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Start des Tankrabatts

1. Oktober 2026, 13:50 Uhr10 AufrufeZuletzt geprüft: 01.10.2026

Das Wichtigste in Kürze

Erfahre alles über den neuen Tankrabatt: Seit Mitternacht gilt eine dreimonatige Senkung der Energiesteuern, die Benzin und Diesel um 16,7 Cent pro Liter günstiger machen soll. Doch wird dieser Vorteil vollständig an dich weitergegeben? Entdecke die Hintergründe und Meinungen zu dieser Maßnahme.

Seit heute Nacht gilt der zweite Tankrabatt des Jahres. Die Bundesregierung senkt die Energiesteuern für drei Monate, was eine Ersparnis von 16,7 Cent pro Liter Benzin oder Diesel ermöglichen soll. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Preissenkung für Tankstellen besteht nicht.

Weitergabe des Rabatts an Verbraucher

Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie geht davon aus, dass der Rabatt direkt ab Mitternacht weitergegeben wird. Der ADAC zeigt sich zurückhaltender: Christian Laberer, Experte für Kraftstoffmärkte, prognostiziert einen schrittweisen Rückgang der Preise. Er fordert eine vollständige und rasche Weitergabe an die Verbraucher, sieht aber das Risiko von Mitnahmeeffekten, bei denen der Steuervorteil nicht vollständig beim Autofahrer ankommt.

Die Regelung gilt offiziell nur für Kraftstofflieferungen, die ab Mitternacht aus Tanklagern oder Raffinerien ausgeliefert werden. Bereits am Dienstag und Mittwoch waren die Spritpreise gesunken. Bei den vorherigen Rabatten im Mai und Juni 2022 hatten sich die Preise an vielen Tankstellen ebenfalls ab Mitternacht reduziert.

Reaktion auf Rekordpreise im September

Die Bundesregierung führte den Rabatt als Reaktion auf extrem hohe Spritpreise ein. Der September war der bislang teuerste Monat zum Tanken, was sich auch auf die Inflationsrate auswirkte.

Kritik und Befürwortung der Maßnahme

Der Tankrabatt bleibt umstritten. Kritiker bemängeln seine Ungenauigkeit und befürchten eine dämpfende Wirkung auf Anreize zur Spriteinsparung. Zudem komme der Rabatt nicht immer vollständig beim Endverbraucher an, was Vertreter der Mineralölwirtschaft bestreiten. Befürworter argumentieren, dass es gegenwärtig kein besseres Mittel gebe, um Autofahrer finanziell zu entlasten.