Die 1822direkt Kreditkarte gibt es als Visa Classic und als Visa Gold. Beide kosten im ersten Jahr 0 €. Ab dem zweiten Jahr zahlst du 36 € bzw. 72 € pro Jahr. Die girocard mit V PAY bleibt dauerhaft kostenlos. Für alle Karten brauchst du ein GiroDirekt-Konto, für die Kreditkarten zusätzlich eine ausreichende Bonität. Apple Pay funktioniert mit allen drei Karten, Google Pay nur mit der Visa. Bargeld bekommst du mit der girocard kostenlos an rund 21.000 Sparkassen-Automaten in Deutschland, mit der Visa ab 50 € in Deutschland und in Euro im EWR.
Themen in diesem Artikel
Themen in diesem Artikel:
- Kartenangebot im Überblick: Vergleiche girocard mit V PAY, Visa Classic und Visa Gold nach Kosten, Akzeptanz und Leistungen.
- Jahresgebühren und Kontokosten: Erfahre, warum die Visa Classic über drei Jahre 72 € und die Visa Gold 144 € kostet.
- Classic oder Gold: Finde heraus, was das Versicherungspaket der Visa Gold für 36 € Aufpreis im Jahr bietet.
- Apple Pay und Google Pay: Erfahre, warum die girocard nur mit Apple Pay läuft und Google Pay die Visa-Kreditkarte braucht.
- Bargeld und Fremdwährung: Erfahre, wo Abheben kostenlos ist und was 2,25 % Fremdwährungsentgelt kosten.
- Sicherheit bei Kartenverlust: Verstehe, wie 3-D Secure, die gesetzliche Haftungsgrenze und die Kartensperre dich schützen.
- Debit- oder Kreditkarte: Lerne den Unterschied zwischen sofortiger Abbuchung und monatlicher Abrechnung im Alltag kennen.
- Welche Karte passt zu dir: Finde heraus, welche Kartenkombination zu Alltag, Online-Shopping und Fernreisen passt.
- Häufige Fragen zur Karte: Erfahre in kurzen Antworten alles zu Kosten, Apple Pay, Bargeld und Versicherungsschutz der Karten.
1822direkt – GiroDirekt Girokonto

1822direkt – GiroDirekt Girokonto
Vorteile
- Keine Kontoführungsgebühr ab 700 € Eingang
- girocard mit V PAY ohne Gebühr
- Abheben an Sparkassen-Automaten gratis
- Apple Pay und Google Pay nutzbar
Nachteile
- 4,90 € im Monat unter 700 € Geldeingang
- Visa Classic ab 2. Jahr 3 € im Monat
- Dispozins 9,90 % p. a. variabel
- Dispo erst nach drei Gehaltseingängen
Buzzmatic GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Maßgeblich sind die Bedingungen des Anbieters.
1822direkt – Girokonto unter 30

1822direkt – Girokonto unter 30
Vorteile
- Unter 30: keine Kontoführungsgebühr
- girocard mit V PAY ohne Gebühr
- Visa Classic im ersten Jahr ohne Gebühr
- Abheben an Sparkassen-Automaten gratis
Nachteile
- Ab 30: 4,90 €/Monat unter 700 € Eingang
- Visa Classic ab 2. Jahr 3 € im Monat
- Dispo erst nach drei Gehaltseingängen
- Eröffnung erst ab 18 Jahren
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Welche Karten gibt es zum 1822direkt GiroDirekt-Konto?
Die kurze Antwort: Zum GiroDirekt-Konto bekommst du bis zu drei Karten. Die girocard mit V PAY ist kostenlos. Die Visa Classic und die Visa Gold kosten im ersten Jahr 0 €. Erst ab dem zweiten Jahr fällt eine Jahresgebühr an.
1822direkt ist die Direktbank der Frankfurter Sparkasse. Eine Filiale um die Ecke hast du also nicht. Dafür steht eine große Sparkasse im Hintergrund. Das merkst du vor allem beim Bargeld, denn du nutzt die Automaten der Sparkassen-Gruppe.
Alle Karten hängen am Girokonto „GiroDirekt“, das wir im Beitrag zum 1822direkt Girokonto mit Kosten und Bedingungen ausführlich erklären. Eine Kreditkarte ohne dieses Konto gibt es nicht. Suchst du nur eine Visa und willst dein Gehaltskonto woanders behalten, passt das Angebot nicht. Für die beiden Kreditkarten prüft die Bank zusätzlich deine Bonität. Reicht sie nicht aus, bleibt es bei der girocard.
