Depot-Vergleich Oktober 2026: Wertpapierdepots und ihre Kosten im Überblick

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Orders pro Jahr

11 Partner-Angebote · sortiert nach Kosten pro Jahr

Risikohinweis: Wertpapiere können an Wert verlieren, ein Verlust des eingesetzten Geldes ist möglich. Die Übersicht vergleicht Kosten und ist keine Anlageberatung und keine Empfehlung.

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Anbieter
Angebot
Kosten pro Jahr
Ordergebühr
Ordermodell
Handelsplatz
Sparplan
ETF-Sparpläne
Depotführung
Anbietertyp
Aufsicht
Verwahrung
Zins auf Guthaben
Geprüft am
1SMARTBROKER+
Kosten pro Jahr0,00 €pro Jahr
Ordergebühr0,00 €je Order über 1.000 €

Neobroker. Order: bis 499,99 €: 1 €; darüber: 0 €.

Ordermodellgettex: 0 € ab 500 € Ordervolumen, 1 € bis 499,99 € Ordervolumen (zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen); andere Plätze Basisprovision 4,00 € zzgl. Fremdkosten
Handelsplatzgettex (Premiumpartner) – Aktien, Anleihen, ETFs/ETPs, Fonds
SparplanETF, Zertifikate, Aktien: entgeltfrei (‚derzeit entgeltfrei ansonsten 0,2 %, mind. 1,00 EUR‘); Fonds: 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag; Einrichtung/Änderung/Löschung entgeltfrei
ETF-Sparpläneab 1 €
DepotführungDepotführung inklusive Nebendepots kostenlos, ohne Bedingung
AnbietertypNeobroker
AufsichtBaFin / Deutsche Bundesbank (Smartbroker AG, Zulassung nach § 15 WpIG); Baader Bank AG als Bank ebenfalls BaFin/Bundesbank (laut Anbieterseite nicht gesondert ausgeführt)
VerwahrungBaader Bank AG ist konto- und depotführendes Institut (‚Wertpapierverwahrung und Kontoführung (Baader)‘); Smartbroker AG verschafft sich weder Eigentum noch Besitz an Kundengeldern oder Wertpapieren. Die frühere Depotbank DAB BNP Paribas wird auf der Konditionsseite nicht mehr genannt.
Zins auf Guthaben2,25 % p. a. – nur auf dem separaten Zinskonto (Baader), ein Zinskonto pro Kunde, Einzahlung nur vom Verrechnungskonto; Berechnung: EZB-Einlagefazilität minus 0,25 % p.a. bis 100.000 €, minus 0,5 % p.a. (derzeit 2 %) von 100.000 bis 1.000.000 €, darüber unverzinst
Geprüft am11.10.2026
0Traders Place
Kosten pro Jahr0,00 €pro Jahr
Ordergebühr0,00 €je Order über 1.000 €

Neobroker. Order: bis 499,99 €: 0,95 €; darüber: 0 €.

OrdermodellOrdergebühren gesamt 0,00 € (Vermittlungsgebühr Traders Place 2,65 € + Abwicklungsgebühr Baader 0,50 € = 3,15 €, abzüglich Bonifikation 3,15 €); bei Orders unter 500 € Kurswert 0,95 € (0,45 € Traders Place + 0,50 € Baader)
Handelsplatzgettex (alternativ Direkthandel mit Baader Trading, gleiche Konditionen)
Sparplan0,00 € für Sparpläne in ETFs/Fonds der Premium Partner (Amundi, DWS, DJE, DWS Xtrackers, Invesco, Franklin Templeton, iShares, Vanguard), Aktien und Krypto-ETPs; sonstige ETF-/Fonds-Sparpläne 0,50 € je Ausführung
ETF-Sparpläne2.330 ETF-Sparpläne · ab 1 €
DepotführungDepotführung und Verrechnungskonto kostenlos (Traders Place, Wertpapierverwahrung Baader Bank); im Traders-Place-PLV keine Depotgebühr aufgeführt; nicht genannte Leistungen nach PLV der Baader Bank
AnbietertypNeobroker
AufsichtBaFin (BaFin-ID 10161662)
VerwahrungDepot und Verrechnungskonto werden bei der Baader Bank AG geführt.
Zins auf Guthaben2,00 % p. a. – nur auf dem separaten Zinskonto bei der Baader Bank: ‚derzeit 2 % p.a.‘ (variabel) auf Guthaben bis 1.000.000 €, Mindesteinlage 5.000 €, vierteljährliche Zinsgutschrift; laut Website orientiert am EZB-Einlagesatz abzüglich 0,25 Prozentpunkte; ‚Diese Konditionen gelten bis zum 31.12.2027‘
Geprüft am11.10.2026
2finanzen.net ZERO
Kosten pro Jahr0,00 €pro Jahr
Ordergebühr0,00 €je Order über 1.000 €

Neobroker. Order: bis 499,99 €: 1 €; darüber: 0 €.

OrdermodellAktien, ETFs, Fonds, Renten über gettex: 0 € netto (‚Preis nach Gutschrift und Saldierung‘); Mindermengenzuschlag 1 € bei Orders unter 500 € Kurswert; Bruchstückhandel 1 €
Handelsplatzgettex (Börse München) bzw. außerbörslich mit der Bank
SparplanSparpläne in ETFs, Aktien und Fonds: 0 € (‚Preis nach Gutschrift und Saldierung‘); laut Website kein Mindermengenzuschlag-Hinweis für Sparpläne
ETF-Sparpläne1.000 ETF-Sparpläne · ab 1 €
DepotführungDepotverwahrung und -verwaltung 0 € ohne Bedingung (PLV, Auszug Baader Bank)
AnbietertypNeobroker
AufsichtBaFin (DonauCapital Wertpapier GmbH, Erlaubnis § 15 Abs. 1 WpIG; Baader Bank AG); finanzen.net zero GmbH im Vermittlerregister der BaFin (80165132)
VerwahrungBaader Bank AG führt Konto und Depot (‚Deine Wertpapiere liegen in Deinem persönlichen Bankdepot … bei der Baader Bank‘).
Zins auf Guthaben0,00 % p. a. – Guthabenzinssatz für das Verrechnungskonto 0 % (PLV); als Alternative verweist der Anbieter auf Geldmarkt-ETFs (Rendite nicht garantiert, kein Konto-Zins)
Geprüft am11.10.2026
3S Broker
Kosten pro Jahr11,40 €pro Jahr
Ordergebühr0,95 €je Order über 1.000 €

Direktbank. Order: 0,95 €.

OrdermodellStandard Sofortorder: Orderprovision 0,95 € flat, Handelsplatzentgelt entgeltfrei (optional 1,50 € Umschreibung bei Namensaktien). Order mit individueller Handelsplatzwahl: 0,95 € + 0,25 % vom Orderwert (mind. 0,95 €, max. 54,99 €) zzgl. Handelsplatzentgelt: Direkthandel/elektronische Handelssysteme (inkl. cats-Direct) entgeltfrei, Xetra und deutsche Parkettbörsen 2,45 €, USA 14,95 €, sonstiges Ausland 24,95 €; ggf. zzgl. fremder Spesen.
HandelsplatzSofortorder (Handelsplatzauswahl über Best Execution Policy)
SparplanAusführung Wertpapiersparpläne (Aktien, ETF/ETP, Zertifikate) entgeltfrei; Fondssparpläne über Fondsgesellschaft mit (i. d. R. reduziertem) Ausgabeaufschlag; Einrichten/Ändern/Löschen entgeltfrei. Insgesamt über 11.800 sparplanfähige Produkte, über 9.000 ohne Orderentgelt.
ETF-Sparpläne2.450 ETF-Sparpläne · ab 5 €
DepotführungDepotführung entgeltfrei, ohne Bedingung
AnbietertypDirektbank
AufsichtZulassung: Europäische Zentralbank; Verbraucherschutz: BaFin (lt. Impressum)
VerwahrungS Broker AG & Co. KG (eigene Bank); Zwischenverwahrer nicht genannt (PLV erwähnt Clearstream-Gebühren als fremde Spesen)
Zins auf Guthaben0,00 % p. a. – Verrechnungskonto 0,00 % p. a.; Tagesgeldkonto KontoPlus 1,50 % p. a. bis 500.000 € (darüber 0,00 %), variabel; KontoPlus setzt ein Verrechnungskonto beim S Broker voraus
Geprüft am11.10.2026
4Scalable Capital
Kosten pro Jahr11,88 €pro Jahr
Ordergebühr0,99 €je Order über 1.000 €

Neobroker. Order: 0,99 €.

OrdermodellFREE: 0,99 € pro Einzelauftrag an Ausführungsplätzen der Kategorie 1 (EIX); bis zu 1,99 € an Kategorie 2 (gettex, Xetra). Sonderkondition: Käufe von PRIME-ETFs/ETCs ab 250 € an EIX 0 €.
HandelsplatzEuropean Investor Exchange (EIX, Börse Hannover) – Ausführungsplatz Kategorie 1
Sparplan0,00 € pro Sparplanausführung und automatischer Wiederanlage (Aktien, ETFs, ETCs, sonstige ETPs) in allen Broker-Modellen (PLV III.)
ETF-Sparpläne2.700 ETF-Sparpläne · ab 1 €
DepotführungDepotführung 0,00 € ohne Bedingung (PLV II.)
AnbietertypNeobroker
AufsichtBaFin / Deutsche Bundesbank
VerwahrungScalable Capital Bank GmbH ist selbst Depotbank; inländische Wertpapiere regelmäßig in Girosammelverwahrung bei der Clearstream Banking AG (Miteigentum am Sammelbestand), ausländische Wertpapiere im Heimatmarkt bzw. Kaufland mit WR-Gutschrift.
Zins auf Guthaben2,60 % p. a. – 2,60 % p.a. nur auf das separate Scalable Tagesgeld (unbegrenzt, taggenau, monatliche Gutschrift, FREE und PRIME+ gleich); Verrechnungskonto 0 % p.a.
Geprüft am11.10.2026
0Bitpanda
Kosten pro Jahr12,00 €pro Jahr
Ordergebühr1,00 €je Order über 1.000 €

Multi-Asset-App. Order: 1 €.

OrdermodellFixe Gebühr 1 EUR pro Kauf- oder Verkaufsauftrag für Aktien, ETFs und ETCs (Ausführungsplatz Quotrix), zzgl. möglicher Spreads.
HandelsplatzQuotrix (Börse Düsseldorf), Request-for-Quote
SparplanKosteninformationsdokument: Sparplan-Kaufauftrag für Aktien, ETFs, ETCs regulär 1 EUR, im Rahmen einer Promotion „KOSTENLOS“; ETF-Sparpläne der „Bitpanda SELECT Partners Promotion“ kostenlos (durch Zuwendungen Dritter finanziert). Website-FAQ: „Du kannst für alle Aktien und ETFs Sparpläne ohne Tradinggebühren erstellen.“ Kein Enddatum genannt. Verkäufe 1 €.
ETF-Sparpläne2.500 ETF-Sparpläne · ab 2 €
DepotführungEröffnung und Verwaltungsgebühr des Wertpapierdepots kostenlos, ohne Bedingung.
AnbietertypMulti-Asset-App
AufsichtÖsterreichische Finanzmarktaufsicht (FMA); Berlin Branch zusätzlich BaFin für bestimmte WpIG-Bestimmungen
VerwahrungDepot bei Bitpanda Financial Services GmbH Berlin Branch; Verwahrung über professionelle Drittverwahrer im eigenen Namen auf Rechnung der Kunden, Sammelverwahrung, i. d. R. im Sitzland des Emittenten/Fonds; keine Sonderverwahrung. Namen der Drittverwahrer in den Bedingungen nicht genannt.
Zins auf Guthaben–
Geprüft am11.10.2026
5Joe Broker
Kosten pro Jahr12,00 €pro Jahr
Ordergebühr1,00 €je Order über 1.000 €

Neobroker. Order: 1 €.

