Xetra, gettex und Tradegate: Welcher Handelsplatz kostet dich wirklich weniger?

Das Wichtigste in Kürze:

Xetra verlangt bei einer 1.000-Euro-Order 0,60 Euro, gettex und Tradegate nichts. Trotzdem ist das die falsche Rechnung: Dieselbe Order kostet je nach Broker zwischen 0 und 12,40 Euro, und der Spread an einem gebührenfreien Platz frisst den Vorteil schneller auf, als die meisten denken. Der Beitrag zerlegt die drei Handelsplätze nach Kosten, Handelszeiten und Ausführungsqualität,…

Illustration zum Vergleich der Handelsplätze Xetra, gettex und Tradegate

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Video: Xetra, gettex und Tradegate im Vergleich

Was ein Handelsplatz ist — und warum die Frage nach dem günstigsten Platz falsch gestellt ist

Xetra, gettex und Tradegate unterscheiden sich in den Börsengebühren um höchstens 60 Cent pro Order. Das ist die kurze Antwort, und sie ist gleichzeitig der Grund, warum die übliche Frage in die Irre führt. Bei einer Order über 1.000 Euro verlangt Xetra 0,60 Euro Transaktionsentgelt, gettex und Tradegate verlangen für Privatanleger nichts. Dieselbe Order kostet dich aber je nach Depot zwischen null und 12,40 Euro. Die Differenz entsteht beim Broker, nicht an der Börse. Wer den Handelsplatz nach Gebühren aussucht, optimiert also den kleinsten Posten der Rechnung.

Die Gesamtkosten einer Order bestehen aus drei Bausteinen. Erstens der Ordergebühr deines Brokers — das ist der Betrag, den er für die Vermittlung nimmt, bei Neobrokern zwischen null und einem Euro, bei Filialbanken auch mal ein Prozent des Volumens. Zweitens einem Handelsplatzentgelt, das manche Broker zusätzlich aufschlagen, wenn du einen bestimmten Platz wählst. Die DKB verlangt 2,50 Euro für Xetra und die Regionalbörsen, für Tradegate, gettex und Quotrix nichts. Scalable Capital nimmt für gettex und Xetra jeweils 1,99 Euro. Drittens die Fremdkosten der Börse selbst — und nur dieser dritte Posten hängt tatsächlich am Handelsplatz. Wie weit die Ordergebühren der Broker auseinanderliegen, rechnen wir im Beitrag Ordergebühren im Vergleich für verschiedene Ordergrößen durch.

Daraus folgt eine unbequeme Konsequenz: Die Frage „welcher Handelsplatz ist der günstigste“ lässt sich ohne Nennung des Brokers gar nicht beantworten. Bei der DKB ist Tradegate günstiger als Xetra, weil das Handelsplatzentgelt von 2,50 Euro wegfällt. Bei Scalable Capital kosten gettex und Xetra exakt dasselbe, weil beide mit 1,99 Euro belegt sind. Bei Trade Republic zahlst du seit Juli 2026 eine Fremdkostenpauschale von einem Euro, egal wohin die Order geht — die Börsengebühr taucht in deiner Abrechnung überhaupt nicht mehr auf.

Die eigentliche Entscheidung ist deshalb keine Gebührenfrage, sondern eine Ausführungsfrage. Es geht darum, zu welchem Kurs deine Order zustande kommt, wie eng die Geld-Brief-Spanne in dem Moment ist und ob überhaupt genug Gegenseite da ist. Ein halber Cent Spreadunterschied pro Aktie schlägt bei größeren Orders jede Gebührendifferenz um Längen.

Noch eine Abgrenzung vorweg, weil sie in Vergleichen regelmäßig schiefgeht: gettex und Tradegate sind börslicher Handel. gettex ist ein Segment der Börse München, Tradegate ein regulierter Markt in Berlin, beide stehen unter Börsenaufsicht. Dass dort ein Market Maker die Kurse stellt, macht sie nicht außerbörslich. Echter außerbörslicher Direkthandel ist etwas anderes — etwa wenn du ein Zertifikat direkt beim Emittenten kaufst. Die Unterscheidung ist keine Wortklauberei: An einem regulierten Markt gelten Handelsüberwachung, Mistrade-Regeln und Kursfeststellungspflichten, die im reinen OTC-Geschäft so nicht greifen.

Die drei Plätze im Steckbrief: Orderbuch gegen Market Maker

Xetra — der Referenzmarkt

Xetra ist das elektronische Handelssystem der Deutsche Börse AG in Frankfurt. Das Marktmodell ist ein zentrales Orderbuch mit Preis-Zeit-Priorität: Wer den besseren Preis bietet, kommt zuerst zum Zug, bei gleichem Preis entscheidet der frühere Eingang. Ergänzt wird der fortlaufende Handel durch drei Auktionen — Eröffnung, Mittag und Schluss. In diesen Auktionen wird die Liquidität für einen Moment gebündelt, was zu besonders belastbaren Kursen führt. Der Xetra-Schlusskurs ist deshalb die Referenz für Fondsbewertungen, Indexberechnungen und Steuerbescheinigungen.

