Das Wichtigste in Kürze
- Die drei Kontomodelle: GiroKonto, KlassikKonto und PremiumKonto mit Preisen, Zielgruppen und gemeinsamen Leistungen.
- Kosten und Startprämien: Vergleiche die Jahreskosten von 58,80 €, 118,80 € und 154,80 € sowie die Startguthaben bei Online-Eröffnung.
- Leistungsmatrix im Vergleich: Vergleich von Girocards, Mastercard Debit, Kreditkarte, Schalterservice, Dispo und Versicherungen.
- Schalterservice und Dispozins: Erfahre, warum ab 16 Belegvorgängen im Jahr das KlassikKonto günstiger ist als das GiroKonto.
- Leistungen der PremiumKreditkarte: 12 freie Inlands- und 25 freie Auslandsabhebungen pro Jahr plus Reiseschutz für die Familie.
- Rechenbeispiele nach Profil: Finde heraus, welches Modell bei Digitalnutzung, Filialbesuchen, Dispo oder Familienreisen günstiger ist.
- Kontomodell richtig wechseln: Erfahre, was du vor dem Wechsel zwischen GiroKonto, KlassikKonto und PremiumKonto klären solltest.
- Häufige Fragen zum Konto: Antworten zu Preisen, Schaltergebühren, PremiumKreditkarte, Dispozinsen und Mindestgeldeingang.
Commerzbank – GiroKonto

Commerzbank – GiroKonto
Vorteile
- 3 Monate ohne Kontoführungsgebühr
- 100 € je erfolgreicher Weiterempfehlung
- Girocard mit Visa-Funktion inklusive
- Apple Pay, Google Pay, Echtzeitüberweisung
Nachteile
- Danach 4,90 € Kontoführung pro Monat
- Gebührenfrei nur ab 50.000 € Vermögen
- Startguthaben: 3 Monate je 5 Buchungen ab 25 €
- Nur ohne Commerzbank-Konto in 24 Monaten
Buzzmatic GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Maßgeblich sind die Bedingungen des Anbieters.
Commerzbank – Gemeinschaftskonto

Commerzbank – Gemeinschaftskonto
Vorteile
- Ein Konto für gemeinsame Ausgaben
- Online in wenigen Minuten eröffnet
- Gratis abheben an Cash-Group-Automaten
- Digitales Banking plus Filialberatung
Nachteile
- Kontoführung 4,90 € pro Monat
- Startguthaben nur bei Online-Eröffnung
- 5 Buchungen ab 25 € pro Monat, 3 Monate
- Dispozins bei Überziehung variabel
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Die drei Kontomodelle der Commerzbank im Überblick
Das Commerzbank PremiumKonto kostet 12,90 € im Monat, das KlassikKonto 9,90 € und das GiroKonto 4,90 €. Die drei Modelle unterscheiden sich in vier Punkten: beim Service in der Filiale, bei den Karten, beim Dispozins und bei den Versicherungen. Wer fast alles per App erledigt, kommt mit dem GiroKonto am günstigsten weg. Wer regelmäßig an den Schalter geht, spart mit dem KlassikKonto. Das PremiumKonto lohnt sich vor allem für Familien, Vielreisende und alle, die häufiger ihren Dispo nutzen.
Alle Preise und Leistungen in diesem Ratgeber beziehen sich auf die Angaben der Commerzbank. Stand der Konditionen: 08.10.2026. Jedes der drei Modelle gibt es auch als Gemeinschaftskonto. Wie Basismodell, Kosten und Startguthaben im Detail funktionieren, erklärt unser Ratgeber zum Commerzbank Girokonto mit allen Kosten und Bedingungen.
GiroKonto: das digitale Grundangebot
Das GiroKonto ist für dich gedacht, wenn du deine Bankgeschäfte online und mobil erledigst. Du bekommst eine Girocard, also eine Debitkarte mit Visa-Funktion, dazu eine virtuelle Debitkarte. Was die Karte im Alltag kann, zeigt unser Ratgeber zur Commerzbank Girocard mit Visa-Funktion. Alles, was über das digitale Grundangebot hinausgeht, kostet extra. Das betrifft vor allem Aufträge auf Papier und Bargeld am Schalter: Jeder dieser Vorgänge kostet 3,90 €. Die ersten drei Monate sind bei Neueröffnung kostenlos.