OrdermodellTransaktionskosten je Order bei Aktien, ETFs, Fonds und Anleihen über gettex: 1,00 € (rabattiert durch Abwicklungskostenzuschüsse und Zuwendungen; regulär 4,90 € zzgl. Fremdkosten bzw. Xetra 2,90 € + 0,01 %, min. 1,50 €)
Handelsplatzgettex
SparplanSparpläne in Wertpapiere von Premium-Partnern ab 1,00 €: 0,00 €; Sparpläne allgemein ab 1,00 €: 0,50 € je Ausführung (PLV Joe Broker); ETFs aktuell von Amundi (Kooperationspartner)
ETF-Sparpläneab 1 €
Depotführungkeine Depotgebühren, keine Negativzinsen, keine Mindestanlage (FAQ)
AnbietertypNeobroker
AufsichtBaFin und Europäische Zentralbank (TARGOBANK laut Website)
VerwahrungDepot bei der Partnerbank Baader Bank AG; Wertpapiere bei zentralen Verwahrstellen wie Clearstream (Frankfurt oder Luxemburg), ausländische Verwahrung laut Abrechnung/Depotauszug.
Zins auf Guthaben–
Geprüft am11.10.2026
0Trade Republic
Kosten pro Jahr12,00 €pro Jahr
Ordergebühr1,00 €je Order über 1.000 €

Neobroker. Order: 1 €.

OrdermodellOrderprovision kostenfrei + Abwicklungskostenpauschale 1,00 € je Einzeltransaktion (zzgl. Spreads und etwaiger Fremdkosten); bei Auswahl ‚Direktpreis an der Börse‘ 2,00 €
HandelsplatzBestpreis-Ausführung (Trade Republic ermittelt den besten Kurs aus dem aggregierten Orderbuch relevanter Börsen; Ausführung gegen Trade Republic)
SparplanAusführung von Sparplänen für Aktien, ETFs oder Crypto: kostenfrei; Abwicklungskostenpauschale entfällt bei Sparplänen
ETF-Sparpläneab 1 €
Depotführungkeine Depotgebühr genannt; Preisübersicht listet keine Depot-/Kontoführungsentgelte
AnbietertypNeobroker
AufsichtBaFin / Deutsche Bundesbank
VerwahrungTrade Republic Bank GmbH verwahrt selbst; inländische Wertpapiere in aller Regel bei der Clearstream Banking AG (Girosammelverwahrung, Miteigentum), ausländische Wertpapiere im Heimatmarkt bzw. Kaufland über in- oder ausländische Verwahrer (WR-Gutschrift). Bruchstücke in Bruchteilsgemeinschaft, nicht übertragbar.
Zins auf Guthaben2,50 % p. a. – 2,5 % p.a. auf das gesamte, unbegrenzte Cash-Guthaben nach Aktivierung der Zinsen in der App; Zinsen von Partnerbanken bzw. Ausschüttungen aus Geldmarktfonds; täglich berechnet, monatlich ausgezahlt
Geprüft am11.10.2026
0comdirect Pure Depot
Kosten pro Jahr12,00 €pro Jahr
Ordergebühr1,00 €je Order über 1.000 €

Direktbank. Order: 1 €.

OrdermodellOrderentgelte Ausführung im Inland: Grundentgelt 1,00 € je Trade (zzgl. marktüblicher Spreads, Zuwendungen und ggf. zusätzlicher Entgelte); Umschreibeentgelt Namensaktien 0,95 €
Handelsplatzgettex
SparplanOrderentgelte Ausführung von Sparplänen: kein Grundentgelt und keine Orderprovision (PLV Pure Depot)
ETF-Sparpläneab 1 €
DepotführungPauschales Depotentgelt kostenlos, ohne Bedingung
AnbietertypDirektbank
AufsichtEuropäische Zentralbank und BaFin (BAK Nr. 100005)
VerwahrungCommerzbank AG (Marke comdirect); Clearstream Banking als Abwicklungsstelle im PLV genannt
Zins auf Guthaben–
Geprüft am11.10.2026
6justTRADE
Kosten pro Jahr12,00 €pro Jahr
Ordergebühr1,00 €je Order über 1.000 €

Neobroker. Order: 1 €.

OrdermodellOrderprovision 2,90 € je Order (Mindestordervolumen 1 Stück); Ausgleichszahlung des Handelspartners LS Exchange/Tradegate 1,90 € → Gesamtkosten 1,00 €; an anderen Handelsplätzen (Quotrix) 2,90 €
HandelsplatzLS Exchange bzw. Tradegate BSX
SparplanBank verzichtet bei Sparplänen in ETFs, ETCs, sonstigen ETPs und Zertifikaten auf die Orderprovision; nur Handelsplatzspread
ETF-Sparpläne177 ETF-Sparpläne · ab 25 €
DepotführungDepotführung/-auflösung kostenfrei, ohne Bedingung
AnbietertypNeobroker
AufsichtBaFin (zuständige Aufsichtsbehörde der Sutor Bank laut Impressum)
VerwahrungSutor Bank GmbH führt Konto und Depot; Kryptowerte bei der Tangany GmbH, München. Zentralverwahrer/Lagerstellen auf den Anbieterseiten nicht genannt.
Zins auf Guthaben0,00 % p. a. – Guthabenzins Verrechnungskonto zurzeit 0,00 % p. a. (PLV); Website verweist auf Zins-/Geldmarkt-ETFs als Alternative
Geprüft am11.10.2026
0flatex
Kosten pro Jahr70,80 €pro Jahr
Ordergebühr5,90 €je Order über 1.000 €

Online-Broker. Order: 5,90 €.

OrdermodellOrderprovision Deutschland pauschal 5,90 € je Order (zzgl. Fremdkosten). USA/Kanada: ab 40.000 € Ordergegenwert zusätzlich 0,04 % auf den übersteigenden Teil.
Handelsplatzgettex / Tradegate Exchange / Lang & Schwarz / Baader Bank / Quotrix / Société Générale (Fremdkostenpauschale 2,00 €)
SparplanSparpläne in ETFs, Fonds, ETCs & Krypto-ETNs sowie Entnahmepläne: kostenfrei je Ausführungstermin und ISIN (zzgl. marktüblicher Spreads, Zuwendungen und Produktkosten). Sparpläne in Aktien: 1,00 % von der Sparplanrate je Ausführungstermin und ISIN.
ETF-Sparpläne2.500 ETF-Sparpläne · ab 25 €
DepotführungWertpapierdepot kostenfrei, ohne Bedingung (PLV Fußnote 1: zzgl. Auslagen und Nebenkosten).
AnbietertypOnline-Broker
AufsichtBaFin / Deutsche Bundesbank (Hauptverwaltung in Hessen)
VerwahrungflatexDEGIRO Bank SE (eigene Bank; lt. Impressum werden die Wertpapiere von der flatexDEGIRO Bank verwahrt)
Zins auf Guthaben0,00 % p. a. – Guthabenzins Cash-Konto 0,00 % p. a. (freibleibend) lt. PLV
Geprüft am11.10.2026
0ING
Kosten pro Jahr88,80 €pro Jahr
Ordergebühr7,40 €je Order über 1.000 €

Direktbank. Order: 4,90 € + 0,25 %, max. 69,90 €.

OrdermodellGrundgebühr 4,90 € + 0,25 % vom Kurswert, max. 69,90 € je Order; zzgl. Handelsplatzgebühr: Direkthandel kostenlos; München, Stuttgart, Euwax, Frankfurt Zertifikate 1,90 €; Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Hamburg/Hannover, Xetra 2,90 €; ausländische Handelsplätze 14,90 €.
HandelsplatzDirekthandel (Handelsplatzgebühr 0,00 €)
SparplanETF-Sparpläne über Börse/Direkthandel: Käufe kostenlos (reguläre Orderprovision 1,75 % wird vom Vertriebspartner und/oder der Bank übernommen). Aktien- und Zertifikate-Sparpläne: 1,5 % Provision vom Kurswert. Fonds-Sparpläne über Fondsgesellschaft: ING-Ausgabeaufschlag (bis 100 % Rabatt).
ETF-Sparpläne1.100 ETF-Sparpläne · ab 1 €
DepotführungDepotverwahrung/-verwaltung im Sammeldepot kostenlos, ohne Bedingung.
AnbietertypDirektbank
AufsichtEuropäische Zentralbank / BaFin (lt. Impressum)
VerwahrungING-DiBa AG (Sammeldepot); auf ausdrücklichen Antrag kostenpflichtige Einzelkunden-Kontentrennung bei Clearstream Banking AG (PLV)
Zins auf Guthaben0,75 % p. a. – Extra-Konto (dient als Verrechnungskonto des Direkt-Depots): 0,75 % variabler Zinssatz p. a. Neukunden (erstes Extra-Konto, in den letzten 12 Monaten keins): 3,20 % p. a. für 4 Monate bis 250.000 € (mit Girokonto 3,75 %).
Geprüft am11.10.2026
0Consorsbank
Kosten pro Jahr130,80 €pro Jahr
Ordergebühr10,90 €je Order über 1.000 €

Direktbank. Order: 4,95 € + 0,25 %, mind. 9,95 €, max. 69 € + 0,95 €.

OrdermodellTransaktionspreis = Grundpreis 4,95 € + Provisionssatz 0,25 % (Basispreis min. 9,95 €, max. 69 €) + Handelsplatzkosten (Tradegate 0,95 €; außerbörslich StarPartner 0,00 €; außerbörslich Nicht-Star-Partner 1,95 €; Xetra 1,95 € zzgl. Transaktionsentgelt; Frankfurt/München/Stuttgart 2,95 € zzgl. Transaktionsentgelt; sonstige Inlandsbörsen 4,95 € zzgl. Transaktionsentgelt, Maklercourtage, Handelsentgelt). Status Silver.
HandelsplatzTradegate Exchange (Handelsplatzkosten 0,95 €)
SparplanETF-Sparpläne: 0 % Sparplangebühr (zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen), Partner übernehmen die Gebühr; die im PLV (Stand 09.10.2025) noch genannten 1,50 % werden lt. Website nicht mehr berechnet. Aktien-, ETC- und Zertifikate-Sparpläne: 1,50 % der Sparrate. Fonds: über 130 Fonds-Sparpläne mit 0 % Ausgabegebühr, übrige ab 0,50 %. Eröffnung/Änderung/Löschung kostenlos.
ETF-Sparpläne2.000 ETF-Sparpläne · ab 10 €
DepotführungDepotführung bei Sammelverwahrung kostenlos, ohne weitere Bedingung (separiertes Einzeldepot bei Clearstream nur auf ausdrücklichen Auftrag kostenpflichtig).
AnbietertypDirektbank
AufsichtEuropäische Zentralbank, BaFin, Banque de France, ACPR, AMF (lt. PLV „Zuständige Aufsichtsbehörden“)
VerwahrungBNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland (Consorsbank); Sammelverwahrung, inländische Bestände über Clearstream Banking AG (PLV erwähnt Clearstream als Wertpapiersammelbank)
Zins auf Guthaben1,00 % p. a. – Kein Guthabenzins für das Verrechnungskonto ausgewiesen; das mit dem Depot eröffnete Tagesgeldkonto verzinst 1,00 % p. a. (Stand 01.08.2025, variabel). Neukunden: 3,80 % p. a. bis 1.000.000 € für 5 Monate ab Kontoeröffnung.
Geprüft am11.10.2026
71822direkt
Kosten pro Jahr136,80 €pro Jahr
Ordergebühr9,90 €je Order über 1.000 €

Direktbank. Order: 4,90 € + 0,25 %, mind. 9,90 €, max. 54,90 €.

OrdermodellInländische Ausführungsplätze: Grundentgelt 4,90 € zzgl. 0,25 % vom Kurswert, mind. 9,90 €, max. 54,90 €; Handelsplatzentgelt 2,95 € je Auftrag (entfällt im Direkthandel); zzgl. Fremdkosten der Börse. Ausland: 14,90 € + 0,25 %, mind. 19,90 €, max. 54,90 €. Aktivtrader-Rabatt 10 % (ab 50 Trades/Halbjahr) bzw. 20 % (ab 100).
HandelsplatzDirekthandel (Handelsplatzentgelt entfällt)
SparplanETF-, Aktien- und Zertifikate-Sparplan: 1,50 % vom Anlagebetrag, mind. 1,50 €, max. 14,90 € je Ausführung; Fonds-Sparplan: netto zzgl. Ausgabeaufschlag. Aktion (seit 15.02.2023, kein Enddatum): über 170 Aktions-ETFs (Liste Stand 01.06.2025) ohne Ausführungsgebühr bei Raten von 50–500 € pro Monat.
ETF-Sparpläne2.400 ETF-Sparpläne · ab 25 €
DepotführungFür Depoteröffnungen ab 02.05.2023 wird kein Depotpreis berechnet (ohne Bedingung). Nur Altdepots (Eröffnung bis 02.05.2021 bzw. nach 3 Jahren für Eröffnungen 03.05.2021–01.05.2023): 3,90 €/Monat, entfällt bei 1 Trade oder 1 Sparplanausführung pro Quartal.
AnbietertypDirektbank
AufsichtBaFin und Europäische Zentralbank (lt. PLV)
VerwahrungFrankfurter Sparkasse (1822direkt handelt namens und im Auftrag der Frankfurter Sparkasse); Zwischenverwahrer nicht genannt
Zins auf Guthaben0,60 % p. a. – Verrechnungskonto kann das 1822direkt Tagesgeldkonto sein: variabler Basiszins 0,600 % p. a. ohne Mindesteinlage. Neukunden (Kontoeröffnung ab 03.09.2026): 3,5 % p. a. bis 250.000 € für 6 Monate, nicht für Gelder, die vorher bei Frankfurter Sparkasse/1822direkt lagen.
Geprüft am11.10.2026
0comdirect
Kosten pro Jahr136,80 €pro Jahr
Ordergebühr9,90 €je Order über 1.000 €

Direktbank. Order: 4,90 € + 0,25 %, mind. 9,90 €, max. 59,90 €.

