1822direkt Erfahrungen 2026: Konditionen, Kosten und Haken im Faktencheck

09.10.42 Aufrufe0 Mal als hilfreich markiertZuletzt geprüft: 09.10.2026

Das Wichtigste in Kürze

1822direkt Erfahrungen 2026 als Faktencheck der Bedingungen: Kosten des GiroDirekt, Tagesgeld- und Festgeldzinsen, Orderentgelte im Depot und die typischen Haken.

Erfahrungen mit einer Direktbank: Frau um die vierzig liest am Esstisch auf dem Tablet Kundenbewertungen, Bildschirm nur mit unscharfen Formen, ohne Bankmarke

Artikel anhören
0:00

-0:00

Das Wichtigste in Kürze

Hinweis: Mit * markierte Links und die Angebotskacheln sind Werbelinks. So finanzieren wir uns

1822direkt – GiroDirekt Girokonto

1822direkt - GiroDirekt Girokonto

1822direkt – GiroDirekt Girokonto

Vorteile

  • Keine Kontoführungsgebühr ab 700 € Eingang
  • girocard mit V PAY ohne Gebühr
  • Abheben an Sparkassen-Automaten gratis
  • Apple Pay und Google Pay nutzbar

Nachteile

  • 4,90 € im Monat unter 700 € Geldeingang
  • Visa Classic ab 2. Jahr 3 € im Monat
  • Dispozins 9,90 % p. a. variabel
  • Dispo erst nach drei Gehaltseingängen

Buzzmatic GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Maßgeblich sind die Bedingungen des Anbieters.

1822direkt – Girokonto unter 30

1822direkt - Girokonto unter 30

1822direkt – Girokonto unter 30

Vorteile

  • Unter 30: keine Kontoführungsgebühr
  • girocard mit V PAY ohne Gebühr
  • Visa Classic im ersten Jahr ohne Gebühr
  • Abheben an Sparkassen-Automaten gratis

Nachteile

  • Ab 30: 4,90 €/Monat unter 700 € Eingang
  • Visa Classic ab 2. Jahr 3 € im Monat
  • Dispo erst nach drei Gehaltseingängen
  • Eröffnung erst ab 18 Jahren

Buzzmatic GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Maßgeblich sind die Bedingungen des Anbieters.

Werbehinweis: Für Abschlüsse über diese Angebote erhalten wir ggf. eine Provision. So finanzieren wir uns

1822direkt Erfahrungen: Was die Bank bietet und für wen sie passt

Die kurze Antwort: Die 1822direkt ist die Direktbank der Frankfurter Sparkasse. Sie bietet ein Girokonto, Tagesgeld, Festgeld, ein Wertpapierdepot, ein Junior Depot und eine vermittelte Baufinanzierung an. Das Girokonto GiroDirekt kostet nichts, wenn monatlich mindestens 700 € eingehen oder du jünger als 30 bist. Neukunden bekommen auf Tagesgeld sechs Monate lang einen Sonderzins. Teuer werden vor allem kleine Wertpapierorders, Bargeld mit der Visa unter 50 € und Zahlungen in Fremdwährung.

Wer nach Erfahrungen mit einer Bank sucht, findet vor allem Sternebewertungen und einzelne Erlebnisse. Die lassen sich weder überprüfen noch auf deine Situation übertragen. Wir gehen deshalb anders vor: Dieser Faktencheck stützt sich auf die Angaben der Bank selbst, also auf die Produktseiten, die Teilnahmebedingungen und das Preis- und Leistungsverzeichnis. Daraus ergibt sich, was dich ein Konto wirklich kostet, welche Bedingungen du erfüllen musst und wo die Haken liegen. Stand der Konditionen: 08.10.2026.

Das Angebot auf einen Blick

ProduktKernkonditionWichtigste Bedingung
GiroDirekt (Girokonto)0 € Kontoführung, sonst 4,90 € im Monatmind. 700 € Geldeingang im Monat oder jünger als 30
Tagesgeld3,50 % p. a. für 6 Monate, danach 0,60 % p. a.Neukunde: 12 Monate kein Tagesgeld bei der 1822direkt, kein Kunde der Frankfurter Sparkasse
Festgeld2,20 % bis 3,20 % p. a.ab 5.000 €, keine vorzeitige Kündigung
Wertpapierdepot0 € Depotführung, Order ab 9,90 €Orderentgelt plus ggf. 2,95 € Handelsplatzentgelt
Visa Classic / Visa Goldim 1. Jahr 0 €, danach 36 € bzw. 72 € im Jahrnur mit GiroDirekt, Bonität vorausgesetzt

Für die Einordnung heißt das: Die 1822direkt ist keine Bank, bei der alles kostenlos ist, aber auch keine, die in jedem Produkt Gebühren verlangt. Ob sie zu dir passt, hängt fast vollständig an drei Fragen: Wie viel Geld geht monatlich auf deinem Konto ein? Wie viel Bargeld brauchst du und in welcher Währung? Und wie oft und mit welchen Beträgen kaufst du Wertpapiere? Die folgenden Abschnitte gehen diese Fragen Produkt für Produkt durch. Am Ende findest du eine Übersicht, welche Bedingungen für welches Nutzerprofil zum Problem werden können.

Was du in diesem Artikel nicht findest: Kundenstimmen, Sternewerte oder Zitate aus Bewertungsportalen. Auszeichnungen, mit denen die Bank auf ihrer Website wirbt, haben wir nicht übernommen, weil sie sich auf einzelne Produkte und Jahre beziehen und über die Bedingungen nichts aussagen.