KlassikKonto: Service in der Filiale und am Telefon
Das KlassikKonto ergänzt das Grundangebot um persönlichen Service. Ein- und Auszahlungen am Schalter sind enthalten, ebenso beleghafte Überweisungen. Am Telefon wirst du bevorzugt bedient. Du bekommst bis zu zwei Girocards und eine Mastercard Debit. Der Dispozins liegt einen Prozentpunkt unter dem des GiroKontos.
PremiumKonto: Kreditkarte und Versicherungen inklusive
Das PremiumKonto enthält alles aus dem KlassikKonto außer der Mastercard Debit. Dazu kommen die PremiumKreditkarte von Visa und ein Versicherungspaket. Die Commerzbank richtet das Modell vor allem an Familien und alle, die viel reisen. Mit 8,90 % hat es außerdem den niedrigsten Dispozins der drei Modelle.
Was alle drei Modelle gemeinsam haben
Einige Leistungen sind in jedem Modell enthalten:
- mobiles Bezahlen mit Apple Pay und Google Pay
- Online- und Mobile-Banking, etwa über die Commerzbank App für Banking und Freigaben
- Kundensupport an sieben Tagen in der Woche
- Vorverkauf für exklusive Live-Konzerte mit einer Commerzbank Visa Karte
Bargeld bekommst du mit der Girocard in allen Modellen kostenlos an rund 5.000 Automaten der Commerzbank und der Cash Group. Zur Cash Group gehören neben der Commerzbank auch Deutsche Bank, UniCredit/HypoVereinsbank und Postbank. Auch bei vielen Handelspartnern kannst du an der Kasse Geld abheben.
Eine Bedingung gibt es bei keinem der drei Modelle: einen Mindestgeldeingang. Du musst also kein Gehalt umleiten, damit der Preis gilt. Beim GiroKonto kann das Entgelt sogar ganz entfallen. Liegt dein Gesamtvermögen unter einer Kundennummer bei mindestens 50.000 €, zahlst du keine Kontoführung. Dazu zählen Spareinlagen, Tagesgeld und Wertpapiere, ein Minus auf dem Girokonto wird nicht mitgerechnet. Die Bank prüft den Stand monatlich am letzten Bankarbeitstag.
Wer ein Konto eröffnen kann
Du musst volljährig sein und deinen Wohnsitz in Deutschland haben. Außerdem musst du hier unbeschränkt steuerpflichtig sein. Die Konten sind nur für private Zwecke gedacht. Als Selbstständiger darfst du sie als privates Gehaltskonto nutzen. Für geschäftliche Zahlungen brauchst du aber ein Geschäftskonto. Wie du den Antrag Schritt für Schritt stellst und welche Unterlagen du brauchst, erklärt unser Ratgeber Commerzbank Konto eröffnen.
Interaktiver Kontomodell-Rechner
GiroKonto, KlassikKonto oder PremiumKonto: Was rechnet sich für dich?
Gib ein, wie oft du am Schalter oder mit Papierbelegen arbeitest und wie stark du den Dispo nutzt. Der Rechner vergleicht die drei Kontomodelle über bis zu fünf Jahre.
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GiroKonto
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KlassikKonto
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PremiumKonto
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Vorsprung
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Kosten kumuliert, Monat für Monat
Rechenweg je Modell: Kontoführung + Vorgänge + Dispo × Dispozins × Monate / 12. Kontoführung 4,90 / 9,90 / 12,90 €, Dispozins 11,90 / 10,90 / 8,90 % (variabel), Vorgänge am Schalter oder auf Papier im GiroKonto 3,90 €. Startguthaben im 3. Monat angesetzt.
