Skoda ruft weltweit 1,7 Millionen Fahrzeuge zurück, davon 370.000 in Deutschland. Grund ist ein mögliches Versagen der Lenkung durch Abriss von Schrauben. Die betroffenen Schrauben werden durch korrosionsbeständige Varianten ersetzt. Die Rückrufaktion betrifft die Modelle Kodiaq, Karoq, Octavia und Superb.
Lenkungsdefekt durch Schraubenabriss
Das Kraftfahrt-Bundesamt bestätigt das technische Problem: Schrauben in der Lenkung können abreißen und damit zu einem kompletten Versagen der Lenkung führen. Skoda reagiert mit dem Austausch der betroffenen Komponenten gegen korrosionsbeständige Schrauben. Die Maßnahme entspricht dem Vorgehen bei den Konzernmarken Volkswagen, Audi und Seat, die bereits zuvor von derselben Problematik betroffen waren.
Betroffene Modelle und Umfang
Die Rückrufaktion umfasst vier Baureihen von Skoda:
- Kodiaq
- Karoq
- Octavia
- Superb
Mit 1,7 Millionen Fahrzeugen weltweit handelt es sich um eine der größeren Rückrufaktionen des tschechischen Herstellers. Der Anteil von 370.000 Fahrzeugen in Deutschland entspricht rund 22 Prozent der global betroffenen Einheiten.
Volkswagen-Konzern: Qualitätskontrolle deckt Serienproblem auf
Ein Volkswagen-Sprecher erklärte, dass interne Qualitätskontrollen das Lenkungsproblem bei verschiedenen Modellen mehrerer Konzernmarken aufgedeckt haben. Die technische Ursache ist markenübergreifend identisch, was auf ein gemeinsames Bauteil oder einen gemeinsamen Zulieferer hindeutet. Neben Skoda sind auch Volkswagen, Audi und Seat von der Rückrufwelle betroffen.