OrdermodellInland: 4,90 € + 0,25 % des Ordervolumens, mind. 9,90 € (bis 2.000 €), max. 59,90 €; börsenplatzabhängiges Entgelt gettex, LS Exchange, Quotrix, Stuttgart, Tradegate, Xetra, Börse Frankfurt Zertifikate 0,0025 % mind. 2,50 €; Parkettbörsen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München 0,005 % mind. 5 €; LiveTrading ohne börsenplatzabhängiges Entgelt. Viel-Trader-Rabatt 15 % ab 125 Trades/Halbjahr.
HandelsplatzLiveTrading (außerbörslich, kein börsenplatzabhängiges Entgelt)
SparplanAusführung von ETF-, Aktien- und Zertifikate-Sparplänen: kein Grundentgelt, Orderprovision 1,50 % des Anlagebetrages (enthalten in der Sparrate), kein börsenplatzabhängiges Entgelt. 500 ausgewählte ETF-Specials ohne Orderentgelt (zzgl. Spreads, Zuwendungen, Produktkosten). Fonds: mind. 25 % Discount auf den Ausgabeaufschlag.
ETF-Sparpläne2.000 ETF-Sparpläne · ab 1 €
DepotführungFür Depots, die ab 15.07.2026 eröffnet wurden: 0 € ohne Bedingung. Depots bis 14.07.2026: 1,95 €/Monat (5,85 €/Quartal), entfällt ab 2 Trades im Quartal, bei Nutzung eines Girokontos unter gleicher Kundennummer oder mind. einer Sparplanausführung im Quartal.
AnbietertypDirektbank
AufsichtEuropäische Zentralbank und BaFin (BAK Nr. 100005)
VerwahrungCommerzbank AG (Marke comdirect); Clearstream Banking als Abwicklungsstelle im PLV genannt
Zins auf Guthaben–
Geprüft am11.10.2026
8DKB
Kosten pro Jahr138,00 €pro Jahr
Ordergebühr10,00 €je Order über 1.000 €

Direktbank. Order: bis 5.000 €: 10 €; bis 20.000 €: 15 €; darüber: 30 €.

OrdermodellOrderentgelt pro Order: bis 5.000,00 € 10,00 €; ab 5.000,01 € 15,00 €; ab 20.000,01 € 30,00 €. Zzgl. Ausführungsentgelt: gettex, Quotrix, Tradegate, Direkthandel/OTC, Fondsgesellschaft kostenlos; Xetra und sonstige inländische Börsen 2,50 €; ausländische Handelsplätze 20,00 €. Zzgl. Fremdkosten des Ausführungsplatzes. Namensaktien-Kauf zzgl. 1,00 € Umschreibungsentgelt.
Handelsplatzgettex / Quotrix / Tradegate / Direkthandel (Ausführungsentgelt 0,00 €)
SparplanSparplanentgelt pauschal 1,50 € pro Ausführung unabhängig vom Sparbetrag; bei Namensaktien 2,50 €. Aktion bis 31.12.2026: für über 500 ETFs von Amundi, SPDR und Xtrackers ist die Ausführung kostenlos (zzgl. Zuwendungen und Produktkosten).
ETF-Sparpläne2.000 ETF-Sparpläne · ab 25 €
DepotführungDepotführung kostenlos, ohne Bedingung; gesondertes Verwahrentgelt nur für Xetra Gold (0,44 % p. a.) und ADRs (0,02 € je Stück p. a.). Voraussetzung: DKB-Girokonto als Verrechnungskonto.
AnbietertypDirektbank
AufsichtEuropäische Zentralbank (Zulassung) / BaFin (Verbraucherschutz) lt. PLV
VerwahrungDKB AG (eigene Bank); lt. Depotseite sind Wertpapiere Sondervermögen und bleiben bei Insolvenz Eigentum des Kunden
Zins auf Guthaben1,00 % p. a. – Kein Guthabenzins für das Girokonto (Verrechnungskonto) auf den geprüften Seiten; separates DKB-Tagesgeld: 1 % p. a. variabel ab dem ersten Euro. Aktion: 4 % p. a. für 4 Monate ab 01.11.2026 auf Neugeld bis 100.000 €, Überweisung von Fremdbank 06.–20.10.2026.
Geprüft am11.10.2026
9Commerzbank
Kosten pro Jahr151,80 €pro Jahr
Ordergebühr9,90 €je Order über 1.000 €

Filialbank-Direktdepot. Order: 4,90 € + 0,25 %, mind. 9,90 €.

OrdermodellKommissionsgeschäfte Aktien, Zertifikate, Renten u. a.: 0,25 % zzgl. 4,90 €, Minimum 9,90 €; telefonisch über Kundencenter zzgl. 9,50 €. Kein Maximum angegeben. Auftragserteilung über Filiale/Berater zu Preisen des KlassikDepots.
Handelsplatzinländische Börse (kein Handelsplatzentgelt der Bank im PLV; fremde Kosten werden weitergegeben)
SparplanETF im Rahmen von Wertpapier-Sparplänen: 0,25 % zzgl. 2,50 € je Ausführung (kein Minimum); Aktien und Zertifikate im Sparplan: 1,5 %; Fonds-Sparpläne mit 50 % Rabatt auf den Ertragsanteil (Ausgabeaufschlag). Aktion bis 21.10.2026: ausgewählte Aktions-ETF-Sparpläne 3 Jahre ohne Kaufgebühr.
ETF-Sparpläneab 25 €
DepotführungEntgeltfrei, sofern im abgelaufenen Quartal mind. eine Kauf- oder Verkaufsorder abgerechnet wurde (lt. Website gilt auch ein ausgeführter Sparplan). Andernfalls 0,175 % p. a. auf das bewertete Depotvolumen, mind. 4,95 € pro Quartal, plus 0,06 € Postenentgelt pro Tag für Werte ohne Kurs.
AnbietertypFilialbank-Direktdepot
AufsichtEuropäische Zentralbank und BaFin (lt. PLV, IV. Zuständige Aufsichtsbehörde)
VerwahrungCommerzbank AG
Zins auf Guthaben0,00 % p. a. – Girokonten: Zinssatz für Guthaben 0,00 % p. a. (Preisaushang). Verrechnungskonto des DirektDepots: Zins nicht gesondert ausgewiesen. Optionales Verrechnungskonto Plus: Monatspauschale 1,90 €. TagesgeldKonto 0,75 % p. a.
Geprüft am11.10.2026
10CapTrader
Kosten pro Jahr24,00 €ohne Sparplan, nicht angeboten
Ordergebühr2,00 €je Order über 1.000 €

Online-Broker. Order: 0,1 %, mind. 2 €. Kein Sparplan.

OrdermodellDeutschland: Gettex, Tradegate, ChiX/BATS, Turquoise DE je 0,10 %, ab 2,00 EUR; XETRA 0,10 %, ab 4,00 EUR, max. 99,00 EUR; Frankfurt 0,10 %, ab 5,00 EUR (zzgl. Spezialistengebühr); Stuttgart 0,10 %, ab 5,90 EUR (zzgl. Spezialistengebühr). ‚Alle Börsengebühren sind inbegriffen (Ausnahmen sind gekennzeichnet)‘.
HandelsplatzGettex bzw. Tradegate (0,10 %, min. 2,00 €)
Sparplankein Sparplan
ETF-Sparpläne–
DepotführungKontoführung kostenfrei, keine Bedingung genannt. Kontoeröffnung ab 2.000 € Einzahlung. Sonderfall: Aktien in HUF/PLN 0,03 % p. a., in ILS 0,08 % p. a. auf den Positionswert.
AnbietertypOnline-Broker
AufsichtCapTrader: BaFin (Impressum; Entschädigungseinrichtung EdW genannt); IBIE: Aufsicht nicht auf captrader.com genannt
VerwahrungInteractive Brokers Ireland Limited (IBIE); CapTrader hält kein Kundenvermögen
Zins auf Guthaben0,98 % p. a. – EUR-Habenzins vom 10.10.2026: 0 % auf die ersten 10.000 €, 0,982 % auf den Betrag über 10.000 € (gemischter Satz). Voller Satz erst ab NAV 100.000 USD, darunter proportional zur Kontogröße. Habenzins = Benchmark − (Standard-Spread + CapTrader-Spread 1,00 %).
Geprüft am11.10.2026
11LYNX
Kosten pro Jahr69,60 €ohne Sparplan, nicht angeboten
Ordergebühr5,80 €je Order über 1.000 €

Online-Broker. Order: 0,14 %, mind. 5,80 €. Kein Sparplan.

OrdermodellDeutschland: Xetra 0,14 %, min. EUR 5,80, max. EUR 99,00; Tradegate und Gettex 0,14 %, min. EUR 5,80 (jeweils zzgl. Gebühren Dritter: Verwahrgebühren). Frankfurt (FWB) und Stuttgart (SWB): EUR 4,90 + 0,14 % zzgl. Börsen-, Handels-, regulatorische und Verwahrgebühren. Berechnung in Handelswährung EUR.
HandelsplatzGettex / Tradegate / Xetra (gleiche Provision 0,14 %, min. 5,80 €; Xetra zusätzlich max. 99 €)
Sparplankein Sparplan
ETF-Sparpläne–
DepotführungKeine Depotgebühr; Mindestaktivitätsgebühr Einzel-/Gemeinschaftskonto 0,00 €. Verwahrgebühren Dritter können weitergegeben werden (PLV Fußnote 7, ohne Betrag), Sonderverwahrentgelte z. B. Xetra-Gold 0,025 % pro Monat.
AnbietertypOnline-Broker
AufsichtDeutsche Niederlassung: BaFin (ID 121498); LYNX B.V.: AFM und DNB (Niederlande)
VerwahrungInteractive Brokers Ireland Limited (IBIE), Tochter der Interactive Brokers Group; Barmittel und Finanzinstrumente getrennt vom Vermögen der IBKR
Zins auf Guthaben–
Geprüft am11.10.2026

Stand: 11.10.2026 · Konditionen von den Websites der Anbieter, geprüft am 11.10.2026.

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So sortieren wir

Standard sind die Kosten pro Jahr für dein Profil: Zahl der Orders × Ordergebühr für dein Ordervolumen, dazu zwölf Sparplanausführungen deiner Sparrate und die Depotführung. Gerechnet wird mit dem Ordermodell am Handelsplatz, den der Anbieter für seine Standardkosten nennt. Spreads, Fremdspesen, Börsenentgelte, Aktionen und Prämien sind nicht enthalten.

Bietet ein Anbieter keinen Sparplan an, steht er bei einer Sparrate über 0 € hinter den Anbietern, die dein Profil abdecken. Hängt die kostenlose Depotführung an Bedingungen, die dein Profil nicht erfüllt, steht „ab“ vor dem Betrag. Fehlen Kosten auf der Website des Anbieters, steht „–“ und der Anbieter am Ende.

Angebote mit und ohne Partnervertrag werden nach denselben Werten sortiert. Bei gleichen Kosten entscheidet der Name.

19 Angebote von 19 geprüften Anbietern. Kein vollständiger Marktüberblick. Auswahlkriterien: Broker und Banken mit Depot für Privatkunden in Deutschland, deren Preise im Preis- und Leistungsverzeichnis öffentlich stehen.

Werbehinweis: Mit * markierte Links sind Werbelinks. Kommt darüber ein Abschluss zustande, erhält Finalarm eine Provision. Links „Zum Anbieter“ sind keine Werbelinks. So finanzieren wir uns

Das Wichtigste in Kürze

Ein Depot-Vergleich entscheidet sich an vier Kostenblöcken: Depotführung, Ordergebühr, Sparplan und Handelsplatz. Dieser Ratgeber stellt Filialbank-, Direktbank- und Neobroker-Depot gegenüber, rechnet fünf Depotgrößen von 10.000 bis 500.000 Euro komplett durch und erklärt, was beim Depotübertrag, beim Verrechnungskonto und bei den Steuern im Depot wirklich zählt. Mit Basiszins 3,20 Prozent, Vorabpauschale-Tabelle und den Bedingungen hinter den Gratis-Depots.

