Das Wichtigste in Kürze
- Die Antwort in Kürze: Vergleich von 2,75 % fest und 2,25 % variabel, mit Rechenbeispiel auf 10.000 € über zwölf Monate.
- Festgeld-Zinsstaffel und Laufzeiten: Alle Laufzeiten von 6 Monaten bis 10 Jahren, Zinsen von 2,05 bis 3,10 % und die Bedingungen.
- Topzinskonto Plus im Detail: Erfahre, was als Neugeld zählt und warum der Zins nach zwölf Monaten auf 0,75 % fällt.
- Direkter Vergleich beider Produkte: Vergleiche Zinsart, Verfügbarkeit, Mindestbetrag und Zinsgutschrift beider Produkte in einer Tabelle.
- Risiko bei Zinsänderungen: Verstehe, wann dich der feste Zins schützt und wann der variable Zins dir etwas bringt.
- Kündigung und Verfügbarkeit: Finde heraus, wann du an dein Geld kommst und warum Festgeld vorzeitig fest bleibt.
- Schutz durch die Einlagensicherung: Überblick über den gesetzlichen Schutz bis 100.000 € und den freiwilligen Fonds bis 3 Mio. €.
- Steuern auf Zinsen: Erfahre, wie 26,375 bis rund 28 % Steuern anfallen und wie der Sparerpauschbetrag hilft.
- Aufteilen statt entscheiden: Lerne, wie Notgroschen, Festgeld und gestaffelte Laufzeiten zusammenspielen können.
Commerzbank – Topzinskonto Plus

Commerzbank – Topzinskonto Plus
Vorteile
- Aktionszins für neues Geld bis 1 Mio. €
- Täglich verfügbar, keine feste Laufzeit
- Online-Antrag in wenigen Schritten
- Referenzkonto frei wählbar
Nachteile
- Danach Standardzins, aktuell 0,75 % p.a.
- Zinssatz variabel, Anpassung möglich
- Nicht für Geld von Commerzbank, comdirect
- Aktionszins nur 12 Monate ab Eröffnung
Buzzmatic GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Maßgeblich sind die Bedingungen des Anbieters.
Commerzbank – GiroKonto

Commerzbank – GiroKonto
Vorteile
- 3 Monate ohne Kontoführungsgebühr
- 100 € je erfolgreicher Weiterempfehlung
- Girocard mit Visa-Funktion inklusive
- Apple Pay, Google Pay, Echtzeitüberweisung
Nachteile
- Danach 4,90 € Kontoführung pro Monat
- Gebührenfrei nur ab 50.000 € Vermögen
- Startguthaben: 3 Monate je 5 Buchungen ab 25 €
- Nur ohne Commerzbank-Konto in 24 Monaten
Buzzmatic GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Maßgeblich sind die Bedingungen des Anbieters.
Festgeld oder Topzinskonto Plus: Die Antwort in Kürze
Commerzbank Festgeld oder Topzinskonto Plus? Am Zins allein entscheidet sich das nicht. Es kommt darauf an, wie lange du auf dein Geld verzichten kannst. Das Festgeld für 12 Monate bringt aktuell 2,75 % p. a., und zwar fest für die ganze Laufzeit. Das Topzinskonto Plus zahlt 2,25 % p. a. Dieser Zins ist variabel und gilt nur für Neugeld, höchstens zwölf Monate lang. Dafür kommst du beim Topzinskonto Plus jeden Tag an dein Geld. Beim Festgeld kommst du gar nicht heran.
Ein Beispiel macht den Unterschied greifbar. Du legst 10.000 € für ein Jahr an und rechnest vor Steuern. Das Festgeld bringt dir 275,00 €. Beim Topzinskonto Plus werden die Zinsen vierteljährlich gutgeschrieben und weiter verzinst. Bleibt der Zins das ganze Jahr bei 2,25 %, kommst du auf rund 226,91 €. Liegt dein Geld schon bei der Commerzbank, gilt es nicht als Neugeld. Dann bekommst du nur den Standardzins von 0,75 %, und nach einem Jahr stehen rund 75,21 € auf dem Konto.
Zinsertrag auf 10.000 € nach 12 Monaten (vor Steuern)
Die Differenz von rund 48 € ist der Preis für die Flexibilität. Mit dem Festgeld bekommst du mehr Zinsen und weißt sie vorher genau. Dafür liegt dein Geld ein Jahr lang fest, und du kannst auch keinen Teilbetrag abheben. Mit dem Topzinskonto Plus bekommst du weniger. Dafür ist das Geld jederzeit verfügbar, und du kannst so viel nachzahlen, wie du willst.