Die girocard mit V PAY: zwei Systeme auf einer Karte
Die girocard ist eine Debitkarte. Jede Zahlung und jede Abhebung bucht die Bank sofort von deinem Girokonto ab. Wie das System dahinter funktioniert, zeigt unser Guide zu girocard und Debitkarte. Auf der Karte stecken zwei Zahlungssysteme. Fachleute nennen das Co-Badging. Die girocard-Funktion nutzt du in Deutschland. Die V-PAY-Funktion von Visa öffnet dir Kassen und Automaten im europäischen Ausland.
Die girocard kostet bei 1822direkt laut Preis- und Leistungsverzeichnis nichts, weder bei der Ausgabe noch jährlich. Kosten entstehen nur in Sonderfällen: Eine Ersatzkarte berechnet die Bank mit 12,90 €. Lässt du die Karte auf eigenen Wunsch sperren, fallen 8,00 € an. Die Sperranzeige bei Verlust oder Diebstahl ist dagegen kostenlos. Stand der Konditionen: 08.10.2026.
Visa Classic und Visa Gold: die Kreditkarten
Bei beiden Visa-Karten sammelt die Bank deine Umsätze. Einmal im Monat zieht sie die Summe vom Girokonto ein. Technisch ist das ein kurzfristiger Kredit. Du bezahlst heute und begleichst die Rechnung erst Wochen später. Die Visa Gold unterscheidet sich von der Classic durch ein Versicherungspaket und Hotelvorteile. Beides schauen wir uns weiter unten genauer an.
Ein Punkt verbindet alle drei Karten: Den Online-Käuferschutz nennt die Bank für jede von ihnen. Bei der girocard gilt er, wenn du mit ihr über Apple Pay bezahlst. Für eine Debitkarte ist das keine Selbstverständlichkeit.
| Merkmal | girocard mit V PAY | Visa Classic | Visa Gold |
|---|---|---|---|
| Kartenart | Debitkarte, sofortige Abbuchung | Kreditkarte, monatliche Abrechnung | Kreditkarte, monatliche Abrechnung |
| Gebühr | 0 € | 0 € im 1. Jahr, dann 36 € p. a. | 0 € im 1. Jahr, dann 72 € p. a. |
| Voraussetzung | GiroDirekt-Konto | GiroDirekt-Konto + Bonität | GiroDirekt-Konto + Bonität |
| Bargeld kostenlos | rund 21.000 Sparkassen-Automaten in Deutschland, Supermarktkassen | ab 50 € in Deutschland und in Euro im EWR | ab 50 € in Deutschland und in Euro im EWR |
| Akzeptanz | Deutschland + europäisches Ausland (V PAY) | weltweit | weltweit |
| Apple Pay | ja | ja | ja |
| Google Pay | nein | ja | ja |
| Versicherungen | keine | keine | Reise- und Unfallpaket laut Bank: Reiserücktritt, Verkehrs-Rechtsschutz Ausland, Unfall in Verkehrsmitteln und Hotels |
| Fremdwährung | 2,25 % vom Umsatz, mind. 1,50 € | 2,25 % vom Umsatz | 2,25 % vom Umsatz |
| Ersatzkarte | 12,90 € | laut PLV | laut PLV |
| Hotelvorteile | – | – | Visa Luxury Hotel Collection |
| Online-Käuferschutz (laut Bank) | über Apple Pay | ja | ja |
1822direkt – GiroDirekt Girokonto
Girokonto ohne Gebühr ab 700 € Eingang
Vorteile
Nachteile
- 4,90 € im Monat unter 700 € Geldeingang
- Visa Classic ab 2. Jahr 3 € im Monat
- Dispozins 9,90 % p. a. variabel
- Dispo erst nach drei Gehaltseingängen
1822direkt – Girokonto unter 30
Unter 30 ohne Kontoführungsgebühr
Vorteile
Nachteile
- Ab 30: 4,90 €/Monat unter 700 € Eingang
- Visa Classic ab 2. Jahr 3 € im Monat
- Dispo erst nach drei Gehaltseingängen
- Eröffnung erst ab 18 Jahren
1822direkt – Tagesgeldkonto
Tagesgeld ohne Kontoführungsgebühr
Vorteile
Nachteile
- Danach niedrigerer Bestandszins
- Zinsgutschrift nur jährlich zum 31.12.
