Girokonto als zentraler Faktor im Zahlungsverkehr

07.11.373 Aufrufe0 Mal als hilfreich markiertZuletzt geprüft: 20.09.2026

Das Wichtigste in Kürze

Das Girokonto ist der unverzichtbare Dreh- und Angelpunkt deines finanziellen Alltags. Mit über 109 Millionen Konten in Deutschland und einem jährlichen Transaktionsvolumen von 65,8 Billionen Euro bildet es das Fundament unseres Wirtschaftssystems.

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Das Wichtigste in Kürze

bunq – Girokonto

bunq - Girokonto

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Vorteile

  • Bis zu 3 Konten mit eigener IBAN
  • Digitale Kreditkarte ohne Jahresgebühr
  • Start ohne Steuer-ID möglich
  • Einlagensicherung bis 100.000 € (NL)

Nachteile

  • Keine physische Karte im Free-Tarif
  • Geldautomat: 2,99 € je Abhebung
  • Über 1.000 € Fremdwährung/Jahr: 1,5 %
  • Bareinzahlung erst ab Core-Tarif

Buzzmatic GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Wir empfehlen, die spezifischen Bedingungen und Konditionen des Produktes zu prüfen.

1822direkt – GiroDirekt Girokonto

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Vorteile

  • Keine Kontoführungsgebühr ab 700 € Eingang
  • girocard mit V PAY ohne Gebühr
  • Abheben an Sparkassen-Automaten gratis
  • Apple Pay und Google Pay nutzbar

Nachteile

  • 4,90 € im Monat unter 700 € Geldeingang
  • Visa Classic ab 2. Jahr 3 € im Monat
  • Dispozins variabel
  • Dispo erst nach drei Gehaltseingängen

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Das Girokonto: Dein Tor zum bargeldlosen Zahlungsverkehr

Das Girokonto bildet die Grundlage des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Der Begriff „Giro“ stammt aus dem Italienischen und bedeutet Kreis, Umkreis oder Runde – eine treffende Beschreibung für den ständigen Kreislauf des Geldes zwischen Personen, Unternehmen und Institutionen über ihre Konten.

Über dein Girokonto wickelst du alle wichtigen Instrumente des bargeldlosen Zahlungsverkehrs ab: Überweisungen, Lastschriften, Kartenzahlungen sowie Bargeldabhebungen und -einzahlungen. Eine Kontoverbindung ist für Privatpersonen und Unternehmen die absolute Grundvoraussetzung, um am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen zu können. Dein Girokonto – auch Zahlungsverkehrskonto, Sichtkonto oder laufendes Konto genannt – ist die zentrale Anlaufstelle für alle Geldeingänge wie Gehalt, Rente oder Kindergeld und alle Geldausgänge wie Miete, Stromkosten oder Handyverträge. Banken bieten zudem für junge Leute in der Ausbildung oft ein spezielles Studentenkonto mit vergünstigten Konditionen an. Auch für Minderjährige gibt es mit dem Jugendkonto ein passendes Girokonto-Modell.

📌 Good to know

Jede Person, die sich rechtmäßig in der Europäischen Union aufhält, hat das Recht auf ein Basiskonto mit den Grundfunktionen. Banken können zwar einen Antrag auf Eröffnung eines Girokontos ablehnen, müssen dann aber wenigstens ein Basiskonto anbieten. Dies sichert dir den Zugang zum bargeldlosen Zahlungsverkehr, selbst wenn deine Bonität nicht optimal ist. Die zugehörige Debitkarte nutzt für Auslandseinsätze oft das europäische Bezahlsystem V-Pay.

Standardmäßig erhältst du zu deinem Girokonto eine Girocard – oft noch unter dem alten Namen EC-Karte bekannt – um damit im Handel bargeldlos bezahlen zu können. Daneben gibt es weitere Kartentypen wie Kreditkarten, Debit-Karten oder Prepaid-Kreditkarten, die mit deinem Girokonto verknüpft sein können. Die Unterschiede zwischen Girocard, Debit- und Kreditkarte sind für den alltäglichen Einsatz entscheidend.

bunq - Girokonto

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bunq Free ohne monatliche Gebühr

Vorteile

Bis zu 3 Konten mit eigener IBANDigitale Kreditkarte ohne JahresgebührStart ohne Steuer-ID möglichEinlagensicherung bis 100.000 € (NL)

Nachteile

  • Keine physische Karte im Free-Tarif
  • Geldautomat: 2,99 € je Abhebung
  • Über 1.000 € Fremdwährung/Jahr: 1,5 %
  • Bareinzahlung erst ab Core-Tarif
1822direkt - GiroDirekt Girokonto

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Girokonto ohne Gebühr ab 700 € Eingang