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Das Wichtigste im Überblick

Themen in diesem Artikel:

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Consorsbank – Wertpapierdepot

Consorsbank – Wertpapierdepot

Vorteile

  • Alle ETF-Sparpläne ohne Sparplangebühr
  • Aktien-Sparpläne 12 Monate gebührenfrei
  • 0,95 € je Order über Tradegate im 1. Jahr
  • Kostenlose Depot- und Kontoführung

Nachteile

  • Jeweils zzgl. marktüblicher Spreads
  • Ab 2. Jahr: 4,95 € + 0,25 %, mind. 9,95 €
  • Aktien-Sparpläne ab Monat 13 kostenpflichtig
  • Angebot nur für volljährige Neukunden

Buzzmatic GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Maßgeblich sind die Bedingungen des Anbieters.

finanzen.net ZERO – Depot

finanzen.net ZERO – Depot

Vorteile

  • 0 € Ordergebühr über gettex, zzgl. Spread
  • Keine Depotführungsgebühr
  • Sparpläne ab 1 € ohne Ordergebühr
  • Handel werktags 7:30 bis 23:00 Uhr

Nachteile

  • 1 € Mindermengenzuschlag unter 500 €
  • Xetra und Tradegate ab 3,90 € je Order
  • 0 % Zinsen auf dem Verrechnungskonto
  • Kursrisiko: Verluste sind möglich

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Consorsbank Wertpapierdepot: Konditionen direkt beim Anbieter ansehen

Depot-Vergleich 2026: Worauf es beim Depot wirklich ankommt

Ein Depot-Vergleich entscheidet sich 2026 an vier Kostenblöcken: der Depotführungsgebühr, der Ordergebühr, den Sparplankosten und den Handelsplatzentgelten. Neobroker verlangen für die reine Depotführung 0 Euro, Direktbanken meist ebenfalls nichts, aber häufig nur unter Bedingungen. Filialbanken berechnen sie oft abhängig vom Depotwert; unsere Modellrechnung setzt dafür 0,15 Prozent pro Jahr, mindestens 30 Euro an. Über ein Anlegerleben summiert sich diese Spanne zu vierstelligen Beträgen. Im 500.000-Euro-Szenario dieses Artikels trennen das günstigste und das teuerste Modell 3.138 Euro pro Jahr.

Depot und Verrechnungskonto sind zwei Dinge

Das Depot verwahrt deine Wertpapiere. Das Verrechnungskonto wickelt Geld ab: Käufe, Verkäufe, Dividenden, Steuerabzüge. Beide hängen zusammen, aber sie sind rechtlich unterschiedlich gestellt. Deine Aktien, ETFs und Fondsanteile bleiben dein Eigentum, auch wenn die Bank insolvent geht. Sondervermögen ist dagegen das Vermögen eines Fonds, das die Fondsgesellschaft getrennt von ihrem eigenen führen muss. Das Guthaben auf dem Verrechnungskonto dagegen ist eine Forderung gegen die Bank und fällt unter die Einlagensicherung. Die genauen Regelungen zur Einlagensicherung beim Broker schützen Anleger bis zu einer gesetzlich festgelegten Obergrenze.

Diese Unterscheidung wird in vielen Vergleichen übergangen. Sie ist aber der Grund, warum die Frage nach der Bonität des Anbieters bei einem reinen Buy-and-Hold-Depot eine andere Rolle spielt als bei einem Konto mit großem Cash-Bestand.

Warum die Ordergebühr allein irreführt

Die meisten Anbieter werben mit dem Preis pro Order. Das ist die falsche Leitgröße, wenn du selten handelst. Wer zwölfmal im Jahr eine Order aufgibt und ansonsten einen Sparplan laufen lässt, zahlt am meisten über Sparplangebühren und Depotführung. Wer dagegen große Einzelbeträge bewegt, spürt vor allem prozentuale Ordermodelle.

Entscheidend ist deshalb dein eigenes Profil: Depotwert, Anzahl der Orders, durchschnittliches Ordervolumen und Sparplanrate. Erst mit diesen vier Zahlen lässt sich sagen, welches Depot für dich das günstigste ist. Genau diese Rechnung machen wir weiter unten für fünf typische Depotgrößen auf. Wer tiefer in die einzelnen Gebührenarten einsteigen will, findet die Depotgebühren im Detail in einem eigenen Ratgeber.

Für ein Beispielprofil mit zwölf Orders à 1.000 Euro und 100 Euro Sparrate im Monat rechnet der Depot-Vergleich oben das für 19 Depots einzeln durch, und du kannst das Profil ändern: Ordergebühren, Sparplankosten und Depotführung zusammen, in Euro, Stand 11.10.2026.

Wie viel Geld Haushalte in Wertpapieren halten

Private Haushalte in Deutschland hielten Ende 2025 Anteile an Investmentfonds, also ETFs und andere Fonds, im Wert von 1.435,5 Milliarden Euro und börsennotierte Aktien im Wert von 702,6 Milliarden Euro. Zusammen sind das 21,6 Prozent ihres Geldvermögens, Ende 2015 waren es 15,2 Prozent. Beide Bestände sind in zehn Jahren auf gut das Zweieinhalbfache gewachsen.

Neues Geld fließt vor allem in Fonds. 2024 und 2025 kauften die Haushalte netto jeweils rund 97 Milliarden Euro an Fondsanteilen, bei einzelnen Aktien hielten sich Käufe und Verkäufe ungefähr die Waage. Deshalb stehen die Kosten für Sparpläne im Depot-Vergleich gleichrangig neben dem Preis einer einzelnen Order.

JahresendeFondsanteile (Mrd. €)Börsennotierte Aktien (Mrd. €)Nettokäufe Fonds (Mrd. €)Nettokäufe Aktien (Mrd. €)
2015563,5279,236,212,0
2016601,6304,928,417,3
2017670,7345,249,710,3
2018650,4297,425,615,5
2019769,0375,237,414,5
2020828,8438,947,039,9
20211.035,7563,3110,225,1
2022952,1480,656,320,8
20231.067,9543,837,5-2,4
20241.280,8607,896,4-0,6
20251.435,5702,697,80,2

Quelle: EZB/Deutsche Bundesbank, Vierteljährliche Sektorkonten (QSA), private Haushalte einschließlich Organisationen ohne Erwerbszweck, Bestände zum Jahresende und Transaktionen je Kalenderjahr; eigene Berechnung. Stand: 1. Quartal 2026.

1822direkt – Wertpapierdepot

Neue Depots ohne Depotgebühr

Vorteile

  • 0 € Depotführung (Eröffnung ab 02.05.2023)
  • Bis zu 300 € Prämie (Aktionsbedingungen)
  • 170+ Aktions-ETFs ohne Gebühr (Rate 50–500 €)
  • 10 deutsche und 39 Auslandsbörsen

Nachteile

  • Order 4,90 € + 0,25 %, mind. 9,90 €
  • Börse zzgl. 2,95 € (entfällt im Direkthandel)
  • Andere Sparpläne 1,50 %, mind. 1,50 €, max. 14,90 €
  • Prämie an Sparplan und Trades geknüpft

S Broker – Wertpapierdepot

Depot der Sparkassen-Finanzgruppe

Vorteile

  • 0 € Depotführung
  • Sofortorder 0,95 € (Best Execution)
  • Aktien-, ETF-, Zertifikate-Sparpläne 0 €
  • 41 Börsen und 14 Direkthandelspartner

Nachteile

  • Freie Platzwahl 0,95 € + 0,25 % Orderwert
  • Parkett/Xetra ab 3,40 €, USA ab 15,90 €
  • Zzgl. fremder Spesen
  • Keine Zinsen auf dem Verrechnungskonto

Consorsbank – Wertpapierdepot

0 € Sparplangebühr für ETFs

Vorteile

  • Alle ETF-Sparpläne ohne Sparplangebühr
  • Aktien-Sparpläne 12 Monate gebührenfrei
  • 0,95 € je Order über Tradegate im 1. Jahr
  • Kostenlose Depot- und Kontoführung

Nachteile

  • Jeweils zzgl. marktüblicher Spreads
  • Ab 2. Jahr: 4,95 € + 0,25 %, mind. 9,95 €
  • Aktien-Sparpläne ab Monat 13 kostenpflichtig
  • Angebot nur für volljährige Neukunden

finanzen.net ZERO – Depot

Aktien, ETFs und Sparpläne

Vorteile

  • 0 € Ordergebühr über gettex, zzgl. Spread
  • Keine Depotführungsgebühr
  • Sparpläne ab 1 € ohne Ordergebühr
  • Handel werktags 7:30 bis 23:00 Uhr

Nachteile

  • 1 € Mindermengenzuschlag unter 500 €
  • Xetra und Tradegate ab 3,90 € je Order
  • 0 % Zinsen auf dem Verrechnungskonto
  • Kursrisiko: Verluste sind möglich

Scalable Capital

Gebührenfreie Depotführung

Vorteile

  • 0 € Depotgebühren
  • Sparpläne ab 1 € ohne Gebühr
  • Über 8.000 Aktien handelbar
  • Mehr als 2.700 ETFs
  • Anleihen, Fonds, Derivate

Nachteile

  • FREE: 0,99 € je Trade (PRIME-ETFs ab 250 € 0 €)
  • PRIME+-Flatrate 4,99 € im Monat
  • Xetra und gettex 1,99 € je Trade

CapTrader – Depot Eröffnung

Vorteile

  • Keine Depotführungsgebühr
  • Zugang zu 170 Märkten in 37 Ländern
  • SmartRouting zum besten Kurs
  • Support durch erfahrene Börsenhändler

Zu beachten

  • Kursrisiko bei Wertpapieren
  • Depotgebühren je Orderart prüfen
  • CapTrader ist Introducing Broker von Interactive Brokers

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Depot-Vergleich: Kosten der Depots im Überblick

Im Depot-Vergleich kostet eine Order über 1.000 € je nach Anbieter zwischen 0,00 € und 10,90 €. Mit zwölf Orders à 1.000 € und einem Sparplan über 100 € im Monat liegen die Jahreskosten zwischen 0,00 € und 151,80 €, ohne Spreads und Fremdkosten. Mit deinem eigenen Profil rechnet der Depot-Vergleich oben. Stand: 11.10.2026.

Depotmodelle im Vergleich: Filialbank, Direktbank, Neobroker

Der deutsche Depotmarkt teilt sich in drei Lager. Sie unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern im gesamten Leistungsumfang. Wer nur auf die Kostenzeile schaut, wählt schnell ein Depot, das eine benötigte Funktion gar nicht anbietet. Selbst innerhalb einer Kategorie unterscheiden sich Ordermodelle und Börsenplätze deutlich; wer viel handelt, kann sie im Orderkosten-Rechner für Online-Broker gegenüberstellen.

S Broker – WertpapierdepotDepot der Sparkassen-FinanzgruppeZum Angebot

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KriteriumFilialbank-DepotDirektbank-DepotNeobroker-Depot
Depotführungoft volumenabhängig, im Modell 0,15 % p. a., mind. 30 €0 €, teils an Trades oder Sparplan gekoppelt0 €, ohne Bedingungen
Ordergebührrund 1 % vom Volumen, mindestens 30 €4,90 € plus 0,25 % vom Volumen, 9,90 bis 69,90 €0 bis 1 € pro Order, unabhängig vom Volumen
Sparplanrund 2,5 % der Raterund 1,5 % der Rate, viele ETFs kostenlosmeist 0 € ab 1 € Rate
Handelsplätzebörslich und außerbörslich, breite Auswahlmehrere Regionalbörsen, Xetra, Direkthändlerhäufig nur ein oder zwei Handelsplätze
Servicepersönliche Beratung in der FilialeTelefon, Chat, umfangreiche HilfebereicheApp und E-Mail, kaum Telefonsupport
ZusatzdepotsJunior-, Gemeinschafts- und FirmendepotJunior- und Gemeinschaftsdepot meist verfügbarteilweise nur Einzeldepot
Passt zuAnlegern mit BeratungsbedarfAnlegern zwischen Kosten und Komfortkostenbewussten Sparplan-Anlegern

Filialbank: Annahmen unserer Modellrechnung, keine Preise einzelner Banken. Direktbank und Neobroker: typische Preismodelle laut Preisverzeichnissen der Anbieter, Stand 11.10.2026.