- Auszahlung nur auf Referenzkonto in DE
- Eröffnung nur mit Smartphone und TAN-App
1822direkt – Wertpapierdepot
Neue Depots ohne Depotgebühr
Vorteile
Nachteile
- Order 4,90 € + 0,25 %, mind. 9,90 €
- Börse zzgl. 2,95 € (entfällt im Direkthandel)
- Andere Sparpläne 1,50 %, mind. 1,50 €, max. 14,90 €
- Prämie an Sparplan und Trades geknüpft
Buzzmatic GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Maßgeblich sind die Bedingungen des Anbieters.
Was kosten Visa Classic und Visa Gold wirklich?
Die Gebühren sind schnell erklärt. Bei Erstbestellung kostet die Visa Classic im ersten Jahr 0 €. Ab dem zweiten Jahr zahlst du 36 € pro Jahr, umgerechnet 3 € im Monat. Die Visa Gold ist im ersten Jahr ebenfalls kostenlos. Danach werden 72 € pro Jahr fällig, also 6 € im Monat. Die girocard mit V PAY kostet dich dauerhaft nichts.
Die Rechnung über drei Jahre
Das Gratisjahr verzerrt den Blick. Rechne deshalb über einen längeren Zeitraum. Nach drei Jahren hast du für die girocard 0 € bezahlt. Die Visa Classic kostet dich in dieser Zeit 72 €, die Visa Gold 144 €. Mit jedem weiteren Jahr wächst der Abstand zwischen Classic und Gold um 36 €. Nach fünf Jahren liegen beide schon 144 € auseinander.
Kartengebühren über drei Jahre bei 1822direkt
Kontoführung: der zweite Kostenblock
Die Karte allein ist nur die halbe Rechnung. Das GiroDirekt-Konto ist kostenlos, wenn monatlich mindestens 700 € eingehen. Bist du unter 30 Jahre alt, zahlst du generell keine Kontoführung. Erfüllst du keine der beiden Bedingungen, kostet das Konto 4,90 € im Monat. Aufs Jahr gerechnet sind das 58,80 €. Alle Bedingungen dazu findest du im Überblick GiroDirekt ab 700 € Geldeingang kostenlos.
Ein Beispiel macht den Unterschied greifbar. Du bist 35, dein Gehalt läuft auf ein anderes Konto, und du willst die Visa Gold. Ab dem zweiten Jahr zahlst du dann 72 € für die Karte und 58,80 € fürs Konto. Zusammen sind das 130,80 € im Jahr. Mit einem Geldeingang ab 700 € bleiben nur die 72 € übrig. Die Wahl des Gehaltskontos entscheidet hier also über fast die Hälfte der Kosten.
Jahreskosten ab dem zweiten Jahr: Karte plus Kontoführung
Neukundenaktionen: kein fester Bestandteil
1822direkt verbindet die Kontoeröffnung immer wieder mit zeitlich begrenzten Aktionen, etwa für das Girokonto oder das automatisch eröffnete Tagesgeldkonto. Solche Aktionen wechseln, haben eigene Teilnahmebedingungen und enden zu festen Terminen. Für die Kartenwahl spielen sie keine Rolle: Die Jahresgebühr der Visa bleibt dieselbe, egal ob gerade eine Aktion läuft. Was aktuell gilt, steht in den Teilnahmebedingungen der Bank. Plane deine Kosten deshalb so, als gäbe es keine Aktion.
Wenn das Konto zum Abrechnungstermin nicht gedeckt ist
Die Kreditkartenabrechnung zieht 1822direkt einmal im Monat vom GiroDirekt-Konto ein. Reicht das Guthaben nicht, rutscht das Konto ins Minus. Einen Dispositionskredit kannst du nach drei Gehaltseingängen beantragen. Der Zins liegt aktuell bei 9,90 % p. a. variabel, gültig seit 04.08.2026. Die Bank passt ihn quartalsweise an den 1-Monats-Euribor an, sobald dieser sich um mindestens 0,25 Prozentpunkte bewegt.
Wie teuer eine dauerhafte Überziehung werden kann, rechnet unser Beitrag zu Dispozinsen und Überziehung des Girokontos vor. Halte deshalb zum Abrechnungstermin genug Guthaben bereit. Ein Dauerauftrag oder eine Erinnerung in der Banking-App helfen dabei, die Visa-Abrechnung nie aus dem Blick zu verlieren.