1822direkt - GiroDirekt Girokonto

1822direkt – GiroDirekt Girokonto

Girokonto ohne Gebühr ab 700 € Eingang

Vorteile

Keine Kontoführungsgebühr ab 700 € Einganggirocard mit V PAY ohne GebührAbheben an Sparkassen-Automaten gratisApple Pay und Google Pay nutzbar

Nachteile

  • 4,90 € im Monat unter 700 € Geldeingang
  • Visa Classic ab 2. Jahr 3 € im Monat
  • Dispozins 9,90 % p. a. variabel
  • Dispo erst nach drei Gehaltseingängen
1822direkt - Girokonto unter 30

1822direkt – Girokonto unter 30

Unter 30 ohne Kontoführungsgebühr

Vorteile

Unter 30: keine Kontoführungsgebührgirocard mit V PAY ohne GebührVisa Classic im ersten Jahr ohne GebührAbheben an Sparkassen-Automaten gratis

Nachteile

  • Ab 30: 4,90 €/Monat unter 700 € Eingang
  • Visa Classic ab 2. Jahr 3 € im Monat
  • Dispo erst nach drei Gehaltseingängen
  • Eröffnung erst ab 18 Jahren
1822direkt - Tagesgeldkonto

1822direkt – Tagesgeldkonto

Tagesgeld ohne Kontoführungsgebühr

Vorteile

Keine MindesteinlageGeld täglich verfügbarErhöhter Neukundenzins für 6 MonateEinlagensicherung bis 100.000 €

Nachteile

  • Danach niedrigerer Bestandszins
  • Zinsgutschrift nur jährlich zum 31.12.
  • Auszahlung nur auf Referenzkonto in DE
  • Eröffnung nur mit Smartphone und TAN-App
1822direkt - Wertpapierdepot

1822direkt – Wertpapierdepot

Neue Depots ohne Depotgebühr

Vorteile

0 € Depotführung (Eröffnung ab 02.05.2023)Bis zu 300 € Prämie (Aktionsbedingungen)170+ Aktions-ETFs ohne Gebühr (Rate 50–500 €)10 deutsche und 39 Auslandsbörsen

Nachteile

  • Order 4,90 € + 0,25 %, mind. 9,90 €
  • Börse zzgl. 2,95 € (entfällt im Direkthandel)
  • Andere Sparpläne 1,50 %, mind. 1,50 €, max. 14,90 €
  • Prämie an Sparplan und Trades geknüpft

Buzzmatic GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Maßgeblich sind die Bedingungen des Anbieters.

Werbehinweis: Für Abschlüsse über diese Angebote erhalten wir ggf. eine Provision. So finanzieren wir uns

GiroDirekt: Wann ist das Girokonto wirklich kostenlos?

Die kurze Antwort: Das GiroDirekt kostet 0 €, wenn jeden Monat mindestens 700 € eingehen oder du das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet hast. Erfüllst du keine der beiden Bedingungen, zahlst du 4,90 € im Monat, also 58,80 € im Jahr. Das GiroDirekt ist das einzige Girokontomodell, das die Bank Neukunden anbietet. Alle Details zu Prämien, Gemeinschaftskonto und Eröffnung stehen im Artikel 1822direkt Girokonto mit allen Kosten und Bedingungen.

Die 700-€-Grenze bezieht sich auf den monatlichen Geldeingang. Für die meisten Angestellten mit Vollzeitgehalt ist sie kein Thema. Schwieriger wird es bei schwankenden Einnahmen, etwa für Selbstständige, Teilzeitkräfte mit kleinem Gehalt oder Rentner mit niedriger Rente. In Monaten, in denen weniger eingeht, fällt dann die Kontoführungsgebühr an. Wer aus einem anderen Kontomodell der Bank in das GiroDirekt wechselt, zahlt laut Preis- und Leistungsverzeichnis einmalig 15,00 €. Für Neukunden spielt das keine Rolle.

Karten: girocard kostenlos, Visa ab dem zweiten Jahr mit Entgelt

Zum Konto gehört eine girocard mit V PAY, die Sparkassen-Card. Sie kostet nichts. Zusätzlich kannst du eine Visa Classic oder eine Visa Gold beantragen. Beide sind im ersten Jahr kostenlos. Danach kostet die Visa Classic 36 € im Jahr, also 3 € im Monat, die Visa Gold 72 € im Jahr. Die Visa Gold enthält ein Paket aus Reise- und Unfallversicherungen. Beide Karten gibt es nur zusammen mit dem GiroDirekt, und die Bank prüft vorher deine Bonität.

Eine Ersatzkarte kostet 12,90 €. Lässt du eine Karte auf eigenen Wunsch sperren, berechnet die Bank 8,00 €. Die Sperranzeige selbst, etwa bei Verlust oder Diebstahl, ist kostenlos. Die Unterscheidung klingt spitzfindig, ist aber in der Praxis wichtig: Meldest du eine verlorene Karte, entstehen für die Meldung keine Kosten.

Bargeld abheben

Mit der girocard hebst du an rund 21.000 Sparkassen-Automaten in Deutschland kostenlos Geld ab. Dazu kommen Supermarktkassen mit Bargeldservice. Das ist für eine Direktbank ohne eigene Filialen ein dichtes Netz. Mit der Visa ist Bargeld ab 50 € im Inland und im Europäischen Wirtschaftsraum in Euro kostenlos. Unter 50 € kostet jede Abhebung 3 €. Ziehst du 40 € am Automaten, sind das 7,5 % des Betrags. Für kleine Beträge nimmst du deshalb besser die girocard.