Stand der Konditionen: 08.10.2026, laut commerzbank.de. Alle Angaben ohne Gewähr.
Commerzbank - GiroKonto
100 € Startguthaben (online)
Vorteile
Nachteile
- Danach 4,90 € Kontoführung pro Monat
- Gebührenfrei nur ab 50.000 € Vermögen
- Startguthaben: 3 Monate je 5 Buchungen ab 25 €
- Nur ohne Commerzbank-Konto in 24 Monaten
Commerzbank - Gemeinschaftskonto
100 € Startguthaben (online)
Vorteile
Nachteile
- Kontoführung 4,90 € pro Monat
- Startguthaben nur bei Online-Eröffnung
- 5 Buchungen ab 25 € pro Monat, 3 Monate
- Dispozins bei Überziehung variabel
Commerzbank - StartKonto
0 € Konto für junge Leute
Vorteile
Nachteile
- Nur für 7- bis 28-Jährige
- Startguthaben an 3 Monate Nutzung gebunden
- Keine Überziehung für Minderjährige
- Prepaid-Kreditkarte erst ab 14 Jahren
Tarifcheck24
Kostenloser Kontenvergleich
Vorteile
Nachteile
- Vermittler, keine Direktbank
- Konditionen variieren je Anbieter
- Nur für den deutschen Markt
Buzzmatic GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Maßgeblich sind die Bedingungen des Anbieters.
Kontoführungsentgelt und Startprämien: Was die Modelle im Jahr kosten
Die Monatspreise sind schnell erklärt: 4,90 € für das GiroKonto, 9,90 € für das KlassikKonto und 12,90 € für das PremiumKonto. Spannender wird es, wenn du auf das ganze Jahr hochrechnest. Erst dann siehst du, was der Aufpreis für mehr Service tatsächlich kostet.
Kontoführungsentgelt pro Jahr (Monatspreis × 12)
Die Aufpreise zwischen den Modellen
Aus den Jahreskosten ergeben sich drei Differenzen, die für deine Entscheidung zählen:
- KlassikKonto statt GiroKonto: 60,00 € mehr pro Jahr, also 5 € im Monat
- PremiumKonto statt KlassikKonto: 36,00 € mehr pro Jahr, also 3 € im Monat
- PremiumKonto statt GiroKonto: 96,00 € mehr pro Jahr, also 8 € im Monat
Der Schritt vom KlassikKonto zum PremiumKonto ist damit der kleinste. Für 3 € im Monat bekommst du die PremiumKreditkarte, ein Versicherungspaket, Freiabhebungen im In- und Ausland und einen um 2 Prozentpunkte niedrigeren Dispozins. Der Sprung vom GiroKonto zum KlassikKonto kostet dagegen mehr. Er bringt vor allem den Schalterservice.
Die Kreditkarte steckt im Kontopreis
Die 154,80 € sind der Jahrespreis des gesamten PremiumKontos. Eine eigene Jahresgebühr für die PremiumKreditkarte fällt nicht an, die Karte ist fester Bestandteil des Kontos. Rechnest du das PremiumKonto durch, vergleichst du also immer das komplette Paket aus Konto, Karten, Schalterservice und Versicherungen.
Startguthaben bei Online-Eröffnung
Eröffnest du dein Konto online, gibt die Bank dir einen Bonus. Beim GiroKonto sind es 100 € Startguthaben, dazu kommen 100 € je erfolgreicher Weiterempfehlung. Daher wirbt die Bank mit „bis zu 200 €“. Außerdem sind die ersten drei Monate frei. Im ersten Jahr zahlst du für das GiroKonto also nur 9 × 4,90 € = 44,10 €. Das Startguthaben ist damit höher als die Gebühren des ersten Jahres.