Vorteile

Keine Kontoführungsgebühr ab 700 € Einganggirocard mit V PAY ohne GebührAbheben an Sparkassen-Automaten gratisApple Pay und Google Pay nutzbar

Nachteile

  • 4,90 € im Monat unter 700 € Geldeingang
  • Visa Classic ab 2. Jahr 3 € im Monat
  • Dispozins variabel
  • Dispo erst nach drei Gehaltseingängen
Tarifcheck24

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Kostenloser Kontenvergleich

Vorteile

Kostenloser KontenvergleichFilter nach WunschkriterienPrämien & Boni inklusiveDirekte Online-EröffnungSehr große Auswahl an Konten

Nachteile

  • Vermittler, keine Direktbank
  • Konditionen variieren je Anbieter
  • Nur für den deutschen Markt
SMARTBROKER – Zinskonto

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Zinskonto bei Smartbroker+

Vorteile

Gratis Handel über Gettex (ab 500 €)30+ Handelsplätze10.800+ Sparpläne1,75 % Zinsen aufs VerrechnungskontoHandel ab 1 € möglich

Nachteile

  • Keine Filialen – dafür günstiger
  • Kein 24/7-Support
  • Kein Demokonto

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Bargeldloser Zahlungsverkehr: Beeindruckende Zahlen aus Deutschland

Deutschland verfügt über mehr Girokonten als Einwohner:innen – nämlich 109 Millionen Konten, Stand 2020. Mehr als 1.400 Banken und Sparkassen sind in Deutschland registriert und bieten Konten und Kredite für ihre Kund:innen an. Im Jahr 2021 fanden mehr als sieben Milliarden Überweisungen im bargeldlosen Zahlungsverkehr statt. Allein aufgrund dieser enormen Anzahl müssen diese Prozesse voll automatisiert und computergesteuert ablaufen. Solche automatisierten Abläufe spielen auch bei modernen Online-Brokern eine zentrale Rolle, wie unser Testbericht zu XTB zeigt.

Die Dimension des bargeldlosen Zahlungsverkehrs wird noch deutlicher, wenn man die Gesamtzahl aller Transaktionen betrachtet: 26.193 Millionen bargeldlose Transaktionen wie Lastschriften, Abbuchungen oder Überweisungen fanden 2021 in Deutschland statt. Dabei wurden 65,8 Billionen Euro durch bargeldlose Zahlungen umgesetzt – so viel wie in keinem anderen Land der EU. Diese beeindruckenden Zahlen zeigen, wie zentral das Girokonto für unsere Wirtschaft geworden ist. Starke Exportbranchen tragen maßgeblich zu diesem Volumen bei, wie die Rekord-Halbjahresbilanz im Maschinenbau zeigt.

Ein Girokonto für Unternehmen: Trennung von privat und geschäftlich

Ab einer bestimmten Rechtsform wie einer UG oder GmbH ist es notwendig, ein Geschäftskonto zu führen. Selbstständige wie Gewerbetreibende oder Freiberufler:innen könnten theoretisch ihr Privatkonto für geschäftliche Transaktionen nutzen. Sinnvoll ist dies jedoch nicht.

💡 Tip

Trenne geschäftliche und private Transaktionen konsequent durch separate Konten. Das erleichtert nicht nur deine Buchhaltung erheblich, sondern vermeidet auch Probleme mit dem Finanzamt. Viele Banken bieten spezielle Geschäftskonten mit Features wie Unterkonten, Lastschrifteinzug oder Multibanking-Fähigkeit an. Vergleiche die Konditionen verschiedener Anbieter, da Geschäftskonten oft höhere Gebühren haben als Privatkonten. Ergänzend zum Konto kann eine spezielle Kreditkarte für Selbständige die Verwaltung der Betriebsausgaben vereinfachen.

Ein separates Geschäftskonto sorgt für klare Strukturen bei der Steuererklärung. Du behältst den Überblick über deine geschäftlichen Einnahmen und Ausgaben, ohne dass private Transaktionen dazwischenfunken. Außerdem verlangen viele Banken in ihren AGB ohnehin, dass du geschäftliche Transaktionen nicht über dein Privatkonto abwickelst. Wenn das Unternehmen auch Kryptowährungen hält, gelten für das Krypto-Konto für Unternehmen steuerlich besondere Regeln.