Bargeld einzahlen ist kostenlos am Schalter und an den Einzahlautomaten der Frankfurter Sparkasse. Andere Sparkassen und Banken nehmen Bargeld nur am Schalter an, nach eigenem Ermessen und zu eigenen Preisen. Einzahlautomaten anderer Institute funktionieren laut Bank nicht. Wer außerhalb des Rhein-Main-Gebiets wohnt und regelmäßig Bargeld einzahlen muss, sollte das vor der Eröffnung bedenken.

Dispo und Überweisungen

Der Dispo- und Überziehungszins liegt bei 9,90 % pro Jahr, variabel, gültig seit dem 04.08.2026. Die Bank passt ihn vierteljährlich an den 1-Monats-Euribor an, sobald sich dieser um mindestens 0,25 Prozentpunkte verändert hat. Einen Dispo kannst du nach drei Gehaltseingängen beantragen. Ein Dispo ist für kurze Engpässe gedacht. Wer dauerhaft im Minus ist, zahlt den Zins Monat für Monat auf den vollen Betrag.

Echtzeitüberweisungen kosten laut Preis- und Leistungsverzeichnis 0,00 €. Im Online-Banking gilt standardmäßig ein Limit von 25.000 € je Überweisung. Für größere Beträge, etwa beim Autokauf oder bei einer Anzahlung für eine Immobilie, solltest du das Limit rechtzeitig prüfen.

GiroDirekt: Entgelte im ÜberblickPreis
Kontoführung ab 700 € Geldeingang oder unter 30 Jahren0 €
Kontoführung sonst4,90 € im Monat (58,80 € im Jahr)
girocard mit V PAY0 €
Visa Classic1. Jahr 0 €, danach 36 € im Jahr
Visa Gold1. Jahr 0 €, danach 72 € im Jahr
Bargeld mit girocard an Sparkassen-Automaten0 €
Bargeld mit Visa unter 50 €3 €
Kartenzahlung in Fremdwährung2,25 % (girocard mind. 1,50 €)
Ersatzkarte12,90 €
Echtzeitüberweisung0,00 €
Dispozins (seit 04.08.2026)9,90 % p. a., variabel

Wie sich Direktbanken beim Girokonto grundsätzlich von Filialbanken unterscheiden, etwa bei Service und Bargeld, erklärt unser Ratgeber Vorteile eines Girokontos bei einer Direktbank.

Interaktiver Produkt-Check

Passt die 1822direkt zu dir?

Trag Alter, Geldeingang, Bargeld- und Reisegewohnheiten, Sparbetrag und Sparrate ein. Der Rechner zeigt, was dich Konto, Karten und Depot pro Jahr kosten, welches Sparprodukt mehr bringt und welche Bedingungen du erfüllen musst.

Jahre
€
Karten
pro Monat
€ / Jahr
€
Wie lange brauchst du das Geld nicht?
€ / Monat
Schnellstart

–

–

–

Girokonto und Karten

–

Bargeld und Fremdwährung

–

Sparen

–

ETF-Sparplan

–

    Laufende Kosten pro Jahr ab dem 2. Jahr

    KostenZinsen im Anlagezeitraum

    Rechenweg: Kontoführung 0 € ab 700 € Geldeingang oder unter 30, sonst 58,80 € im Jahr, Visa ab Jahr 2 36 € Classic, 72 € Gold, Visa-Abhebung unter 50 € 3 €, Fremdwährung 2,25 % (girocard mind. 1,50 € je Zahlung, hier nicht eingerechnet). Tagesgeld 3,50 % für 6 Monate bis 250.000 €, danach 0,60 %, Festgeld 6 Monate 2,20 %, 1 Jahr 2,90 %, 2 Jahre 3,20 %. ETF-Sparplan 1,50 % je Ausführung, mind. 1,50 €, max. 14,90 €, Aktions-ETF ab 50 € ohne Entgelt.

    Stand der Konditionen: 08.10.2026, laut 1822direkt.de und Preis- und Leistungsverzeichnis (Stand 11.08.2026). Vereinfachte Rechnung, maßgeblich sind allein die Bedingungen der Bank. Alle Angaben ohne Gewähr.

    Sparen bei der 1822direkt: Tagesgeld-Sonderzins und Festgeld

    Die kurze Antwort: Neukunden bekommen auf Tagesgeld 3,50 % pro Jahr für sechs Monate, auf Guthaben bis 250.000 €. Danach gilt der variable Basiszins, aktuell 0,60 % pro Jahr. Festgeld bringt 2,20 % für sechs Monate, 2,90 % für ein Jahr und 3,20 % für zwei bis fünf Jahre, jeweils ab 5.000 €.

    Tagesgeld: wer als Neukunde zählt

    Den Sonderzins bekommst du nur, wenn du in den letzten zwölf Monaten kein Tagesgeldkonto bei der 1822direkt geführt hast. Kunden der Frankfurter Sparkasse sind ausgeschlossen. Auch beim Gemeinschaftskonto gilt der Sonderzins nur bis 250.000 € insgesamt, nicht pro Person. Wer ein GiroDirekt oder ein Depot eröffnet, bekommt automatisch ein Tagesgeldkonto dazu, für das dieselbe Regel gilt. Mehr zu Neukundenregel und Zins nach dem Sonderzeitraum findest du im Artikel 1822direkt Tagesgeld mit Sonderzins und Neukundenregel.

    Das Tagesgeldkonto ist kostenlos und hat keine Mindesteinlage. Du kommst täglich an dein Geld, allerdings nur über das Referenzkonto. Das darf auch bei einer anderen Bank liegen. Zinsen schreibt die Bank einmal im Jahr zum 31.12. gut. Für die Eröffnung brauchst du zwingend ein Smartphone.