Xetra ist Referenzmarkt für deutsche Aktien und ETFs. Das ist keine Marketingfloskel, sondern eine Funktionsbeschreibung: Die Kurse der anderen Plätze orientieren sich an Xetra, nicht umgekehrt. Handelbar sind rund 2.600 Wertpapiere — die niedrigste Zahl im Feld, weil hier ausschließlich echte Orderbuchwerte gelistet sind.

gettex — Börse München mit Baader als Kurssteller

gettex ist das elektronische Handelssystem der Börse München. Die Kursstellung übernimmt die Baader Bank als Market Maker. Für Privatanleger fällt kein Transaktionsentgelt an. Mit rund 220.000 handelbaren Wertpapieren hat gettex das mit Abstand breiteste Universum — allerdings besteht der Löwenanteil aus Zertifikaten, Optionsscheinen und Knock-outs, von denen ein einzelner Emittent Zehntausende auflegt. Für die Frage, ob dein ETF handelbar ist, sagt die Zahl praktisch nichts.

Tradegate Exchange — regulierter Markt in Berlin

Tradegate Exchange ist ein regulierter Markt in Berlin. Träger sind die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank und die Deutsche Börse AG, die die Mehrheit hält. Das Modell ist ein Orderbuch mit angebundenen Market Makern — eine Zwischenform. Weder Börsenentgelt noch Maklercourtage fallen für Privatanleger an. Rund 13.000 Wertpapiere sind handelbar.

Was Market Making praktisch bedeutet

Bei Xetra treffen deine Kauforder und die Verkaufsorder eines anderen Marktteilnehmers direkt aufeinander. Bei einem Market-Maker-Platz stellt ein Kurssteller verbindliche An- und Verkaufskurse und ist selbst die Gegenseite deines Geschäfts. Sein Ertrag steckt in der Differenz zwischen Geld- und Briefkurs, also im Spread. Genau deshalb kommen diese Plätze ohne Transaktionsentgelt aus. Die Kosten sind nicht verschwunden — sie stehen nur nicht auf deiner Abrechnung, sondern im Ausführungskurs.

MerkmalXetra (Orderbuch)gettex, Tradegate (Market Maker)
Gegenseiteanderer Marktteilnehmerder Kurssteller selbst
PreisbildungAngebot und Nachfrage, Preis-Zeit-Prioritätverbindliche Quotes des Market Makers
TransparenzOrderbuchtiefe einsehbarnur Geld- und Briefkurs sichtbar
Große OrdersTeilausführungen zu verschiedenen Kursen möglich, dafür echte MarkttiefeQuote gilt bis zum gestellten Volumen, darüber neue Kursanfrage
Illiquide Werteohne Gegenseite keine AusführungMarket Maker stellt auch dann einen Kurs
Kostenmodellsichtbares Entgeltunsichtbar im Spread
Handelbare Papiererund 2.600gettex rund 220.000, Tradegate rund 13.000

Der letzte Punkt der Tabelle ist der, den Vergleichsseiten am häufigsten unterschlagen. „Keine Gebühren“ heißt nicht „keine Kosten“, sondern „Kosten nicht auf der Abrechnung“. Beide Modelle haben ihre Berechtigung: Bei einem Nebenwert, für den im Orderbuch gerade niemand auf der anderen Seite steht, ist ein Market Maker ein echter Vorteil — er stellt dir einen Kurs, wo sonst schlicht keine Ausführung zustande käme. Der Preis dafür ist ein weiterer Spread.

Handelszeiten: 8,5 gegen 14 Stunden — der einzige unstrittige Unterschied

Xetra handelt von 09:00 bis 17:30 Uhr. Das sind 8,5 Stunden und deckt sich mit der Kernzeit des Frankfurter Parketthandels. gettex und Tradegate laufen von 08:00 bis 22:00 Uhr, also 14 Stunden — 5,5 Stunden mehr. Quotrix an der Börse Düsseldorf und EIX an der Börse Hannover halten dieselben Zeiten. Die längste Handelszeit im Feld hat die LS Exchange mit 07:30 bis 23:00 Uhr, also 15,5 Stunden.

Tägliche Handelsdauer je Handelsplatz in Stunden

0246810121416Handelsdauer pro Tag (Stunden)LS ExchangegettexTradegateQuotrixEIXXetraLS Exchange: 15,5 Stunden täglichgettex: 14,0 Stunden täglichTradegate: 14,0 Stunden täglichQuotrix: 14,0 Stunden täglichEIX: 14,0 Stunden täglichXetra: 8,5 Stunden täglich15,514,014,014,014,08,5
Kernhandelszeiten für Aktien und ETFs, Montag bis Freitag. Bei einzelnen Gattungen können abweichende Zeiten gelten.