Interaktiver Kartenkosten-Rechner
Was kosten dich girocard, Visa Classic und Visa Gold wirklich?
Wähle deine Karte, den Zeitraum und trag deine Auslandsumsätze und Abhebungen ein. Der Rechner zeigt die Kosten aller drei Karten nebeneinander, das Gratisjahr ist eingerechnet.
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girocard
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Visa Classic
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Visa Gold
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Fremdwährung pro Jahr
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Kosten kumuliert nach Jahren
Rechenweg: girocard 0 €, Visa Classic 1. Jahr 0 €, danach 36 €, Visa Gold 1. Jahr 0 €, danach 72 €. Fremdwährung 2,25 % vom Umsatz, bei der girocard mindestens 1,50 € je Zahlung. Visa-Abhebung unter 50 € 3 €, in Fremdwährung 2,25 % plus Entgelt laut PLV. Abhebungen unter 50 € mit der girocard an Sparkassen-Automaten sind kostenlos. Fremde Automatenbetreiber können eigene Entgelte verlangen.
Stand der Konditionen: 08.10.2026, laut 1822direkt.de und Preis- und Leistungsverzeichnis (Stand 11.08.2026). Vereinfachte Rechnung, maßgeblich sind allein die Bedingungen der Bank. Alle Angaben ohne Gewähr.
Visa Classic oder Visa Gold: Lohnt sich der Aufpreis?
Die Frage lässt sich auf eine Zahl zuspitzen: Was bekommst du für 36 € mehr im Jahr? Die Antwort besteht aus zwei Teilen. Die Visa Gold bringt laut Bank ein Reise- und Unfallversicherungspaket mit drei Bausteinen. Dazu kommt der Zugang zu einem Hotelprogramm. Bei Bargeld, Akzeptanz, Apple Pay und Google Pay sind beide Karten gleich.
Das Versicherungspaket der Visa Gold
- Reiserücktrittsversicherung: Sie greift, wenn du eine gebuchte Reise aus einem versicherten Grund nicht antreten kannst.
- Verkehrs-Rechtsschutzversicherung für das Ausland: Sie hilft bei rechtlichem Ärger im Straßenverkehr außerhalb Deutschlands.
- Unfallversicherung für öffentliche Verkehrsmittel und Hotels: Sie deckt Unfälle während der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln und bei Hotelaufenthalten ab.
Welche Gründe, Summen und Selbstbehalte genau gelten, regeln die Versicherungsbedingungen. Lies sie, bevor du dich auf den Schutz verlässt. Oft ist die Leistung daran geknüpft, dass du die Reise mit der Karte bezahlt hast.
Good to know: Kein Ersatz für eine Beratung; maßgeblich sind die Versicherungsbedingungen des Versicherers, die du mit der Visa Gold erhältst.
Wann das Paket zu deiner Reiseplanung passt
Ein Versicherungspaket an der Karte entfaltet seinen Wert, wenn es zu deinem Reiseverhalten passt. Prüfe deshalb drei Dinge: Wie oft buchst du Reisen im Voraus, sodass ein Rücktritt überhaupt teuer werden könnte? Fährst du im Ausland selbst Auto oder Mietwagen, sodass der Verkehrs-Rechtsschutz eine Rolle spielt? Und nutzt du häufig Bahn, Flugzeug oder Hotels? Je öfter du mit Ja antwortest, desto eher trägt das Paket.
Visa Luxury Hotel Collection
Nur Inhaber der Visa Gold erhalten Zugang zur Visa Luxury Hotel Collection. Das Programm umfasst Partnerhotels weltweit. Die Bank nennt unter anderem einen bevorzugten Gästestatus, Frühstück, ein Zimmer-Upgrade nach Verfügbarkeit und kostenloses WLAN. Prüfe die Vorteile bei jeder Buchung direkt im Programm, denn sie können je Hotel abweichen.
Die Hotelvorteile spielen ihre Stärke aus, wenn du ohnehin in Häusern dieser Klasse übernachtest. Dann kann schon ein gemeinsames Frühstück den Jahresaufpreis von 36 € aufwiegen.
