Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie steigerte ihre Exporte im Juli um 11,9 Prozent auf 23,5 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahresmonat. Von Januar bis Juli summierten sich die Ausfuhren auf 162,9 Milliarden Euro, ein Plus von 9,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Fast 90 Prozent des Exportwachstums entfallen auf den Handel innerhalb der Europäischen Union.
EU-Binnenmarkt: 90,1 Milliarden Euro Exportvolumen
In den ersten sieben Monaten exportierte die Branche Waren im Wert von 90,1 Milliarden Euro in die EU, was einem Anstieg um 17 Prozent entspricht. Andreas Gontermann, Chefvolkswirt des Branchenverbandes ZVEI, bezeichnet den gemeinsamen Binnenmarkt als Motor für das diesjährige Wachstum der Branchenausfuhren.
USA-Geschäft mit positivem Trend
Trotz bestehender Zollschranken entwickelten sich die Elektroausfuhren in die USA positiv. Im Juli erreichten die Exporte dorthin ein Volumen von 2,7 Milliarden Euro. Das Geschäft mit den Vereinigten Staaten zeigt damit einen stabilen Aufwärtstrend.
China-Exporte weiterhin rückläufig
Der chinesische Markt bleibt problematisch für die deutsche Elektroindustrie. Gontermann konstatiert, dass sich das Geschäft mit China nicht erholt. Anders als bei den Lieferungen in die USA fehlen Impulse, die zu einer Trendwende führen könnten.