Eine einfache Faustregel steht im Ratgeber der Commerzbank selbst: Der Notgroschen gehört aufs Tagesgeld. Gemeint sind drei bis sechs Nettomonatsgehälter. Für größere Anschaffungen in sechs bis 24 Monaten nennt derselbe Ratgeber das Festgeld, weil du dann weißt, wann du das Geld brauchst.
Stand der Konditionen: 08.10.2026. Die Festgeldzinsen stammen aus dem Preisaushang der Commerzbank vom 14.09.2026, die Tagesgeldzinsen von der Produktseite. Die Bank kann ihre Konditionen jederzeit ändern. Beim Festgeld zählt der Zins am Tag, an dem das Geld tatsächlich angelegt wird. Der Tag der Kontoeröffnung spielt keine Rolle. Prüf die Zahlen also kurz vor dem Abschluss noch einmal.
Interaktiver Zinsvergleich
Festgeld oder Topzinskonto Plus: Was bringt mehr?
Wähle Betrag und Laufzeit aus der Festgeld-Zinsstaffel. Der Rechner stellt die festen Zinsen dem variablen Tagesgeld gegenüber, für die Zeit nach dem Aktionsjahr mit einer Annahme, die du selbst einstellst.
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Festgeld
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Topzinskonto Plus
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Endbetrag Festgeld
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Endbetrag Tagesgeld
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Zinsen im Vergleich, Monat für Monat
Stand der Konditionen: 08.10.2026, laut commerzbank.de; Festgeld-Zinsen laut Preisaushang vom 14.09.2026. Alle Angaben ohne Gewähr.
Commerzbank - Topzinskonto Plus
2,25 % p.a. variabel für 12 Monate
Vorteile
Nachteile
- Danach Standardzins, aktuell 0,75 % p.a.
- Zinssatz variabel, Anpassung möglich
- Nicht für Geld von Commerzbank, comdirect
- Aktionszins nur 12 Monate ab Eröffnung
Commerzbank - GiroKonto
100 € Startguthaben (online)
Vorteile
Nachteile
- Danach 4,90 € Kontoführung pro Monat
- Gebührenfrei nur ab 50.000 € Vermögen
- Startguthaben: 3 Monate je 5 Buchungen ab 25 €
- Nur ohne Commerzbank-Konto in 24 Monaten
Commerzbank - DirektDepot
0 € Depot ab 1 Order im Quartal
Vorteile
Nachteile
- Order: 4,90 € + 0,25 %, mind. 9,90 €
- Sparplan: 2,50 € + 0,25 % je Ausführung
- Sonst 0,175 % p.a., mind. 4,95 €/Quartal
- Kursrisiko, Verluste sind möglich
Commerzbank - StartKonto
0 € Konto für junge Leute
Vorteile
Nachteile
- Nur für 7- bis 28-Jährige
- Startguthaben an 3 Monate Nutzung gebunden
- Keine Überziehung für Minderjährige
- Prepaid-Kreditkarte erst ab 14 Jahren
Buzzmatic GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Maßgeblich sind die Bedingungen des Anbieters.
Commerzbank Festgeld: Zinsstaffel, Laufzeiten und Bedingungen
Beim Festgeld legst du einen Betrag für eine feste Zeit zu einem festen Zins an. Dieser Zins gilt bis zum letzten Tag, ganz gleich, was die Marktzinsen machen. Die Commerzbank bietet Privatkunden laut Preisaushang 16 Standardlaufzeiten an: jeden Monat von sechs bis elf Monaten und jedes Jahr von einem bis zehn Jahren. Laufzeiten von drei bis fünf Monaten gibt es nur für Unternehmerkunden. Wenn du willst, kannst du beim Abschluss auch eine individuelle Laufzeit oder ein eigenes Fälligkeitsdatum eintragen. Das ist praktisch, wenn du weißt, an welchem Tag du das Geld brauchst, etwa für eine Steuernachzahlung oder einen Hauskauf.
Anlagebetrag und Voraussetzungen
Anlegen kannst du zwischen 1.000 € und 5.000.000 €, und zwar in jeder Laufzeit. Für den Abschluss online brauchst du ein Commerzbank-Konto in der Währung des Festgelds und deine Online-Zugangsdaten. Dieses Konto dient als Verrechnungskonto: Von dort geht der Anlagebetrag ab, und dorthin fließen bei Fälligkeit Kapital und Zinsen zurück. Freigegeben wird der Auftrag im Online-Banking per photoTAN.