Die Entscheidung in einem Satz
Buchst du mehrmals im Jahr Reisen und würdest eine Reiserücktrittsversicherung tatsächlich nutzen, holst du aus der Visa Gold mehr heraus als die 36 €. Vergleiche den Aufpreis mit dem, was du sonst für eine eigene Reiserücktrittspolice zahlst. Für Online-Käufe, gelegentliche Reisen sowie Hotel- und Mietwagenbuchungen reicht dagegen die Visa Classic.
Tip: Nutze das kostenlose erste Jahr als Testphase. Notiere dir das Datum der Erstbestellung. Prüfe kurz vor Ablauf des ersten Jahres, ob du Versicherungen oder Hotelvorteile wirklich gebraucht hast. Falls nicht, kläre rechtzeitig vor der ersten Jahresgebühr mit der Bank, ob dir die Visa Classic reicht.
Infografik: girocard, Visa Classic oder Visa Gold?
Die drei Karten zum GiroDirekt im Vergleich: Preis im ersten Jahr und ab dem zweiten Jahr, Bargeld, Versicherungen, mobiles Bezahlen und die Kosten über mehrere Jahre.
Was jede Karte kann und kostet
Wähle eine Karte.
Alle Karten nur mit GiroDirekt-Konto, Kreditkarten mit Bonitätsprüfung. Konditionen laut 1822direkt, Stand 08.10.2026.
Stand: 08.10.2026, laut 1822direkt.de
Apple Pay und Google Pay mit 1822direkt: Welche Karte geht wo?
Technisch ist mobiles Bezahlen eine ganz normale Kartenzahlung. Dein Smartphone oder deine Uhr ersetzt nur das Plastik. Abgerechnet wird je nach hinterlegter Karte über das Girokonto oder das Kreditkartenkonto. Am Terminal musst du keine PIN eingeben. Du bestätigst die Zahlung stattdessen per Face ID, Touch ID oder Gerätecode.
Apple Pay: mit allen drei Karten
Apple Pay funktioniert mit der girocard, der Visa Classic und der Visa Gold. Die girocard kannst du im Geschäft und online im Web einsetzen. Das ist ein echter Vorteil, denn eine physische girocard taugt online meist wenig. Über Apple Pay gilt laut Bank zudem der Online-Käuferschutz auch für die girocard. Wie die Technik zwischen Wallet und Bank zusammenspielt, erklärt unser Beitrag zur Funktionsweise von Apple Pay und der Bankenanbindung.
Google Pay: nur mit der Visa
Bei Android-Geräten sieht es anders aus. Google Pay funktioniert laut der Bankseite zum mobilen Bezahlen nur mit der 1822direkt Visa Kreditkarte. Die girocard lässt sich nicht hinterlegen. Nutzt du ein Android-Smartphone und willst mobil bezahlen, führt an der Visa Classic oder Visa Gold also kein Weg vorbei.
| Dienst | girocard | Visa Classic | Visa Gold |
|---|---|---|---|
| Apple Pay | ja | ja | ja |
| Google Pay | nein | ja | ja |
Voraussetzungen für Apple Pay
- ein Apple-Pay-fähiges Gerät
- eine Apple-ID
- Online-Banking mit elektronischer Postbox
- die App 1822TAN+ oder QRTAN+
- die aktuelle 1822direkt Banking App
- ein Girokonto mit girocard oder Kreditkarte
Diese Geräte werden unterstützt
Apple Pay läuft auf iPhone und Apple Watch, auf iPads mit Touch ID oder Face ID und auf Macs mit Touch ID. Welche Modelle genau unterstützt werden, listet Apple in seinen Support-Hinweisen. Halte dein Gerät auf der aktuellen Systemversion, dann klappt auch die Einrichtung in der Banking-App ohne Umwege.
Aktivierung Schritt für Schritt
- Aktualisiere die 1822direkt Banking App auf die neueste Version.
- Melde dich an und wähle die Karte, die du hinterlegen willst.
- Starte in der App die Funktion zum Hinzufügen zu Apple Pay.
- Bestätige den Vorgang mit 1822TAN+ oder QRTAN+.
- Prüfe in der Wallet-App, ob die Karte erscheint, und lege bei Bedarf eine Standardkarte fest.
Hast du mehrere Karten hinterlegt, entscheidest du bei jeder Zahlung neu. Für den Supermarkt bietet sich die girocard an. Für Hotelbuchungen und Zahlungen außerhalb Europas wählst du die Visa.