Sparkonto, Tagesgeldkonto und Festgeldkonto: Alternativen zum Girokonto

Neben der gängigsten Form eines Bankkontos, dem Girokonto, gibt es noch weitere Kontoarten mit unterschiedlichen Funktionen. Das Sparkonto ist nicht für den täglichen Zahlungsverkehr zugelassen, sondern zum Sparen gedacht. Auf ein und von einem Sparkonto kannst du keine Überweisung senden oder erhalten oder es mit einer Bankkarte verknüpfen. Das Guthaben auf dem Sparkonto wird in der Regel verzinst, was es für längerfristiges Sparen attraktiv macht. Über die Jahre kann hier der Zinseszins das angelegte Vermögen deutlich vermehren. Dabei unterscheiden sich die Konditionen oft, je nachdem ob es sich um ein Online-Sparkonto oder Filialsparkonto handelt.

Ein Tagesgeldkonto ermöglicht dir, kurzfristig Geld zu parken. Du kannst täglich über das Geld verfügen und Geld von deinem Tagesgeldkonto auf dein Girokonto transferieren. Häufig wird das Guthaben auf Tagesgeldkonten verzinst. Dein Sparen auf einem solchen Tagesgeldkonto ist nicht mit einer festen Laufzeit verbunden, was dir maximale Flexibilität bietet. Die Konditionen verschiedener Anbieter lassen sich in einem Tagesgeld-Vergleich gegenüberstellen. Es gilt als moderne Alternative zum Sparbuch, wie der Vergleich von Tagesgeld und Sparbuch zeigt.

💡 Tip

Nutze die 3-Konten-Strategie für optimales Finanzmanagement: Ein Girokonto für den täglichen Zahlungsverkehr, ein Tagesgeldkonto als Notfallreserve (3-6 Monatsgehälter) und ein Festgeldkonto für langfristige Sparziele. So profitierst du von Flexibilität im Alltag und höheren Zinsen bei deinen Rücklagen. Achte dabei auf die Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Bank und Kunde. Wie hoch die Notfallreserve genau sein sollte, lässt sich mit einem Notgroschen-Rechner ermitteln.

Festgelder eignen sich für langfristige Anlagen ab 30 Tage. Ein Festgeldkonto wird mit einem vorher vereinbarten Zins über eine festgelegte Laufzeit eröffnet. Über das Geld kannst du während der Laufzeit nicht verfügen, dafür wird es in der Regel höher verzinst als Geld auf einem Girokonto, auf das du jederzeit zugreifen kannst. Die Zinsen werden meist jährlich oder am Ende der Laufzeit ausgezahlt. Welche Renditen aktuell möglich sind, zeigt ein Vergleich der Festgeld-Zinsen. Eine flexiblere Alternative mit täglicher Verfügbarkeit zeigt ein Tagesgeld-Vergleich.

Abschied von Scheinen und Münzen: Die digitale Zukunft des Zahlens

Weiterhin gilt Deutschland als Land der Bargeldliebhaber:innen, aber die Liebe bröckelt: Im Jahr 2019 wurde im Handel erstmalig häufiger mit Girocard als mit Bargeld bezahlt. Dieser Wendepunkt markiert einen bedeutenden Wandel im deutschen Zahlungsverhalten. Die Nachbarländer sind bereits viel digitaler aufgestellt.

Schweden galt lange als Vorreiter beim bargeldlosen Bezahlen – nur etwa einer von zehn Einkäufen wird dort mit Bargeld bezahlt. Doch interessanterweise hat das skandinavische Land seine Strategie inzwischen geändert: Die schwedische Zentralbank (Riksbank) fordert mittlerweile Gesetze, die das Bezahlen mit Bargeld bei lebensnotwendigen Gütern garantieren sollen. Hintergrund sind Sicherheitsbedenken durch zunehmende Cyberangriffe und geopolitische Spannungen. Das schwedische Verteidigungsministerium empfiehlt sogar, einen Bargeldvorrat für Notfälle zu Hause zu haben. Auch in Deutschland und anderen Teilen Europas wird die Abschaffung des Bargeldes immer mal wieder diskutiert, unter anderem mit dem Argument, dadurch besser die Kriminalität bekämpfen zu können. Eine zentrale Rolle bei der Kriminalitätsbekämpfung im Finanzsektor spielt das Geldwäschegesetz beim Girokonto, das Banken zu Sorgfaltspflichten verpflichtet.

📌 Good to know

Trotz der zunehmenden Digitalisierung ist eine komplette Bargeldabschaffung in Deutschland in den nächsten Jahren unwahrscheinlich. Das Bundesverfassungsgericht könnte dies als Eingriff in die Handlungsfreiheit werten. Zudem sind noch nicht alle gesellschaftlichen Gruppen digital aufgestellt. Bereite dich dennoch auf eine zunehmend bargeldlose Zukunft vor, indem du digitale Zahlungsmethoden wie Mobile Payment oder kontaktloses Bezahlen nutzt.