Für Euro-Anlagen ist das in aller Regel das Girokonto. Wenn du noch keins bei der Bank hast, findest du Kosten, Startguthaben und Bedingungen im Überblick zum Commerzbank GiroKonto.
Die Zinsstaffel im Überblick
| Laufzeit | Zinssatz p. a. | Aufschlag zur Vorstufe |
|---|---|---|
| 6 Monate | 2,05 % | – |
| 7 Monate | 2,25 % | +0,20 Prozentpunkte |
| 8 Monate | 2,35 % | +0,10 Prozentpunkte |
| 9 Monate | 2,45 % | +0,10 Prozentpunkte |
| 10 Monate | 2,55 % | +0,10 Prozentpunkte |
| 11 Monate | 2,65 % | +0,10 Prozentpunkte |
| 1 Jahr | 2,75 % | +0,10 Prozentpunkte |
| 2 Jahre | 2,95 % | +0,20 Prozentpunkte |
| 3 Jahre | 2,95 % | ±0,00 Prozentpunkte |
| 4 bis 9 Jahre | 3,00 % | +0,05 Prozentpunkte |
| 10 Jahre | 3,10 % | +0,10 Prozentpunkte |
Commerzbank Festgeld in Euro: Zinssatz nach Laufzeit
Die Kurve ist bemerkenswert flach. Bis zwölf Monate steigt der Zins noch deutlich, von 2,05 auf 2,75 %, Monat für Monat um 0,10 Prozentpunkte, nur der Schritt von sechs auf sieben Monate fällt mit 0,20 Prozentpunkten größer aus. Danach tut sich kaum noch etwas. Von zwölf auf 24 Monate kommen 0,20 Prozentpunkte dazu, von zwei auf drei Jahre gar nichts. Wer vier bis neun Jahre bindet, bekommt einheitlich 3,00 %, also nur 0,05 Prozentpunkte mehr als bei drei Jahren. Erst die zehn Jahre bringen 3,10 %. Rechne das auf 10.000 € um: Zehn Jahre Bindung bringen dir pro Jahr höchstens 15 € mehr als drei Jahre.
Fälligkeit, Auszahlung und Zinseszins
Die Zinsen schreibt die Commerzbank zum Ende der vereinbarten Laufzeit gut, gegebenenfalls schon nach Abzug der Steuern. Kapital und Zinsen landen dann automatisch auf dem Verrechnungskonto, und bereits am folgenden Tag ist das Geld frei verfügbar. Eine Kündigung ist nicht nötig. Weil die Zinsen erst am Ende fließen, entsteht während der Laufzeit kein Zinseszins. Ohne Zinseszins gerechnet bringen 10.000 € über zwei Jahre zu 2,95 % zusammen 590 € vor Steuern, die am Laufzeitende auf einmal gutgeschrieben werden.
💡 Tip
Wenn du das Geld an einem bestimmten Tag brauchst, nutze das individuelle Fälligkeitsdatum statt der nächstkürzeren Standardlaufzeit. So arbeitet dein Geld bis zum letzten Tag zum festen Zins und liegt nicht wochenlang ungenutzt auf dem Girokonto.
Topzinskonto Plus: Aktionszins, Neugeld-Regel und was nach 12 Monaten passiert
Das Topzinskonto Plus ist ein Tagesgeldkonto mit einem Aktionszins. Du kommst jeden Tag an dein Geld. Der Aktionszins liegt bei 2,25 % p. a. und ist variabel. Die Commerzbank darf ihn also auch innerhalb der zwölf Monate ändern. Eine Änderung kündigt sie vorab mit einem Hinweis in den Kontoumsätzen an. Das ist der wichtigste Unterschied zum Festgeld: Die 2,25 % sind eine Momentaufnahme und keine Zusage.
Für welches Geld der Aktionszins gilt
Drei Grenzen bestimmen, wie viel vom Aktionszins tatsächlich bei dir ankommt:
- Zeit: Der Aktionszins gilt höchstens zwölf Monate ab Kontoeröffnung.
- Betrag: Er gilt für Guthaben bis 1.000.000 €. Darüber gibt es den Standardzins.
- Herkunft: Er gilt nur für Neugeld. Neugeld ist Geld, das in den letzten sechs Monaten nicht bei der Commerzbank AG oder bei comdirect lag.
Laut Commerzbank gilt der Aktionszins für Bestands- und Neukunden. Für beide gilt die Neugeld-Regel. Wie das Tagesgeld insgesamt aufgebaut ist und wie die Eröffnung abläuft, beschreibt unser Ratgeber zum Commerzbank Tagesgeld mit Topzinskonto Plus. Wenn du also schon ein Sparguthaben bei der Commerzbank hast und es aufs Topzinskonto Plus umbuchst, bekommst du dafür nicht 2,25 %, sondern den Standardzins von derzeit 0,75 % p. a. Dieser Standardzins ist ebenfalls variabel.
