne
Demokontoja, unbefristetes CFD-Demokonto mit 100.000 EUR virtuellem Startkapital
Weitere KostenÜbernacht: 3,50 % Overnight-Finanzierungskosten für alle CFD-Positionen außer Währungs-CFDs (Long/Short) · Inaktivität: keine ausgewiesen; Konto- und Depotführung als Inklusivleistung
AnlegerschutzDie Bank ist der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) zugeordnet; Einlagen bis 100.000 EUR je Einleger vollständig abgedeckt; Wertpapiere bleiben Eigentum des Kunden (Herausgabeanspruch im Insolvenzfall)
GesellschaftflatexDEGIRO Bank SE, Omniturm, Große Gallusstraße 16–18, 60312 Frankfurt am Main (Marke flatex der flatexDEGIRO-Gruppe)
Geprüft am11.10.2026
0IG
Aktienorder 1.000 €nicht angegebenkein klassischer Aktienkauf belegt
MindesteinzahlungkeineMindesteinzahlung

Risikohinweis: 74 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Risikohinweis CFDCFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 74 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
AufsichtBaFin und Deutsche Bundesbank
HandelbarAktien, ETFs, CFDs, Forex, Optionen/Futures, Optionsscheine/Zertifikate, Krypto
Demokontoja
Weitere KostenFremdwährung: Standardumrechnungsgebühr 0,8 (laut Website, Einheit vermutlich Prozent – nicht eindeutig) · Übernacht: Übernachtfinanzierung ab 23:00 Uhr MEZ: Indizes/Aktien auf Basis des Interbankensatzes, Forex über Tom-Next-Satz; Mini-/Micro-CFDs mit höherer Finanzierung
Anlegerschutz–
GesellschaftIG Europe GmbH, Westhafenplatz 1, 60327 Frankfurt (HRB 115624, Handelsregister Frankfurt)
Geprüft am11.10.2026
0Interactive Brokers (IBKR Ireland)
Aktienorder 1.000 €3,00 €Festpreis, Deutschland
MindesteinzahlungkeineMindesteinlage

Risikohinweis: 57,9 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit IBKR.

Risikohinweis CFDCFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko für schnelle Verluste. 57,9 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit IBKR. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
AufsichtCentral Bank of Ireland (CBI)
HandelbarAktien, ETFs, CFDs, Forex, Optionen/Futures, Optionsscheine/Zertifikate
Demokontoja, kostenlose Testphase/Testkonto (IBKR Desktop, TWS, Mobil)
Weitere KostenFremdwährung: Devisenaufschlag 0,03 % (laut Startseite) · Übernacht: Finanzierungs-/Marginzinsen fallen an (Übernachtfinanzierungskosten beginnen laut CFD-Seite ab +/- 1,5 %)
AnlegerschutzMitglied des Irish Investor Compensation Scheme (ICS); laut LYNX-Website (Konten über IBIE) 90 % des Verlusts bis max. 20.000 EUR
GesellschaftInteractive Brokers Ireland Limited, North Dock One, 91/92 North Wall Quay, Dublin 1 D01 H7V7, Irland
Geprüft am11.10.2026
2LYNX
Aktienorder 1.000 €5,80 €über Xetra
Mindesteinzahlungkeineempfohlen 3.000 €

Risikohinweis: 59.07 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Risikohinweis CFDCFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 59.07 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
AufsichtBaFin (deutsche Niederlassung) sowie AFM und DNB (Niederlande)
HandelbarAktien, ETFs, CFDs, Forex, Optionen/Futures, Optionsscheine/Zertifikate, Krypto
Demokontoja
Weitere KostenÜbernacht: CFD-Finanzierungskosten fallen an (Höhe auf der CFD-Seite nicht beziffert, laut Website „geringe Finanzierungskosten“) · Inaktivität: Monatliche Mindestaktivitätsgebühr Einzel- und Gemeinschaftskonto: 0,00 EUR (nur Firmendepot kann betroffen sein)
AnlegerschutzKonto bei IBIE: Investor Compensation Scheme of Ireland, 90 % des Verlusts bis max. 20.000 EUR; bei Insolvenz von LYNX: niederländisches Beleggerscompensatiestelsel (BCS), max. 20.000 EUR pro Kunde
GesellschaftLYNX B.V. Germany Branch (Charlottenstraße 68, 10117 Berlin), Zweigniederlassung der LYNX B.V. (Niederlande); Konten werden über Interactive Brokers Ireland Ltd. (IBIE) geführt – LYNX ist einführender Broker
Geprüft am11.10.2026
3MeinBroker (Forex Selftrader)
Aktienorder 1.000 €3,79 €Pauschale je Aktienorder
MindesteinzahlungkeineMindesteinzahlung

Risikohinweis: Zwischen 74 % und 89 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim Handel mit CFD Geld (Standardwarnung der BaFin).

Risikohinweis CFDCFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 74 % und 89 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim Handel mit CFD Geld. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. (Standardwarnung der BaFin.)
AufsichtBaFin (Haftungsdach ATVANTIS Asset Management GmbH, Finanzdienstleistungsinstitut nach § 32 KWG)
HandelbarAktien, ETFs, CFDs, Forex, Optionen/Futures
Demokonto–
Weitere Kosten–
AnlegerschutzATVANTIS Asset Management GmbH gehört der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) an; zusätzlich laut Website „Extra Depotsicherheit: Ihr Kapital ist bis zu 30 Millionen USD abgesichert (1 Million USD auf Bargeldeinlagen / segregierte Konten)“ – Träger dieser Absicherung nicht genannt
GesellschaftKaiser Global Invest GmbH (Wollinerstraße 32, 22143 Hamburg) – vertraglich gebundener Vermittler im Namen und unter der Haftung der ATVANTIS Asset Management GmbH (Gera). Die depotführende Stelle (Broker/Bank) wird auf der Website nicht namentlich genannt.
Geprüft am11.10.2026
4Scalable Capital
Aktienorder 1.000 €0,99 €FREE Broker über EIX
Mindesteinzahlung1 €Verifizierungsüberweisung

Keine CFDs im Angebot. Aufsicht: BaFin und Deutsche Bundesbank (Hauptverwaltung München); Kreditinstitut mit Erlaubnis für Bank- und Wertpapiergeschäfte.

Risikohinweis CFDkeine CFDs im Angebot
AufsichtBaFin und Deutsche Bundesbank (Hauptverwaltung München); Kreditinstitut mit Erlaubnis für Bank- und Wertpapiergeschäfte
HandelbarAktien, ETFs, Forex, Optionsscheine/Zertifikate, Krypto, Sparpläne
Demokonto–
Weitere KostenÜbernacht: entfällt (keine CFDs); Wertpapierkredit 3,75 % p.a. variabel (PRIME+) · Inaktivität: keine ausgewiesen; „Es gibt keine Depotgebühren, Fremdkostenpauschalen oder Ausgabeaufschläge.“
AnlegerschutzGuthaben wird auf die Scalable Capital Bank und Partnerbanken verteilt, unter Berücksichtigung der gesetzlichen Einlagensicherung von 100.000 EUR pro Kunde und Bank; mit PRIME+ bis zu 5 x 100.000 EUR gesetzliche Einlagensicherung (Verteilung auf bis zu 5 Banken); ohne PRIME+ auch qualifizierte Geldmarktfonds (OGAW). Wertpapiere: Herausgabeanspruch (Sondervermögen)
GesellschaftScalable Capital Bank GmbH, Seitzstraße 8e, 80538 München
Geprüft am11.10.2026
5Smartbroker+
Aktienorder 1.000 €0 €über gettex, ab 500 € Volumen
Mindesteinzahlungnicht angegebenMindesteinzahlung

Keine CFDs im Angebot. Aufsicht: BaFin und Deutsche Bundesbank (Zulassung nach § 15 WpIG); für Darlehensvermittlung § 34c GewO (Bezirksamt Mitte von Berlin).

Risikohinweis CFDkeine CFDs im Angebot
AufsichtBaFin und Deutsche Bundesbank (Zulassung nach § 15 WpIG); für Darlehensvermittlung § 34c GewO (Bezirksamt Mitte von Berlin)
HandelbarAktien, ETFs, Optionsscheine/Zertifikate, Krypto, Sparpläne
Demokonto–
Weitere KostenFremdwährung: Internationale Handelsplätze: 4 EUR + börsenplatzabhängige Entgelte + Währungsaufschlag (Höhe auf der Konditionenseite nicht beziffert) · Übernacht: entfällt (keine CFDs); Lombardkredit-Zins an 3-Monats-EURIBOR gekoppelt · Inaktivität: keine ausgewiesen; Depotführung und Kontoführung kostenlos
AnlegerschutzSmartbroker AG: Sicherungseinrichtung Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) laut Impressum; Konto und Depot bei der Baader Bank AG (Aussage zur Einlagensicherung der Baader Bank auf den geprüften Seiten nicht gefunden)
GesellschaftSmartbroker AG, Ritterstraße 11, 10969 Berlin (AG Charlottenburg HRB 99126 B); Depot- und Kontoführung bei der Baader Bank AG, Unterschleißheim
Geprüft am11.10.2026
0Trade Republic
Aktienorder 1.000 €1,00 €Abwicklungskostenpauschale
Mindesteinzahlungnicht angegebenMindesteinzahlung

Keine CFDs im Angebot. Aufsicht: BaFin und Deutsche Bundesbank (deutsche Vollbanklizenz, erteilt von der EZB im Dezember 2023).