Für den Alltag heißt das: Wenn ein US-Unternehmen um 22:05 Uhr deutscher Zeit Quartalszahlen meldet und du am nächsten Morgen um 07:45 Uhr reagieren willst, hast du an Xetra keine Wahl. Der Platz ist zu. Dasselbe gilt für den Abend — die Wall Street eröffnet um 15:30 Uhr, ihre volatilste Phase liegt oft in den letzten Handelsstunden, und die sind für Xetra längst vorbei.

Es gibt allerdings eine Kehrseite, die in der Werbung für lange Handelszeiten nie auftaucht. Market Maker an gettex und Tradegate orientieren ihre Kurse während der Xetra-Handelszeit am Referenzmarkt. Sie sehen dort ein tiefes Orderbuch, wissen genau, wo der faire Preis liegt, und können eng quotieren. Vor 09:00 und nach 17:30 Uhr fehlt ihnen diese Referenz. Der Kurssteller muss dann sein eigenes Risiko einpreisen — er weiß nicht, wo der Markt bei Eröffnung stehen wird, und schützt sich mit einer breiteren Spanne.

Die praktische Folge: Lange Handelszeiten sind eine Option, kein Vorteil. Du kannst um 21 Uhr handeln, aber du zahlst dafür im Ausführungskurs. Wer außerhalb der Xetra-Zeit ordert, sollte das wissen und sich entsprechend verhalten — dazu unten mehr.

📌 Good to know

Der Zeitraum zwischen 17:30 und 22:00 Uhr ist derjenige, in dem die meisten Privatanleger überhaupt Zeit zum Handeln haben — nach Feierabend. Genau dann sind die Spreads an den Market-Maker-Plätzen am weitesten, weil die Referenz fehlt. Wenn deine Order nicht eilt, gewinnst du am nächsten Vormittag mehr, als jede Gebührenersparnis dir bringt.

Börsenentgelte im Vergleich: 0,00 bis 3,12 Euro bei einer 1.000-Euro-Order

Jetzt die harten Zahlen. Betrachtet wird eine Aktienorder über 1.000 Euro, ausschließlich die Fremdkosten der Börse — ohne Broker, ohne Handelsplatzentgelt.

HandelsplatzFremdkosten bei 1.000 €Berechnung
Tradegate0,00 €kein Börsenentgelt, keine Courtage für Privatanleger
gettex0,00 €kein Transaktionsentgelt
Quotrix0,00 €vollüberwachtes Börsensystem ohne börsliche Kosten
Xetra0,60 €0,0048 % vom Volumen, min. 0,60 €, max. 24,00 € — hier greift das Minimum
Börse Stuttgart1,00 €0,1 % bis 12.100 € Ordervolumen
Börse Frankfurt (Parkett)3,12 €Transaktionsentgelt 0,60 € plus Handelsentgelt 2,52 €

Börsenentgelt bei einer Order über 1.000 Euro im Vergleich

0,001,002,003,00Entgelt in EuroXetra: 0,60 € BörsenentgeltBörse Stuttgart: 1,00 € BörsenentgeltBörse Frankfurt (Parkett): 3,12 € Börsenentgelt0,00 €0,00 €0,00 €0,60 €1,00 €3,12 €TradegategettexQuotrixXetraStuttgartFrankfurt(Parkett)Fremdkosten der Börse, ohne Broker- und HandelsplatzentgeltTradegate: 0,00 Eurogettex: 0,00 EuroQuotrix: 0,00 Euro
Aktienorder über 1.000 Euro. Bei Xetra greift in dieser Größenordnung das Mindestentgelt von 0,60 Euro.

Der Faktor 5,2 zwischen Xetra und Frankfurter Parkett

Der interessanteste Kontrast der Tabelle steht ganz unten. Xetra und die Börse Frankfurt gehören demselben Konzern, kosten aber das 5,2-Fache auseinander. Der Grund liegt in der Struktur: Das Parkett arbeitet mit Spezialisten, also mit Menschen und Häusern, die für einzelne Wertpapiere die Kursfeststellung übernehmen. Diese Spezialisten werden über das Handelsentgelt von 0,0504 Prozent — mindestens 2,52 Euro — vergütet. Xetra kennt keine Spezialisten, weil das Orderbuch die Zusammenführung selbst erledigt. Deshalb entfällt dort das Handelsentgelt vollständig, und es bleibt nur das Transaktionsentgelt von 0,60 Euro.

Die Xetra-Staffel und ihr Deckel

Xetras Preisliste hat eine Pointe, die in Vergleichen fast nie erwähnt wird: das Höchstentgelt.