Nach den zwölf Monaten
Nach Ende der Aktion gelten die Zinssätze und Betragsstaffeln des normalen TagesgeldKontos laut Preisaushang. Nach heutigem Stand sind das 0,75 % p. a., also nur noch ein Drittel des Aktionszinses. Auf 10.000 € sind das im zweiten Jahr rund 77 € statt rund 227 €. Ein zweites Mal kannst du den Aktionszins mit demselben Geld nicht bekommen. Es liegt dann ja seit mehr als sechs Monaten bei der Commerzbank und gilt nicht mehr als Neugeld.
Zinsgutschrift und Kosten
Die Zinsen werden vierteljährlich zum Quartalsende gutgeschrieben, außerdem am Ende der Produktlaufzeit. Die gutgeschriebenen Zinsen werden im nächsten Quartal mitverzinst. Deshalb bringen 2,25 % nominal rechnerisch rund 2,27 % effektiv, solange der Zins gleich bleibt. Auch nach dem Aktionsjahr bleibt es beim Standardzins bei der Gutschrift zum Ende jedes Quartals.
Einzahlen kannst du unbegrenzt, der Aktionszins endet aber bei 1 Mio. €. Es gibt keine Kündigungsfrist und keine Kontoführungsgebühr, weil das Tagesgeldkonto kein Zahlungsverkehrskonto ist. Auszahlungen gehen nur auf dein hinterlegtes Referenzkonto. Das kann laut Bank auch bei einem anderen Institut liegen, sofern es im SEPA-Raum in Euro geführt wird. Plane für Ein- und Auszahlungen ein bis zwei Banktage ein. Täglich verfügbar heißt also nicht, dass das Geld sofort auf dem Girokonto steht.
📌 Good to know
Die Neugeld-Sperre schaut sechs Monate zurück. Hast du vor fünf Monaten Geld vom Commerzbank-Konto zu einer anderen Bank überwiesen, gilt es bei der Rückbuchung noch nicht als Neugeld. Rechne den Stichtag nach, bevor du umschichtest.
Infografik: Festgeld nach Laufzeit und das Topzinskonto im Vergleich
Die Zinskurve des Commerzbank-Festgelds über alle 16 Standardlaufzeiten, daneben das Topzinskonto Plus als variabler Maßstab, und was 10.000 € in 12 und 24 Monaten bringen.
Zinssatz nach Laufzeit
Bis 12 Monate steigt der Zins deutlich, danach kaum noch. Das Topzinskonto steht als Vergleich darunter.
Festgeld: Zinsblatt Online-Termingeld EUR vom 14.09.2026. Topzinskonto Plus: commerzbank.de, Stand 08.10.2026.
Stand: 08.10.2026, laut commerzbank.de
Direkter Vergleich: Zinsen, Flexibilität und Risiken
Beide Produkte kommen von derselben Bank und sind gleich abgesichert. In fast allen anderen Punkten unterscheiden sie sich. Die Tabelle zeigt alle Kriterien auf einen Blick.
| Kriterium | Festgeld (EUR) | Topzinskonto Plus |
|---|---|---|
| Zinsart | fest für die gesamte Laufzeit | variabel, auch während der Aktion anpassbar |
| Zins | 2,05–3,10 % (12 Monate: 2,75 %) | 2,25 % auf Neugeld; 0,75 % auf Bestandsgeld und nach 12 Monaten |
| Laufzeit | 6 Monate bis 10 Jahre, individuelles Fälligkeitsdatum möglich | unbefristet, Aktionszins höchstens 12 Monate |
| Verfügbarkeit | keine, auch keine Teilauszahlung | täglich (Buchung 1–2 Banktage) |
| Nachzahlen | nicht möglich | unbegrenzt |
| Anlagebetrag | 1.000 bis 5.000.000 € | unbegrenzt einzahlbar |
| Neugeld-Bedingung | keine | 6 Monate nicht bei Commerzbank/comdirect |
| Zinsgutschrift | am Ende der Laufzeit, ohne Zinseszins | vierteljährlich, mit Zinseszins |
| Zinsänderungsrisiko | entgangener Ertrag, wenn die Marktzinsen steigen | Zins kann jederzeit sinken |
| Kündigung | nicht nötig, vorzeitig grundsätzlich ausgeschlossen | jederzeit, ohne Frist |
| Einlagensicherung | 100.000 € gesetzlich, freiwillig bis 3 Mio. € | identisch |
| Währungen | EUR, USD, GBP | EUR |
Beim Zins ist der Abstand klar. Der Aktionszins von 2,25 % liegt 0,50 Prozentpunkte unter dem Festgeld für zwölf Monate. Der Anschlusszins von 0,75 % liegt sogar 2,00 Prozentpunkte darunter. Selbst das kürzeste Festgeld mit sechs Monaten bringt 2,05 % und damit fast so viel wie der Aktionszins. Aber es bindet dein Geld.