Risikohinweis CFDkeine CFDs im Angebot
AufsichtBaFin und Deutsche Bundesbank (deutsche Vollbanklizenz, erteilt von der EZB im Dezember 2023)
HandelbarAktien, ETFs, Optionsscheine/Zertifikate, Krypto, Sparpläne
Demokonto–
Weitere KostenÜbernacht: entfällt (keine CFDs) · Inaktivität: keine ausgewiesen (Führung des Verrechnungskontos kostenfrei, Depotführung laut PLV kostenfrei)
AnlegerschutzGeldguthaben wird auf Partnerbanken (u. a. Citibank Europe, Crédit Agricole CIB, Deutsche Bank, HSBC Continental Europe, J.P. Morgan, Natixis CIB, SEB AB) verteilt: „Deine Einlagen auf jedem Treuhandkonto sind pro Konto und Kunde jeweils bis 100.000 € geschützt.“ Gelder in Geldmarktfonds werden als Sondervermögen getrennt verwahrt.
GesellschaftTrade Republic Bank GmbH, Brunnenstraße 19-21, 10119 Berlin
Geprüft am11.10.2026
6XTB
Aktienorder 1.000 €0 €Kommission bis 100.000 € Monatsumsatz
Mindesteinzahlung1 €Mindesteinzahlung

Risikohinweis: 77% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Risikohinweis CFDCFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 77% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
AufsichtKNF (Komisja Nadzoru Finansowego, Polen) als Heimataufsicht; German Branch bei der BaFin registriert (teilweise BaFin-Aufsicht)
HandelbarAktien, ETFs, CFDs, Forex, Optionen/Futures, Krypto, Sparpläne
Demokontoja
Weitere KostenFremdwährung: 0,50 % Währungsumrechnungsgebühr (Aktien/ETFs und CFDs in Fremdwährung) · Übernacht: Swap-Punkte bei CFDs (je Instrument, siehe Einzelaufstellung)
AnlegerschutzAnlegerentschädigung über das polnische KDPW-Entschädigungssystem: 100 % bis 3.000 EUR, darüber 90 % des übersteigenden Betrags, Höchstbetrag 22.000 EUR
GesellschaftXTB S.A. German Branch (Joachimsthaler Str. 10, 10719 Berlin), Zweigniederlassung der XTB S.A. (Warschau)
Geprüft am11.10.2026

Stand: 11.10.2026 · Konditionen von den Websites der Anbieter, geprüft am 11.10.2026.

Fachlich geprüft von Chanel

So sortieren wir

Die Übersicht ist alphabetisch sortiert. Eine Rangfolge nach Kosten bilden wir nicht, weil CFD-Kosten vor allem über Spreads und Finanzierungskosten entstehen, die je Instrument und Marktlage schwanken. Eine Sortierung nach Rendite, Verlustquote, Bewertung oder Beliebtheit gibt es nicht.

Die Schnellauswahl blendet Anbieter aus, die das gewählte Merkmal laut eigener Website nicht anbieten. Bei CFD-Anbietern zeigen wir die Verlustquote im Wortlaut des Anbieters; hat er keine veröffentlicht oder konnten wir sie nicht prüfen, steht die Standardwarnung der BaFin. „wird geprüft“ heißt: Die Website des Anbieters war am Prüftag nicht abrufbar.

Angebote mit und ohne Partnervertrag stehen in derselben alphabetischen Reihenfolge.

12 Angebote von 13 geprüften Anbietern. Kein vollständiger Marktüberblick. Auswahlkriterien: Anbieter, die Privatkunden in Deutschland unter EU-Aufsicht bedienen und eine deutschsprachige App oder Website haben.

Werbehinweis: Mit * markierte Links sind Werbelinks. Kommt darüber ein Abschluss zustande, erhält Finalarm eine Provision. Links „Zum Anbieter“ sind keine Werbelinks. So finanzieren wir uns

Das Wichtigste in Kürze

Trading-Plattformen unterscheiden sich bei Produkten, Aufsicht und Kosten. Dieser Vergleich ordnet Neobroker, Online-Broker und CFD-Broker ein, erklärt Hebelgrenzen, CFD-Verlustquoten und Steuern und zeigt 12 Anbieter mit Stand 11.10.2026, alphabetisch sortiert.

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Das Wichtigste in Kürze

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Consorsbank – Wertpapierdepot

Consorsbank - Wertpapierdepot

Consorsbank – Wertpapierdepot

Vorteile

  • Alle ETF-Sparpläne ohne Sparplangebühr
  • Aktien-Sparpläne 12 Monate gebührenfrei
  • 0,95 € je Order über Tradegate im 1. Jahr
  • Kostenlose Depot- und Kontoführung

Nachteile

  • Jeweils zzgl. marktüblicher Spreads
  • Ab 2. Jahr: 4,95 € + 0,25 %, mind. 9,95 €
  • Aktien-Sparpläne ab Monat 13 kostenpflichtig
  • Angebot nur für volljährige Neukunden

Buzzmatic GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Maßgeblich sind die Bedingungen des Anbieters.

CapTrader – Wertpapierdepot

CapTrader - Wertpapierdepot

CapTrader – Wertpapierdepot

Vorteile

  • Aktien DE/EU und USA ab 2,00 € bzw. 2,00 $
  • Mehr als 1,2 Mio. handelbare Wertpapiere
  • Konto- und Depotführung kostenfrei
  • Plattformen: TWS, App, TradingView u. a.

Nachteile

  • Kontoeröffnung erst ab 2.000 € Einlage
  • Ab 2. Auszahlung im Monat 1 € (SEPA)
  • Ausführung und Verwahrung über IBKR
  • Derivate/Margin: Verlust über Einlage

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Trading-Plattform-Vergleich 2026 im Überblick

Kurz gesagt: Ein Trading-Plattform-Vergleich prüft vor allem vier Dinge: welche Produkte du handeln kannst (Aktien, ETFs, CFDs, Forex, Optionen), welche Behörde den Anbieter beaufsichtigt, was eine Order oder Position insgesamt kostet und welche CFD-Verlustquote der Anbieter veröffentlicht. Eine Rangfolge nach Rendite gibt es hier nicht.

Die Anbieter stehen im Trading-Plattform-Vergleich oben, alphabetisch sortiert und ohne Rangfolge nach Rendite, Bewertung oder Beliebtheit. Bei jedem CFD-Anbieter steht der Risikohinweis mit der Verlustquote, die der Anbieter selbst veröffentlicht; wo uns keine vorlag, gilt die Standardwarnung der BaFin.

📌 Good to know

Risikohinweis zu CFDs (Standardwarnung nach BaFin-Allgemeinverfügung): „CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 74 % und 89 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim Handel mit CFD Geld. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.“ Die anbieterspezifischen Quoten stehen mit Prüfdatum im Abschnitt CFD-Broker 2026 im direkten Vergleich.

Keine Anlage- oder Steuerberatung, keine Empfehlung. Dieser Artikel beschreibt Merkmale und Regeln. Ob und wie du handelst, entscheidest du selbst. Bei Aktien, ETFs und Krypto ist ein Totalverlust möglich, bei Hebelprodukten geht er schnell.

Consorsbank - Wertpapierdepot

Consorsbank – Wertpapierdepot

0 € Sparplangebühr für ETFs

Vorteile

Alle ETF-Sparpläne ohne SparplangebührAktien-Sparpläne 12 Monate gebührenfrei0,95 € je Order über Tradegate im 1. JahrKostenlose Depot- und Kontoführung

Nachteile

  • Jeweils zzgl. marktüblicher Spreads
  • Ab 2. Jahr: 4,95 € + 0,25 %, mind. 9,95 €
  • Aktien-Sparpläne ab Monat 13 kostenpflichtig
  • Angebot nur für volljährige Neukunden
CapTrader - Wertpapierdepot

CapTrader – Wertpapierdepot

Zugang zu über 170 Börsenplätzen

Vorteile

Aktien DE/EU und USA ab 2,00 € bzw. 2,00 $Mehr als 1,2 Mio. handelbare WertpapiereKonto- und Depotführung kostenfreiPlattformen: TWS, App, TradingView u. a.

