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KNDS sagt Börsengang ab

5. Juli 2026, 13:48 Uhr743 AufrufeZuletzt geprüft: 20.09.2026

Das Wichtigste in Kürze

Der geplante Börsengang des deutsch-französischen Rüstungskonzerns KNDS ist vorerst verschoben. Aufgrund der aktuellen Marktschwankungen wartet das Unternehmen auf stabilere Bedingungen. Ursprünglich war eine Doppelnotierung in Frankfurt und Paris geplant, die einer der größten europäischen IPOs im Verteidigungssektor hätte werden können.

Der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS hat seinen geplanten Börsengang abgesagt. Das Unternehmen begründet die Entscheidung mit den aktuellen Unsicherheiten und Schwankungen auf den Finanzmärkten. Laut Financial Times konnte KNDS Investoren nicht von der angestrebten Unternehmensbewertung von über 12 Milliarden Euro überzeugen. Solche Bewertungsfragen begegnen dir auch beim Aktienhandel selbst, weshalb unser Testbericht zu XTB einen guten Einstiegspunkt bietet. Auch abseits solcher Milliardenbewertungen lohnt ein Blick auf die Konditionen einzelner Anbieter, weshalb wir in unserem Testbericht zu Libertex sammeln, was Trader über die Plattform berichten. Wie sich die Anbieter im Detail unterscheiden, zeigt der Vergleich von eToro und XTB.

Marktumfeld für Rüstungsaktien verschlechtert

KNDS erklärte, die Entwicklungen auf den Kapitalmärkten weiterhin zu beobachten und den Börsengang fortzusetzen, sobald sich eine Stabilisierung abzeichnet. Das Umfeld für Rüstungsaktien hat sich zuletzt verschlechtert, auch die Aktien des Mitbewerbers Rheinmetall verzeichneten deutliche Wertverluste.

Deutsch-französische Eigentümerstruktur

Deutschland und Frankreich einigten sich auf eine neue Eigentümerstruktur für KNDS. Beide Regierungen sollen jeweils einen Anteil von 40 Prozent am Unternehmen halten. Die restlichen 20 Prozent waren für den Verkauf an institutionelle Investoren im Rahmen des Börsengangs vorgesehen.

Entstehung und aktuelle Eigentümer

KNDS entstand 2015 durch die Fusion von Krauss-Maffei Wegmann aus Deutschland mit dem französischen Unternehmen Nexter. Der Konzern befindet sich derzeit im Besitz der deutschen Familie hinter Krauss-Maffei Wegmann sowie des französischen Staates. Neben Rüstungsaktien interessieren sich manche Anleger auch für alternative Beteiligungsformen, etwa über unsere Erfahrungen mit Seedrs im Crowdinvesting-Bereich.

Kennzahlen des Rüstungskonzerns

  • Mitarbeiter: Über 11.000 Beschäftigte
  • Umsatz 2025: 4,4 Milliarden Euro
  • Hauptsitz: Amsterdam
  • Deutsche Zentrale: München

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Erschienen am 3. Juli 2026 · Zuletzt geprüft: 05.07.2026

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