Filialbank: Beratung hat einen Preis

Sparkassen und Volksbanken bieten persönliche Beratung, ein breites Produktangebot und Zugang zu vielen Handelsplätzen. Dafür zahlst du eine jährliche Depotführungsgebühr und deutlich höhere Ordergebühren, die meist prozentual vom Volumen abhängen. Bei kleinen Ordern greift eine Mindestgebühr, in unserer Modellrechnung 30 Euro, bei großen Ordern schlägt der Prozentsatz voll durch.

Direktbank: der Mittelweg

ING, DKB, Comdirect und Consorsbank verzichten meist auf die Depotführungsgebühr, verlangen aber ein Grundentgelt plus einen Volumenanteil pro Order. Ein typisches Modell liegt bei 4,90 Euro plus 0,25 Prozent, gedeckelt zwischen 9,90 und 69,90 Euro. Dafür bekommst du mehr Handelsplätze, Telefonsupport, Junior- und Gemeinschaftsdepots und häufig ein Girokonto aus derselben Hand.

In den Preisverzeichnissen vom 11.10.2026 nutzen ING, comdirect und 1822direkt dieses Grundmodell mit Obergrenzen von 69,90 €, 59,90 € und 54,90 €; comdirect und 1822direkt verlangen mindestens 9,90 €. Die Consorsbank rechnet 4,95 € plus 0,25 %, mindestens 9,95 € und höchstens 69 €, zuzüglich Handelsplatzkosten. Die DKB nimmt bis 5.000 € Ordervolumen einen festen Preis von 10 €.

Neobroker: Fixpreis statt Prozent

Trade Republic, Scalable Capital, Finanzen.net Zero und Traders Place rechnen mit einem festen Betrag zwischen null und einem Euro pro Order. Der Preis ändert sich nicht, egal ob du für 500 oder für 50.000 Euro kaufst. Der Preis dafür ist ein schmaleres Handelsuniversum, oft nur ein oder zwei Handelsplätze und Support fast ausschließlich über App und E-Mail. Wie sich die Anbieter in dieser Gruppe unterscheiden, zeigt der Ratgeber zu Neobrokern im Vergleich. Die Konditionen von finanzen.net zero im Detail zeigt unser Testbericht zu finanzen.net zero. Die Bedienung erfolgt fast immer mobil, weshalb die Qualität der Banking-Apps im Vergleich ein wichtiges Kriterium ist.

Nicht jedes Neobroker-Depot erlaubt ein Gemeinschaftsdepot oder ein Depot für Kinder. Wenn du beides brauchst, scheiden einige Anbieter aus, bevor du überhaupt Preise vergleichst.

Der feste Orderpreis vieler Neobroker beruhte auch auf Zahlungen von Handelspartnern, die Geld dafür gaben, dass die Orders bei ihnen landeten. Seit dem 1. Juli 2026 ist das in Deutschland verboten. Wie die Anbieter ihre Preise seitdem gestalten, beschreibt der Abschnitt zum PFOF-Verbot; die Orderpreise vom 11.10.2026 stehen im Depot-Vergleich oben.

Preise nach dem PFOF-Verbot: Wie Broker seit Juli 2026 Geld verdienen

Seit dem 1. Juli 2026 dürfen Banken und Broker in Deutschland kein Geld mehr dafür annehmen, dass sie Kundenorders an einen bestimmten Handelsplatz weiterleiten. Diese Zahlungen, Payment for Order Flow oder kurz PFOF, waren für viele Neobroker eine wichtige Einnahme. Wie sie den Wegfall ausgleichen, unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter, und genau das verändert die Kosten im Depot-Vergleich.

Was genau verboten ist

Verboten ist jede Zahlung und jeder andere Vorteil eines Dritten, etwa eines Market Makers, für die Weiterleitung von Kundenaufträgen. Die Regel steht in Art. 39a der europäischen Finanzmarktverordnung MiFIR. Im grenzüberschreitenden Geschäft gilt sie seit dem 28. März 2024. Deutschland hatte für inländische Broker und Kunden eine Übergangsfrist bis zum 30. Juni 2026 genutzt.

Die BaFin hat am 22. Juli 2026 in einer Aufsichtsmitteilung beschrieben, wie sie das Verbot auslegt. Es gilt auch dann, wenn du den Handelsplatz selbst auswählst, und auch für Geschäfte außerhalb der Börse mit einem Eigenhändler. Unzulässig ist es außerdem, das Geld über das Verrechnungskonto des Kunden zu leiten und die Ordergebühr um denselben Betrag zu senken. Erlaubt bleiben Rabatte auf die Gebühren eines Handelsplatzes, wenn sie nach dessen öffentlicher Preisliste gewährt werden und allein dem Kunden zugutekommen.

Wie sich Preismodelle verändern können

Die BaFin nennt mehrere Wege, auf denen Broker die weggefallene Einnahme ersetzen können: höhere Gebühren pro Order, Tarife mit monatlicher Grundgebühr statt Abrechnung je Order, und Fondssparpläne, die nicht mehr ohne Ausgabeaufschlag angeboten werden. Andere Broker handeln selbst: Sie kaufen dir das Wertpapier als Market Maker oder systematischer Internalisierer auf eigene Rechnung ab oder verkaufen es dir. Das ist erlaubt, der Broker trägt dann aber das Kursrisiko und muss trotzdem den bestmöglichen Preis für dich erzielen.

Nicht vom Verbot erfasst sind Vertriebsvergütungen von Emittenten für Produkte, die es nur beim Hersteller zu kaufen gibt, etwa bestimmte Zertifikate. Dafür gelten die allgemeinen Regeln zu Zuwendungen, die der Anbieter in seiner Kosteninformation offenlegen muss.

Was du als Kunde prüfen kannst

Höhere Gebühren darf ein Broker nicht stillschweigend einführen. Er muss dich vorher informieren, und die Erhöhung wird nur mit deiner Zustimmung wirksam. Lehnst du ab, kann er den Depotvertrag in der Regel kündigen. Vor jeder Order muss er dir außerdem die Kosten nennen, einschließlich der Nebenkosten und des Ausführungsplatzes (§ 63 Abs. 7 Wertpapierhandelsgesetz).

Ein niedriger Orderpreis sagt seit dem Verbot noch weniger über die Gesamtkosten als vorher. Bei Geschäften mit dem Broker als Handelspartner steckt ein Teil der Kosten im Kurs, also in der Spanne zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Bei einem angenommenen Spread von 0,10 Prozent sind das bei einer Order über 5.000 Euro 5 Euro, unabhängig von der ausgewiesenen Gebühr. Wie ein Anbieter abrechnet, steht in seinem Preis- und Leistungsverzeichnis und in der Kosteninformation vor jeder Order.

Quellen: BaFin, Was das PFOF-Verbot für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet; BaFin, Aufsichtsmitteilung 05/2026 (WA) vom 22.07.2026; Art. 39a Verordnung (EU) Nr. 600/2014 (MiFIR), eingefügt durch Verordnung (EU) 2024/791; § 63 WpHG.

Passende Angebote

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Depotführungsgebühren 2026: Wann das Depot wirklich kostenlos ist

Kostenlos ist nicht gleich kostenlos. Bei Neobrokern gilt die 0 Euro Depotführung bedingungslos. Bei vielen Direktbanken hängt sie an Aktivität. Wer ein Jahr lang nichts tut, zahlt plötzlich doch.

Typische Bedingungen für Gratis-Depots

Comdirect führt das Depot kostenlos, wenn du pro Quartal mindestens zwei Trades oder einen Sparplan ausführst. Erfüllst du das nicht, fallen 1,95 Euro pro Monat an, also 23,40 Euro im Jahr. Laut Preisverzeichnis gilt das nur noch für Depots, die bis zum 14.07.2026 eröffnet wurden; dort entfällt das Entgelt auch bei Nutzung eines Girokontos unter derselben Kundennummer. Für Depots ab dem 15.07.2026 ist die Depotführung ohne Bedingung kostenlos (Stand 11.10.2026). Andere Banken verzichten auf die Gebühr etwa bei Nutzung des Online-Postfachs oder ab einem Mindestguthaben.

Weitere geläufige Bedingungen sind ein Mindestdepotvolumen, ein aktives Girokonto beim selben Haus oder eine Altersgrenze für junge Anleger. Diese Klauseln stehen im Preis- und Leistungsverzeichnis, nicht auf der Werbeseite. Dort solltest du vor jeder Eröffnung nachsehen.

Volumenabhängige Modelle

Filialbanken koppeln die Depotführung häufig an den Depotwert. Ein prozentuales Modell klingt harmlos, wird mit wachsendem Vermögen aber teuer. Für die Rechnungen in diesem Artikel setzen wir 0,15 Prozent pro Jahr, mindestens 30 Euro an. Bei 100.000 Euro Depotwert sind das 150 Euro, bei 500.000 Euro bereits 750 Euro allein für die Verwahrung, ohne dass du eine einzige Order aufgegeben hättest.

Wie viele Depots ohne Bedingung kostenlos sind

Von den 19 Depots in unserem Vergleich verlangen 17 für Neukunden keine Depotführungsgebühr und knüpfen das an keine Bedingung. Beim Commerzbank DirektDepot ist die Depotführung nur kostenlos, wenn im abgelaufenen Quartal mindestens eine Order abgerechnet wurde, sonst kostet sie 0,175 % des Depotwerts im Jahr, mindestens 4,95 € je Quartal. Bei Traders Place nennt das Preisverzeichnis keine Depotgebühr. Bei comdirect und 1822direkt gelten für ältere Depots andere Regeln (Stand 11.10.2026, Preisverzeichnisse der Anbieter).

Bietet ein Broker einen Tarif mit monatlicher Grundgebühr an, in dem Orders oder Sparpläne günstiger werden, gehört die Grundgebühr wie eine Depotführungsgebühr in deine Jahresrechnung, damit Abo- und Einzelpreismodelle vergleichbar bleiben. Der Depot-Vergleich rechnet mit dem Basistarif ohne Grundgebühr.

Tip

Prüfe einmal im Jahr deinen Kontoauszug auf die Position Depotführungsentgelt. Viele Anleger übersehen, dass eine früher erfüllte Bedingung inzwischen nicht mehr greift, weil sie ihren Sparplan pausiert haben.

Was ein Depot pro Jahr kostet: Fünf Szenarien durchgerechnet

Damit die Zahlen vergleichbar bleiben, rechnen wir mit klaren Annahmen. Neobroker: 0 Euro Depotführung, 1 Euro pro Order, kostenlose Sparpläne. Direktbank: 0 Euro Depotführung, 4,90 Euro plus 0,25 Prozent pro Order mit Spanne 9,90 bis 69,90 Euro, 1,5 Prozent auf die Sparplanrate. Filialbank: 0,15 Prozent Depotführung mit 30 Euro Minimum, 1 Prozent pro Order mit 30 Euro Minimum, 2,5 Prozent auf die Sparplanrate.

DepotwertHandelsprofilNeobrokerDirektbankFilialbankDifferenz
10.000 €200 € Sparplan pro Monat, 4 Orders à 1.000 €4 €76 €210 €206 €
50.000 €500 € Sparplan pro Monat, 6 Orders à 2.500 €6 €157 €405 €399 €
100.000 €500 € Sparplan pro Monat, 8 Orders à 5.000 €8 €229 €700 €692 €
250.000 €kein Sparplan, 12 Orders à 10.000 €12 €359 €1.575 €1.563 €
500.000 €kein Sparplan, 12 Orders à 20.000 €12 €659 €3.150 €3.138 €

Jahreskosten nach Depotgröße und Depotmodell

< pointer-events=“none“ stroke=“#e2e2e2″ stroke-width=“1″ x1=“78″ x2=“876″ y1=“378.0″ y2=“378.0″>1 €< pointer-events=“none“ stroke=“#e2e2e2″ stroke-width=“1″ x1=“78″ x2=“876″ y1=“290.8″ y2=“290.8″>10 €< pointer-events=“none“ stroke=“#e2e2e2″ stroke-width=“1″ x1=“78″ x2=“876″ y1=“203.7″ y2=“203.7″>100 €< pointer-events=“none“ stroke=“#e2e2e2″ stroke-width=“1″ x1=“78″ x2=“876″ y1=“116.5″ y2=“116.5″>1000 €< pointer-events=“none“ stroke=“#999″ stroke-width=“1.5″ x1=“78″ x2=“78″ y1=“64″ y2=“378″>< pointer-events=“none“ stroke=“#999″ stroke-width=“1.5″ x1=“78″ x2=“876″ y1=“378″ y2=“378″>Kosten pro Jahr (log.)10.000 € — Neobroker: 4 €4 €10.000 € — Direktbank: 76 €76 €10.000 € — Filialbank: 210 €210 €10.000 €50.000 € — Neobroker: 6 €6 €50.000 € — Direktbank: 157 €157 €50.000 € — Filialbank: 405 €405 €50.000 €100.000 € Depotwert — Neobroker: 8 €8 €100.000 € Depotwert — Direktbank: 229 €229 €100.000 € Depotwert — Filialbank: 700 €700 €100.000 €250.000 € — Neobroker: 12 €12 €250.000 € — Direktbank: 359 €359 €250.000 € — Filialbank: 1575 €1575 €250.000 €500.000 € — Neobroker: 12 €12 €500.000 € — Direktbank: 659 €659 €500.000 € — Filialbank: 3150 €3150 €500.000 €DepotwertNeobrokerDirektbankFilialbank
Logarithmische Skala, weil die Spanne von 4 bis 3.150 Euro reicht. Die Beschriftungen zeigen die exakten Jahreskosten aus der Tabelle.