Bargeld und Fremdwährung: Was kostet die Karte im Ausland?
Beim Bargeld spielt die Verbindung zur Sparkassen-Gruppe ihre Stärke aus. Mit der girocard hebst du an rund 21.000 Sparkassen-Automaten in Deutschland kostenlos ab. Zusätzlich bekommst du Bargeld an Supermarktkassen mit Bargeldservice. Das ist praktisch, wenn der nächste Automat weit weg ist.
Bargeld einzahlen: nur bei der Frankfurter Sparkasse kostenlos
Abheben ist das eine, Einzahlen das andere. Kostenlos zahlst du Bargeld am Schalter und an den Einzahlautomaten der Frankfurter Sparkasse ein. Andere Sparkassen und Banken nehmen Bargeld nur am Schalter an, nach eigenem Ermessen und zu eigenem Preis. Einzahlautomaten anderer Institute funktionieren nicht. Wo und wie du außerhalb von Frankfurt Bargeld aufs Konto bekommst, zeigt unser Beitrag Bei 1822direkt Bargeld einzahlen und abheben.
Bargeld mit der Visa: die 50-€-Regel
Mit der Visa Classic und der Visa Gold ist Bargeldabheben in Deutschland und in Euro im EWR kostenlos, sobald du mindestens 50 € abhebst. Für kleinere Beträge berechnet die Bank 3 € pro Abhebung. Hebe deshalb lieber einmal 60 € ab als dreimal 20 €. Achte außerdem auf den Automatenbetreiber. Er kann zusätzlich eigene Gebühren verlangen. Seriöse Automaten zeigen dir diesen Betrag vor der Auszahlung an.
Fremdwährung: 2,25 % auf jeden Umsatz
Zahlst du mit der Karte in einer anderen Währung als Euro, berechnet 1822direkt laut Preis- und Leistungsverzeichnis ein Fremdwährungsentgelt von 2,25 % des Umsatzes. Bei der girocard sind es mindestens 1,50 € pro Zahlung. Hebst du mit der Visa in Fremdwährung ab, kommt zu den 2,25 % noch das Entgelt für die Abhebung hinzu. Im Euro-Raum fällt das Fremdwährungsentgelt nicht an, denn dort zahlst du in Euro. Für Reisen außerhalb Europas ist die Visa die passende Karte, weil V PAY dort kaum akzeptiert wird.
Beispielrechnung: Urlaub in Schweden
Ein Rechenbeispiel zeigt die Größenordnung. Du zahlst im Urlaub umgerechnet 1.000 € mit der Visa in schwedischen Kronen. Das Fremdwährungsentgelt beträgt dann 22,50 €. Bei 2.000 € Umsatz außerhalb des Euro-Raums im Jahr sind es 45 €, also mehr als die Jahresgebühr der Visa Classic. Zahlst du dieselben Beträge im Euro-Raum, etwa in Italien oder Spanien, fällt kein Fremdwährungsentgelt an.
Bei der girocard wirkt die Mindestgebühr. Ein Kaffee für umgerechnet 4 € in Kopenhagen kostet dich 1,50 € extra, weil 2,25 % von 4 € nur 9 Cent wären. Für viele kleine Zahlungen in Fremdwährung ist die Visa deshalb günstiger, für den Euro-Raum spielt die Wahl keine Rolle.
Fremdwährungsentgelt nach Jahresumsatz außerhalb des Euro-Raums
Good to know: Fragt dich ein Automat oder Terminal im Ausland, ob in Euro oder in Landeswährung abgerechnet werden soll, wähle die Landeswährung. Bei der Umrechnung durch den Händler legt dieser den Kurs selbst fest, und der fällt oft ungünstiger aus.
Sicherheit und Kartenverlust: So bist du geschützt
Eine Kreditkarte ist nur so gut wie ihr Schutz im Ernstfall. Bei den Visa-Karten von 1822direkt greifen mehrere Ebenen ineinander. Sie beginnen beim Online-Einkauf und enden bei der Sperre einer verlorenen Karte.
3-D Secure beim Online-Shopping
Bei Zahlungen im Internet nutzen die Kreditkarten das Verfahren 3-D Secure. Du bestätigst den Kauf zusätzlich in einer App. Wer nur deine Kartendaten kennt, kommt damit nicht weit. Für dich bedeutet das einen kurzen Extraschritt an der Kasse. Im Gegenzug sinkt das Risiko eines Missbrauchs deutlich.
