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Baupreise erleben überdurchschnittlichen Anstieg

11. Oktober 2026, 16:57 Uhr8 AufrufeZuletzt geprüft: 11.10.2026

Das Wichtigste in Kürze

Erlebe den Preisanstieg im Bauwesen: Im August stiegen die Neubaukosten in Deutschland um 5,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders Dach-, Zimmer- und Holzbauarbeiten sind betroffen. Diese Entwicklung übertrifft die allgemeine Verbraucherpreissteigerung und betrifft auch Straßen- und Bürogebäude.

Die Baupreise in Deutschland sind im August 2026 um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dieser Anstieg bei herkömmlichen Wohngebäuden erreicht damit das höchste Niveau seit drei Jahren und übertrifft die allgemeine Verbraucherpreisinflation von 2,9 Prozent deutlich.

Preisentwicklung bei Wohngebäuden

Innerhalb von drei Monaten kletterten die Baupreise um weitere 1,0 Prozent. Besonders stark verteuerten sich Dacharbeiten mit einem Jahresanstieg von 7,6 Prozent. Zimmer- und Holzbauarbeiten legten um 7,2 Prozent zu. Mauer- und Betonarbeiten verzeichneten moderate Zuwächse von 4,2 Prozent beziehungsweise 4,3 Prozent.

Instandhaltung und Innenausbau

Instandhaltungsmaßnahmen an Wohngebäuden verteuerten sich um 6,0 Prozent im Jahresvergleich. Im Bereich des Innenausbaus treiben insbesondere Elektro- und Heizanlagen die Kosten nach oben.

Gewerbebau und Infrastruktur

Die Preissteigerungen beschränken sich nicht auf den Wohnungsbau. Im Straßenbau stiegen die Preise um 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bürogebäude verteuerten sich um 5,7 Prozent.

Kostenvergleich nach Gebäudetyp

Gebäudetyp Preisanstieg (Jahresvergleich)
Wohngebäude 5,5 Prozent
Straßenbau 6,9 Prozent
Bürogebäude 5,7 Prozent
Instandhaltung Wohngebäude 6,0 Prozent

Die überdurchschnittliche Preisentwicklung stellt sowohl private als auch öffentliche Bauträger vor finanzielle Herausforderungen.

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