OrdervolumenXetra-TransaktionsentgeltEffektiver Satz
bis 12.500 €0,60 € (Mindestentgelt)sinkend, bei 1.000 € entspricht das 0,06 %
12.500 €0,60 €0,0048 %
50.000 €2,40 €0,0048 %
100.000 €4,80 €0,0048 %
ab 500.000 €24,00 € (Höchstentgelt)Deckel, Satz sinkt darunter

Ab einer halben Million Euro Ordervolumen ist bei 24 Euro Schluss, der prozentuale Satz läuft von da an gegen null. Xetra ist damit strukturell ein Platz für große Tickets — genau umgekehrt zur verbreiteten Wahrnehmung, es sei "der teure". Bei einer Order über 500.000 Euro entsprechen 24 Euro 0,0048 Prozent. Ein einziger zusätzlicher Basispunkt Spread an einem gebührenfreien Platz würde dich in derselben Order 50 Euro kosten, also mehr als das Doppelte.

Zur Vollständigkeit die Frankfurter Entgeltstruktur, weil sie zeigt, wie unterschiedlich Gattungen behandelt werden: Aktien und andere stücknotierte Papiere kosten mindestens 2,52 Euro je Order bei 5,04 Basispunkten variablem Entgelt. Anleihen unter 30.000 Euro Nominale liegen bei 0,63 Euro Minimum und 5 Basispunkten, zwischen 30.000 und 250.000 Euro bei 15 Euro Minimum und nur noch 2 Basispunkten. Publikumsfonds werden mit 0,80 Euro fix plus 6,5 Basispunkten abgerechnet. Ein Basispunkt ist ein Hundertstel Prozent. Teilausführungen an einem Handelstag werden nicht mehrfach berechnet — das ist wichtig, weil eine große Order im Orderbuch durchaus in fünf Teilen zustande kommen kann.

Der Broker entscheidet, nicht die Börse: 0 bis 12,40 Euro für dieselbe Order

Hier liegt der eigentliche Hebel. Eine Order über 1.000 Euro an Tradegate — identischer Platz, identisches Volumen, identisches Wertpapier — kostet dich je nach Depot zwischen 0,00 und 12,40 Euro. Gegenüber dieser Spanne sind die Fremdkosten von null bis 0,60 Euro schlicht Rauschen. Wo ein einzelner Anbieter innerhalb dieser Spanne steht, kannst du zum Beispiel im Testbericht Smartbroker Erfahrungen 2026 nachlesen.

BrokerOrdergebührHandelsplätzeHandelsplatzentgelt
Trade Republic1 € Fremdkostenpauschale bei automatischer Bestpreis-Ausführung; 2 € bei selbst gewähltem Platzrund 30 Börsenplätze wählbar, unter anderem Xetra, Euronext, Nasdaq, NYSEin der Pauschale enthalten
Scalable Capital Free0,99 € je Aktienorder; ausgewählte ETFs ab 250 € kostenlos über EIX; ETF-Sparpläne kostenlosEIX (Standard), gettex, Xetragettex und Xetra je 1,99 €
Scalable Capital Prime+4,99 € im Monat, alle Trades ab 250 € und alle Sparpläne kostenfrei — ausschließlich über EIXEIX, gettex, Xetragettex und Xetra je 1,99 €
DKBgemäß Preis- und LeistungsverzeichnisTradegate, gettex, Quotrix, Xetra, Regionalbörsen0 € für Tradegate, gettex, Quotrix; 2,50 € für Xetra und Regionalbörsen
INGDirekthandelTradegate im Direkthandel0 €
Finanzen.net Zeroweitgehend gebührenfrei; 25 € bei schriftlichem Auftragausschließlich gettex

Zwei Befunde, die alles andere relativieren

Erstens: Die Spanne von 0 bis 12,40 Euro für dieselbe Tradegate-Order zeigt, wo die Musik spielt. Wer bei einem Broker mit prozentualer Ordergebühr sitzt und über die 60 Cent Xetra-Entgelt nachdenkt, optimiert an der falschen Stelle. Ein Depotwechsel bringt bei zwölf Orders im Jahr schnell über hundert Euro — die Handelsplatzwahl bringt maximal sieben Euro. Wie die Gebührenstruktur eines klassischen Direktbank-Brokers im Einzelnen aussieht, kannst du im Testbericht flatex Erfahrungen 2026 nachvollziehen.

Zweitens: Bei Scalable Capital kosten gettex und Xetra exakt dasselbe, nämlich 1,99 Euro Handelsplatzentgelt. Die Fremdkosten werden dort nicht weitergereicht. Wenn du diesen Broker nutzt, gibt es zwischen den beiden Plätzen also überhaupt keinen Preisunterschied. Es entscheidet allein der Ausführungskurs. Sauberer lässt sich die These, dass die Handelsplatzwahl eine Ausführungs- und keine Gebührenfrage ist, gar nicht belegen. Wie dieser Broker im Übrigen aufgestellt ist, welche Modelle er anbietet und wo seine Grenzen liegen, steht im Testbericht Scalable Capital Erfahrungen 2026.