Festgeld in Fremdwährung
Die Commerzbank bietet Festgeld auch in US-Dollar und Britischen Pfund an. Bei zwölf Monaten Laufzeit liegen die Zinsen deutlich über dem Euro-Satz.
| Währung | Zins 12 Monate | Anlagebetrag |
|---|---|---|
| Euro | 2,75 % | 1.000 bis 5.000.000 € |
| US-Dollar | 3,25 % | 1.000 bis 5.000.000 USD |
| Britisches Pfund | 3,75 % | 1.000 bis 5.000.000 GBP |
Die höheren Zinsen haben einen Haken. Du brauchst ein Konto in der jeweiligen Währung und trägst das Wechselkursrisiko. Verliert der Dollar in einem Jahr 3 % gegenüber dem Euro, ist der Zinsvorsprung von 0,50 Prozentpunkten mehr als aufgezehrt. Das Risiko gilt auch in die andere Richtung, aber vorhersagen kann es niemand verlässlich.
Zinsänderungsrisiko: Wann der feste Zins schützt und wann er bremst
Beide Produkte haben ein Zinsrisiko, nur jeweils ein anderes. Wenn du das verstehst, fällt die Wahl leichter. Eine Prognose für die Zinsen musst du dafür nicht abgeben.
Das Risiko beim Festgeld: entgangene Chancen
Beim Festgeld verlierst du kein Geld, wenn sich die Zinsen bewegen. Steigen die Marktzinsen aber nach deinem Abschluss, bleibst du bei deinem alten Satz. Fachleute nennen das Opportunitätsrisiko. Ein Beispiel: Du legst heute für 36 Monate zu 2,95 % an. Ein halbes Jahr später bietet die Bank 3,50 % für dieselbe Laufzeit an. Davon hast du nichts, denn umschichten kannst du nicht. Je länger die Laufzeit, desto stärker trifft dich das. Bei der flachen Zinskurve der Commerzbank bekommst du für eine lange Bindung außerdem kaum einen Aufschlag.
Das Risiko beim Topzinskonto Plus: sinkende Zinsen
Beim Topzinskonto Plus ist es umgekehrt. Die Bank kann den Zins jederzeit senken, auch während der zwölf Aktionsmonate. Fallen die Marktzinsen, sinkt der Ertrag wahrscheinlich mit. Steigen die Marktzinsen, kann die Bank den Zins anheben, verpflichtet ist sie dazu aber nicht. Sicher ist nur eines: Nach zwölf Monaten endet die Aktion, und dann gilt der Standardzins, derzeit 0,75 %.
Ein Szenario über zwei Jahre
Nehmen wir 10.000 € und einen Zeitraum von 24 Monaten. Die Zinsen bleiben in der Rechnung auf dem heutigen Stand.
- Festgeld 24 Monate zu 2,95 %: 590 € vor Steuern, gutgeschrieben am Laufzeitende, ohne Zinseszins.
- Topzinskonto Plus: im ersten Jahr rund 227 €, im zweiten Jahr zu 0,75 % rund 77 €. Zusammen also etwa 304 €.
Nach heutigen Konditionen bringt das Festgeld in diesem Szenario fast doppelt so viel. Die Rechnung setzt allerdings voraus, dass du das Geld zwei Jahre lang nicht anrührst. Brauchst du nach acht Monaten 3.000 € für eine Autoreparatur, hilft dir das Festgeld nicht. Dann musst du einen Dispo- oder Ratenkredit aufnehmen, und der kostet schnell mehr, als das Festgeld bringt.
Wohin sich die Leitzinsen entwickeln, kann niemand sicher sagen. Wenn du sinkende Zinsen erwartest oder einen planbaren Ertrag willst, sprechen die Argumente eher für den festen Zins. Wenn du steigende Zinsen erwartest oder Liquidität brauchst, sprechen sie eher für einen variablen Zins. Beides ist eine Abwägung und keine Empfehlung.