Die Entwicklung zeigt deutlich: Das Girokonto wird als zentrale Instanz im Zahlungsverkehr noch wichtiger. Während Bargeld zunehmend an Bedeutung verliert, steigt die Relevanz digitaler Zahlungsmethoden kontinuierlich. Dein Girokonto bleibt dabei der unverzichtbare Dreh- und Angelpunkt für alle finanziellen Transaktionen.

Girokonto: Die unverzichtbare Basis des modernen Zahlungsverkehrs

Ein Großteil des Geldflusses zwischen Personen, Unternehmen und Institutionen findet in Deutschland bargeldlos statt, Tendenz steigend. Selbst die komplette Abschaffung des Bargeldes wird diskutiert, wird vermutlich im nächsten Jahrzehnt aber nicht umgesetzt. Ohne Girokonto ist die Teilnahme am modernen Wirtschaftsleben praktisch unmöglich geworden. Das Girokonto bleibt die zentrale Instanz im Zahlungsverkehr – als Grundlage für Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen. Mit über 109 Millionen Konten und einem jährlichen Transaktionsvolumen von 65,8 Billionen Euro zeigt sich die fundamentale Bedeutung dieser Finanzinfrastruktur für unsere Gesellschaft.

Zentral für den bargeldlosen Alltag ist das Girokonto im deutschen Zahlungsverkehr.

Quellen

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Häufig gestellte Fragen

Q

Was ist ein Girokonto und wozu brauche ich es?

Ein Girokonto ist die Grundlage des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Du benötigst es für Überweisungen, Lastschriften, Kartenzahlungen und Bargeldabhebungen. Es ist die zentrale Anlaufstelle für alle Geldeingänge wie Gehalt und alle Geldausgänge wie Miete oder Versicherungen. Für Kartenzahlungen kommen dabei je nach Bank und Konto verschiedene Karten wie die Girocard oder eine Kreditkarte zum Einsatz.

Q

Kann meine Bank die Eröffnung eines Girokontos ablehnen?

Ja, Banken können die Eröffnung eines regulären Girokontos ablehnen, müssen dann aber ein Basiskonto anbieten. Jede Person mit rechtmäßigem Aufenthalt in der EU hat Anspruch auf ein Basiskonto mit Grundfunktionen. Eine Ablehnung des Basiskontos ist nur in Ausnahmefällen möglich, etwa bei Geldwäsche-Verdacht. Damit wird der gesetzliche Anspruch auf ein Girokonto umgesetzt, der niemanden vom Zahlungsverkehr ausschließen soll.

Q

Wie viele Girokonten darf ich haben?

Es gibt keine gesetzliche Begrenzung für die Anzahl der Girokonten. Du kannst bei verschiedenen Banken mehrere Konten führen. Dies kann für die Trennung von privaten und geschäftlichen Ausgaben oder für unterschiedliche Sparziele sinnvoll sein. Beachte jedoch mögliche Kontoführungsgebühren und den Verwaltungsaufwand. Ein umfassender Girokonto-Vergleich hilft dabei, die Konditionen verschiedener Anbieter zu prüfen.

Q

Was kostet ein Girokonto durchschnittlich?

Die Kosten variieren stark je nach Bank und Kontomodell. Es gibt kostenlose Girokonten ohne Grundgebühr (oft mit Bedingungen wie Mindestgeldeingang) und Premium-Konten mit Gebühren zwischen 5-20 Euro monatlich. Zusatzkosten können für Kreditkarten, Überweisungen oder Bargeldabhebungen anfallen. Ein Vergleich lohnt sich. Zusätzlich fallen bei einer Kontoüberziehung oft erhebliche Dispozinsen an, die die Gesamtkosten stark erhöhen können. Was eine Überziehung im Einzelfall kostet, lässt sich mit einem Dispo-Rechner ermitteln.

Q

Ist mein Geld auf dem Girokonto sicher?

Ja, dein Guthaben ist durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro pro Bank und Kunde geschützt. Bei Bankenpleiten springt der Einlagensicherungsfonds ein. Viele deutsche Banken bieten zusätzlich eine erweiterte freiwillige Einlagensicherung, die noch höhere Beträge absichert. Der Schutz von Wertpapierdepots ist gesondert geregelt, was der Beitrag zur Einlagensicherung beim Broker erklärt.

Q

Welche Alternativen zum klassischen Girokonto gibt es?

Neben klassischen Bankkonten gibt es digitale Alternativen wie Online-Banken (N26, Revolut) oder Smartphone-Konten ohne Filialen. Für spezielle Zwecke eignen sich Tagesgeldkonten (flexibles Sparen), Festgeldkonten (höhere Zinsen) oder Sparkonten. Prepaid-Kreditkarten bieten bargeldlose Zahlung ohne Girokonto. Viele Banken bieten zudem spezielle Kontomodelle für bestimmte Zielgruppen an, wie das Girokonto für Rentner.

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