Nachteile

  • Kontoeröffnung erst ab 2.000 € Einlage
  • Ab 2. Auszahlung im Monat 1 € (SEPA)
  • Ausführung und Verwahrung über IBKR
  • Derivate/Margin: Verlust über Einlage
LYNX - Wertpapierdepot

LYNX – Wertpapierdepot

Handel an über 100 Börsen weltweit

Vorteile

Börsen in über 30 LändernKeine Mindesteinlage für PrivatdepotsKeine monatliche Mindestgebühr (privat)Plattformen LYNX+, TWS und Mobile-App

Nachteile

  • Aktien DE: 0,14 %, mind. 5,80 € je Order
  • US-Aktien mind. 5,00 $ je Order
  • Marktdaten und Währungstausch extra
  • Verlust kann Einlage übersteigen
MeinBroker - Forex Selftrader

MeinBroker – Forex Selftrader

Devisen handeln ohne Mindesteinlage

Vorteile

Über 80 WährungspaareKeine MindesteinzahlungKeine Depotgebühren für TraderDepoteröffnung in 5–7 Minuten

Nachteile

  • Erhebliches Verlustrisiko bei Devisen
  • Totalverlust des Einsatzes möglich
  • Selbstständiger Handel ohne Beratung
  • Konten bei US-reguliertem Partner

Buzzmatic GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Maßgeblich sind die Bedingungen des Anbieters.

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Welche Arten von Trading-Plattformen gibt es?

„Trading-Plattform“ ist ein Sammelbegriff für vier Geschäftsmodelle. Neobroker und Online-Broker leiten deine Order an einen Handelsplatz weiter, CFD-Broker sind selbst deine Gegenpartei, Direktmarkt-Broker öffnen Terminbörsen weltweit, Krypto-Anbieter verwahren Kryptowerte nach MiCA. Welches Modell dahinter steht, bestimmt Kosten und Risiken stärker als das Design der App.

Neobroker und Online-Broker

Hier kaufst du echte Aktien, ETFs, Fonds und Anleihen, oft auch Optionsscheine und Knock-out-Zertifikate. Die Wertpapiere liegen in deinem Depot und gehören rechtlich dir. Neobroker setzen auf eine App, wenige Handelsplätze und niedrige Pauschalgebühren. Klassische Online-Broker binden meist Xetra und alle deutschen Regionalbörsen an. Für reine Sparpläne und das langfristige Depot haben wir eigene Seiten: den Neobroker-Vergleich und den Depot-Vergleich.

CFD- und Forex-Broker

Ein CFD-Broker stellt dir einen Differenzkontrakt auf einen Basiswert: den DAX, Gold, das Währungspaar EUR/USD oder eine Aktie. Gehandelt wird außerbörslich, und der Broker ist in der Regel selbst die Gegenpartei (Market Maker). Du besitzt den Basiswert nicht, sondern nur einen Anspruch auf die Kursdifferenz. Das Geschäftsmodell finanziert sich über Spreads, Kommissionen und Finanzierungskosten für über Nacht gehaltene Positionen.

Direktmarkt-Broker

Broker mit Direktmarktzugang (DMA) leiten Orders an Börsen in vielen Ländern weiter, auch an Terminbörsen wie die Eurex oder die CME. Damit sind börsengehandelte Optionen und Futures möglich. Die Handelssoftware ist komplexer, die Gebühren sind meist pro Order gestaffelt, dazu kommen Marktdatenabos.

Krypto-Plattformen

Seit Ende der Übergangsfrist der EU-Verordnung MiCA brauchen Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen eine Zulassung, die im ESMA-Register steht. Ob du bei einem Broker echte Coins oder nur einen Krypto-CFD kaufst, ist ein großer Unterschied: Mit einem CFD kannst du keine Coins auf eine eigene Wallet übertragen, und es gelten die Hebelgrenzen für CFDs. Den Vergleich der Kryptobörsen findest du unter Kryptobörsen-Gebühren.

Plattformtyp Was du handelst Deine Gegenpartei Typische Kostenbestandteile
Neobroker Aktien, ETFs, Sparpläne, teils Derivate und Krypto Handelsplatz oder Market Maker des Handelsplatzes Pauschale je Order oder Abo, Spread am Handelsplatz
Online-Broker Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen, Derivate Börse (Xetra, Regionalbörsen) oder Direkthandel Grundgebühr plus Prozentsatz, Börsenentgelte
CFD-/Forex-Broker CFDs auf Indizes, Devisen, Rohstoffe, Aktien, Krypto meist der Broker selbst Spread, Kommission, Finanzierung über Nacht, Währungstausch
Direktmarkt-Broker Aktien weltweit, Optionen, Futures, teils CFDs Börse bzw. zentrale Gegenpartei Gebühr je Order oder Kontrakt, Marktdaten, Zinsen auf Kredit

Aktien, ETFs, CFDs, Forex, Optionen und Futures: was du jeweils kaufst

Bei Aktien und ETFs erwirbst du ein Wertpapier, das im Depot verwahrt wird und dir gehört. Bei CFDs, Forex-Kontrakten und den meisten Hebelzertifikaten hast du nur einen Zahlungsanspruch gegen einen Vertragspartner. Optionen und Futures sind standardisierte Börsenkontrakte mit Laufzeit. Der Hebel entscheidet, wie schnell dein Einsatz aufgebraucht ist.

Aktien und ETFs

Ohne Hebel ist dein maximaler Verlust der eingesetzte Betrag. Wertpapiere im Depot sind Sondervermögen: Geht der Broker insolvent, werden sie herausgegeben und fallen nicht in die Insolvenzmasse. Kosten entstehen beim Kauf und Verkauf, bei manchen Anbietern auch für die Verwahrung. Wie Teilaktien und Bruchstücke verbucht werden, steht in einem eigenen Beitrag.

CFDs und Forex

Ein CFD bildet die Kursbewegung ab, du hinterlegst aber nur eine Sicherheitsleistung (Margin). Beispiel: Für eine DAX-Position im Gegenwert von 10.000 € verlangt die ESMA-Regel mindestens 5 % Margin, also 500 €. Fällt der DAX um 2 %, sind 200 € verloren, 40 % deiner Margin. Bei einem Kursrückgang von 5 % ist die Margin vollständig aufgebraucht. Viele Broker schließen die Position aber schon vorher, sobald das Konto unter die Hälfte der eingesetzten Margin fällt (dazu unten mehr). Forex-Handel funktioniert technisch genauso, nur mit Währungspaaren als Basiswert.

Optionsscheine und Knock-out-Zertifikate

Sie werden an Börsen wie Stuttgart oder Frankfurt oder direkt beim Emittenten gehandelt. Rechtlich sind es Schuldverschreibungen der ausgebenden Bank. Fällt die Bank aus, droht ein Totalverlust, auch wenn der Basiswert steigt. Bei Knock-outs verfällt das Papier, sobald eine Schwelle berührt wird. Die Mechanik erklären wir im Beitrag zu Knock-out-Zertifikaten und in Optionsscheine erklärt.

Optionen und Futures

Börsengehandelte Optionen und Futures laufen über eine zentrale Gegenpartei, zum Beispiel Eurex Clearing. Für Futures gilt in Deutschland seit dem 1. Januar 2023 eine BaFin-Allgemeinverfügung: Wertpapierfirmen dürfen Futures an Privatkunden nur noch vertreiben, wenn eine Nachschusspflicht vertraglich ausgeschlossen ist oder der Kunde vor jedem Geschäft bestätigt, dass er sich absichert. Hintergrund: Verluste aus Futures können ohne diese Regel den Einsatz um ein Vielfaches übersteigen.

CFD-Broker-Vergleich 2026 im Schnellcheck

Der CFD-Markt in Deutschland ist 2026 stark reguliert und übersichtlicher denn je. Seit der ESMA-Produktintervention 2018 gelten für Privatanleger feste Hebel-Obergrenzen, ein verpflichtender Negativsaldoschutz sowie standardisierte Risiko-Warnungen mit Verlust-Quote. Wer 2026 einen CFD-Broker auswählt, achtet vor allem auf BaFin- oder EU-Regulierung, Spreads, Plattform-Qualität und das verfügbare Asset-Universum.

  • Maximaler Hebel Privatanleger: 30:1 (Major-FX), 20:1 (Indizes/Gold), 10:1 (sonstige Rohstoffe), 5:1 (Aktien), 2:1 (Krypto)
  • Negativsaldoschutz: Pflicht für alle EU-regulierten Broker, keine Nachschusspflicht für Privatkunden
  • Risiko-Warnung: Anbieter müssen die Verlust-Quote ihrer Privatkunden anzeigen. Die Anbieterangaben in unserer Übersicht lagen am 11.10.2026 zwischen 51 % und 77 %, die BaFin-Standardwarnung nennt 74 % bis 89 %
  • Stop-Out-Level: Automatische Glattstellung bei 50% Margin
  • Steuer-Update 2025: Verlustverrechnungs-Begrenzung für Termingeschäfte (§20 Abs. 6 EStG) wurde aufgehoben
  • Etablierte CFD-Broker 2026: Plus500, IG, XTB, CMC Markets, eToro, Admiral Markets, ActivTrades, Saxo Bank

Was sind CFDs und wie funktionieren sie?