Was sich bei Trade Republic im Juli 2026 geändert hat

vor Juli 2026seit Juli 2026
Handelsplätzeein einziger (LS Exchange)rund 30, inklusive Xetra, Euronext, Nasdaq, NYSE
Standardausführungfester Platzautomatische Bestpreis-Ausführung über die relevanten Börsen
Kosten Standard1 €1 €
Kosten bei eigener Platzwahlnicht möglich2 €

Beide Varianten sind volumenunabhängig. Der Schritt ist bemerkenswert, weil er das Geschäftsmodell umbaut: Vorher lief alles über einen Platz, jetzt sucht ein Routing-Mechanismus den besten Kurs. Für dich als Anleger heißt das konkret, dass du bei einer Standardorder gar keine Handelsplatzentscheidung mehr triffst — der Broker trifft sie. Wer sie selbst treffen will, zahlt den doppelten Preis, was die Kosten für eine bewusste Xetra-Order von einem auf zwei Euro verdoppelt. Wie sich diese Umstellung im täglichen Gebrauch bemerkbar macht, beschreiben wir im Testbericht Trade Republic Erfahrungen 2026.

Warum Neobroker überhaupt so billig sein konnten

Konditionen von null bis einem Euro pro Order sind historisch quersubventioniert. Das Modell heißt Payment for Order Flow: Der Handelsplatz beziehungsweise der Market Maker vergütet den Broker für die zugeleiteten Orders. Der Broker verdient also nicht an dir, sondern an deinem Orderstrom. Die EU-Kleinanlegerstrategie sieht ein Verbot dieser Praxis mit Übergangsfrist bis Mitte 2026 vor. Dass Trade Republic im Juli 2026 auf Bestpreis-Ausführung über rund 30 Plätze umstellt, passt zeitlich exakt zu diesem Auslaufen. Prüfe den aktuellen Stand der Regelung, bevor du langfristige Annahmen über Brokerkosten triffst — dieser Bereich bewegt sich gerade. Wie ein Anbieter aus dieser Gruppe im Einzelnen aufgestellt ist, liest du im Finanzen.net Zero Test 2026.

Wann der Spread die Gebühr schlägt: die eigentliche Rechnung

Jetzt zum Kern. Xetras 0,60 Euro entsprechen bei einer 1.000-Euro-Order genau 0,06 Prozent des Volumens. Das ist die Zahl, an der sich alles entscheidet. Denn daraus folgt: Sobald der Spread an einem gebührenfreien Platz um mehr als rund 0,06 Prozentpunkte weiter ist als an Xetra, war die vermeintlich kostenlose Ausführung teurer.

Rechnen wir das durch. Eine liquide Aktie steht bei 100 Euro. An Xetra beträgt die Geld-Brief-Spanne zwei Cent, du kaufst also zu 100,01 Euro, wenn der Mittelkurs bei 100,00 liegt. Am gebührenfreien Platz beträgt die Spanne acht Cent, du kaufst zu 100,04 Euro. Bei zehn Aktien sind das 30 Cent Differenz — noch unter der Gebühr, Xetra verliert knapp. Bei 100 Aktien, also 10.000 Euro Volumen, sind es drei Euro Differenz, während Xetra weiterhin nur 0,60 Euro kostet. Das Verhältnis kippt vollständig.

Der Grund für dieses Kippen liegt in der Mathematik der beiden Kostenarten. Der Spread ist eine reine Prozentkost: Er skaliert linear mit dem Volumen, ohne Obergrenze. Die Xetra-Gebühr ist bis 12.500 Euro ein Fixbetrag von 0,60 Euro, wird dann prozentual und ist ab 500.000 Euro wieder fix bei 24 Euro. Zwei Kostenkurven mit völlig unterschiedlicher Form — und sie schneiden sich im niedrigen vierstelligen Bereich.

Die Datenlage bei Spreads ist dünn

An dieser Stelle Ehrlichkeit statt Scheingenauigkeit. Für Xetra kursieren Spreadangaben von 0,05 bis 0,10 Prozent bei DAX-Aktien, was plausibel ist. Für gettex und Tradegate lautet die verfügbare Aussage im Kern nur "etwas weiter" — belastbare, nachprüfbare Zahlen liegen nicht vor. Wer im Netz exakte Dezimalstellen für alle drei Plätze nebeneinander findet, sollte skeptisch sein: Diese Werte sind in der Regel nicht gemessen, sondern geschätzt und dann abgeschrieben.

