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Uniper und Equinor vereinbaren Erdgaslieferung aus Norwegen

25. August 2026, 16:56 Uhr417 AufrufeZuletzt geprüft: 19.09.2026

Das Wichtigste in Kürze

Uniper hat einen bedeutenden Erdgas-Liefervertrag mit Equinor geschlossen, der ab 2027 jährlich über 30 Terawattstunden Gas nach Deutschland bringt. Dieser 15-jährige Vertrag stärkt die langfristige Gasversorgung und vertieft die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen, ohne finanzielle Details preiszugeben.

Der deutsche Energiekonzern Uniper und das norwegische Unternehmen Equinor haben einen langfristigen Liefervertrag über Erdgas geschlossen. Ab 2027 liefert Equinor jährlich mehr als 30 Terawattstunden Erdgas nach Deutschland. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 15 Jahren und wurde in Stavanger unterzeichnet.

Vertragsdetails und Lieferweg

Das Erdgas wird über bestehende Pipelines nach Deutschland transportiert. Angaben zum finanziellen Volumen des Vertrags wurden nicht veröffentlicht. Die vereinbarte Liefermenge von 30 Terawattstunden entspricht etwa 3,5 Prozent des deutschen Gesamtverbrauchs, der im vergangenen Jahr bei 864 Terawattstunden lag.

Bedeutung für die deutsche Gasversorgung

Nach Angaben von Uniper-Chef Michael Lewis stärkt die Vereinbarung die langfristige Gasversorgung Deutschlands und vertieft die Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen. Uniper gehört zu den größten Gasgroßhändlern Europas und beliefert Stadtwerke, Industriebetriebe und Kraftwerksbetreiber mit Erdgas.

Norwegens Position als Gaslieferant

Norwegen war im vergangenen Jahr der führende Erdgaslieferant für Deutschland. Etwa 44 Prozent des deutschen Erdgases kamen durch Pipelines aus dem skandinavischen Land. Equinor befindet sich zu 67 Prozent im Besitz des norwegischen Staates.

Flüssigerdgas-Lieferungen

Neben Pipeline-Gas wird auch Flüssigerdgas per Schiff über deutsche LNG-Terminals geliefert. Bei den LNG-Lieferungen direkt nach Deutschland belief sich der Anteil Norwegens bis Ende Juli auf etwa 4,1 Prozent.

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