Kündigung und Verfügbarkeit: Wann du an dein Geld kommst
Hier liegt der härteste Unterschied zwischen den beiden Produkten. Beim Topzinskonto Plus gibt es keine Kündigungsfrist. Du überweist das Geld im Online-Banking oder in der Commerzbank App zurück aufs Referenzkonto, und nach ein bis zwei Banktagen ist es da. Du kannst den ganzen Betrag abziehen oder nur einen Teil, und das so oft du willst.
Festgeld: grundsätzlich keine vorzeitige Auflösung
Beim Festgeld kannst du laut Commerzbank vor Ende der vereinbarten Laufzeit grundsätzlich nicht über dein Guthaben verfügen. Das gilt auch für Teilbeträge. Du kannst also nicht 2.000 € von 20.000 € abheben und den Rest weiterlaufen lassen. Nachzahlen geht ebenfalls nicht, der Anlagebetrag bleibt während der Laufzeit gleich. Wenn du später mehr anlegen willst, schließt du ein zweites Festgeld ab, zum dann geltenden Zins.
Ob die Bank in einer echten Ausnahmesituation eine Lösung findet, entscheidet sie im Einzelfall. Einen Anspruch darauf solltest du nicht einplanen. Für deine Planung zählt allein der vereinbarte Fälligkeitstermin.
Fälligkeit ohne Aufwand
Auf der anderen Seite ist das Ende der Laufzeit bequem. Du musst nicht kündigen und keine Frist im Kopf behalten. Schon beim Abschluss legst du fest, ob der Betrag nach Ablauf automatisch zu den dann vereinbarten Bedingungen verlängert oder ausgezahlt werden soll. Kapital und Zinsen gehen automatisch auf dein Verrechnungskonto und sind ab dem Folgetag verfügbar. Dort liegt das Geld dann aber nur zum Zins des Verrechnungskontos. Auf einem Girokonto ist das meist sehr wenig. Wenn du es weiter anlegen willst, musst du selbst aktiv werden.
Praktisch heißt das: Leg ins Festgeld nur Geld, das du in der gewählten Laufzeit mit hoher Sicherheit nicht brauchst. Wie viel das ist, hängt von deinen Fixkosten ab, von deiner Jobsicherheit und von größeren Ausgaben, die absehbar sind. Ein Puffer auf dem Tagesgeld schützt dich davor, ein Festgeld anfassen zu wollen, das sich nicht anfassen lässt.
Einlagensicherung: Wie sicher dein Geld bei der Commerzbank ist
Bei der Sicherheit unterscheiden sich die beiden Produkte nicht. Festgeld und Tagesgeld fallen unter dieselben Schutzsysteme wie Giro- und Sparkonten. Wichtig ist: Die Grenzen gelten pro Kunde und Bank, nicht pro Konto. Ein Festgeld über 80.000 € und ein Topzinskonto Plus mit 50.000 € werden also zusammengerechnet. Für das Festgeld nennt die Commerzbank ausdrücklich den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken.
| Ebene | Schutzgrenze | Rechtsanspruch |
|---|---|---|
| Gesetzliche Einlagensicherung | 100.000 € pro Kunde und Bank | ja |
| Gemeinschaftskonto | 200.000 € (100.000 € je Inhaber) | ja |
| Vorübergehend hohe Guthaben, z. B. nach Immobilienverkauf | bis 500.000 € | ja |
| Freiwilliger Einlagensicherungsfonds der privaten Banken (seit 01.01.2025) | 3 Mio. € je Privatkunde | nein |
| Freiwilliger Einlagensicherungsfonds (ab 2030) | 1 Mio. € je Privatkunde | nein |
Gesetzlicher Schutz
Die gesetzliche Grenze liegt bei 100.000 € pro Kunde und Bank. Geregelt ist das in § 8 des Einlagensicherungsgesetzes. Zuständig ist die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken. Bei Gemeinschaftskonten verdoppelt sich der Schutz auf 200.000 €, weil jeder Inhaber eigens zählt. Worin sich Oder- und Und-Variante unterscheiden, erklärt unser Beitrag zum Gemeinschaftskonto als Oder- oder Und-Konto. In bestimmten Sonderfällen steigt er vorübergehend auf bis zu 500.000 €, zum Beispiel wenn der Erlös aus einem Immobilienverkauf oder eine Versicherungsleistung auf dem Konto liegt.