Wie die 700 Euro im 100.000-Euro-Szenario zustande kommen

Ein Beispiel zum Nachrechnen. Bei 100.000 Euro Depotwert, 500 Euro Sparplanrate pro Monat und acht Orders zu je 5.000 Euro zahlt die Filialbank: 150 Euro Depotführung (0,15 Prozent von 100.000 Euro), 150 Euro Sparplangebühr (2,5 Prozent von 6.000 Euro Jahresrate) und 400 Euro Ordergebühren (achtmal 50 Euro). Macht 700 Euro.

Die Direktbank kommt im selben Profil auf 229 Euro: keine Depotführung, 90 Euro Sparplan und 139,20 Euro für acht Orders zu je 17,40 Euro. Der Neobroker liegt bei 8 Euro. Die Differenz zwischen teuerstem und günstigstem Modell beträgt 692 Euro pro Jahr.

Warum der Abstand mit dem Depot wächst

Bei 10.000 Euro Depotwert liegen 206 Euro zwischen Filialbank und Neobroker. Bei 500.000 Euro sind es 3.138 Euro. Der Grund ist einfach: Zwei der drei Kostenblöcke der Filialbank laufen prozentual. Die Depotführung wächst mit dem Vermögen, die Ordergebühr mit dem Ordervolumen. Beim Neobroker bleibt der Fixpreis unverändert, egal wie groß das Depot wird. Die Entscheidung zwischen Neobroker oder Filialbank hängt daher stark vom eigenen Anlageprofil und Servicebedarf ab.

Ein Zahlenpaar macht das greifbar. Eine Order über 1.000 Euro kostet beim Neobroker 1 Euro, bei der Direktbank 9,90 Euro und bei der Filialbank 30 Euro. Eine Order über 20.000 Euro kostet beim Neobroker weiterhin 1 Euro, bei der Direktbank 54,90 Euro und bei der Filialbank 200 Euro.

Echte Preise statt fünf Modellfälle

Die fünf Szenarien rechnen mit drei typischen Preismodellen, nicht mit einzelnen Anbietern. Der Depot-Vergleich oben setzt stattdessen die Preise jedes Anbieters aus dessen Preisverzeichnis ein. An einem Modell lässt sich zeigen, warum das Ordervolumen so stark zählt: Bei 4,90 Euro plus 0,25 Prozent, mindestens 9,90 und höchstens 69,90 Euro, zahlst du bis 2.000 Euro Ordervolumen die Mindestgebühr, und ab 26.000 Euro greift die Obergrenze.

Der Depot-Vergleich zeigt die Jahreskosten für dein Profil, voreingestellt sind zwölf Orders à 1.000 Euro und 100 Euro Sparrate im Monat. Spreads und Neukundenaktionen sind nicht eingerechnet.

Depotübertrag und Wechselprämien: So wechselst du das Depot

Ein Depotwechsel bedeutet nicht, dass du verkaufen musst. Beim Depotübertrag wandern die Positionen samt Anschaffungsdaten und Haltefristen zum neuen Anbieter. Steuerlich passiert dabei nichts, es entsteht kein Veräußerungsgewinn. Der Depotwechsel ohne Verkauf ist daher eine rein administrative Maßnahme, die keine steuerlichen Ereignisse auslöst.

Ablauf und Dauer

Zuerst eröffnest du das neue Depot. Dann füllst du das Übertragsformular aus, meist beim neuen Anbieter, der die Abwicklung mit der alten Bank übernimmt. Bei ausländischen Positionen kann es länger dauern, weil eine Lagerstelle im Ausland beteiligt ist. Die BaFin nennt drei Wochen als Orientierung und verlangt eine Information an den Kunden, wenn es länger dauert.

Die BaFin erwartet, dass ein Depotübertrag nach spätestens drei Wochen erledigt ist. Schafft das Institut die Frist nicht, muss es dir eine Zwischennachricht mit dem Grund schicken. Kommt binnen fünf weiterer Arbeitstage keine nachvollziehbare Nachricht, kannst du dich bei der Bank beschweren und danach bei der BaFin.

Während des Übertrags sind die betroffenen Papiere nicht handelbar. Wer eine Position kurzfristig verkaufen könnte, sollte den Wechsel also nicht in eine Phase legen, in der er handeln will.

Kosten und Prämien

Innerhalb Deutschlands ist der Depotübertrag für Privatkunden kostenfrei. Der Bundesgerichtshof hat Entgeltklauseln dafür 2004 für unwirksam erklärt, weil die Bank mit dem Übertrag nur ihre Pflicht zur Herausgabe der Wertpapiere erfüllt (Urteile vom 30.11.2004, XI ZR 200/03 und XI ZR 49/04). Eine Ausnahme sind echte Fremdkosten, die anfallen, wenn für ausländische Papiere die Lagerstelle gewechselt werden muss. Diese Beträge dürfen weitergereicht werden.

Weil Depotkunden lange bleiben, werben viele Anbieter mit Prämien. Im August 2026 warben unter anderem comdirect, Smartbroker, Traders Place und die TARGOBANK mit Bar-, ETF- oder Zinsprämien für den Depotübertrag, meist mit Mindestübertrag und Haltefrist.

Die Prämien von August 2026 sind ausgelaufen oder geändert. Am 11.10.2026 warben laut ihren Websites etwa comdirect mit bis zu 150 € Prämie (Aktion bis 01.11.2026), 1822direkt mit bis zu 300 € für Depoteröffnung, Sparplan und Trades und ING mit einem Gutschein über 25 € (Eröffnung bis 30.10.2026, mindestens 100 € investieren und drei Monate halten). Prämien rechnen wir nicht in die Jahreskosten ein. Ob eine Aktion noch läuft und an welche Haltefrist sie geknüpft ist, steht in den Bedingungen des Anbieters.

Was bei Prämien steuerlich passiert

Barprämien gelten als sonstige Einkünfte. Dafür gilt eine Freigrenze von 256 Euro pro Jahr, oberhalb davon wird der volle Betrag mit dem persönlichen Steuersatz belastet. Zinsaktionen dagegen sind Kapitalerträge und laufen über die Abgeltungsteuer. Rechne eine Prämie deshalb immer netto, bevor du sie gegen jährliche Kostenvorteile aufwiegst.

Tip

Löse das alte Depot erst auf, wenn alle Positionen angekommen sind und die Verlustverrechnungstöpfe geklärt sind. Eine Verlustbescheinigung musst du bis zum 15. Dezember des laufenden Jahres beantragen, sonst wandert der Verlustvortrag bei der alten Bank ins nächste Jahr.

Überträgst du das ganze Depot, ist die Bescheinigung nicht nötig. Die alte Bank teilt der neuen auf deinen Wunsch den noch nicht verrechneten Verlust mit (§ 43a Abs. 3 Satz 6 EStG). Die Bescheinigung bis 15. Dezember brauchst du, wenn du nur einen Teil überträgst oder Verluste über die Steuererklärung mit Gewinnen bei einer anderen Bank verrechnen willst.

Verrechnungskonto: Zinsen, Einlagensicherung und Cash-Puffer

Das Verrechnungskonto ist der unterschätzte Teil des Depots. Über es laufen alle Buchungen, und auf ihm liegt das Geld, das gerade nicht investiert ist. Genau dafür zahlen die Anbieter sehr unterschiedliche Zinsen.

Zinsen auf nicht investiertes Guthaben

Einige Neobroker verzinsen das Guthaben inzwischen deutlich. Scalable Capital nennt für sein separates Tagesgeld 2,60 Prozent pro Jahr, Trade Republic verzinst nicht investiertes Geld mit 2,50 Prozent. Bei Direktbanken liegen die Sätze auf dem Verrechnungskonto oder einem angeschlossenen Tagesgeldkonto niedriger, ohne Neukundenaktion zwischen 0,60 und 1,00 Prozent (Stand 11.10.2026, Websites der Anbieter).

Die Differenz ist größer, als viele denken. Wer dauerhaft 10.000 Euro als Puffer hält, bekommt bei 2,5 Prozent 250 Euro im Jahr und bei 0,75 Prozent nur 75 Euro, jeweils vor Steuern. Das sind 175 Euro Unterschied und damit mehr als die gesamte Depotführungsgebühr, um die viele Vergleiche kreisen.

Auf das Guthaben im Depot selbst zahlt in unserem Vergleich Trade Republic 2,50 % p. a. nach Aktivierung in der App. Bei der ING dient das Extra-Konto mit 0,75 % als Verrechnungskonto, bei 1822direkt kann es das Tagesgeldkonto mit 0,60 % sein. Scalable Capital (2,60 %), SMARTBROKER+ (2,25 % bis 100.000 €), Traders Place (2,00 %), Consorsbank und DKB (je 1,00 %) zahlen ihre Zinsen nur auf ein separates Tagesgeld- oder Zinskonto (Stand 11.10.2026, Websites der Anbieter). Seit dem 16. September 2026 liegt der Einlagesatz der EZB bei 2,50 %. Ob und wann ein Anbieter seinen Satz daran anpasst, entscheidet er selbst.

Einlagensicherung und Sondervermögen

Für Guthaben auf dem Verrechnungskonto gilt die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Kunde und Bank. Viele private und öffentliche Banken gehören zusätzlich einem freiwilligen Sicherungsfonds an, der über die gesetzliche Grenze hinaus entschädigen kann.

Auf den Schutz der freiwilligen Sicherungsfonds besteht kein Rechtsanspruch, darauf weist die BaFin ausdrücklich hin. Die Grenze legt der Fonds selbst fest. Einklagbar ist nur die gesetzliche Sicherung bis 100.000 Euro je Kunde und Bank. Welcher Sicherungseinrichtung deine Bank angehört, muss sie im Preisaushang angeben.

Die Wertpapiere selbst brauchen diesen Schutz nicht. Sie werden getrennt vom Bankvermögen verwahrt und bleiben in deinem Eigentum; „Sondervermögen“ ist genau genommen der Begriff für das Vermögen eines Fonds. Bei einer Insolvenz würden sie an dich herausgegeben oder auf ein anderes Institut übertragen.

Eigentum, Sondervermögen und Anlegerentschädigung

Für Wertpapiere im Depot gibt es drei Schutzebenen. Aktien, ETF-Anteile und Anleihen bleiben dein Eigentum; geht der Broker pleite, verlangst du sie heraus oder lässt sie auf ein anderes Depot übertragen. Das Vermögen eines ETF ist zusätzlich vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt. Und fehlen Papiere, springt die Anlegerentschädigung ein.

Rechtlich verwahrt die Bank deine Papiere für dich, meist in Sammelverwahrung bei einer Wertpapiersammelbank (§ 5 Depotgesetz). Im Insolvenzfall gehören sie nicht zur Masse, du hast einen Anspruch auf Herausgabe (§ 47 Insolvenzordnung), solange sie nicht als Kreditsicherheit dienen. Der Begriff Sondervermögen gehört genau genommen zum Fonds: Die Fondsgesellschaft muss das Fondsvermögen getrennt von ihrem eigenen halten (§ 92 Kapitalanlagegesetzbuch), und eine unabhängige Verwahrstelle, meist eine Bank, bewahrt es auf und kontrolliert die Gesellschaft (§ 68 KAGB). Bei einer Pleite der Fondsgesellschaft bleibt der ETF also bestehen.

Die Anlegerentschädigung deckt den Fall, den das Eigentum allein nicht löst: Ein Institut hat Geld oder Wertpapiere unterschlagen und kann sie nicht mehr herausgeben. Dann ersetzt die gesetzliche Entschädigungseinrichtung 90 Prozent der Forderungen aus Wertpapiergeschäften, höchstens 20.000 Euro (§ 4 Anlegerentschädigungsgesetz). Bei Wertpapierinstituten ohne Einlagengeschäft ist das die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen. Kursverluste und falsche Beratung ersetzt sie nicht.