Wer echte Zahlen braucht, hat zwei Wege. Erstens die Ausführungsqualitätsberichte, die Handelsplätze regulatorisch veröffentlichen müssen — dort stehen durchschnittliche Spreads je Instrument und Volumenklasse. Zweitens die eigene Messung: Öffne die Kursseite deines Wertpapiers zur selben Sekunde für beide Plätze und lies Geld- und Briefkurs ab. Wiederhole das an fünf Tagen zu drei Uhrzeiten. Das dauert eine Viertelstunde und liefert dir belastbarere Werte für genau die Papiere, die du handelst, als jede Vergleichstabelle.

💡 Tip

Miss den Spread immer in Prozent, nie in Cent. Vier Cent Spanne sind bei einer 20-Euro-Aktie 0,2 Prozent und damit teuer, bei einer 400-Euro-Aktie 0,01 Prozent und damit vernachlässigbar. Die absolute Zahl im Kursfenster sagt dir gar nichts, solange du sie nicht durch den Kurs teilst.

Was Markttiefe praktisch bedeutet

Der Spread ist nur die halbe Geschichte. Genauso wichtig ist, wie viel Volumen zu diesem Kurs überhaupt verfügbar ist. Im Xetra-Orderbuch siehst du das direkt: Auf jeder Preisstufe steht, wie viele Stücke dort liegen. Bei einem Market Maker siehst du nur Geld- und Briefkurs plus das dazu gestellte Volumen. Willst du mehr, musst du eine neue Kursanfrage stellen — und der Kurssteller weiß dann, dass du eine große Order hast.

Bei einer Order über 500 Euro ist das irrelevant. Bei einer Order über 50.000 Euro in einem mittelgroßen Nebenwert ist es der entscheidende Punkt. Genau dort zeigt sich, ob ein Platz echte Liquidität hat oder nur einen freundlichen Quote für Kleinbeträge.

Die Handlungsregel: nach Ordergröße und Uhrzeit, nicht nach Gebührentabelle

Aus allem oben folgt eine überschaubare Entscheidungsregel. Sie kommt ohne Rechenschieber aus.

SituationEmpfehlungBegründung
Sparplan, 25 bis 500 €gettex oder TradegateFixkosten dominieren vollständig; bei vielen Brokern ohnehin 0 €
Einmalorder bis rund 5.000 €, liquider ETF, während der HandelszeitegalSpread wie Gebühr bewegen sich im niedrigen Cent-Bereich
Einmalorder ab rund 10.000 €Xetraengere Spreads schlagen die 0,60 € um ein Vielfaches, der Deckel greift
Illiquider Wert, Small Cap, Nischen-ETFXetra während der Kernzeit, immer mit Limitgrößte Markttiefe genau dort, wo sie knapp ist
Handel vor 09:00 oder nach 17:30 Uhrgettex oder Tradegate, zwingend mit Limitkeine Alternative, aber die Preisreferenz fehlt
Ereignisgetrieben, hohe VolatilitätLimit-Order, unabhängig vom PlatzMarket-Order ohne Referenzmarkt ist die teuerste Ordervariante überhaupt

Warum die Sparplan-Regel so eindeutig ist

Bei einem Sparplan über 100 Euro sind 0,60 Euro Gebühr bereits 0,6 Prozent des Anlagebetrags. Das ist mehr als die jährliche Verwaltungsgebühr der meisten breiten Index-ETFs. Der Spread dagegen wirkt auf denselben kleinen Betrag: Auch bei 0,15 Prozent Spanne sind das 15 Cent. Bei kleinen Beträgen gewinnt also immer der Platz ohne Fixkosten — und weil Sparpläne ohnehin an einem festen Termin ausgeführt werden, kannst du den Zeitpunkt sowieso nicht optimieren.

Warum du außerhalb der Kernzeit immer limitieren solltest

Eine Market-Order sagt: "Führe zu jedem Preis aus." Das ist eine Aussage, die du nur machen solltest, wenn du weißt, welche Preise realistisch sind. Um 21 Uhr, ohne laufenden Referenzmarkt, weißt du das nicht. Der Market Maker stellt einen Kurs, und du nimmst ihn — ohne Vergleichsmöglichkeit. Mit einem Limit definierst du selbst die Obergrenze. Wird sie nicht erreicht, wird nicht ausgeführt, und du handelst am nächsten Vormittag zu einem Kurs, der sich an einem tiefen Orderbuch orientiert. Welche Ordertypen es darüber hinaus gibt und wann welcher davon passt, erklärt unser Beitrag Ordertypen: Market, Limit und Stop.

Setze das Limit dabei nicht auf den letzten gesehenen Kurs, sondern ein wenig darüber beziehungsweise darunter. Ein Limit exakt auf dem aktuellen Briefkurs führt oft dazu, dass die Order gar nicht zustande kommt, weil sich der Kurs in der Zwischenzeit um einen Cent bewegt hat.