CFD steht für Contract for Difference, im Deutschen als Differenzkontrakt bezeichnet. Es handelt sich um ein derivatives Finanzinstrument, mit dem Anleger an der Kursentwicklung eines Basiswerts partizipieren, ohne diesen physisch zu besitzen. Basiswerte können Aktien, Indizes, Rohstoffe, Devisenpaare oder Kryptowährungen sein. Der Gewinn oder Verlust entspricht der Differenz zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs der Position, multipliziert mit der Kontraktgröße. Im Gegensatz zum CFD-Handel auf Währungen ermöglicht ein Devisenkonto 2026 den tatsächlichen Besitz und Transfer von Fremdwährungen. Ein Beispiel für einen solchen Basiswert aus dem Aktiensegment ist die Allianz Aktie.

CFDs werden außerbörslich (OTC) direkt mit dem Broker gehandelt. Anleger benötigen dafür ein Konto bei einem CFD-Broker. Das zentrale Merkmal ist die Hebelwirkung: Statt den vollen Gegenwert einer Position aufzubringen, hinterlegen Trader nur eine Sicherheitsleistung, die sogenannte Margin. Bei einem Hebel von 30:1 reichen 1.000 Euro, um eine Position im Gegenwert von 30.000 Euro zu eröffnen. Wie sich ein solcher Hebel in der Praxis auf ein Handelskonto auswirkt, beschreiben die Libertex Erfahrungen 2026 anhand konkreter Konditionen des Anbieters.

Der Hebel wirkt in beide Richtungen. Gewinne und Verluste werden im selben Verhältnis vergrößert. Ein Kursverlust von 3 Prozent bei Hebel 30 entspricht bereits einem Totalverlust der Margin. Aus diesem Grund hat die ESMA seit 2018 strenge Schutzregeln für Privatanleger eingeführt. Gerade im Kryptomarkt ist das Zusammenspiel von Hebel und Margin mit besonderen Risiken verbunden.

Aufsicht: BaFin, CySEC, ESMA und welche Regeln für dich gelten

Jeder Anbieter in diesem Vergleich steht unter der Aufsicht einer EU-Behörde, zum Beispiel BaFin (Deutschland), CySEC (Zypern) oder KNF (Polen). Über den EU-Pass darf ein in Zypern zugelassener Broker deutsche Kunden bedienen. Für CFDs an Privatkunden gelten in Deutschland seit dem 1. August 2019 die Regeln der BaFin-Allgemeinverfügung vom 23. Juli 2019, die die ESMA-Maßnahmen von 2018 fortführt.

Die fünf Schutzregeln für CFDs

Ein CFD-Anbieter darf an Privatkunden nur verkaufen, wenn alle fünf Bedingungen erfüllt sind:

  • Mindestmargin je Basiswert (siehe Tabelle). Daraus ergibt sich der maximale Hebel.
  • Glattstellung bei 50 %: Fallen die Mittel auf dem Konto unter die Hälfte der eingesetzten Mindestmargin, schließt der Anbieter Positionen.
  • Negativsaldoschutz: Deine Haftung für alle CFDs eines Handelskontos ist auf das Geld auf diesem Konto begrenzt. Eine Nachschusspflicht gibt es für Privatkunden nicht.
  • Keine Boni: Geld- oder Sachanreize für Kontoeröffnung oder Handel sind verboten.
  • Risikowarnung mit der anbieterspezifischen Verlustquote in jeder Werbung und auf der Website.
Basiswert Mindestmargin Maximaler Hebel Margin für 10.000 € Position
Hauptwährungspaare3,33 %30 : 1333 €
Hauptindizes (z. B. DAX), übrige Währungen, Gold5 %20 : 1500 €
Andere Indizes, Rohstoffe außer Gold10 %10 : 11.000 €
Aktien und sonstige Basiswerte20 %5 : 12.000 €
Kryptowährungen50 %2 : 15.000 €

Quelle: BaFin, Allgemeinverfügung bezüglich Differenzgeschäfte vom 23.07.2019, Ziffer 2 a). Einzelne Anbieter verlangen mehr Margin als vorgeschrieben.

Privatkunde oder professioneller Kunde

Die Grenzen gelten nur für Privatkunden. Wer sich auf Antrag als professioneller Kunde einstufen lässt, verliert Hebelgrenzen, Negativsaldoschutz und die Pflicht-Risikowarnung. Nach § 67 Abs. 6 WpHG kommt das nur in Betracht, wenn du mindestens zwei von drei Kriterien erfüllst: im letzten Jahr durchschnittlich zehn Geschäfte von erheblichem Umfang pro Quartal am betreffenden Markt, Bankguthaben und Finanzinstrumente von mehr als 500.000 €, mindestens ein Jahr Berufstätigkeit am Kapitalmarkt mit einschlägigen Kenntnissen.

Ob ein Anbieter eine Erlaubnis hat, zeigt die BaFin-Unternehmensdatenbank. Dort stehen auch ausländische Firmen, die per EU-Pass in Deutschland tätig sind. Die Lizenznummer aus dem Impressum lässt sich zusätzlich beim Heimatregulierer abgleichen, etwa bei der CySEC.

ESMA-Regulierung: Was Privatanleger 2026 wissen müssen

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat 2018 verbindliche Produktinterventions-Maßnahmen für den CFD-Handel mit Privatanlegern erlassen. Die Regeln wurden in Deutschland durch die BaFin in nationales Recht überführt und gelten 2026 unverändert. Sie betreffen ausschließlich Privatkunden, professionelle Kunden mit nachgewiesener Erfahrung und Kapitalausstattung sind ausgenommen.

Die wichtigsten Schutzmechanismen im Überblick:

  • Hebel-Obergrenzen: 30:1 für Major-Forex-Paare, 20:1 für Hauptindizes und Gold, 10:1 für andere Rohstoffe und Minor-Indizes, 5:1 für Aktien-CFDs, 2:1 für Krypto-CFDs
  • Negativsaldoschutz: Privatanleger können maximal ihr eingezahltes Kapital verlieren, eine Nachschusspflicht ist verboten
  • Margin-Glattstellungsschutz: Bei Erreichen von 50 Prozent der initialen Margin schließt der Broker offene Positionen automatisch
  • Verbot von Boni: Keine monetären oder nicht-monetären Anreize zur Kontoeröffnung oder zum Handel
  • Standardisierte Risiko-Warnung: Pflichtangabe der prozentualen Verlust-Quote unter den Privatkonten des jeweiligen Brokers

💡 Tip

Die Hebel-Obergrenzen lassen sich umgehen, wenn ein Trader sich als professioneller Kunde einstufen lässt. Voraussetzung sind unter anderem ein Wertpapier-Portfolio von mehr als 500.000 Euro und mindestens zehn größere Trades pro Quartal. Wer diese Schwelle nicht klar erfüllt, sollte den Privatkunden-Status behalten — der Anlegerschutz ist erheblich stärker.

Die CFD-Verlustquote: was die Pflichtangabe misst

Die Zahl „x % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter“ ist der Anteil der Privatkundenkonten, die in den letzten zwölf Monaten unter dem Strich Verlust gemacht haben. Der Anbieter berechnet sie selbst und aktualisiert sie jedes Quartal. Sie beschreibt die Vergangenheit seiner Kundschaft, keine Prognose für dich.

Die BaFin-Allgemeinverfügung legt fest, wie die Quote zustande kommt: Realisierte und noch offene Gewinne und Verluste zählen mit, ebenso alle Kosten des CFD-Handels. Ein Konto zählt als Verlustkonto, wenn das Ergebnis über zwölf Monate negativ ist. Neue Anbieter ohne zwölf Monate Historie verwenden die Standardwarnung mit der Spanne „zwischen 74 % und 89 %“.

Woher die Spanne kommt, zeigt die Begründung der Allgemeinverfügung. Mehrere Aufsichtsbehörden hatten vor 2018 die Konten von Privatkunden ausgewertet:

  • CySEC (Zypern), Januar bis August 2017, rund 290.000 Konten bei 18 Anbietern: 76 % mit Verlust, im Schnitt etwa 1.600 € je Konto.
  • CNMV (Spanien), 2015 bis 2016: rund 82 % mit Verlust, im Schnitt 4.700 €.
  • AMF (Frankreich), 2009 bis 2013: mehr als 89 % mit Verlust, im Schnitt 10.887 €.
  • Central Bank of Ireland, 2013 bis 2014: 75 %; Nachprüfung 2015 bis 2016: 74 %.
  • CONSOB (Italien), 2014 bis 2015, ein Anbieter: 78 % bei CFDs, 75 % bei Rolling-Spot-Forex.