NFC und kontaktloses Bezahlen
Die Karten unterstützen NFC. Du hältst sie einfach ans Terminal und bezahlst kontaktlos. Über Apple Pay oder Google Pay geht das sogar ohne physische Karte. Ein Vorteil dabei: Die echte Kartennummer wird beim mobilen Bezahlen nicht an den Händler übertragen.
Haftung bei Verlust: höchstens 50 €
Geht deine Karte verloren, haftest du für Schäden höchstens mit 50 €. Diese Grenze gilt, solange du nicht grob fahrlässig gehandelt hast. Grob fahrlässig wäre etwa eine PIN, die du auf die Karte geschrieben hast. Melde einen Verlust deshalb immer sofort. Die Grenze ergibt sich aus § 675v BGB zur Haftung bei missbräuchlicher Nutzung und gilt für alle Zahlungskarten.
Karte sperren: so gehst du vor
Bei Verlust oder Diebstahl lässt du die Karte sofort sperren. Das geht über den zentralen Sperr-Notruf 116 116, der rund um die Uhr erreichbar ist, oder direkt über die Bank. Die Sperranzeige selbst ist bei 1822direkt kostenlos. Eine Ersatz-girocard berechnet die Bank mit 12,90 €. Veranlasst du eine Sperre ohne Verlust auf eigenen Wunsch, fallen laut Preis- und Leistungsverzeichnis 8,00 € an. Speichere die Sperrnummer am besten vor der Abreise im Handy und notiere sie zusätzlich auf Papier.
Ergänzend schützt dich der Online-Käuferschutz. Er gilt laut Bank für alle drei Karten. Kommt eine bezahlte Bestellung nicht an, hast du damit einen zusätzlichen Hebel.
Debitkarte oder Kreditkarte: Was ist der Unterschied?
Der wichtigste Unterschied liegt im Zeitpunkt der Abbuchung. Bei der girocard als Debitkarte verlässt das Geld dein Konto sofort. Bei der Visa als Kreditkarte sammelt die Bank alle Umsätze. Einmal im Monat zieht sie die Summe vom Girokonto ein. Eine ausführliche Gegenüberstellung beider Kartenarten findest du im Ratgeber Kreditkarte oder Debitkarte.
Was das im Alltag bedeutet
Mit der Debitkarte siehst du jeden Kauf direkt im Kontostand. Das hilft bei der Budgetkontrolle. Die Kreditkarte verschafft dir dagegen ein paar Wochen Luft. Das ist praktisch bei größeren Anschaffungen am Monatsende. Gleichzeitig verlierst du leichter den Überblick, wenn du nicht regelmäßig in die Umsätze schaust.
Im Euroraum gibt es im Alltag kaum Unterschiede beim Einsatz. Supermarkt, Tankstelle und Restaurant akzeptieren in der Regel beide Kartenarten. Eine girocard mit V PAY funktioniert auch in vielen europäischen Ländern problemlos.
Wo die Kreditkarte klar vorne liegt
Bei Hotels, Mietwagen und Flügen kommst du an einer Kreditkarte kaum vorbei. Viele Anbieter verlangen eine Kaution oder eine Vorautorisierung. Das funktioniert nur mit einer echten Kreditkarte. Auch außerhalb Europas ist die Visa die sichere Wahl, denn V PAY wird dort kaum akzeptiert.
Kreditkarten bieten zudem häufiger Zusatzleistungen wie Versicherungen sowie Bonus- oder Cashback-Programme. Bei 1822direkt beschränken sich diese Extras auf die Visa Gold. Die Visa Classic ist ein reines Zahlungsmittel ohne Zusatzpaket.
Die Kombination macht es
Für die meisten Menschen ist nicht entweder-oder die richtige Frage. Die girocard ist kostenlos und deckt den Alltag in Deutschland und im Euroraum ab. Die Visa ergänzt sie für Online-Shopping, Reisen und Google Pay. Zusammen kosten beide Karten im ersten Jahr nichts.
Welche 1822direkt Karte passt zu dir?
Die richtige Wahl hängt weniger vom Kartenmaterial ab als von deinem Alltag. Vier typische Profile helfen bei der Entscheidung.