Der Sonderfall Nebenwerte

Bei einem Small Cap mit dünnem Handel drehen sich die Vorzeichen teilweise um. Im Xetra-Orderbuch kann es passieren, dass auf der Gegenseite schlicht niemand steht — dann gibt es keine Ausführung, egal wie geduldig du bist. Ein Market Maker stellt dir dagegen auch dann einen Kurs. Er wird ihn allerdings mit einem deutlichen Risikoaufschlag versehen, weil er die Position anschließend selbst tragen muss. Bei solchen Werten lohnt es sich, beide Plätze vor der Order nebeneinander zu öffnen und die tatsächlich gestellten Kurse zu vergleichen. Das ist der einzige Fall, in dem sich die Mühe wirklich rechnet.

Verbreitete Irrtümer — und was tatsächlich in den Preislisten steht

Zum Thema Handelsplätze kursieren erstaunlich viele Zahlen, die sich bei Prüfung nicht halten lassen. Vier davon begegnen einem besonders oft.

"Es gibt ein Mindestordervolumen"

Man liest gelegentlich, Xetra verlange mindestens 1.000 Euro, gettex 500 Euro. Das ist frei erfunden. Kein deutscher Handelsplatz kennt ein Mindestordervolumen in Euro. Die Untergrenze ist ein Stück beziehungsweise die kleinste handelbare Einheit. Was es sehr wohl gibt, sind Broker-Mindestbeträge: Scalable Capital gewährt bestimmte kostenlose Trades erst ab 250 Euro. Das ist aber eine Regel deines Brokers, keine der Börse — und sie betrifft die Kostenfreiheit, nicht die Ausführbarkeit.

"Xetra kostet 0,05 Prozent"

Diese Zahl ist um den Faktor zehn daneben. Das Xetra-Transaktionsentgelt beträgt 0,0048 Prozent, mindestens 0,60 Euro, höchstens 24 Euro. Die kursierenden 0,05 Prozent stammen vermutlich aus einer Verwechslung mit dem Frankfurter Handelsentgelt, das tatsächlich bei 0,0504 Prozent liegt — das ist allerdings ein anderer Posten an einem anderen Handelsplatz. Wer diese Zahl übernimmt, überschätzt Xetras Kosten für eine 10.000-Euro-Order um das Zehnfache.

"gettex und Tradegate sind außerbörslicher Handel"

Falsch, und der Irrtum hat praktische Folgen. Beide sind börslich regulierte Handelsplätze — gettex als Segment der Börse München, Tradegate als regulierter Markt in Berlin. Der Market-Maker-Modus macht einen Platz nicht außerbörslich. Wer glaubt, dort außerbörslich zu handeln, unterschätzt den regulatorischen Schutz: An einem regulierten Markt gibt es Handelsüberwachung, dokumentierte Mistrade-Regeln und Kursfeststellungspflichten. Im echten OTC-Direkthandel mit einem Emittenten ist die Lage eine andere.

"Broker X handelt über Platz Y"

Aussagen dieser Art veralten schneller als jeder andere Teil des Themas. Trade Republic führte lange ausschließlich über die LS Exchange aus und routet seit Juli 2026 über rund 30 Plätze. Scalable Capital führt standardmäßig über EIX aus, nicht über gettex — gettex kostet dort 1,99 Euro extra. Wer eine Depotentscheidung auf einen zwei Jahre alten Vergleichsartikel stützt, entscheidet auf veralteter Grundlage. Die Broker-Preisverzeichnisse sind die einzige verlässliche Quelle, und sie ändern sich mehrmals pro Jahr.

Und die Handelsvolumina?

Zu Marktanteilen und Handelsvolumina der einzelnen Plätze kursieren Zahlen, die sich um den Faktor drei bis vier widersprechen — je nachdem, welche Zusammenstellung man erwischt. Die Größenordnung ist unstrittig: Der Kassamarkt der Deutschen Börse liegt rund eine Zehnerpotenz über Tradegate, Tradegate wiederum deutlich über gettex. Konkrete Milliardenbeträge sollte man nur aus den Jahresstatistiken der Börsenbetreiber übernehmen, nicht aus Sekundärquellen. Für deine Ordernentscheidung ist die Zahl ohnehin zweitrangig — relevant ist die Liquidität in deinem konkreten Wertpapier, nicht der Gesamtumsatz des Platzes.

📌 Good to know

Auch die Handelszeit von gettex wird uneinheitlich angegeben — mal 08:00 bis 22:00 Uhr, mal 07:30 bis 23:00 Uhr. Wahrscheinlich unterscheiden sich die Zeiten je nach Gattung. Als Kernhandelszeit für Aktien und ETFs gilt 08:00 bis 22:00 Uhr. Wenn du außerhalb dieses Fensters handeln willst, prüfe die Zeiten für dein konkretes Papier direkt im Depot.