Für Geld auf dem Verrechnungskonto gilt dagegen die Einlagensicherung bis 100.000 Euro je Kunde und Bank (§ 8 Einlagensicherungsgesetz), sofern es auf einem Konto bei einer Bank liegt. Broker ohne eigene Banklizenz legen Kundengeld bei Partnerbanken an oder bieten Geldmarktfonds an, für die andere Regeln gelten. Wo das Guthaben liegt, steht in den Kundeninformationen des Anbieters.

Quellen: BaFin, Einlagensicherung und Anlegerentschädigung; § 4 AnlEntG, § 8 EinSiG, § 5 DepotG, § 47 InsO, § 92 KAGB, § 68 KAGB.

Good to know

Wenn du bei einer Bank sowohl Tagesgeld als auch ein Verrechnungskonto führst, zählen beide Guthaben zusammen auf die 100.000 Euro der gesetzlichen Sicherung. Die Grenze gilt pro Kunde und Institut, nicht pro Konto. Das gilt ebenso, wenn neben dem Depot ein Direktbank Girokonto beim selben Institut geführt wird.

Steuern im Depot: Freistellungsauftrag, Vorabpauschale, Verlusttöpfe

Auf Kapitalerträge fällt Abgeltungsteuer von 25 Prozent an, plus Solidaritätszuschlag ergibt das 26,375 Prozent. Kommt Kirchensteuer dazu, liegt die Gesamtbelastung bei 27,82 Prozent mit 8 Prozent Kirchensteuer in Bayern und Baden-Württemberg und bei 27,99 Prozent mit 9 Prozent in den übrigen 14 Bundesländern. Die Bank ruft das Kirchensteuerabzugsmerkmal automatisch ab und führt die Steuer direkt ab.

Freistellungsauftrag richtig verteilen

Der Sparerpauschbetrag liegt bei 1.000 Euro pro Person und 2.000 Euro bei Zusammenveranlagung. Er wirkt aber nur, wenn du der Bank einen Freistellungsauftrag erteilst. Ohne ihn zieht das Institut ab dem ersten Euro Steuer ein. Zurückholen kannst du das über die Steuererklärung, aber erst im Folgejahr.

Wichtig bei mehreren Depots: Der Pauschbetrag ist ein Gesamtbudget. Du kannst ihn auf mehrere Banken aufteilen, aber nicht mehrfach vergeben. Wer bei zwei Instituten je 1.000 Euro hinterlegt, fällt beim Bundeszentralamt für Steuern auf.

Vorabpauschale: der Basiszins 2026 macht sie spürbar

Thesaurierende Fonds schütten nicht aus. Damit der Fiskus trotzdem jährlich etwas bekommt, gibt es die Vorabpauschale. Der Basisertrag ergibt sich aus dem Fondswert am 1. Januar, multipliziert mit dem Basiszins und dem Faktor 0,7. Für 2026 liegt der Basiszins bei 3,20 Prozent nach 2,53 Prozent im Vorjahr. Der Basisertrag beträgt damit 2,24 Prozent des Depotwerts. Bei Aktienfonds bleiben davon 30 Prozent steuerfrei, bei Mischfonds 15 Prozent. Abgebucht wird im Januar des Folgejahres vom Verrechnungskonto.

Depotwert am 1. JanuarBasisertrag (2,24 %)Nach TeilfreistellungNach 1.000 € FreistellungSteuer bei 26,375 %
10.000 €224,00 €156,80 €0 €0,00 €
25.000 €560,00 €392,00 €0 €0,00 €
50.000 €1.120,00 €784,00 €0 €0,00 €
100.000 €2.240,00 €1.568,00 €568,00 €149,81 €
200.000 €4.480,00 €3.136,00 €2.136,00 €563,37 €
500.000 €11.200,00 €7.840,00 €6.840,00 €1.804,05 €

Steuer auf die Vorabpauschale 2026 nach Depotwert

< pointer-events="none" stroke="#e2e2e2" stroke-width="1" x1="84" x2="876" y1="364.0" y2="364.0">0 €< pointer-events="none" stroke="#e2e2e2" stroke-width="1" x1="84" x2="876" y1="284.0" y2="284.0">500 €< pointer-events="none" stroke="#e2e2e2" stroke-width="1" x1="84" x2="876" y1="204.0" y2="204.0">1000 €< pointer-events="none" stroke="#e2e2e2" stroke-width="1" x1="84" x2="876" y1="124.0" y2="124.0">1500 €< pointer-events="none" stroke="#e2e2e2" stroke-width="1" x1="84" x2="876" y1="44.0" y2="44.0">2000 €< pointer-events="none" stroke="#999" stroke-width="1.5" x1="84" x2="84" y1="44" y2="364">< pointer-events="none" stroke="#999" stroke-width="1.5" x1="84" x2="876" y1="364" y2="364">Steuer pro Jahr0 €0 €10.000 €0 €0 €25.000 €0 €0 €50.000 €0 €150 €100.000 €150 €563 €200.000 €563 €1804 €500.000 €Depotwert am 1. Januar
Thesaurierender Aktien-ETF mit 30 Prozent Teilfreistellung, ausgeschöpfter Freistellungsauftrag von 1.000 Euro, Steuersatz 26,375 Prozent. Werte gerundet.

Die entscheidende Schwelle liegt bei rund 63.800 Euro. Ab diesem Fondsvermögen übersteigt allein die Vorabpauschale den Sparerpauschbetrag eines Singles. Wer darunter bleibt und den Freistellungsauftrag gesetzt hat, zahlt dafür nichts. Wichtig ist trotzdem: Auf dem Verrechnungskonto muss im Januar Geld liegen, sonst bucht die Bank ins Soll oder verkauft im Zweifel Anteile.

Den Basiszins von 3,20 Prozent hat das Bundesfinanzministerium mit Schreiben vom 13. Januar 2026 bekannt gegeben. Die Vorabpauschale für 2026 gilt am 4. Januar 2027 als zugeflossen, deshalb bucht die Bank die Steuer Anfang Januar 2027 ab. Verliert der Fonds im Laufe des Jahres an Wert, fällt sie geringer aus oder ganz weg: Der Basisertrag ist auf den Wertzuwachs im Kalenderjahr plus Ausschüttungen begrenzt (§ 18 Abs. 1 Investmentsteuergesetz).

Zwei Verlustverrechnungstöpfe

Jede Bank führt zwei getrennte Töpfe. Im Aktientopf landen Verluste aus dem Verkauf einzelner Aktien. Sie lassen sich ausschließlich mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechnen. Im allgemeinen Topf stehen alle übrigen Erträge und Verluste, also ETFs, Fonds, Zinsen und Dividenden. Innerhalb eines Kalenderjahres verrechnet die Bank automatisch, ein Überhang wird ins Folgejahr vorgetragen.

Die frühere Deckelung der Verlustverrechnung bei wertlos gewordenen Wertpapieren und Termingeschäften ist mit dem Jahressteuergesetz 2024 entfallen (§ 20 Abs. 6 EStG). Wie die Töpfe im Alltag wirken, zeigt der Ratgeber zur Verlustverrechnung im Depot.

Bei mehreren Depots verrechnet keine Bank über Institutsgrenzen hinweg. Das geht nur über die Steuererklärung, und dafür brauchst du eine Verlustbescheinigung, die du bis zum 15. Dezember beantragen musst.

Junior-Depot, Gemeinschaftsdepot und Firmendepot: Wem das Geld gehört

Ein Junior-Depot läuft auf den Namen des Kindes: Das Geld gehört dem Kind, die Eltern verwalten es bis zum 18. Geburtstag. Ein Gemeinschaftsdepot gehört zwei Personen gemeinsam, meist Ehe- oder Lebenspartnern. Ein Firmendepot führt ein Unternehmen, dort gilt nicht die Abgeltungsteuer der Privatanleger, sondern das Steuerrecht des Betriebs. Nicht jeder Anbieter führt alle drei Varianten.

Junior-Depot: eigenes Vermögen, eigene Freibeträge

Was Eltern oder Großeltern in ein Junior-Depot einzahlen, ist eine Schenkung an das Kind und lässt sich nicht einfach zurückholen. Dafür hat das Kind eigene Freibeträge. Mit einem Freistellungsauftrag, den die Eltern für das Kind erteilen, bleiben Kapitalerträge bis zum Sparer-Pauschbetrag von 1.000 Euro im Jahr ohne Steuerabzug (§ 20 Abs. 9 EStG). Hat das Kind keine weiteren Einkünfte, stellt das Finanzamt auf Antrag eine Nichtveranlagungsbescheinigung aus. Dann zieht die Bank auch keine Steuer ab, solange die Erträge nach Abzug des Pauschbetrags unter dem Grundfreibetrag liegen, 2026 sind das 12.348 Euro (§ 32a EStG, § 44a EStG).

Mit dem 18. Geburtstag verfügt das Kind allein über das Depot. Von den 19 Depots in unserem Vergleich führen 12 ein Junior-Depot (Stand 11.10.2026).

Gemeinschaftsdepot: doppelte Sicherung fürs Guthaben

Zusammen veranlagte Ehepaare können einen gemeinsamen Freistellungsauftrag über 2.000 Euro erteilen. Für Geld auf dem gemeinsamen Verrechnungskonto hat jede Inhaberin und jeder Inhaber einen eigenen Anspruch aus der Einlagensicherung, bei zwei Personen also bis 200.000 Euro. Nicht jedes Neobroker-Depot gibt es als Gemeinschaftsdepot. Ob ein Anbieter eines führt, steht in seinen Produktunterlagen.

Firmendepot: Körperschaftsteuer statt Abgeltungsteuer

Legt eine GmbH oder UG Geld in Wertpapieren an, zahlt sie auf die Erträge Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer. Gewinne aus dem Verkauf von Aktien sind dabei zu 95 Prozent steuerfrei, Dividenden aus Beteiligungen unter 10 Prozent dagegen voll steuerpflichtig (§ 8b KStG). Bei Aktienfonds bleiben für Körperschaften 80 Prozent der Erträge steuerfrei (§ 20 Investmentsteuergesetz). Was am Ende übrig bleibt, hängt vom Hebesatz der Gemeinde und von der Bilanz ab; das gehört in die Steuerberatung. Unser Vergleich zeigt Depots für Privatpersonen, Firmendepots enthält er nicht.

Quellen: § 20 EStG, § 32a EStG, § 44a EStG, § 8b KStG, § 20 InvStG; BaFin, Einlagensicherung und Anlegerentschädigung.

Welches Depot zu welchem Anlegertyp passt

Aus den Zahlen ergeben sich klare Muster. Sie ersetzen keine individuelle Prüfung, aber sie zeigen, wo die Kostenhebel liegen.

Sparplan-Einsteiger mit kleinen Raten

Wer mit 50 bis 200 Euro im Monat startet, zahlt bei prozentualen Sparplangebühren am meisten drauf. 2,5 Prozent auf eine 100-Euro-Rate sind 2,50 Euro pro Ausführung, also 30 Euro im Jahr auf 1.200 Euro Anlagesumme. Ein Anbieter mit kostenlosen Sparplänen spart hier den größten Anteil. Wichtig ist zusätzlich eine niedrige Mindestrate, damit du flexibel bleibst. Solche Sparpläne ermöglichen oft den Kauf von Teilaktien im Sparplan, wodurch auch mit kleinen Raten in teure Aktien investiert werden kann.

Aktiver Anleger mit großen Einzelorders

Bei Ordervolumina ab 10.000 Euro entscheidet allein das Ordermodell. Der Unterschied zwischen einem Fixpreis von 1 Euro und einem Prozentmodell mit 1 Prozent beträgt bei zwölf Orders über je 20.000 Euro 2.388 Euro pro Jahr. Wer häufig große Beträge bewegt, sollte zudem auf den Handelsplatz achten, denn außerbörsliche Spreads können einen niedrigen Orderpreis wieder auffressen. Ob Xetra, gettex oder Tradegate der günstigere Handelsplatz ist, hängt dabei von der Ordergröße und dem Spread ab.

Großes Depot mit Beratungsbedarf

Bei 500.000 Euro Depotwert kostet das Filialbankmodell im Beispiel 3.150 Euro pro Jahr. Wenn du die Beratung tatsächlich nutzt, kann das gerechtfertigt sein. Wenn du sie nicht nutzt, zahlst du für eine Leistung, die du nicht abrufst. Eine Zwischenlösung ist ein zweites, günstiges Depot für den selbst verwalteten Teil des Vermögens.