Die französische AMF hielt außerdem fest, dass die Kunden mit den meisten und größten Geschäften auch am meisten verloren und dass sich bei länger aktiven Kunden keine Lernkurve zeigte. Beim Vergleich zweier Quoten hilft ein Blick auf die Kundschaft: Ein Anbieter, dessen Kunden vor allem Aktien-CFDs mit Hebel 5 : 1 handeln, hat eine andere Ausgangslage als ein reiner Forex-Broker mit Hebel 30 : 1. Die Zahl taugt als Hinweis, nicht als Qualitätsurteil.

Kosten: woraus sich der Preis eines Trades zusammensetzt

Die Ordergebühr ist nur ein Teil der Kosten. Dazu kommen der Spread (Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs), Börsen- und Fremdentgelte, bei CFDs die Finanzierung über Nacht, Gebühren für den Währungstausch und teils Inaktivitäts- oder Auszahlungsgebühren. Welcher Posten dominiert, hängt davon ab, wie oft und wie lange du handelst.

Kostenposten Wann er anfällt Wo du ihn findest
Ordergebühr / Kommissionbei jedem Kauf und VerkaufPreis- und Leistungsverzeichnis
Spreadbei jedem Trade, nicht gesondert ausgewiesenKursanzeige (Geld/Brief), Spread-Tabellen des Anbieters
Börsen- und Fremdentgelteje nach HandelsplatzKostenausweis vor der Order (Ex-ante-Kosteninformation)
Finanzierung über Nachtje Nacht, in der eine CFD-Position offen istProduktdetails je Markt, Basiszins plus Aufschlag
Währungstauschbei Wertpapieren oder Konten in FremdwährungPreisverzeichnis, oft als Prozentaufschlag
Inaktivität, Auszahlung, Marktdatenbei ruhendem Konto, je Auszahlung, je MonatPreisverzeichnis, Kleingedrucktes

Rechenbeispiel Finanzierung über Nacht

Annahmen (nur zur Veranschaulichung, keine Kondition eines bestimmten Anbieters): CFD-Kaufposition auf einen Index im Gegenwert von 10.000 €, Jahreszins für die Finanzierung 6 %, Berechnung auf 365 Tage. Pro Nacht kostet die Position dann 10.000 € × 6 % ÷ 365 ≈ 1,64 €. Nach 30 Tagen sind es rund 49 €, nach einem Jahr rund 600 €, unabhängig davon, ob der Kurs steigt. Bei einer Margin von 500 € entspricht ein Jahr Finanzierung mehr als dem gesamten hinterlegten Betrag. Deshalb sind CFDs als Daueranlage teuer.

Ordergebühr und Ordergröße

Bei Aktien wirkt eine feste Gebühr je nach Ordergröße sehr unterschiedlich: 5 € sind bei einer Order über 500 € ein Prozent, bei 5.000 € ein Zehntelprozent. Prozentuale Modelle mit Mindestgebühr verhalten sich umgekehrt. Rechne die Gebühr deshalb mit deiner üblichen Ordergröße und der Zahl deiner Orders pro Jahr durch. Einen ausführlichen Blick auf einzelne Gebührenmodelle gibt der Beitrag Ordergebühren im Vergleich, die Rolle des Handelsplatzes erklärt Xetra, gettex und Tradegate.

Vor jeder Order muss dir der Anbieter die erwarteten Kosten nach MiFID II ausweisen (Ex-ante-Kosteninformation), einmal im Jahr folgt eine Aufstellung der tatsächlich angefallenen Kosten. Diese Jahresaufstellung ist die verlässlichste Zahl, um zwei Plattformen nach einem Jahr Nutzung zu vergleichen.

PFOF-Verbot seit 1. Juli 2026: was sich bei Neobrokern ändert

Seit dem 1. Juli 2026 dürfen Broker in Deutschland keine Zahlungen von Dritten mehr dafür annehmen, dass sie Kundenaufträge an einen bestimmten Handelsplatz oder Market Maker weiterleiten (Payment for Order Flow, Art. 39a MiFIR). Deutschland hatte eine Übergangsfrist bis 30. Juni 2026 genutzt. Viele Neobroker haben ihre Preismodelle deshalb angepasst.

Auf EU-Ebene gilt das Verbot seit dem 28. März 2024. Bis Ende Juni 2026 durften deutsche Wertpapierfirmen solche Rückvergütungen im Inlandsgeschäft noch annehmen. Genau diese Einnahmen hatten Ordergebühren von 0 € oder 1 € ermöglicht.

In ihrer Aufsichtsmitteilung 05/2026 vom 22. Juli 2026 beschreibt die BaFin, was weiter erlaubt ist und was nicht. Zulässig bleibt Eigenhandel, etwa wenn der Broker selbst als Market Maker oder systematischer Internalisierer auftritt und die Erträge nicht von Dritten kommen. Als unzulässige Umgehung nennt die BaFin unter anderem Rabatte auf die Ordergebühr in Höhe der bisherigen Rückvergütung und überhöhte Abwicklungsentgelte an konzerneigene Handelsplätze.

Für dich heißt das: Ordergebühren, Abo-Modelle und Spreads haben sich bei einigen Anbietern seit Juli 2026 verändert. Ältere Erfahrungsberichte und Vergleiche aus der Zeit davor geben die Kosten deshalb nicht mehr zuverlässig wieder. Prüfe die Kosten deshalb im aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnis des Anbieters.

Einlagensicherung und Anlegerentschädigung: was im Insolvenzfall geschützt ist

Wertpapiere im Depot gehören dir und fallen nicht in die Insolvenzmasse. Für Geld auf dem Verrechnungskonto kommt es darauf an, wo es liegt: Bei einer Bank mit deutscher Lizenz greift die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 €. Ist der Broker ein Wertpapierinstitut, greift die Entschädigungseinrichtung EdW mit höchstens 90 % und 20.000 €.

Die beiden Systeme werden oft verwechselt. Die Einlagensicherung nach § 8 Einlagensicherungsgesetz deckt Guthaben bei Kreditinstituten bis 100.000 € je Kunde und Bank. Viele Broker ohne Banklizenz legen Kundengeld deshalb bei Partnerbanken an, dann gilt deren Sicherung. Die Anlegerentschädigung nach § 4 Anlegerentschädigungsgesetz springt ein, wenn ein Wertpapierinstitut Kundengeld oder Wertpapiere nicht zurückgeben kann. Der Anspruch ist auf 90 % der Forderung und höchstens 20.000 € begrenzt.

Bei CFD-Brokern kommt hinzu: Offene CFD-Positionen sind Forderungen gegen den Broker, keine verwahrten Wertpapiere. Bei Anbietern mit Sitz in einem anderen EU-Land gilt das Sicherungssystem des Sitzlandes, nicht das deutsche. Welche Einrichtung zuständig ist, steht im Preis- und Leistungsverzeichnis oder in den Kundeninformationen des Anbieters. Mehr Einzelheiten findest du im Beitrag zur Einlagensicherung bei Brokern.

App, Ordertypen und Demokonto

Die meisten Plattformen bieten Market-, Limit- und Stop-Orders, viele zusätzlich Stop-Limit, Trailing Stop und verknüpfte Orders (OCO). Eine Stop-Order schützt nicht vor Kurslücken. Ein Demokonto zeigt Bedienung und Ordermaske, aber weder echte Ausführungsqualität noch den Druck, den echtes Geld erzeugt.

Die wichtigsten Ordertypen

  • Market: sofort zum nächsten verfügbaren Kurs. Bei geringer Liquidität kann der Ausführungskurs deutlich abweichen (Slippage).
  • Limit: nur zum genannten Kurs oder besser. Ob die Order ausgeführt wird, ist offen.
  • Stop-Loss: wird beim Erreichen des Stop-Kurses zur Market-Order. Öffnet der Markt nach einem Wochenende deutlich tiefer, wird zum ersten verfügbaren Kurs verkauft, nicht zum Stop-Kurs.
  • Stop-Limit: wird beim Stop-Kurs zur Limit-Order. Kein Ausführungskurs unter dem Limit, aber auch keine Garantie, dass überhaupt verkauft wird.
  • Trailing Stop: der Stop-Kurs zieht mit steigendem Kurs nach.
  • Garantierter Stop: nur bei manchen CFD-Brokern, gegen Aufpreis, schließt auch bei Kurslücken exakt zum Stop-Kurs.

Ausführlich mit Beispielen: Ordertypen Market, Limit, Stop.