    Ein Rechenbeispiel: Du legst 10.000 € zum Sonderzins von 3,50 % an. Nach sechs Monaten hast du rund 175 € Zinsen vor Steuern. Bleibt das Geld danach zum Basiszins von 0,60 % liegen, kommen in den folgenden sechs Monaten rund 30 € dazu. Über das ganze Jahr sind das etwa 205 €. Der Sonderzins macht also den größten Teil des Jahresertrags aus. Wichtig ist, dass du dir das Ende der sechs Monate merkst und dann bewusst entscheidest, was mit dem Geld passiert.

    Festgeld: flache Zinstreppe ab zwei Jahren

    Beim Festgeld legst du mindestens 5.000 € und höchstens 1.000.000 € an. Die Kontoführung ist kostenlos. Eine vorzeitige Kündigung ist nicht möglich, das Geld bleibt bis zum Ende der Laufzeit gebunden. Auffällig ist die Zinsstruktur: Ab zwei Jahren steigt der Zins nicht weiter. Zwei Jahre bringen genauso 3,20 % wie fünf Jahre. Eine längere Laufzeit bringt dir bei der 1822direkt also keinen Zinsvorteil, bindet das Geld aber länger.

    Zinsen der 1822direkt für Tagesgeld und Festgeld

    0 %1 %2 %3 %4 %Tagesgeld, Sonderzins (6 Monate)Tagesgeld-Sonderzins für Neukunden: 3,50 % p. a. für 6 Monate bis 250.000 €3,50 %Tagesgeld, Basiszins danachTagesgeld-Basiszins nach dem Sonderzins: 0,60 % p. a., variabel0,60 %Festgeld 6 MonateFestgeld 6 Monate: 2,20 % p. a., ab 5.000 €2,20 %Festgeld 1 JahrFestgeld 1 Jahr: 2,90 % p. a., ab 5.000 €2,90 %Festgeld 2 bis 5 JahreFestgeld 2, 3, 4 und 5 Jahre: je 3,20 % p. a., ab 5.000 €3,20 %
    Quelle: Produktseiten und Teilnahmebedingungen der 1822direkt, geprüft am 08.10.2026. Tagesgeldzinsen sind variabel, Festgeldzinsen gelten fest für die gewählte Laufzeit.

    Bei Laufzeiten unter zwei Jahren werden die Zinsen dem Festgeld gutgeschrieben und mitverzinst. Ab zwei Jahren zahlt die Bank sie jährlich auf das Verrechnungskonto aus. Neukunden bekommen dafür automatisch ein Tagesgeldkonto zum Basiszins von 0,60 %. Eine Laufzeit von drei Monaten zu 1,60 % gibt es nur bei der Verlängerung bestehender Festgeldkonten.

    Ein Beispiel für ein Jahr: 10.000 € Festgeld zu 2,90 % bringen 290 € vor Steuern. Das ist mehr als die rund 205 € aus Sonderzins und Basiszins beim Tagesgeld, dafür ist das Geld zwölf Monate gebunden. Über zwei Jahre ergeben 10.000 € zu 3,20 % rund 640 € Zinsen vor Steuern, bei jährlicher Auszahlung.

    Festgeld über sechs und zwölf Monate verlängert sich automatisch, und zwar zum dann gültigen Zins. Der kann niedriger sein als heute. Du kannst die Verlängerung im Online-Banking abwählen, spätestens drei Geschäftstage vor Ablauf.

    Good to know

    Trag dir das Ende des Tagesgeld-Sonderzinses und das Fälligkeitsdatum deines Festgelds mit einer Woche Vorlauf in den Kalender ein. So entscheidest du selbst, statt automatisch zum Basiszins weiterzusparen oder zu einem neuen Zins verlängert zu werden.

    Zinsen aus Tagesgeld und Festgeld sind Kapitalerträge. Die Bank führt Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag, gegebenenfalls Kirchensteuer, direkt ab, soweit kein Freistellungsauftrag die Erträge abdeckt. Diesen Auftrag kannst du im Online-Banking erteilen. Dies ist keine Steuerberatung, bei Fragen zu deiner Situation hilft eine Steuerberaterin oder ein Steuerberater.

    Infografik: Stärken und Schwächen der 1822direkt

    Was laut Bedingungen für und gegen die 1822direkt spricht, je Bereich und je Nutzerprofil, dazu die Orderkosten nach Ordergröße.

    Finalarm Infografik · interaktiv
    Stärken und Schwächen der 1822direkt
    Wähle einen Tab und einen Filter. Fährst du über eine Kachel oder tippst darauf, siehst du die Bedingung und die Quelle.
    0 €
    Girokonto
    ab 700 € oder unter 30
    3,50 %
    Tagesgeld-Sonderzins
    6 Monate, danach 0,60 %
    9,90 €
    Mindestorderentgelt
    plus 2,95 € Handelsplatz
    2,25 %
    Fremdwährung
    je Kartenumsatz
    Ansicht:

    Stärken und Schwächen nach Bereich

    Wähle Stärken oder Schwächen.

    Sicht:
    0 €
    Girokonto
    ab 700 € Eingang oder unter 30
    rund 21.000
    Bargeld
    Sparkassen-Automaten, girocard 0 €
    0 € im 1. Jahr
    Karten
    girocard immer 0 €
    3,50 %
    Tagesgeld
    6 Monate bis 250.000 €
    bis 3,20 %
    Festgeld
    Laufzeiten bis 5 Jahre
    0 €
    Depot
    Depotführung, Aktions-ETFs ab 50 €

    Alle Werte aus Produktseiten, Teilnahmebedingungen und Preis- und Leistungsverzeichnis der 1822direkt, Stand 08.10.2026.