Für das Startguthaben gelten vier Bedingungen: Du hattest in den letzten 24 Monaten kein Girokonto bei der Commerzbank, du eröffnest online, du hast drei Monate lang je mindestens fünf Buchungen über 25 € oder mehr, und du willigst für mindestens drei Monate in Werbung ein. Ein Gehaltseingang ist nicht nötig, Umbuchungen zwischen eigenen Konten zählen aber nicht. Für das KlassikKonto und das PremiumKonto gibt es je 50 € Startguthaben. Damit sinken die Kosten im ersten Jahr auf 68,80 € beim KlassikKonto und 104,80 € beim PremiumKonto.
💡 Tip
Rechne den Bonus nicht in deine Dauerentscheidung ein. Er gilt nur im ersten Jahr. Ab dem zweiten Jahr zählen allein Monatspreis, Schaltervorgänge und Dispozinsen.
Leistungsmatrix: GiroKonto, KlassikKonto und PremiumKonto im direkten Vergleich
Die Tabelle fasst die wichtigsten Merkmale der drei Modelle nach den Angaben der Bank zusammen. Details wie Entgelte nach den Freiabhebungen oder die Leistungsgrenzen der Versicherungen regelt das Preis- und Leistungsverzeichnis.
| Merkmal | GiroKonto | KlassikKonto | PremiumKonto |
|---|---|---|---|
| Preis pro Monat | 4,90 € | 9,90 € | 12,90 € |
| Preis pro Jahr | 58,80 € | 118,80 € | 154,80 € |
| Prämie bei Online-Eröffnung | 100 € Startguthaben, bis 200 € mit Empfehlung, 3 Monate gratis | 50 € Startguthaben | 50 € Startguthaben |
| Girocards (mit Visa-Funktion) | 1 | bis zu 2 | bis zu 2 |
| Weitere Debitkarte | virtuelle Debitkarte | Mastercard Debit | – |
| Kreditkarte | nicht enthalten | nicht enthalten | PremiumKreditkarte (Visa) enthalten |
| Schalter und beleghafte Aufträge | 3,90 € je Vorgang | enthalten | enthalten |
| Dispozins (eingeräumte Überziehung) | 11,90 % | 10,90 % | 8,90 % |
| Bargeld im Ausland kostenlos | nicht enthalten | nicht enthalten | 25× pro Jahr mit der PremiumKreditkarte |
| Bargeld im Inland | Commerzbank und Cash Group | Commerzbank und Cash Group | Cash Group, zusätzlich 12× pro Jahr mit der PremiumKreditkarte |
| Versicherungen | – | – | Reiseschutz-Paket für die Familie, Handy-Schutz, Bargeld-Schutz |
Girocards: wie viele Karten du bekommst
Die Girocard der Commerzbank ist eine Debitkarte mit Visa-Funktion. Du kannst damit im Handel zahlen, online einkaufen und Bargeld abheben. Im GiroKonto ist eine Karte enthalten. Im KlassikKonto und im PremiumKonto bekommst du bis zu zwei. Das ist praktisch, wenn du ein Gemeinschaftskonto mit Partnerin oder Partner führst. Welche Haftungs- und Verfügungsregeln dann gelten, erklärt unser Ratgeber Gemeinschaftskonto als Oder-Konto oder Und-Konto.
Mastercard Debit: nur im KlassikKonto ausdrücklich enthalten
Laut Produktseite gehört die Mastercard Debit zum KlassikKonto. Beim PremiumKonto steht der Zusatz „ausgenommen Mastercard Debit“. Das ergibt Sinn, denn dort übernimmt die PremiumKreditkarte diese Rolle. Du zahlst damit online, im Handel und auf Reisen, ohne eine zusätzliche Karte zu brauchen.
Bargeld mit der Girocard
Mit der Girocard hebst du an den Automaten der Commerzbank und der Cash Group kostenlos ab. Bei vielen Supermärkten und Tankstellen bekommst du an der Kasse ebenfalls Bargeld, oft ab einem kleinen Mindesteinkauf. An fremden Automaten außerhalb dieses Verbunds fallen Entgelte an. Das gilt im GiroKonto und im KlassikKonto gleichermaßen. Nur das PremiumKonto bietet über die PremiumKreditkarte freie Abhebungen auch an Fremdautomaten. Automatenbetreiber können dabei eigene Entgelte verlangen.