Freiwilliger Schutz
Darüber hinaus ist die Commerzbank Mitglied im freiwilligen Einlagensicherungsfonds der privaten Banken. Seit dem 01.01.2025 sichert er private Sparer bis 3 Mio. € ab. Ab 2030 sinkt diese Grenze auf 1 Mio. €. Einen einklagbaren Anspruch auf Entschädigung gibt es bei diesem Fonds nicht. In der Praxis hat er bisher zuverlässig gezahlt, rechtlich bleibt er aber eine freiwillige Leistung.
Wie die beiden Schutzebenen ineinandergreifen und was im Ernstfall passiert, beschreibt unser Ratgeber zur Einlagensicherung bei der Commerzbank.
Für die meisten Sparer reicht die gesetzliche Grenze völlig aus. Relevant wird das Thema ab sechsstelligen Beträgen. Wenn du mehr als 100.000 € anlegst, also zum Beispiel ein großes Festgeld bis zur Obergrenze von 5 Mio. €, solltest du wissen, welcher Teil gesetzlich und welcher nur freiwillig geschützt ist.
Steuern auf Zinsen: Was vom Ertrag übrig bleibt
Steuerlich behandelt der Staat Festgeld und Tagesgeld gleich. Zinsen sind Kapitalerträge und unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 %. Dazu kommt der Solidaritätszuschlag von 5,5 % auf die Steuer, und falls du Kirchenmitglied bist, auch die Kirchensteuer von 8 oder 9 %.
| Konstellation | Gesamtbelastung auf Zinsen | Steuer auf 275 € Festgeldzins |
|---|---|---|
| ohne Kirchensteuer (25 % + Soli) | 26,375 % | ca. 72,53 € |
| mit 8 % Kirchensteuer | ca. 27,82 % | ca. 76,50 € |
| mit 9 % Kirchensteuer | ca. 28,00 % | ca. 76,99 € |
Die Werte mit Kirchensteuer sind gerundet. Die Kirchensteuer mindert die Abgeltungsteuer ein wenig, deshalb lassen sich die Sätze nicht einfach addieren. Die Commerzbank führt die Steuer automatisch ab und zieht sie direkt von der Zinsgutschrift ab. Du musst also nichts selbst überweisen.
Sparerpauschbetrag und Freistellungsauftrag
Steuerfrei bleiben Kapitalerträge bis 1.000 € pro Person und Jahr. Bei Zusammenveranlagung sind es 2.000 €. Damit die Bank keine Steuer abzieht, brauchst du einen Freistellungsauftrag. Du kannst ihn auf mehrere Banken verteilen, insgesamt aber nicht mehr als deinen Pauschbetrag freistellen.
Wie viel Kapital damit steuerfrei arbeitet, hängt vom Zins ab. Beim Festgeld mit 12 Monaten und 2,75 % bleiben rechnerisch die Zinsen auf rund 36.360 € steuerfrei, für Paare auf rund 72.730 €. Das gilt nur, wenn du keine anderen Kapitalerträge hast, also etwa keine Dividenden und keine Fondsausschüttungen.
Zeitpunkt der Besteuerung
Versteuert wird im Jahr, in dem die Zinsen gutgeschrieben werden. Beim Topzinskonto Plus geschieht das jedes Quartal, der Ertrag verteilt sich also auf die Kalenderjahre, in denen das Konto läuft. Beim Festgeld fließen die Zinsen erst am Laufzeitende. Endet zum Beispiel ein Festgeld über zwölf Monate im Januar, fällt der gesamte Zins in das neue Jahr. Bei einem Festgeld über mehrere Jahre ballt sich der Ertrag ebenfalls im Jahr der Fälligkeit. Wenn du deinen Pauschbetrag in einem Jahr knapp ausschöpfst, kann dieser Zeitpunkt den Unterschied ausmachen.
Aufteilen statt entscheiden: Tagesgeld und Festgeld kombinieren
Viele Sparer müssen sich gar nicht für ein Produkt entscheiden. Die Frage lautet eher: Welcher Teil meines Geldes soll flexibel sein, und welcher darf fest liegen? So lassen sich die Stärken beider Produkte nutzen.
Schicht 1: Notgroschen
Laut Commerzbank-Ratgeber sollte dein Notgroschen drei bis sechs Nettomonatsgehälter betragen. Er gehört auf ein täglich verfügbares Konto. Bei 2.500 € netto sind das 7.500 bis 15.000 €. Kommt dieses Geld von einer anderen Bank, verzinst es sich ein Jahr lang auf dem Topzinskonto Plus mit dem Aktionszins von derzeit 2,25 %. Danach gilt der Standardzins. Für die laufenden Ausgaben bleibt das Girokonto zuständig. Was das GiroKonto der Commerzbank im Monat kostet und wann die Gebühr entfällt, steht in unserem Überblick.