    Quellen: Produktseiten und Preis- und Leistungsverzeichnis der 1822direkt auf 1822direkt.de, abgerufen am 08.10.2026 · Berechnungen finalarm.de
    Stand: 08.10.2026, laut 1822direkt.de

    Depot und Sparpläne: Was kostet der Wertpapierhandel?

    Die kurze Antwort: Die Depotführung kostet 0 €. Bezahlt wird pro Order: An deutschen Börsen 4,90 € plus 0,25 % vom Kurswert, mindestens 9,90 € und höchstens 54,90 €, zuzüglich 2,95 € Handelsplatzentgelt. Im Direkthandel entfällt das Handelsplatzentgelt. Sparpläne kosten 1,50 % der Sparrate, mindestens 1,50 €, außer bei den Aktions-ETFs ab 50 € im Monat.

    Orderentgelte: das Mindestentgelt entscheidet

    An ausländischen Börsen liegt das Entgelt bei 14,90 € plus 0,25 %, mindestens 19,90 €, höchstens 54,90 €. Telefonisch aufgegebene Orders kosten 14,90 € extra, schriftliche 12,90 €. Limite sind kostenlos. Wer viel handelt, bekommt 10 % Rabatt ab 50 Trades im Halbjahr und 20 % ab 100 Trades. Für die meisten Privatanleger ist entscheidend, wie hoch das Mindestentgelt im Verhältnis zur Ordergröße ist.

    Ordervolumen (deutsche Börse)Orderentgeltmit HandelsplatzentgeltAnteil am Volumen
    500 €9,90 € (Minimum)12,85 €2,57 %
    1.000 €9,90 € (Minimum)12,85 €1,29 %
    2.000 €9,90 €12,85 €0,64 %
    5.000 €17,40 €20,35 €0,41 %
    20.000 €54,90 € (Maximum)57,85 €0,29 %

    Bis zu einem Ordervolumen von 2.000 € greift das Mindestentgelt von 9,90 €. Kaufst du für 1.000 € Aktien an einer deutschen Börse, zahlst du mit Handelsplatzentgelt 12,85 €, also 1,29 % des Betrags. Beim späteren Verkauf fällt das Entgelt erneut an. Über Kauf und Verkauf zusammen sind das rund 2,6 % des ursprünglichen Betrags. Im Direkthandel sparst du das Handelsplatzentgelt, das Orderentgelt bleibt.

    Sparpläne: auf die Rate kommt es an

    Sparpläne auf ETFs, Aktien und Zertifikate kosten 1,50 % vom Sparbetrag, mindestens 1,50 € und höchstens 14,90 € pro Ausführung. Die Sparrate beginnt bei 25 €. Für eine Auswahl von Aktions-ETFs verzichtet die Bank ab 50 € im Monat „bis auf Weiteres“ auf die Ausführungsgebühr. Bei Fonds gewährt sie bis zu 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Die Zahl der kostenlos besparbaren ETFs gibt die Bank auf ihren Seiten unterschiedlich an. Maßgeblich ist die aktuelle Liste der Aktions-ETFs im Depot.

    Sparrate pro MonatGebühr pro AusführungAnteil an der Rate
    25 €1,50 € (Minimum)6,0 %
    50 €1,50 € (Minimum), Aktions-ETF 0 €3,0 % bzw. 0 %
    100 €1,50 €, Aktions-ETF 0 €1,5 % bzw. 0 %
    500 €7,50 €, Aktions-ETF 0 €1,5 % bzw. 0 %

    Bei 25 € im Monat zahlst du 1,50 € pro Ausführung, also 18 € im Jahr auf 300 € Einzahlung. Auch die Aktions-ETFs sind erst ab 50 € gebührenfrei. Wer mit kleinen Raten anfängt, sollte deshalb genau prüfen, ob der gewünschte ETF in der Aktionsliste steht und ob die Rate die 50-€-Schwelle erreicht.

    Einen Depotübertrag von einer anderen Bank berechnet die 1822direkt nicht. Entgelte Dritter, etwa der abgebenden Bank oder ausländischer Lagerstellen, kann sie aber weiterbelasten. Neukunden mit Depot erhalten auf das zugehörige Tagesgeldkonto ebenfalls 3,50 % für sechs Monate bis 250.000 €. Alle Entgelte und den Ablauf der Depoteröffnung erklärt der Artikel 1822direkt Depot mit Orderkosten und ETF-Sparplänen. Wie sich Orderentgelte und Depotführung allgemein zusammensetzen, liest du im Ratgeber Depotgebühren und kostenlose Depots.

    Wichtiger Hinweis

    Keine Anlage- oder Steuerberatung, keine Empfehlung. Wertpapiere können an Wert verlieren, bis hin zum Totalverlust. Du entscheidest eigenverantwortlich.

    Typische Haken aus den Bedingungen

    Die kurze Antwort: Die meisten Kosten entstehen nicht durch versteckte Gebühren, sondern durch Bedingungen, die man beim Abschluss leicht überliest. Am wichtigsten sind die 700-€-Grenze beim Girokonto, die zeitliche Begrenzung des Tagesgeld-Sonderzinses, die strenge Neukundenregel, die automatische Verlängerung beim Festgeld und das Kreditkartenentgelt ab dem zweiten Jahr.