Was du an der App selbst prüfen kannst

Für den Vergleich zählen nachprüfbare Merkmale: Zwei-Faktor-Anmeldung, Handelszeiten je Handelsplatz, Echtzeitkurse ohne Zusatzabo, Kursalarme, Chart-Werkzeuge, Steuerreport und die Frage, ob alle Ordertypen auch mobil verfügbar sind. Nicht jede App bildet alle Funktionen der Desktop-Plattform ab. Bei Direktmarkt-Brokern sind Marktdaten für einzelne Börsen oft kostenpflichtig.

Demokonto: Nutzen und Grenzen

Viele CFD- und Direktmarkt-Broker bieten ein Demokonto mit Spielgeld, einige Neobroker nicht. Im Demokonto lernst du Ordermaske, Margin-Anzeige und Glattstellungslogik kennen, ohne Geld einzusetzen. Drei Dinge zeigt es nicht: echte Ausführung bei hektischen Märkten, die Kosten über Nacht in der Gesamtrechnung und dein eigenes Verhalten bei echten Verlusten. Ob ein Anbieter ein Demokonto hat, steht in der Übersicht oben.

Vergleichskriterien für CFD-Broker

Jeder CFD-Broker positioniert sich anders. Manche fokussieren sich auf günstige Spreads und schmale Asset-Listen, andere bieten breite Märkte mit umfangreichen Plattformen. Anleger sollten die Auswahl deshalb an ihrer eigenen Strategie ausrichten. Sechs Kriterien sind bei einem soliden Vergleich entscheidend:

1. Regulierung und Einlagensicherung. Ein seriöser CFD-Broker ist mindestens durch eine EU-Behörde wie BaFin, CySEC oder MFSA reguliert. Anbieter mit Sitz in Deutschland fallen unter die deutsche Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Kunde. Bei EU-Brokern greift in der Regel eine vergleichbare Sicherung des Sitzlandes. Update September 2026: Die 100.000 Euro gelten nur für Einlagen bei Banken. Ist der Broker ein Wertpapierinstitut, greift die Anlegerentschädigung: 90 Prozent der Forderung, höchstens 20.000 Euro (§ 4 Anlegerentschädigungsgesetz). Welche Regulierungsbehörde im Einzelfall zuständig ist, kannst du in den Capital.com Erfahrungen 2026 nachlesen, die den Sitz und die Aufsicht des Brokers einordnen. Die Einlagensicherung beim Broker definiert dabei genau, welche Vermögenswerte im Falle einer Insolvenz geschützt sind. Voraussetzung für den Handel ist in jedem Fall, zunächst ein Depot zu eröffnen.

2. Kostenstruktur. Wichtigste Kostenblöcke sind der Spread (Differenz zwischen An- und Verkaufskurs), Kommissionen, Übernachtfinanzierung (Swap) und Inaktivitätsgebühren. Spreads variieren je nach Asset und Marktphase stark. Wer aktiv handelt, sollte enge Spreads auf seinen Haupt-Instrumenten priorisieren.

3. Handelsplattform. Marktstandard sind MetaTrader 4 und 5, daneben proprietäre Plattformen wie der xStation 5 von XTB oder die IG-Web-Plattform. Wichtig sind eine stabile Order-Ausführung, mobile App, Charting-Tools und Alarmfunktionen. Bei der Wahl der Plattform hilft ein Blick darauf, wie zufrieden Trader mit den einzelnen Anbietern sind, etwa in Erfahrungen von XTB-Nutzern, die xStation 5 im Alltag beschreiben.

4. Asset-Auswahl. Vom reinen Forex-Broker bis zum Multi-Asset-Broker mit Aktien, Indizes, Rohstoffen, Anleihen und Krypto reicht das Spektrum. Wer breit diversifizieren möchte, braucht einen Anbieter mit mindestens 1.000 handelbaren CFD-Märkten. Der Handel mit Krypto-CFDs ist eine Alternative zum direkten Erwerb von Coins, wie ihn der Ratgeber zum Ethereum kaufen 2026 beschreibt.

5. Hebel und Margin. Innerhalb der ESMA-Obergrenzen gibt es Unterschiede in der Margin-Berechnung und im Cross-Margin-Modell. Auch der Stop-Out-Mechanismus kann variieren.

6. Service und Weiterbildung. Deutschsprachiger Support, kostenfreies Demokonto, Webinare und Wirtschaftskalender sind besonders für Einsteiger wertvoll.

CFD-Broker 2026 im direkten Vergleich

Die folgende Übersicht zeigt die Anbieter aus unserem Vergleich, die Privatkunden in Deutschland CFDs anbieten, mit Aufsicht und der Verlustquote, die sie selbst veröffentlichen. Eine detaillierte Gegenüberstellung zweier Anbieter findet sich im Vergleich von Capital.com und eToro.

Die frühere Tabelle mit Plus500, IG, XTB, CMC Markets und eToro haben wir ersetzt. Ihre Verlustquoten waren gerundete Werte ohne Prüfdatum; jetzt stehen hier nur Angaben, die wir am 11.10.2026 auf den Websites der Anbieter geprüft haben.

AnbieterAufsichtCFD-Verlustquote laut Anbieter
Capital.comCySEC (Cyprus Securities and Exchange Commission)74 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld (Stand 11.10.2026)
comdirectBaFin und Europäische Zentralbank (Commerzbank AG als Kreditinstitut)69,3 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld (Stand 11.10.2026)
eToro *CySEC (eToro (Europe) Ltd., Zypern, Lizenz 109/10)51 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter (Risikohinweis von eToro, Stand 11.10.2026)
flatexBaFin und Deutsche Bundesbank (Hauptverwaltung in Hessen)70,9 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld (Stand 11.10.2026)
IGBaFin und Deutsche Bundesbank74 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld (Stand 11.10.2026)
Interactive Brokers (IBKR Ireland)Central Bank of Ireland (CBI)57,9 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld (Stand 11.10.2026)
LYNX *BaFin (deutsche Niederlassung) sowie AFM und DNB (Niederlande)59,07 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld (Stand 11.10.2026)
MeinBroker (Forex Selftrader) *BaFin (Haftungsdach ATVANTIS Asset Management GmbH, Finanzdienstleistungsinstitut nach § 32 KWG)keine Anbieterquote veröffentlicht; es gilt die BaFin-Standardwarnung (74 % bis 89 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld)
XTB *KNF (Komisja Nadzoru Finansowego, Polen) als Heimataufsicht77 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld (Stand 11.10.2026)

Wichtig: Die Verlustquoten sind Pflichtangaben der Anbieter und ändern sich quartalsweise. Sie zeigen den Anteil der Privatkonten, die in den vergangenen zwölf Monaten mit CFDs Geld verloren haben, und sagen nichts darüber, wie es dir ergehen wird (so liest du die Quote). Für MeinBroker veröffentlicht der Anbieter keine eigene Quote, deshalb steht dort die Standardwarnung der BaFin. Auch einige Anbieter aus dem Neobroker-Vergleich unterliegen diesen Warnpflichten, wenn sie CFDs anbieten.

Steuern beim Trading 2026

Gewinne aus Aktien, ETFs, CFDs und Optionen sind Einkünfte aus Kapitalvermögen. Darauf fallen 25 % Abgeltungsteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an. Der Sparer-Pauschbetrag beträgt 1.000 € (Ehepaare 2.000 €). Die 20.000-€-Grenze für Verluste aus Termingeschäften gibt es seit dem Jahressteuergesetz 2024 nicht mehr.

Ein Broker mit Sitz in Deutschland behält die Steuer direkt ein und führt Verlustverrechnungstöpfe. Bei ausländischen Brokern ohne deutsche Niederlassung gibst du Gewinne und Verluste selbst in der Anlage KAP an. Mehr zu Freibeträgen in Abgeltungsteuer und Freibeträge.

Verluste verrechnen

Seit 2021 durften Verluste aus Termingeschäften, also auch aus CFDs, nur mit Gewinnen aus Termingeschäften und nur bis 20.000 € pro Jahr verrechnet werden. Der Bundesfinanzhof hatte im Juni 2024 ernstliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit geäußert (VIII B 113/23). Mit dem Jahressteuergesetz 2024 hat der Gesetzgeber die Beschränkung in § 20 Abs. 6 EStG gestrichen, anwendbar in allen offenen Fällen. Verluste aus CFDs lassen sich seither mit allen Kapitalerträgen verrechnen.

Bestehen bleibt der Aktienverlusttopf: Verluste aus dem Verkauf von Aktien dürfen nach § 20 Abs. 6 Satz 4 EStG nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechnet werden.

Krypto: Coin oder CFD

Kaufst du echte Kryptowährungen, gilt § 23 EStG: Gewinne sind nach mehr als einem Jahr Haltedauer steuerfrei, darunter bleiben sie steuerfrei, solange der Gesamtgewinn aus privaten Veräußerungsgeschäften im Jahr unter 1.000 € liegt. Krypto-CFDs fallen dagegen unter die Abgeltungsteuer, eine Haltefrist gibt es dort nicht.