Du zahlst vor allem in Deutschland
Einkaufen, Tanken, Bargeld am Automaten: Für dieses Profil reicht die kostenlose girocard mit V PAY. Du hebst an rund 21.000 Sparkassen-Automaten gebührenfrei ab. Mit einem iPhone bezahlst du sogar mobil und online. Eine Kreditkarte brauchst du dann nur als Reserve.
Du kaufst viel online oder nutzt Android
Hier ist die Visa Classic die logische Ergänzung. Sie funktioniert bei nahezu jedem Onlineshop. Sie ist die einzige Möglichkeit, bei 1822direkt Google Pay zu nutzen. Ab dem zweiten Jahr kostet sie 36 € im Jahr. Das sind 3 € im Monat für weltweite Akzeptanz.
Du reist mehrmals im Jahr
Für Vielreisende kommt die Visa Gold infrage. Reiserücktritt, Verkehrs-Rechtsschutz im Ausland und Unfallschutz in Verkehrsmitteln und Hotels sind enthalten. Übernachtest du gern in gehobenen Hotels, kommt die Visa Luxury Hotel Collection dazu. Welche Leistungen im Einzelnen gelten, regeln die Versicherungsbedingungen.
Du bist unter 30
Für dich ist das Angebot besonders günstig. Das GiroDirekt-Konto bleibt unabhängig vom Geldeingang kostenlos. Du zahlst also nur die Kartengebühr. Teste die Visa Gold im kostenlosen ersten Jahr und entscheide dann, ob die Classic reicht.
Unabhängig vom Profil gilt: Rechne die Kontoführung mit ein. Fehlen dir die 700 € Geldeingang, kommen 58,80 € pro Jahr dazu. Leitest du dein Gehalt auf das GiroDirekt-Konto, entfallen sie. Welche Bedingungen sonst noch zählen, fasst unser Faktencheck zu 1822direkt Erfahrungen zusammen.
Häufig gestellte Fragen
Ist die 1822direkt Kreditkarte kostenlos?
Nur im ersten Jahr. Bei Erstbestellung kosten Visa Classic und Visa Gold zunächst 0 €. Ab dem zweiten Jahr zahlst du für die Classic 36 € und für die Gold 72 € pro Jahr. Die girocard bleibt dauerhaft kostenlos.
Bekomme ich die Kreditkarte ohne 1822direkt-Girokonto?
Nein. Beide Visa-Karten gibt es ausschließlich zum Girokonto GiroDirekt. Zusätzlich prüft die Bank deine Bonität. Reicht sie nicht aus, erhältst du nur die kostenlose girocard mit V PAY zum Konto.
Was unterscheidet die Visa Gold von der Visa Classic?
Die Visa Gold kostet 36 € mehr im Jahr. Dafür enthält sie eine Reiserücktrittsversicherung, einen Verkehrs-Rechtsschutz im Ausland und eine Unfallversicherung für Verkehrsmittel und Hotels. Dazu kommt der Zugang zur Visa Luxury Hotel Collection.
Was kostet der Karteneinsatz in Fremdwährung?
Für Zahlungen in einer anderen Währung als Euro berechnet 1822direkt 2,25 % des Umsatzes, bei der girocard mindestens 1,50 €. Bei Visa-Abhebungen in Fremdwährung kommt zu den 2,25 % noch das Entgelt für die Abhebung hinzu. Im Euro-Raum fällt kein Fremdwährungsentgelt an.
Funktioniert die 1822direkt girocard mit Apple Pay und Google Pay?
Mit Apple Pay ja, im Geschäft und online, laut Bank inklusive Online-Käuferschutz. Die Aktivierung läuft über die 1822direkt Banking App. Google Pay funktioniert dagegen nur mit der Visa Classic oder der Visa Gold.
Wo kann ich mit der 1822direkt Karte kostenlos Bargeld abheben?
Mit der girocard an rund 21.000 Sparkassen-Automaten in Deutschland und an Supermarktkassen mit Bargeldservice. Mit der Visa ist Abheben ab 50 € in Deutschland und in Euro im EWR kostenlos, darunter kostet es 3 €.
Was passiert, wenn ich meine Karte verliere?
Lass die Karte sofort sperren, etwa über den Sperr-Notruf 116 116. Bis zur Sperranzeige ist deine Haftung auf höchstens 50 € begrenzt, sofern du nicht grob fahrlässig gehandelt hast. Die Sperranzeige ist kostenlos, eine Ersatz-girocard kostet 12,90 €.