Kreditkarte im GiroKonto und im KlassikKonto
Im GiroKonto und im KlassikKonto ist keine Kreditkarte enthalten. Ob und zu welchem Preis du eine dazubuchen kannst, steht im Preis- und Leistungsverzeichnis. Für deine Rechnung zählt eine einfache Grenze: Der Aufpreis vom GiroKonto zum PremiumKonto beträgt 96 € im Jahr. Darin stecken neben der Kreditkarte auch Schalterservice, Reiseschutz und der niedrigere Dispozins. Dazu mehr in den Rechenbeispielen weiter unten.
Infografik: GiroKonto, KlassikKonto, PremiumKonto: Welches Paket für welchen Bedarf
Schalterservice, Kreditkarte, Dispo: Die Grafik stellt die Leistungen der drei Commerzbank-Kontomodelle nebeneinander und zeigt, was sie bei unterschiedlicher Nutzung im Jahr kosten.
Schalterservice und Dispozins: Wo das KlassikKonto Geld spart
Im GiroKonto kostet jeder Vorgang auf Papier oder am Schalter 3,90 €. Das gilt für beleghafte Inlands- und SEPA-Überweisungen und für Inlandsschecks in Euro. Auch jede Bargeldein- und -auszahlung am Schalter kostet 3,90 €. Im KlassikKonto und im PremiumKonto sind diese Leistungen enthalten.
Für dich heißt das: Wer Überweisungen und Daueraufträge per App erledigt und Bargeld am Automaten holt, zahlt im GiroKonto nur den Grundpreis. Wer dagegen Belege abgibt oder am Schalter Bargeld einzahlt, sollte die Vorgänge eines Jahres einmal zählen.
Ab 16 Vorgängen im Jahr ist das KlassikKonto günstiger
Die Rechnung ist einfach. Das KlassikKonto kostet 60 € mehr im Jahr als das GiroKonto. Teilst du 60 € durch 3,90 €, kommst du auf rund 15,4. Ab 16 Schalter- oder Belegvorgängen pro Jahr lohnt sich also das KlassikKonto. Das sind gut zwei Vorgänge im Monat.
Ein Beispiel: Du zahlst einmal im Monat Bargeld aus einem Nebenjob ein und gibst einmal im Monat eine Überweisung auf Papier ab. Das sind 24 Vorgänge im Jahr. Im GiroKonto kosten sie 93,60 €. Zusammen mit dem Grundpreis zahlst du 152,40 €. Das KlassikKonto kostet dich nur 118,80 €. Du sparst also 33,60 € im Jahr.
Dispozinsen im Vergleich
Der zweite große Unterschied ist der Zins für den Dispokredit. Er ist variabel und liegt aktuell bei:
- GiroKonto: 11,90 % pro Jahr
- KlassikKonto: 10,90 % pro Jahr
- PremiumKonto: 8,90 % pro Jahr laut Bank
Überziehst du dein Konto über den eingeräumten Rahmen hinaus, wird es teurer. Für die geduldete Überziehung gilt ein höherer Zinssatz, den das Preis- und Leistungsverzeichnis nennt. Behalte deinen Rahmen deshalb in der App im Blick.
Dispozinsen bei 1.000 € Dauerüberziehung über ein Jahr
Ab welchem Dispo sich ein Modell allein über den Zins rechnet
Teilt man den jährlichen Aufpreis durch die Zinsdifferenz, erhält man die Schwelle, ab der sich ein Modell allein über den Dispo trägt:
- PremiumKonto statt KlassikKonto: 36 € ÷ 2 Prozentpunkte = ab rund 1.800 € durchschnittlich genutztem Dispo
- PremiumKonto statt GiroKonto: 96 € ÷ 3 Prozentpunkte = ab rund 3.200 €
- KlassikKonto statt GiroKonto: 60 € ÷ 1 Prozentpunkt = erst ab rund 6.000 €
Das KlassikKonto rechnet sich also kaum über den Zins. Sein Vorteil liegt im Schalterservice. Beim PremiumKonto ist der niedrigere Dispozins dagegen ein echtes Argument. Trotzdem gilt: Ein dauerhaft genutzter Dispo ist eine teure Finanzierung. Hast du über Monate mehrere Tausend Euro im Minus, lohnt sich ein Blick auf einen günstigeren Ratenkredit.