Was du daraus mitnimmst

Die Handelsplatzwahl ist wichtiger, als die Gebührentabelle vermuten lässt — aber aus einem anderen Grund als angenommen. Die 60 Cent Differenz zwischen Xetra und den gebührenfreien Plätzen sind bei einer normalen Privatanlegerorder Rauschen. Entscheidend ist, zu welchem Kurs du ausgeführt wirst, und der hängt an drei Dingen: der Liquidität deines Wertpapiers, der Uhrzeit und dem Marktmodell des Platzes.

Praktisch heißt das: Kleine Beträge und Sparpläne gehören an die gebührenfreien Plätze, weil dort Fixkosten alles dominieren. Größere Einmalorders und alles Illiquide gehören an Xetra während der Kernzeit, weil dort die Markttiefe liegt. Abends und morgens handelst du an gettex oder Tradegate, weil es keine Alternative gibt — dann aber grundsätzlich mit Limit, weil der Referenzmarkt fehlt.

Und der größte Hebel liegt woanders: beim Broker. Zwischen null und 12,40 Euro für dieselbe Order — diese Spanne ist das Zwanzigfache dessen, was du durch geschickte Handelsplatzwahl je einsparen kannst. Wer über Handelskosten nachdenkt, sollte dort anfangen. Sobald das Depot passt, ist die Handelsplatzfrage in fünf Minuten geklärt und braucht danach nie wieder Aufmerksamkeit.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Order über 1.000 Euro an Xetra, gettex und Tradegate?

An gettex und Tradegate fallen keine Börsengebühren an, an Xetra 0,60 Euro. Entscheidend ist aber der Broker: Dieselbe Tradegate-Order kostet je nach Depot zwischen null und 12,40 Euro.

Sind gettex und Tradegate wirklich kostenlos?

Sie erheben kein Entgelt, kostenlos sind sie deshalb nicht. Die Market Maker verdienen an der Geld-Brief-Spanne. Ist der Spread um mehr als 0,06 Prozentpunkte weiter als an Xetra, war die gebührenfreie Ausführung teurer.

Wann lohnt sich Xetra?

Ab etwa 10.000 Euro Ordervolumen, bei wenig liquiden Werten und immer dann, wenn Ausführungsqualität wichtiger ist als ein Euro Gebühr. Das Entgelt ist bei 24 Euro gedeckelt, prozentual sinkt es mit steigendem Volumen gegen null.

Warum haben gettex und Tradegate längere Handelszeiten als Xetra?

Market Maker können Kurse stellen, wann sie wollen. Ein Orderbuch braucht dagegen genügend Teilnehmer auf beiden Seiten. Der Preis: Vor 09:00 und nach 17:30 Uhr fehlt die Preisreferenz, die Spreads sind strukturell weiter.

Sind gettex und Tradegate außerbörslicher Handel?

Nein. gettex ist ein Segment der Börse München, Tradegate ein regulierter Markt in Berlin. Beide stehen unter Börsenaufsicht. Dass ein Market Maker die Kurse stellt, macht einen Handelsplatz nicht außerbörslich.

Welcher Handelsplatz eignet sich für ETF-Sparpläne?

gettex oder Tradegate. Bei Raten zwischen 25 und 500 Euro dominieren Fixkosten vollständig: 0,60 Euro sind bei 100 Euro Rate bereits 0,6 Prozent. Der Spread wirkt auf denselben kleinen Betrag und fällt kaum ins Gewicht.

Warum kostet die Börse Frankfurt mehr als Xetra, obwohl beide zum selben Konzern gehören?

Das Parkett arbeitet mit Spezialisten, die über ein Handelsentgelt von 2,52 Euro Minimum vergütet werden. Xetra kennt keine Spezialisten, weil das Orderbuch die Zusammenführung selbst erledigt. Daraus ergibt sich der Faktor 5,2.


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    Dein Depot ist bei einer Brokerpleite unbegrenzt geschützt, dein Bargeld daneben nur bis 100.000 Euro. Das klingt verdreht, ist aber juristisch zwingend: Wertpapiere gehören dir, Guthaben ist nur eine Forderung gegen die Bank. Dieser Artikel zeigt dir, welche Summe bei welchem Anbieter tatsächlich abgesichert ist, warum bei zypriotisch regulierten Brokern statt 100.000 nur 20.000 Euro…


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    Ein Neobroker kostet dich pro Order rund einen Euro, eine Filialbank mindestens 30. Über 20 Jahre summiert sich das im Modellfall auf 240 gegen 4.810 Euro. Beim Schutz deines Depots unterscheiden sich beide dagegen nicht: 100.000 Euro gesetzliche Einlagensicherung, Wertpapiere als Sondervermögen. Wir zeigen dir mit belegten Zahlen, wo der Unterschied wirklich entsteht, was das…