Schicht 2: geplante Ausgaben
Geld für absehbare Ausgaben in sechs bis 24 Monaten, etwa ein Auto, eine Renovierung oder eine Hochzeit, passt zum Festgeld. Du kennst den Termin, und der Zins ist garantiert. Mit dem individuellen Fälligkeitsdatum lässt sich die Anlage genau auf diesen Termin legen.
Schicht 3: die Zinstreppe
Für größere Rücklagen ohne festen Termin gibt es die Leiter-Strategie. Du teilst den Betrag auf mehrere Festgelder mit gestaffelten Laufzeiten auf. Ein Beispiel mit 30.000 €: je 10.000 € für sechs, zwölf und 24 Monate. Nach heutiger Zinsstaffel bekommst du dafür 2,05 %, 2,75 % und 2,95 %. In regelmäßigen Abständen wird dann ein Teil frei. Du kannst ihn nutzen oder zum dann geltenden Zins neu anlegen. So bist du flexibler als mit einem einzigen langen Festgeld, und dein Zinsrisiko verteilt sich über mehrere Termine.
Die flache Zinskurve setzt dieser Treppe eine Grenze. Sprossen über drei Jahre bringen kaum mehr Zins und binden das Geld deutlich länger. Ob sich das für dich lohnt, hängt davon ab, wie wichtig dir ein garantierter Zins über viele Jahre ist.
Was nach dem Aktionsjahr kommt
Wenn das Aktionsjahr endet, fällt dein Tagesgeld auf 0,75 %. Spätestens dann lohnt der Vergleich mit dem Festgeld wieder. Nach heutigem Stand liegt es 1,30 bis 2,35 Prozentpunkte darüber, je nach Laufzeit. Bleibt der Notgroschen trotzdem auf dem Tagesgeld, ist das eine bewusste Entscheidung für die Flexibilität. Das ist völlig legitim, solange du den Zinsunterschied kennst.
Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Welche Aufteilung zu dir passt, hängt von deinem Einkommen, deinen Plänen und deinem Sicherheitsbedürfnis ab.
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch sind die Festgeldzinsen der Commerzbank aktuell?
Laut Preisaushang vom 14.09.2026 zahlt die Commerzbank für Festgeld in Euro 2,05 % p. a. bei sechs Monaten bis zu 3,10 % p. a. bei zehn Jahren. Für zwölf Monate gibt es 2,75 %, fest für die gesamte Laufzeit.
Ist der Zins von 2,25 % beim Topzinskonto Plus garantiert?
Nein. Der Aktionszins ist variabel, und die Commerzbank kann ihn auch während der zwölf Aktionsmonate ändern. Änderungen kündigt sie vorab in den Kontoumsätzen an. Er gilt nur für Neugeld bis 1 Mio. €.
Was zählt beim Topzinskonto Plus als Neugeld?
Als Neugeld zählt Geld, das in den letzten sechs Monaten weder bei der Commerzbank AG noch bei comdirect lag. Das gilt für neue Kunden und Bestandskunden gleichermaßen. Bestandsgeld bekommt nur den Standardzins von derzeit 0,75 %.
Kann ich Festgeld bei der Commerzbank vorzeitig kündigen?
Grundsätzlich nein. Vor Ende der vereinbarten Laufzeit kannst du weder über das ganze Guthaben noch über einen Teilbetrag verfügen. Eine Kündigung zum Laufzeitende ist nicht nötig, das Geld geht automatisch aufs Verrechnungskonto.
Was passiert nach 12 Monaten Topzinskonto Plus?
Nach Ende der Aktion gelten die Konditionen des normalen TagesgeldKontos laut Preisaushang, derzeit 0,75 % p. a. variabel. Den Aktionszins bekommst du mit demselben Geld nicht noch einmal, weil es kein Neugeld mehr ist.
Was bringen 10.000 € in einem Jahr?
Vor Steuern bringt das Festgeld für zwölf Monate zu 2,75 % genau 275 €. Das Topzinskonto Plus bringt bei unverändertem Zins von 2,25 % und vierteljährlicher Gutschrift rund 227 €. Bestandsgeld zu 0,75 % bringt rund 75 €.
Wie sicher ist mein Geld bei der Commerzbank?
Gesetzlich sind 100.000 € pro Kunde und Bank geschützt. Zusätzlich sichert der freiwillige Einlagensicherungsfonds der privaten Banken bis 3 Mio. € je Privatkunde ab, ab 2030 bis 1 Mio. €. Einen Rechtsanspruch auf diese Entschädigung gibt es nicht.