Mehrere Depots parallel führen

Die Anzahl der Depots ist nicht begrenzt. Zwei Depots können sinnvoll sein, etwa um Altersvorsorge und spekulative Positionen zu trennen oder um die Zinsen zweier Verrechnungskonten zu nutzen. Der Preis dafür ist Verwaltungsaufwand: Freistellungsaufträge musst du aufteilen, Verlusttöpfe laufen getrennt, und die Steuererklärung wird aufwendiger. Ab drei Depots überwiegt der Aufwand für die meisten Privatanleger den Nutzen. Um den gestiegenen Aufwand zu bewältigen, helfen Programme bei der korrekten Angabe der Kapitalerträge, die ein Steuersoftware Vergleich auflistet.

Was du vor der Eröffnung prüfen solltest

Rechne dein eigenes Profil durch: Depotwert, Zahl der Orders, durchschnittliches Ordervolumen, Sparplanrate. Prüfe dann die Bedingungen für die kostenlose Depotführung, den Zinssatz auf dem Verrechnungskonto und die Verfügbarkeit der Depotarten, die du brauchst. Erst danach ist ein Preisvergleich aussagekräftig.

Für die Eröffnung brauchst du einen Ausweis zur Legitimation per Video, Online-Ausweis oder in der Postfiliale und deine steuerliche Identifikationsnummer, die die Bank erheben muss (§ 154 Abs. 2a Abgabenordnung). Außerdem fragt der Anbieter nach deinen Kenntnissen und Erfahrungen mit Wertpapieren. Das schreibt § 63 Abs. 10 Wertpapierhandelsgesetz vor, damit er prüfen kann, ob ein Produkt für dich angemessen ist. Den Ablauf Schritt für Schritt beschreibt der Ratgeber Depot eröffnen.

Good to know

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Anlage- oder Steuerberatung und keine Empfehlung für ein bestimmtes Depot oder Wertpapier. Wertpapieranlagen sind mit Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Geldes; Kurse schwanken, frühere Wertentwicklungen sagen nichts über künftige. Die Konditionen im Depot-Vergleich haben den Stand 11.10.2026 und können sich jederzeit ändern. Du entscheidest selbst; prüfe die Angaben vor einer Eröffnung im Preis- und Leistungsverzeichnis des Anbieters.

So vergleichen wir: Methodik des Depot-Vergleichs

Unser Depot-Vergleich stellt für jedes Depot die Jahreskosten eines Beispielprofils nebeneinander: Orders, Sparplanausführungen und Depotführung zusammen. Die Werte stammen aus den Preis- und Leistungsverzeichnissen der Anbieter, zuletzt geprüft am 11.10.2026. Sortiert wird nach den Jahreskosten für dein Profil, bei gleichen Kosten nach dem Namen; Provisionen beeinflussen weder Auswahl noch Reihenfolge.

Welche Kosten in die Jahreskosten eingehen

Für jedes Depot rechnen wir drei Posten: zwölf Orders à 1.000 € am genannten Handelsplatz im Basistarif, zwölf Sparplanausführungen à 100 € und die Depotführung. Wo der Anbieter Handelsplatzentgelte oder Börsengebühren beziffert, rechnen wir sie mit. Ist die Depotführung nur unter Bedingungen kostenlos, rechnen wir mit dem Fall ohne erfüllte Bedingung. Fehlt ein Posten im Preisverzeichnis, bleibt das Feld leer.

Nicht eingerechnet sind Spreads, weil sie sich von Order zu Order ändern und wir sie nicht verlässlich messen können, Neukundenprämien, befristete Aktionen und die Frage, ob ein Anbieter Partner von Finalarm ist. Zinsen aufs Guthaben stehen in einer eigenen Spalte, verrechnet werden sie nicht.

Wer aufgenommen wird

In den Vergleich kommen Depots, die du als Privatperson mit Wohnsitz in Deutschland online eröffnen kannst und deren Anbieter eine Erlaubnis in der EU hat. Das Preisverzeichnis muss öffentlich auf der Website stehen. Aktuell sind es 19 Depots. Filialbanken mit Beratung, regionale Sparkassen und Volksbanken sowie reine Fondsplattformen fehlen; ihre Kosten zeigt die Modellrechnung in den fünf Szenarien.

Partnerlinks sind im Vergleich mit * gekennzeichnet, alle anderen Anbieter verlinken wir neutral auf ihre Website. Wer Orderkosten bei häufigem Handeln mit vielen Börsenplätzen vergleichen will, findet einen eigenen Orderkosten-Rechner für Online-Broker.

Woher die Zahlen kommen

Zu jedem Wert speichern wir die Quelle, meist das Preis- und Leistungsverzeichnis als PDF, und das Prüfdatum. Zuletzt geprüft haben wir alle Werte am 11.10.2026. Seit dem Verbot der Zahlungen für die Orderweiterleitung im Juli 2026 ändern nach Beobachtung der BaFin einige Banken und Broker ihre Tarife; neue Preise übernehmen wir mit dem Datum, ab dem sie gelten. Marktdaten stammen von EZB, Bundesbank und BaFin.

Fehler und Korrekturen

Findest du einen Wert, der nicht mehr stimmt, schreib uns über die im Impressum genannte Adresse. Wir prüfen die Meldung gegen das Preisverzeichnis und korrigieren den Wert mit Datum.

Fachlich geprüft von Chanel Chokdee, Content & Marketing Managerin bei Finalarm, nach Studium und Stationen im Wirtschaftsjournalismus. Zuletzt geprüft am 11.10.2026.

Häufig gestellte Fragen

Q

Was kostet ein Depot wirklich pro Jahr?

Das hängt vom Modell ab. Bei 100.000 Euro Depotwert, acht Orders und einem Sparplan zahlst du in unserer Modellrechnung beim Neobroker rund 8 Euro, bei der Direktbank 229 Euro und bei der Filialbank 700 Euro pro Jahr. Für einzelne Depots zeigt es der Depot-Vergleich auf dieser Seite: Mit zwölf Orders à 1.000 Euro und 100 Euro Sparrate liegen die Jahreskosten zwischen 0,00 € und 151,80 €, ohne Spreads und Fremdkosten (Stand 11.10.2026).

Konditionen beim Anbieter ansehen

Scalable CapitalGebührenfreie Depotführung0 € Depotgebühren
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CapTraderKeine Depotführungsgebühr
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1822direktNeue Depots ohne Depotgebühr0 € Depotführung (Eröffnung ab 02.05.2023)
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Q

Ist ein Depotübertrag kostenlos und wie lange dauert er?

Innerhalb Deutschlands ist der Übertrag für Privatkunden kostenfrei; der Bundesgerichtshof hat Entgeltklauseln dafür 2004 für unwirksam erklärt. Bei ausländischen Papieren kann es länger dauern, weil eine Lagerstelle im Ausland beteiligt ist. Die BaFin erwartet, dass ein Übertrag nach spätestens drei Wochen erledigt ist; sonst muss die Bank eine Zwischennachricht mit dem Grund schicken.

Q

Was passiert mit meinem Depot, wenn der Anbieter insolvent wird?

Deine Wertpapiere bleiben dein Eigentum und gehören nicht zur Insolvenzmasse. Du kannst sie herausverlangen oder auf ein anderes Depot übertragen lassen. Fehlen Papiere, etwa nach einer Unterschlagung, ersetzt die Anlegerentschädigung 90 Prozent, höchstens 20.000 Euro. Guthaben auf dem Verrechnungskonto schützt die Einlagensicherung bis 100.000 Euro.

Q

Was ist die Vorabpauschale und ab wann trifft sie mich?

Die Vorabpauschale besteuert nicht ausgeschüttete Fondsgewinne jährlich vorab. Mit dem Basiszins von 3,20 Prozent laut BMF-Schreiben vom 13. Januar 2026 liegt der Basisertrag bei 2,24 Prozent. Spürbar wird sie ab rund 63.800 Euro Fondsvermögen; die Steuer für 2026 bucht die Bank Anfang Januar 2027 ab.

Q

Kann ich mehrere Depots gleichzeitig führen?

Ja, die Anzahl ist nicht begrenzt. Beachte aber, dass Freistellungsauftrag und Verlustverrechnungstöpfe pro Bank gelten. Du musst den Pauschbetrag also auf die Institute aufteilen.

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Worauf muss ich bei einer Wechselprämie für den Depotübertrag achten?

Prämien sind meist befristet und oft an Bedingungen wie eine Mindestanlage und eine Haltefrist gekoppelt. Barprämien zählen steuerlich als sonstige Einkünfte, für die eine Freigrenze von 256 Euro im Jahr gilt. Rechne die Prämie gegen die laufenden Kosten des neuen Depots über die gesamte Haltefrist.

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Brauche ich für jedes Depot ein eigenes Verrechnungskonto?

Ja, jedes Depot ist fest mit einem Verrechnungskonto verknüpft. Es wickelt Käufe, Verkäufe, Dividenden und Steuerabzüge ab und hält nicht investiertes Guthaben zwischen zwei Transaktionen.

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Wie verdienen Broker seit dem PFOF-Verbot Geld?

Seit dem 1. Juli 2026 dürfen Broker in Deutschland keine Zahlungen mehr dafür annehmen, dass sie Orders an einen bestimmten Handelsplatz leiten. Die BaFin nennt als mögliche Folgen höhere Ordergebühren, Tarife mit monatlicher Grundgebühr und Fondssparpläne mit Ausgabeaufschlag. Manche Broker handeln auch selbst als Market Maker. Wie ein Anbieter abrechnet, steht in seinem Preis- und Leistungsverzeichnis.

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Was kostet eine Order über 1.000 Euro?

In unserem Depot-Vergleich kostet eine Order über 1.000 Euro im Basistarif am 11.10.2026 zwischen 0,00 € und 10,90 €. Dazu können Börsenentgelte und der Spread kommen. Prozentuale Modelle werden bei größeren Orders teurer, Festpreise bleiben gleich.

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Was deckt die Anlegerentschädigung ab?

Sie greift, wenn ein Institut Geld oder Wertpapiere seiner Kunden nicht mehr herausgeben kann, etwa nach einer Unterschlagung. Ersetzt werden 90 Prozent der Forderungen aus Wertpapiergeschäften, höchstens 20.000 Euro (§ 4 Anlegerentschädigungsgesetz). Kursverluste und Beratungsfehler deckt sie nicht.

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Nimmt die neue Bank beim Depotübertrag meine Verluste mit?

Ja, wenn du das ganze Depot überträgst. Die alte Bank meldet den noch nicht verrechneten Verlust auf deinen Wunsch an die neue (§ 43a Abs. 3 EStG). Bei einem Teilübertrag beantragst du bis 15. Dezember eine Verlustbescheinigung und verrechnest über die Steuererklärung.

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Gibt es Zinsen auf das Guthaben im Depot?

Bei 9 von 19 Depots in unserem Vergleich gibt es Zinsen, bei den meisten aber nur auf einem separaten Tagesgeld- oder Zinskonto. Aufs Guthaben im Depot selbst zahlt Trade Republic 2,50 % p. a. (Stand 11.10.2026). Guthaben bei einer Bank ist bis 100.000 Euro gesetzlich gesichert.

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Wie werden Erträge im Junior-Depot besteuert?

Das Depot gehört dem Kind, es hat eigene Freibeträge. Mit Freistellungsauftrag bleiben 1.000 Euro Kapitalerträge im Jahr ohne Steuerabzug. Hat das Kind keine weiteren Einkünfte, kann das Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung ausstellen; dann bleiben Erträge bis zum Grundfreibetrag von 12.348 Euro (2026) zusätzlich ohne Abzug.

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Wie ist der Depot-Vergleich sortiert?

Nach den Jahreskosten für dein Profil aus Ordergebühren, zwölf Sparplanausführungen und Depotführung; voreingestellt sind zwölf Orders à 1.000 Euro und 100 Euro Sparrate im Monat. Bei gleichen Kosten entscheidet der Name. Provisionen ändern nichts an den Angaben und an der Reihenfolge. Die Werte stammen aus den Preisverzeichnissen der Anbieter, zuletzt geprüft am 11.10.2026.

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Darf mein Broker die Gebühren einfach erhöhen?

Nein. Er muss dich vorher informieren, und die Erhöhung wird nur wirksam, wenn du zustimmst. Lehnst du ab, kann der Broker den Depotvertrag in der Regel kündigen. Darauf weist die BaFin im Zusammenhang mit dem PFOF-Verbot hin.

Indizes verzögertIndizes: TradingView