Keine Steuerberatung. Für deinen Einzelfall wende dich an eine Steuerberatung oder einen Lohnsteuerhilfeverein.

Steuerliche Behandlung von CFD-Gewinnen 2026

Gewinne aus CFD-Geschäften gelten in Deutschland als Einkünfte aus Kapitalvermögen nach § 20 EStG und werden mit der pauschalen Abgeltungsteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer besteuert. Bei einem inländischen Broker führt dieser die Steuer automatisch ab. Bei ausländischen Brokern müssen Trader die Erträge selbst in der Steuererklärung über die Anlage KAP angeben. Welcher Broker die Steuer automatisch abführt und welcher nicht, zeigt sich unter anderem in unserem Testbericht zu flatex, der die steuerliche Abwicklung mit einbezieht. Für die Erstellung der Steuererklärung kann ein Steuersoftware-Vergleich bei der Auswahl eines Programms helfen.

Der wichtigste Steuer-Schritt der vergangenen Jahre betrifft die Verlustverrechnung. Seit dem Veranlagungszeitraum 2021 galt für Termingeschäfte (darunter auch CFDs) eine besonders restriktive Regelung: Verluste durften nur mit Gewinnen aus gleichartigen Termingeschäften verrechnet werden und nur bis zu einer jährlichen Höchstgrenze von 20.000 Euro. Höhere Verluste wurden auf die folgenden Jahre vorgetragen.

Der Bundesfinanzhof hatte im Juni 2024 ernstliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit dieser Verlustverrechnungs-Begrenzung geäußert (Beschluss vom 7. Juni 2024, VIII B 113/23). Der Gesetzgeber hat daraufhin mit dem Jahressteuergesetz 2024 reagiert und § 20 Abs. 6 Satz 5 EStG ersatzlos gestrichen. Die Regelung gilt rückwirkend in allen noch offenen Veranlagungsfällen.

📌 Good to know

Ab 2025 können Anleger Verluste aus CFD- und Termingeschäften wieder vollständig mit Gewinnen aus anderen Kapitalerträgen verrechnen. Die 20.000-Euro-Grenze und die isolierte Verrechnungs-Box für Termingeschäfte sind komplett aufgehoben. Wer in den Jahren 2021 bis 2023 betroffen war und Steuerbescheide noch offen sind, sollte Einspruch und korrigierte Verrechnung prüfen.

Risiken und Zielgruppe von CFDs

Die Hebelwirkung macht CFDs zu einem der riskantesten Anlageprodukte für Privatanleger. Selbst kleine Kursbewegungen können zum Totalverlust der Margin führen. Hinzu kommen Gap-Risiken bei Markt-Eröffnungen, Slippage bei niedriger Liquidität sowie Übernachtfinanzierungs-Kosten, die bei längerem Halten eine Position schleichend ins Minus drücken. Damit stellen sie das genaue Gegenteil von risikoarmen Anlageformen dar, zu denen beispielsweise ein klassisches Sparkonto zählt. Besonders ausgeprägt sind diese Risiken bei volatilen Basiswerten, was die Funktionsweise von Krypto-CFDs verdeutlicht.

Die ESMA-Pflichtwarnung zeigt deutlich, dass die Mehrheit der Privatanleger mit CFDs Geld verliert. Die BaFin-Standardwarnung nennt 74 bis 89 Prozent, die Anbieterangaben in unserer Übersicht lagen am 11.10.2026 zwischen 51 und 77 Prozent. CFDs sind daher kein Produkt für Buy-and-Hold-Anleger, Altersvorsorge oder Kapitalerhalt. Für den langfristigen Vermögensaufbau ist stattdessen das regelmäßige Einrichten eines Sparplans eine etablierte Methode. Mit einem ETF-Sparplan-Rechner lässt sich die mögliche Vermögensentwicklung über die Zeit simulieren.

Geeignet sind CFDs allenfalls für erfahrene Trader, die einen strukturierten Handelsansatz, klare Stop-Loss-Regeln und ein dediziertes Risikokapital nutzen. Als Faustregel gilt: Niemals mehr Kapital einsetzen, als ein Totalverlust schmerzlos zu verkraften wäre. Vor dem Live-Einstieg sollten Anleger ein kostenfreies Demokonto über mindestens drei Monate testen und ihre Strategie auf realistischen Marktphasen prüfen. Dieses Risikokapital sollte strikt von der finanziellen Sicherheitsreserve getrennt sein, wie sie der Notgroschen-Rechner für die private Reserve kalkuliert. Die technische Umsetzung solcher Regeln erfolgt über verschiedene Ordertypen an der Börse. Ein solcher Handelsansatz kann auf technischen Werkzeugen aufbauen, zu denen der MACD-Indikator zählt.

Quellen

Unerlaubte Angebote und „KI-Trading“-Versprechen erkennen

Die BaFin warnt seit 2024 regelmäßig vor Plattformen, die mit automatisiertem Handel durch „künstliche Intelligenz“ werben und keine Erlaubnis haben. Im Juni 2025 nannte sie über 700 nahezu gleiche Websites mit dem Slogan „Investieren mit KI“. Ob ein Anbieter zugelassen ist, prüfst du in der BaFin-Unternehmensdatenbank.

Typische Merkmale aus den BaFin-Warnungen: kein oder kein rechtsgültiges Impressum, eine „Einstiegsinvestition“ von 250 €, automatisierter Handel per KI als Gewinnversprechen, angebliche Verbindungen zum Bundesfinanzministerium, zur Bundesbank, zur Deutschen Bank oder zu Sparkassen und ein Kontaktformular, über das deine Daten an Betreiber unerlaubter Handelsplattformen weitergegeben werden. Am 23. September 2026 warnte die BaFin erneut vor einer Reihe von Seiten, die sich als „KI-gestützte Krypto-Handelsplattform“ ausgeben.

💡 Tip

So prüfst du einen Anbieter in drei Schritten: Firmenname und Domain in der BaFin-Unternehmensdatenbank suchen, die Warnungen zu Anlagebetrug durchsuchen und bei Krypto-Angeboten das ESMA-Register für MiCA-Zulassungen öffnen. Fehlt der Anbieter in allen drei Quellen, hat er in Deutschland keine Erlaubnis. Die Warnliste ist nicht vollständig, ein fehlender Eintrag dort sagt nichts über Seriosität.

Ein zweites Muster beschreibt die BaFin auf ihrer Seite zu betrügerischen Handelsplattformen: Das Konto zeigt Gewinne, die es nicht gibt, und vor der Auszahlung werden angebliche Steuern, Gebühren oder Liquiditätsnachweise verlangt. Später melden sich oft angebliche Helfer, die verlorenes Geld gegen Vorkasse zurückholen wollen. Die BaFin selbst verlangt solche Zahlungen nie. Anzeigen nehmen Polizei und Staatsanwaltschaft entgegen.

Was die Daten über Trading-Ergebnisse von Privatanlegern sagen

Belastbare Zahlen gibt es vor allem für CFDs: In den Auswertungen europäischer Aufsichtsbehörden lagen 74 % bis 89 % der Privatkonten im Minus. Für aktives Aktientrading gibt es keine vergleichbare amtliche Statistik. Häufiges Handeln erhöht in jedem Fall die Summe der Kosten, die vom Ergebnis abgehen.

Fragen wie „Kann man mit 100 € Daytrading verdienen?“ lassen sich mit amtlichen Daten nicht für den Einzelfall beantworten. Belegbar ist die Kostenseite: Bei 100 € Einsatz und 1 € Ordergebühr kosten Kauf und Verkauf zusammen 2 % des Einsatzes, bevor ein Spread anfällt. Bei 20 Trades im Monat summiert sich das auf 40 € und damit 40 % des Kapitals. Mit Hebel wird ein kleiner Betrag zwar zu einer großen Position, die Verluste steigen aber im gleichen Verhältnis.

Ob es sinnvoll ist, vom Trading zu leben, beurteilt dieser Vergleich nicht. Er hilft dir, die Plattform zu finden, deren Kosten und Regeln zu deiner Handelsweise passen, und zeigt dazu die Verlustquote, die jeder CFD-Anbieter selbst veröffentlichen muss.

So vergleichen wir Trading-Plattformen

Wir lesen die Konditionen auf den Websites der Anbieter, halten Quelle und Prüfdatum fest und sortieren die Übersicht alphabetisch. Partner und Nicht-Partner stehen in derselben Liste. Wir vergeben keine Noten, Sterne oder Siegel.