Die PremiumKreditkarte: Leistungen und Versicherungen im PremiumKonto
Das Herzstück des PremiumKontos ist die PremiumKreditkarte, eine Kreditkarte von Visa. Sie ist im Kontopreis von 12,90 € im Monat enthalten, eine eigene Jahresgebühr fällt nicht an. Mit Visa zahlst du an rund 43 Mio. Akzeptanzstellen weltweit, im Supermarkt ebenso wie im Hotel im Ausland oder beim Online-Einkauf.
Kreditkarte und zwei Girocards im Paket
Im PremiumKonto bekommst du die PremiumKreditkarte und bis zu zwei Girocards. Im Alltag zahlst du mit der Girocard und holst Bargeld an Automaten der Cash Group. Die Kreditkarte nimmst du für Reisen, Mietwagen, Hotelbuchungen und Einkäufe im Netz. So deckst du mit einem Konto die typischen Zahlungswege ab.
Führt ihr das PremiumKonto als Gemeinschaftskonto, klärst du die Ausstattung mit Karten für beide Inhaber am besten direkt im Antrag oder im Gespräch mit der Bank. Mit einer Commerzbank Visa Karte hast du außerdem Zugang zum Vorverkauf exklusiver Live-Konzerte.
Kostenlos Bargeld abheben im In- und Ausland
Mit der PremiumKreditkarte hebst du pro Jahr 12-mal im Inland und 25-mal im Ausland kostenlos ab. Die 12 Inlandsabhebungen sind vor allem dort nützlich, wo kein Automat der Cash Group in der Nähe ist. Die 25 Auslandsabhebungen reichen für mehrere Urlaube im Jahr. Beachte: Automatenbetreiber können eigene Entgelte verlangen, die nicht von der Bank stammen.
Was nach den Freiabhebungen gilt, regelt das Preis- und Leistungsverzeichnis. Planst du eine längere Reise, lohnt sich ein kurzer Blick hinein. Hebst du lieber seltener und dafür größere Beträge ab, kommst du mit den freien Abhebungen meist gut durchs Jahr.
Das Versicherungspaket
Laut Produktseite sind drei Schutzleistungen enthalten:
- Reiseschutz-Paket für die ganze Familie: Es deckt Risiken rund um eure Reisen ab, nicht nur für dich als Kontoinhaber.
- Bargeld-Schutz: Er hilft, wenn mit am Automaten abgehobenem Bargeld etwas passiert.
- Handy-Schutz: Er greift bei missbräuchlicher Nutzung deines Mobiltelefons.
Welche Leistungen und Höchstbeträge die drei Bausteine im Detail umfassen, regeln die Versicherungsbedingungen. Lies sie vor deiner ersten Reise einmal durch. Dann weißt du, welche Fälle abgedeckt sind und wen du im Schadensfall kontaktierst.
📌 Good to know
Der Reiseschutz im PremiumKonto gilt für die ganze Familie. Bewahre Buchungsbelege und Rechnungen auf. Im Schadensfall brauchst du sie als Nachweis.
Welches Modell sich rechnet: vier Nutzungsprofile
Ob sich ein teureres Modell lohnt, hängt von deinem Alltag ab. Die folgenden vier Profile zeigen typische Muster. Alle Werte beziehen sich auf ein volles Jahr ohne Startguthaben.
