News·Wirtschaft & Finanzen

Industrie hofft dank steigender Auftragslage

7. Juli 2026, 12:48 Uhr853 AufrufeZuletzt geprüft: 19.09.2026

Das Wichtigste in Kürze

Die deutsche Industrie zeigt Anzeichen einer Erholung, nachdem die Auftragseingänge im Mai überraschend stark gestiegen sind. Trotz des positiven Trends bleibt die Lage volatil, beeinflusst durch Großaufträge und geopolitische Entwicklungen im Nahen Osten. Experten sehen jedoch strukturelle Herausforderungen, die eine starke Erholung bremsen könnten.

Die deutsche Industrie verzeichnete im Mai 2026 einen Auftragsanstieg von 1,9 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Der Zuwachs übertraf die Erwartungen der Experten, die lediglich mit 1,1 Prozent gerechnet hatten. Allerdings konnten die Verluste aus dem April, als die Bestellungen um 3,2 Prozent zurückgegangen waren, nicht vollständig ausgeglichen werden.

Auftragseingang: Großaufträge treiben Wachstum

Das Bundeswirtschaftsministerium weist auf die volatile Lage durch große Einzelbestellungen hin. Diese Großaufträge trugen im Mai erheblich zur positiven Entwicklung bei. Ohne sie hätte das Wachstum lediglich 1,0 Prozent betragen. Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe setzen damit den Aufwärtstrend fort, der in der zweiten Jahreshälfte 2025 begonnen hatte.

Auslandsgeschäft: Eurozone mit deutlichem Plus

Auslandsaufträge stiegen im Mai um 2,2 Prozent und leisteten einen wesentlichen Beitrag zum Gesamtwachstum. Die regionale Verteilung zeigt jedoch deutliche Unterschiede:

  • Eurozone: Anstieg um 11,2 Prozent
  • Außerhalb Europas: Rückgang um 3,2 Prozent
  • Inlandsaufträge: Zuwachs um 1,3 Prozent

Ausblick: Moderate Erholung möglich

Marco Wagner von der Commerzbank sieht Anlass zur Hoffnung auf eine sanfte Erholung im deutschen Industriesektor. Als entlastende Faktoren nennt er fallende Öl- und Gaspreise, die trotz der zusätzlichen Belastungen durch den Iran-Konflikt eine positive Entwicklung ermöglichen könnten. Die Industrie befindet sich nach einer langen Phase des Stillstands in einer vorsichtigen Erholungsphase. Für zusätzliche Stabilität sorgt die jüngste EZB-Entscheidung, die Leitzinsen stabil zu halten.

Hinweis: Die Angebotskacheln enthalten Werbelinks. So finanzieren wir uns

Scalable Capital

Scalable Capital

Scalable Capital

Vorteile

  • 0 € Depotgebühren
  • Sparpläne ab 1 € ohne Sparplangebühr
  • Über 8.000 Aktien, mehr als 2.700 ETFs
  • Anleihen, Fonds und Derivate handelbar

Nachteile

  • FREE: 0,99 € je Trade (PRIME-ETFs ab 250 € 0 €)
  • PRIME+-Flatrate 4,99 € im Monat
  • Xetra und gettex 1,99 € je Trade
  • Zzgl. Produktkosten und Spreads

Buzzmatic GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Maßgeblich sind die Bedingungen des Anbieters.

SMARTBROKER+

SMARTBROKER+

SMARTBROKER+

Vorteile

  • gettex: 0 € ab 500 € Order (Premiumpartner)
  • Über 30 Handelsplätze, über 10.800 Sparpläne
  • 2,25 % p. a. (variabel) aufs Zinskonto bis 100.000 €

Nachteile

  • gettex unter 500 €: 1 € je Order
  • Ohne Premiumpartner 4 € je Order
  • Telefon-Service Mo–Fr 9–17 Uhr

Buzzmatic GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Maßgeblich sind die Bedingungen des Anbieters.

Werbehinweis: Für Abschlüsse über diese Angebote erhalten wir ggf. eine Provision. So finanzieren wir uns

Alle News