    1. Die 700-€-Grenze

    Kostenlos ist das GiroDirekt nur bei mindestens 700 € Geldeingang im Monat oder bis zum 30. Geburtstag. Wer 30 wird, fällt aus der Altersregel heraus. Wenn dann weniger als 700 € eingehen, fallen ab diesem Zeitpunkt 4,90 € im Monat an. Wie viel das über das Jahr ausmacht, zeigt die Grafik weiter unten. Die Bedingungen im Detail findest du beim GiroDirekt ab 700 € Geldeingang kostenlos.

    2. Sonderzins mit Ablaufdatum

    Der Tagesgeld-Sonderzins gilt sechs Monate. Danach rutscht das gesamte Guthaben auf den Basiszins, aktuell 0,60 %. Die Bank verlängert den Sonderzins nicht automatisch. Ob dich die 1822direkt vor dem Ende informiert, solltest du nicht voraussetzen. Ein Kalendereintrag ist die einfachste Absicherung.

    3. Strenge Neukundenregel

    Als Neukunde beim Tagesgeld zählt nur, wer in den letzten zwölf Monaten kein Tagesgeldkonto bei der 1822direkt hatte. Kunden der Frankfurter Sparkasse sind komplett ausgeschlossen. Wer also schon ein Konto bei der Muttergesellschaft hat, bekommt den Sonderzins nicht. Auch Prämienaktionen der Bank sind regelmäßig an solche Fristen und an bestimmte Geldeingänge aus Lohn, Gehalt oder Rente geknüpft. Prüfe bei jeder Aktion die Teilnahmebedingungen, bevor du dich auf einen Betrag verlässt.

    4. Kreditkarte ab dem zweiten Jahr

    Visa Classic und Visa Gold sind im ersten Jahr kostenlos. Ab dem zweiten Jahr kosten sie 36 € bzw. 72 €. Das ist bei der Eröffnung leicht zu übersehen, weil zunächst nichts abgebucht wird. Nutzt du die Karte regelmäßig, etwa für Reisen, Mietwagen oder Hotelreservierungen, gehört das Entgelt zu den normalen Kosten. Brauchst du sie selten, entscheide vor Ablauf des ersten Jahres, ob du sie behalten möchtest.

    Fixkosten des GiroDirekt pro Jahr ab dem zweiten Kartenjahr

    0 €50 €100 €150 €Ab 700 € Eingang, nur girocardAb 700 € Eingang, nur girocard: 0,00 € Fixkosten pro Jahr0,00 €Ab 700 € Eingang + Visa ClassicAb 700 € Eingang + Visa Classic: Kreditkarte 36,00 € pro Jahr36,00 €Ab 700 € Eingang + Visa GoldAb 700 € Eingang + Visa Gold: Kreditkarte 72,00 € pro Jahr72,00 €Unter 700 €, ab 30, nur girocardUnter 700 €, ab 30, nur girocard: Kontoführung 58,80 € pro Jahr58,80 €Unter 700 €, ab 30 + Visa ClassicUnter 700 €, ab 30 + Visa Classic: Kontoführung 58,80 € pro JahrUnter 700 €, ab 30 + Visa Classic: Kreditkarte 36,00 € pro Jahr94,80 €Unter 700 €, ab 30 + Visa GoldUnter 700 €, ab 30 + Visa Gold: Kontoführung 58,80 € pro JahrUnter 700 €, ab 30 + Visa Gold: Kreditkarte 72,00 € pro Jahr130,80 €Kontoführung (4,90 € im Monat)Kreditkarte ab dem 2. Jahr
    Quelle: Preis- und Leistungsverzeichnis und Produktseiten der 1822direkt, geprüft am 08.10.2026. Ohne nutzungsabhängige Entgelte wie Fremdwährung oder Ersatzkarte. Unter 30 Jahren entfällt die Kontoführungsgebühr unabhängig vom Geldeingang.

    Die Grafik zeigt: Der Geldeingang ist der größte Kostenhebel. Wer mindestens 700 € im Monat auf das Konto leitet, zahlt nur für eine Kreditkarte, wenn er eine will. Ohne diesen Eingang und ab 30 Jahren liegen die Fixkosten zwischen 58,80 € und 130,80 € im Jahr. Wie sich Kontogebühren in Deutschland insgesamt entwickeln, zeigt unser Kontogebühren-Report 2026.

    5. Fremdwährung und Visa-Abhebungen unter 50 €

    Für Kartenzahlungen in fremder Währung verlangt die Bank 2,25 % vom Umsatz, bei der girocard mindestens 1,50 €. Hebst du mit der Visa Bargeld in Fremdwährung ab, kommen zu den 2,25 % weitere Entgelte hinzu. Für eine zweiwöchige Reise mit 1.500 € Kartenumsatz außerhalb der Eurozone sind das rund 34 € allein für den Währungsaufschlag. Im Euroraum entsteht dieser Aufschlag nicht.

    6. Festgeld ohne Ausstieg

    Festgeld lässt sich nicht vorzeitig kündigen. Wer Geld für mehrere Jahre anlegt und es unerwartet braucht, kommt vor Ablauf nicht heran. Laufzeiten von sechs und zwölf Monaten verlängern sich zudem automatisch zum dann gültigen Zins, wenn du nicht spätestens drei Geschäftstage vorher widersprichst.

    7. Bargeld einzahlen nur in Frankfurt und Umgebung bequem

    Kostenlos einzahlen kannst du nur bei der Frankfurter Sparkasse. Andere Sparkassen sind nicht verpflichtet, dein Geld anzunehmen, und dürfen dafür eigene Preise verlangen. Für Menschen, die regelmäßig Bargeld einnehmen, ist das ein echter Nachteil.