Datenquellen und Prüfrhythmus

Alle Werte stammen aus Preis- und Leistungsverzeichnissen, Risikohinweisen und Impressum der Anbieter sowie aus der BaFin-Unternehmensdatenbank. Vergleichsportale nutzen wir nicht als Quelle. Zuletzt geprüft haben wir alle Angaben am 11.10.2026. CFD-Verlustquoten berechnen die Anbieter quartalsweise neu. Lässt sich ein Wert nicht belegen, steht im Vergleich „nicht angegeben“ statt einer Schätzung.

Ranking-Parameter (§ 5b UWG)

Die Übersicht ist alphabetisch sortiert. Es gibt keine Sortierung nach Rendite, Kundenzahl oder Verlustquote, weil diese Werte keine Aussage über die Eignung für dich erlauben. Partner erhalten keinen besseren Platz.

Auswahl und Marktabdeckung

Aufgenommen sind 12 Anbieter: eToro, XTB, LYNX, MeinBroker, Smartbroker+, Trade Republic, Scalable Capital, comdirect, Interactive Brokers, IG, flatex und Capital.com. Kriterien: EU-Aufsicht, Angebot für Privatkunden in Deutschland, deutschsprachige Website oder App. Sechs davon sind Partner von Finalarm und mit * gekennzeichnet. Einige Anbieter zeigen wir ohne Link. Der Vergleich ist kein vollständiger Marktüberblick.

Wie wir uns finanzieren

Finalarm erhält eine Vergütung, wenn über einen mit * markierten Link ein Konto eröffnet wird. Die Vergütung hat keinen Einfluss auf Sortierung, Texte oder die Auswahl der Anbieter. Mehr dazu unter So finanzieren wir uns. Fehler meldest du über die im Impressum genannte Adresse; Korrekturen vermerken wir mit Datum auf dieser Seite.

Fachlich geprüft von Chanel Chokdee, Content & Marketing Managerin bei Finalarm. Zuletzt geprüft am 11.10.2026.

Häufig gestellte Fragen

Q

Woran erkenne ich, ob eine Trading-Plattform seriös ist?

Ein erster Prüfpunkt ist die Erlaubnis: Der Anbieter muss in der BaFin-Unternehmensdatenbank stehen, entweder mit deutscher Erlaubnis oder als EU-Firma mit Pass-Meldung. Dazu gehören ein vollständiges Impressum mit Gesellschaft und Lizenznummer, ein Preis- und Leistungsverzeichnis und bei CFDs die Risikowarnung mit eigener Verlustquote. Gewinnversprechen, Zeitdruck und „KI-Bots“ ohne Impressum sind Merkmale, vor denen die BaFin ausdrücklich warnt.

Q

Welche Merkmale sind für Einsteiger bei einer Trading-App wichtig?

Häufig verglichen werden die Kosten je Order, die Möglichkeit von Limit- und Stop-Orders, eine deutschsprachige Oberfläche, ein Steuerreport und die Frage, ob die App Hebelprodukte überhaupt anbietet. Ein Demokonto hilft, die Bedienung kennenzulernen. Welche Plattform zu dir passt, hängt von deiner Handelsweise ab. Finalarm gibt dazu keine Empfehlung.

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Welcher Hebel ist 2026 für Privatanleger bei CFDs erlaubt?

Nach der BaFin-Allgemeinverfügung vom 23.07.2019 gilt: 30 : 1 für Hauptwährungspaare, 20 : 1 für Hauptindizes, übrige Währungspaare und Gold, 10 : 1 für andere Indizes und Rohstoffe, 5 : 1 für Aktien und 2 : 1 für Kryptowährungen. Höhere Hebel gibt es nur für professionelle Kunden, die mindestens zwei von drei Kriterien nach § 67 Abs. 6 WpHG erfüllen.

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Gibt es bei CFDs in Deutschland eine Nachschusspflicht?

Für Privatkunden nicht. Der Negativsaldoschutz begrenzt deine Haftung für alle CFDs eines Handelskontos auf das Geld auf diesem Konto. Bei Futures ist eine Nachschusspflicht seit dem 01.01.2023 nur noch zulässig, wenn du vor jedem Geschäft bestätigst, dass du dich absicherst; ansonsten muss der Anbieter sie vertraglich ausschließen. Professionelle Kunden haben diesen Schutz nicht.

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Kann ich CFD-Verluste 2026 mit Aktiengewinnen verrechnen?

Ja. Das Jahressteuergesetz 2024 hat die Begrenzung für Verluste aus Termingeschäften in § 20 Abs. 6 EStG gestrichen, anwendbar in allen offenen Fällen. CFD-Verluste lassen sich seither mit allen Kapitalerträgen verrechnen. Umgekehrt gilt weiter der Aktienverlusttopf: Verluste aus Aktienverkäufen werden nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechnet.

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Ist mein Geld bei einer Trading-App geschützt, wenn der Anbieter insolvent wird?

Wertpapiere im Depot sind Sondervermögen und werden herausgegeben. Geld auf dem Verrechnungskonto ist bei einer deutschen Bank bis 100.000 € durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Ist der Anbieter ein Wertpapierinstitut, zahlt die EdW höchstens 90 % der Forderung und maximal 20.000 €. Bei Anbietern aus anderen EU-Ländern gilt das System des Sitzlandes.

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Wie viel Steuern zahle ich auf Trading-Gewinne?

Auf Gewinne aus Aktien, ETFs, CFDs und Optionen fallen 25 % Abgeltungsteuer an, dazu 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Steuer und gegebenenfalls Kirchensteuer, zusammen also 26,375 % ohne Kirchensteuer. Die ersten 1.000 € Kapitalerträge im Jahr sind über den Sparer-Pauschbetrag frei (Ehepaare 2.000 €). Für echte Kryptowährungen gelten eigene Regeln nach § 23 EStG.

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Was ändert das PFOF-Verbot für Trading-Apps?

Seit dem 01.07.2026 dürfen Broker in Deutschland keine Zahlungen von Dritten für die Weiterleitung von Kundenorders annehmen (Art. 39a MiFIR). Diese Einnahmen hatten sehr niedrige Ordergebühren finanziert. Einige Anbieter haben seitdem Gebühren, Abo-Modelle oder Handelsplätze geändert. Konditionen aus der Zeit vor Juli 2026 sind daher nicht mehr verlässlich.

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Warum gibt es in diesem Vergleich keinen Testsieger?

Weil die passende Plattform von Produkt, Ordergröße und Handelshäufigkeit abhängt und Finalarm keine Anlageberatung leistet. Statt einer Note zeigt die Übersicht nachprüfbare Werte mit Quelle und Prüfdatum, alphabetisch sortiert.

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Welche CFD-Broker sind 2026 in Deutschland BaFin-reguliert?

Zu den BaFin-regulierten CFD-Anbietern mit deutscher Tochtergesellschaft oder Niederlassung zählen unter anderem IG Europe GmbH, CMC Markets Germany GmbH, XTB (Niederlassung Berlin) und Admiral Markets. Andere große Anbieter wie Plus500 und eToro sind über CySEC reguliert und in Deutschland über das EU-Passporting tätig. In jedem Fall greift der ESMA-Anlegerschutz inklusive Negativsaldoschutz. Wie sich eToro im direkten Vergleich zu anderen CySEC-regulierten Anbietern positioniert, zeigt der Broker-Vergleich von Libertex vs. eToro.

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Worauf sollte ich bei der Auswahl eines CFD-Brokers achten?

Wichtige Kriterien sind eine EU- oder BaFin-Regulierung mit Einlagensicherung, transparente Kosten (vor allem Spreads, Kommissionen und Übernachtfinanzierung), eine stabile Handelsplattform mit Mobile-App, breites Asset-Universum, deutschsprachiger Support und ein kostenfreies Demokonto. Wer langfristig handelt, sollte zusätzlich die Höhe der Swap-Sätze und mögliche Inaktivitätsgebühren prüfen. Die Anwendung dieser Kriterien auf zwei unterschiedliche Anbieter-Modelle verdeutlicht der Vergleich von flatex und eToro. Ein weiteres Beispiel für Neobroker liefert der Vergleich von Scalable Capital und justTRADE.

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Für wen sind CFDs als Anlageprodukt geeignet?

CFDs eignen sich ausschließlich für erfahrene, risikobewusste Trader, die Hebel-Mechanik, Margin-Berechnung und Risikomanagement vollständig verstehen. Da laut BaFin-Standardwarnung 74 bis 89 Prozent der Kleinanlegerkonten mit CFDs Geld verlieren, sind CFDs nicht für Altersvorsorge, Vermögensaufbau oder konservative Anleger geeignet. Eingesetzt werden sollte nur Kapital, dessen Totalverlust verkraftbar ist. Für den konservativen Vermögensaufbau kommen stattdessen klassische Anlageformen infrage, wie der Vergleich von Tagesgeld vs. Sparbuch zeigt. Für den regelmäßigen Vermögensaufbau mit Wertpapieren listen ETF-Sparplan-Anbieter 2026 passende Produkte.

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