Profil 1: Du erledigst alles per App
Du überweist per App, hebst am Automaten der Cash Group ab und nutzt keinen Dispo. Dann zahlst du nur den Grundpreis. Das GiroKonto kostet 58,80 €, das KlassikKonto 118,80 € und das PremiumKonto 154,80 €. Das GiroKonto ist klar die günstigste Wahl. Im ersten Jahr kostet es dank drei gebührenfreier Monate sogar nur 44,10 €. Wie sich Kontoentgelte allgemein entwickeln, zeigt unser Kontogebühren-Report 2026.
Profil 2: Du gehst regelmäßig in die Filiale
Du zahlst zweimal im Monat Bargeld ein und gibst einmal im Monat eine Überweisung auf Papier ab. Das sind 36 Vorgänge im Jahr. Im GiroKonto kosten sie 140,40 €. Mit Grundpreis landest du bei 199,20 €. Das KlassikKonto kostet 118,80 € und ist damit 80,40 € günstiger. Auch das PremiumKonto liegt mit 154,80 € noch unter dem GiroKonto.
Profil 3: Du nutzt regelmäßig deinen Dispo
Dein Konto ist im Jahresdurchschnitt mit 2.500 € im Minus. Zusätzlich gehst du einmal im Monat an den Schalter. So sieht die Rechnung aus:
| Kostenposten | GiroKonto | KlassikKonto | PremiumKonto |
|---|---|---|---|
| Kontoführung | 58,80 € | 118,80 € | 154,80 € |
| 12 Schaltervorgänge | 46,80 € | 0,00 € | 0,00 € |
| Dispozinsen auf 2.500 € | 297,50 € | 272,50 € | 222,50 € |
| Summe pro Jahr | 403,10 € | 391,30 € | 377,30 € |
Das PremiumKonto ist hier das günstigste Modell, obwohl es den höchsten Grundpreis hat. Der niedrigere Dispozins gleicht den Aufpreis mehr als aus. Trotzdem: Mehr als 200 € Zinsen im Jahr sind viel Geld. Den Dispo abzubauen spart dir mehr als jeder Modellwechsel.
Profil 4: Familie mit zwei Urlaubsreisen im Jahr
Ihr seid zu zweit, reist zweimal im Jahr ins Ausland und wollt eine Kreditkarte für Mietwagen und Hotel. Das PremiumKonto kostet 154,80 € im Jahr und damit 96 € mehr als das GiroKonto. Das sind 8 € im Monat. Die PremiumKreditkarte ist darin schon enthalten.
Für den Aufpreis bekommt ihr außerdem zwei Girocards und den Reiseschutz für die ganze Familie. Hinzu kommen 25 freie Auslandsabhebungen und 12 freie Inlandsabhebungen pro Jahr sowie der Schalterservice. Der Dispozins liegt bei 8,90 % statt 11,90 %. Gerade auf Reisen spielt die Kreditkarte ihre Stärken aus, etwa bei der Kaution für den Mietwagen. Für reisende Familien ist das PremiumKonto deshalb oft die runde Lösung.
Die Faustregeln auf einen Blick
- Weniger als 16 Schaltervorgänge im Jahr und kein Dispo: GiroKonto
- Ab 16 Schaltervorgängen im Jahr, keine Kreditkarte nötig: KlassikKonto
- Dispo dauerhaft über rund 1.800 €, häufige Reisen oder Familie: PremiumKonto
Kontomodell wechseln: Was du vorher klären solltest
Dein Alltag ändert sich, dein Konto kann mitwachsen. Vielleicht startest du mit dem GiroKonto und merkst nach einem Jahr, dass du öfter in die Filiale gehst. Oder ihr gründet eine Familie und reist mehr. Dann kann ein Wechsel in ein anderes Modell sinnvoll sein.
Der Wechsel innerhalb der Commerzbank
Ein Wechsel zwischen GiroKonto, KlassikKonto und PremiumKonto ist grundsätzlich möglich. Die Einzelheiten der Umstellung klärst du am besten vorab mit der Bank, ob am Telefon oder in der Filiale. Diese Fragen helfen dir dabei:
- Bleibt meine IBAN unverändert?
- Fallen für die Umstellung Kosten an?
- Ab welchem Monat gilt der neue Preis?
