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Polen führt neues Kraftstoffpreispaket ein

23. August 2026, 14:29 Uhr333 AufrufeZuletzt geprüft: 07.09.2026

Das Wichtigste in Kürze

In Polen sorgt ein neues Spritpreispaket für günstigere Tankkosten während der Ferienzeit. Mit einem reduzierten Mehrwertsteuersatz und festgelegten Maximalpreisen möchte die Regierung finanzielle Entlastung bieten. In Deutschland wird weiterhin über Maßnahmen zur Senkung der Spritpreise diskutiert.

Polen hat ein befristetes Maßnahmenpaket zur Senkung der Kraftstoffpreise eingeführt. Seit Montag gilt bis zum Ende der Schulferien am 31. August ein reduzierter Mehrwertsteuersatz von 8 Prozent auf Sprit. Zusätzlich legt das Energieministerium täglich Höchstpreise für den Einzelhandel fest, die sich an Großhandelspreisen und Betriebskosten der größten Lieferanten orientieren. Solche staatlichen Eingriffe in den Kraftstoffmarkt wirken sich auch auf Energiewerte aus, weshalb du vor entsprechenden Positionen einen Blick in unseren Testbericht zu XTB werfen kannst.

Höchstpreise für Benzin und Diesel in Polen

Das polnische Energieministerium hat am Montag folgende maximale Einzelhandelspreise festgelegt:

  • Normalbenzin: 1,49 Euro pro Liter
  • Superbenzin: 1,67 Euro pro Liter
  • Diesel: 1,71 Euro pro Liter

Die Regierung in Warschau begründet das Paket mit dem Ziel, Bürger nach der Urlaubszeit finanziell zu entlasten.

Deutsche Spritpreis-Debatte: Forderungen nach Entlastung

In Deutschland endete der zeitlich begrenzte Tankrabatt Ende Juni. Trotz dieser Steuersenkung bleiben die Kraftstoffpreise hoch. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf plädiert für die Einführung einer Spritpreisbremse. Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und Kandidatin bei den Wahlen im September, fordert eine Übergewinnsteuer auf Mineralölkonzerne. Diese Idee wird auch von den Grünen unterstützt.

ADAC kritisiert anhaltend hohe Preise

Der ADAC bewertet die Kraftstoffpreise seit Wochen als unverhältnismäßig hoch. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche lehnt sowohl eine Übergewinnsteuer als auch einen von Teilen der SPD geforderten Preisdeckel ab.