    Tipp

    Leg dir zur Eröffnung eine kurze Liste mit drei Daten an: Ende des Tagesgeld-Sonderzinses, Ende des ersten Kartenjahres und Fälligkeit des Festgelds. Damit hast du die drei Stellen im Blick, an denen sich deine Kosten oder Zinsen von selbst ändern.

    Service, App und Legitimation: Was die Bank verlangt

    Die kurze Antwort: Die 1822direkt ist eine reine Online-Bank ohne eigene Filialen. Für die Eröffnung brauchst du einen Wohnsitz in Deutschland, einen Ausweis, eine deutsche Mobilnummer und ein Smartphone. Du legitimierst dich per Video, mit der Online-Ausweisfunktion oder über POSTIDENT. Die Angaben in diesem Abschnitt stammen von der Bank.

    Voraussetzungen und Eröffnung

    • Mindestalter 18 Jahre und Wohnsitz in Deutschland
    • gültiger Ausweis, deutsche Mobilfunknummer und ein Smartphone
    • Legitimation per Video (WebID), mit der eID-Funktion des Personalausweises oder per POSTIDENT
    • Gemeinschaftskonto möglich, zu denselben Konditionen wie das Einzelkonto

    Das Smartphone ist keine Formalie. Die Bank nennt es als Voraussetzung für die Eröffnung, beim Tagesgeld ausdrücklich als Pflicht. Wer kein Smartphone nutzen möchte, kann kein Konto eröffnen.

    Bezahlen mit dem Smartphone

    Apple Pay funktioniert mit der girocard und mit der Visa. Google Pay ist laut der Unterseite der Bank zum mobilen Bezahlen nur mit der Visa möglich. Wer ein Android-Smartphone nutzt und mobil zahlen will, braucht also die Kreditkarte, die ab dem zweiten Jahr kostet. Zum europäischen Bezahlverfahren Wero macht die Bank auf ihrer Website keine Angaben.

    Kontowechsel

    Für den Umzug deines bisherigen Kontos bietet die Bank einen digitalen Kontowechselservice an. Unabhängig davon hast du nach dem Zahlungskontengesetz einen Anspruch auf Kontowechselhilfe durch die beteiligten Banken. Dafür stellt die 1822direkt einen eigenen Antrag bereit. Die gesetzliche Hilfe ist hilfreich, wenn viele Lastschriften und Daueraufträge umziehen sollen.

    Kündigung

    Du kündigst im Online-Banking unter „Einstellungen“, „Kontenfunktionen“ und „Konto- und Depotschließung“. Ein Gemeinschaftskonto lässt sich online kündigen, wenn die zweite Person zustimmt. Laufendes Festgeld bleibt bis zum Ende der Laufzeit bestehen. Was du bei Tagesgeld, Depot und Prämien beachten musst, erklärt der Artikel 1822direkt Konto kündigen mit Ablauf und Fristen.

    Wie sicher ist dein Geld bei der 1822direkt?

    Die kurze Antwort: Einlagen sind laut Bank bis 100.000 € pro Anleger gesetzlich abgesichert, bezogen auf die Gesamtbankverbindung. Zusätzlich gehört die Bank zum institutsbezogenen Sicherungssystem der Sparkassen. Die 1822direkt ist eine 100-prozentige Vertriebstochter der Frankfurter Sparkasse, ihr vollständiger Name lautet „1822direkt Gesellschaft der Frankfurter Sparkasse mbH“.

    Gesetzliche Einlagensicherung

    Nach dem Einlagensicherungsgesetz sind Einlagen bis 100.000 € pro Einleger und Institut gesichert. Im Ernstfall muss die Erstattung innerhalb von sieben Arbeitstagen erfolgen. Bei einem Gemeinschaftskonto gilt die Grenze für jeden Kontoinhaber einzeln.

    Wichtig für alle, die bereits Kunde der Frankfurter Sparkasse sind: Weil die 1822direkt eine Vertriebstochter ist und die Bank die Sicherung auf die Gesamtbankverbindung bezieht, solltest du Guthaben bei beiden Häusern zusammenrechnen. Hast du 80.000 € bei der Frankfurter Sparkasse und 60.000 € bei der 1822direkt, liegt die Summe über der gesetzlichen Grenze. Wie das Verhältnis der beiden Häuser genau aussieht, erklärt der Artikel 1822direkt und Frankfurter Sparkasse.

    Sicherungssystem der Sparkassen

    Über die gesetzliche Sicherung hinaus gehört die Bank zum Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe. Es besteht aus den Stützungsfonds der regionalen Sparkassen- und Giroverbände, der Sicherungsreserve der Landesbanken und dem Sicherungsfonds der Landesbausparkassen. Seit dem 03.07.2015 ist es als Einlagensicherungssystem nach dem Einlagensicherungsgesetz anerkannt.

    Das System schützt in erster Linie die Institute selbst. Gerät eine Sparkasse in Schwierigkeiten, soll der Verbund eingreifen, bevor es zu einer Insolvenz kommt. Davon profitieren indirekt auch Guthaben über 100.000 €. Einen Rechtsanspruch auf Erstattung über die gesetzliche Grenze hinaus begründet das aber nicht. Die Bankenaufsicht über die Frankfurter Sparkasse liegt bei der BaFin und der Deutschen Bundesbank.

    Einlagensicherung bei der 1822direktWert
    Gesetzliche Sicherung pro Anleger100.000 €
    Bezug laut BankGesamtbankverbindung
    Gemeinschaftskonto100.000 € je Kontoinhaber
    Erstattungsfrist im Ernstfall7 Arbeitstage
    Zusätzlicher Schutzinstitutsbezogenes Sicherungssystem der Sparkassen

    Für wen passt die 1822direkt und für wen eher nicht?