- Was passiert mit meinen bestehenden Karten und Daueraufträgen?
- Wird mein Disporahmen übernommen oder neu geprüft?
Kein neues Startguthaben erwarten
Das Startguthaben ist an die Eröffnung eines neuen Kontos geknüpft. Bei einem Modellwechsel bekommst du es in aller Regel nicht noch einmal. Plane deine Entscheidung deshalb ohne Bonus. Die drei gebührenfreien Monate gelten ebenfalls nur für Neukunden im GiroKonto.
Der richtige Zeitpunkt
Schau einmal im Jahr auf deine Kontoauszüge. Zähle die Belegvorgänge und berechne deinen durchschnittlichen Dispo. Liegst du über 16 Schaltervorgängen, lohnt das KlassikKonto. Liegt dein Dispo dauerhaft über 1.800 €, rechnet sich das PremiumKonto. Planst du größere Reisen, wechsle rechtzeitig vorher. So hast du die PremiumKreditkarte und den Reiseschutz schon an Bord, wenn du losfährst.
Auch der umgekehrte Weg ist eine Option. Brauchst du die Filiale kaum noch, sparst du mit dem GiroKonto 60 € im Jahr gegenüber dem KlassikKonto. Vor einem Wechsel nach unten prüfst du, ob du Leistungen wie die zweite Girocard oder die Kreditkarte weiter brauchst. Im GiroKonto sind sie nicht enthalten. Alle Kosten des Basismodells findest du kompakt in unserem Überblick zum Commerzbank GiroKonto für 4,90 € im Monat.
Häufig gestellte Fragen
Was kosten GiroKonto, KlassikKonto und PremiumKonto der Commerzbank?
Das GiroKonto kostet 4,90 € im Monat, das KlassikKonto 9,90 € und das PremiumKonto 12,90 €. Aufs Jahr gerechnet sind das 58,80 €, 118,80 € und 154,80 €, jeweils ohne Startguthaben.
Was kostet eine Überweisung am Schalter beim GiroKonto?
Im GiroKonto zahlst du 3,90 € je beleghafter Überweisung, Inlandsscheck oder Bargeldein- und -auszahlung am Schalter. Im KlassikKonto und im PremiumKonto sind diese Vorgänge im Monatspreis enthalten.
Ist die PremiumKreditkarte im PremiumKonto wirklich kostenlos?
Ja. Die PremiumKreditkarte von Visa ist ohne eigene Jahresgebühr im PremiumKonto für 12,90 € im Monat enthalten. Dazu kommen bis zu zwei Girocards.
Wie oft kann ich mit dem PremiumKonto kostenlos Bargeld abheben?
Mit der PremiumKreditkarte hebst du 12-mal im Jahr im Inland und 25-mal im Ausland kostenlos ab. Mit der Girocard bleibt Bargeld an Automaten der Cash Group zusätzlich kostenlos. Automatenbetreiber können eigene Entgelte verlangen.
Wie hoch ist der Dispozins bei den drei Kontomodellen?
Der variable Dispozins liegt beim GiroKonto bei 11,90 %, beim KlassikKonto bei 10,90 % und beim PremiumKonto laut Bank bei 8,90 %. Bei 1.000 € Dauerüberziehung sparst du im PremiumKonto rund 30 € Zinsen pro Jahr.
Brauche ich für die Commerzbank-Konten einen Mindestgeldeingang?
Nein. Der Monatspreis gilt unabhängig davon, wie viel Geld auf deinem Konto eingeht. Beim GiroKonto entfällt das Entgelt ganz, wenn dein Gesamtvermögen unter einer Kundennummer mindestens 50.000 € beträgt.
Für wen lohnt sich das PremiumKonto?
Das PremiumKonto lohnt sich für Familien und Vielreisende, die zwei Kreditkarten und Reiseschutz nutzen. Rein über den Zins rechnet es sich gegenüber dem KlassikKonto ab einem dauerhaft genutzten Dispo von rund 1.800 €.
















