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Stablecoins erklärt: an Währungen gekoppelte Kryptowerte, Funktionsweise und Risiken – wie Stablecoins funktionieren und wofür sie dienen.
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Stablecoins: Wie wertstabile Kryptowährungen funktionieren und warum sie eine Sonderstellung im Kryptomarkt einnehmen
Kryptowährungen und Stabilität – das klingt zunächst nach einem Widerspruch. Bitcoin schwankt an manchen Tagen um mehrere Tausend Dollar, Altcoins verlieren oder gewinnen zweistellig in Stunden. Stablecoins wurden genau als Antwort auf diese Volatilität entwickelt. Sie sind an einen festen Referenzwert gekoppelt, meistens den US-Dollar, seltener an den Euro oder an Gold. Ein USDT oder USDC soll immer ungefähr einen Dollar wert sein – nicht mehr, nicht weniger. Das macht sie innerhalb des Krypto-Ökosystems zu einer Art digitalem Bargeld: berechenbar, transferierbar und rund um die Uhr verfügbar, ohne den Umweg über ein klassisches Bankkonto nehmen zu müssen.
Hinter dieser scheinbaren Einfachheit verbergen sich allerdings sehr unterschiedliche Konstruktionen. Fiat-besicherte Stablecoins wie USDT oder USDC versprechen, dass für jeden ausgegebenen Token ein entsprechender Dollarbetrag als Reserve hinterlegt ist, wobei die tatsächliche Zusammensetzung dieser Reserven in der Vergangenheit immer wieder für Diskussionen gesorgt hat. Krypto-besicherte Varianten wie DAI nutzen überbesicherte Kryptowerte als Absicherung, was technisch elegant, aber in Stressphasen fragil sein kann. Und algorithmische Stablecoins versuchen, die Bindung rein über Angebot und Nachfrage aufrechtzuerhalten – ein Modell, das mit dem Zusammenbruch von TerraUSD im Mai 2022 sein bislang spektakulärstes Scheitern erlebt hat.
Im Rahmen dieser Einordnung werden die verschiedenen Stablecoin-Typen betrachtet, ihre Absicherungsmodelle gegenübergestellt und typische Einsatzszenarien analysiert – vom schnellen Werttransfer zwischen Kryptobörsen über grenzüberschreitende Zahlungen bis hin zur Frage, wie belastbar das jeweilige Konstrukt tatsächlich ist.
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