    Die kurze Antwort: Die 1822direkt passt zu Menschen mit regelmäßigem Geldeingang ab 700 €, zu jungen Kunden unter 30 und zu allen, die Bargeld an Sparkassen-Automaten abheben wollen. Weniger gut passt sie, wenn du kleine Beträge in Wertpapieren anlegst, oft in Fremdwährung zahlst oder regelmäßig Bargeld außerhalb von Frankfurt einzahlen musst.

    Stärken und Schwächen nach Bedingungen

    BereichStärke laut BedingungenSchwäche laut Bedingungen
    Girokonto0 € ab 700 € Eingang oder unter 304,90 € im Monat ohne Eingang ab 30
    Bargeldrund 21.000 Sparkassen-Automaten, girocard kostenlosVisa unter 50 € kostet 3 €, Einzahlung nur bei der Frankfurter Sparkasse kostenlos
    Kartengirocard 0 €, Visa im 1. Jahr 0 €Visa ab Jahr 2: 36 € bzw. 72 €
    Tagesgeld3,50 % für 6 Monate bis 250.000 €danach 0,60 %, Kunden der Frankfurter Sparkasse ausgeschlossen
    Festgeldbis 3,20 %, Laufzeiten bis 5 Jahreab 5.000 €, keine vorzeitige Kündigung
    Depot0 € Depotführung, Aktions-ETFs ab 50 € ohne AusführungsgebührMindestorderentgelt 9,90 € plus 2,95 € Handelsplatz

    Passt eher, wenn ...

    • jeden Monat mindestens 700 € Gehalt, Rente oder andere Einnahmen auf dem Konto eingehen.
    • du jünger als 30 bist. Dann ist die Kontoführung unabhängig vom Geldeingang kostenlos.
    • du Bargeld vor allem in Euro abhebst. Mit der girocard kostet das an Sparkassen-Automaten nichts.
    • du Geld für zwei Jahre oder länger fest anlegen willst und es in dieser Zeit sicher nicht brauchst.
    • du als Neukunde den Tagesgeld-Sonderzins nutzt und dir das Ende der sechs Monate notierst.

    Passt eher nicht, wenn ...

    • dein Geldeingang unter 700 € liegt und du 30 oder älter bist. Dann zahlst du 58,80 € im Jahr, mit Kreditkarte bis 130,80 €.
    • du monatlich 25 € in einen ETF sparst. Dann gehen 6 % der Rate an Gebühren.
    • du häufig Aktien in Beträgen unter 2.000 € kaufst. Dann greift jedes Mal das Mindestentgelt.
    • du oft außerhalb der Eurozone mit Karte zahlst. 2,25 % pro Umsatz summieren sich.
    • du schon Kunde der Frankfurter Sparkasse bist. Dann gibt es keinen Tagesgeld-Sonderzins.

    Zum Abschluss ein Gedanke zur Einordnung: Kosten und Zinsen einer Bank ändern sich. Der Tagesgeldzins ist variabel, Aktionen laufen aus, Preisverzeichnisse werden angepasst. Prüfe deshalb vor der Eröffnung die aktuellen Bedingungen auf den Seiten der Bank. Mehr dazu, welche Voraussetzungen und Unterlagen du konkret brauchst, steht im Artikel zum 1822direkt Girokonto.

    Häufig gestellte Fragen

    Ist die 1822direkt seriös?

    Die 1822direkt ist eine 100-prozentige Tochter der Frankfurter Sparkasse und gehört damit zur Sparkassen-Finanzgruppe. Einlagen sind laut Bank bis 100.000 € pro Anleger gesetzlich gesichert, dazu kommt das Sicherungssystem der Sparkassen.

    Ist das 1822direkt-Girokonto wirklich kostenlos?

    Ja, wenn monatlich mindestens 700 € eingehen oder du jünger als 30 bist. Sonst kostet das GiroDirekt 4,90 € im Monat. Die girocard ist immer kostenlos, die Visa-Karten kosten ab dem zweiten Jahr 36 € bzw. 72 € im Jahr.

    Wo ist der Haken bei der 1822direkt?

    Die wichtigsten Haken sind die 700-€-Grenze ab 30 Jahren, der auf sechs Monate begrenzte Tagesgeld-Sonderzins mit 0,60 % danach, der Ausschluss von Kunden der Frankfurter Sparkasse, das Mindestorderentgelt von 9,90 € und 2,25 % für Zahlungen in Fremdwährung.

    Wo kann ich mit der 1822direkt kostenlos Bargeld abheben?

    Mit der girocard an rund 21.000 Sparkassen-Automaten in Deutschland und an Supermarktkassen mit Bargeldservice. Mit der Visa ist Bargeld ab 50 € im Inland und im EWR in Euro kostenlos, darunter kostet jede Abhebung 3 €.

    Welche Zinsen zahlt die 1822direkt auf Tagesgeld?

    Neukunden erhalten 3,50 % p. a. für sechs Monate auf bis zu 250.000 €. Danach gilt der variable Basiszins, aktuell 0,60 % p. a.

    Kann ich bei der 1822direkt Bargeld einzahlen?

    Kostenlos nur am Schalter und an den Einzahlautomaten der Frankfurter Sparkasse. Andere Sparkassen und Banken nehmen Bargeld nur am Schalter nach eigenem Ermessen und zu eigenen Preisen an, Einzahlautomaten anderer Institute funktionieren nicht.

    Indizes verzögertIndizes: TradingView