Themen in diesem Artikel:
- Was sich 2024 geändert hat: Erfahre, warum die alte LBB-Karte eingestellt wurde und was die neue Open Bank Visa anders macht.
- Cashback-Sätze im Detail: Verstehe, wo du 1 %, 2 % oder nur 0,5 % Cashback bekommst und welche Fallen lauern.
- Wie viel sparst du im Jahr?: Finde heraus, was 200 € monatlich bei Amazon.de als Jahres-Cashback bedeuten – mit konkreten Zahlen.
- Startgutschriften bis 50 €: Entdecke, wie viel Neukunden mit und ohne Prime als Willkommensbonus erhalten können.
- Gebühren und Kostenfallen: Lerne, warum Sollzinsen von bis zu 20,13 % p. a. den gesamten Cashback-Vorteil vernichten können.
- Vergleich mit Alternativen: Vergleiche die Amazon Visa mit Trade Republic, SumUp und anderen kostenlosen Cashback-Karten.
- Häufige Fragen: Überblick über die wichtigsten Nutzerfragen zu Einlösung, Verfall und PayPal-Nutzung.
Die Amazon Visa Kreditkarte bringt dir 1 % Cashback bei Amazon.de und 0,5 % auf alle anderen Visa-Umsätze – ohne Jahresgebühr. Seit August 2024 gibt die Open Bank S.A., eine Marke der Santander-Gruppe, die Karte heraus. Das Cashback fließt nicht aufs Konto, sondern als Punkte direkt in dein Amazon-Guthaben. Wer viel bei Amazon kauft, profitiert spürbar. Wer die Teilzahlung nutzt, verliert alles und mehr.
Die neue Amazon Visa Kreditkarte: Was hat sich 2024 geändert?
Zum 26. März 2024 wurde die langjährige Amazon Visa der Landesbank Berlin (LBB) eingestellt. Wer bis zum 27. März 2024 seine gesammelten Punkte nicht eingelöst hatte, verlor sie ersatzlos. Das war für viele Karteninhaber ein böses Erwachen – vor allem für diejenigen, die jahrelang fleißig gesammelt hatten.
Bereits im August 2024 folgte der Neustart: Die neue Amazon Visa kommt jetzt von der Open Bank S.A., einer Marke der Santander-Gruppe, die in Deutschland auch unter dem Namen Zinia bekannt ist. Das ist kein kosmetischer Wechsel – die Konditionen haben sich spürbar verändert.
Der auffälligste Unterschied: Die alte Karte vergab an normalen Tagen 2 % Cashback bei Amazon.de für Prime-Mitglieder. Die neue Karte gibt nur noch 1 % an normalen Tagen – für alle Kunden gleich. Der 2-%-Satz existiert zwar noch, ist aber auf ausgewählte Aktionstage wie Prime Day oder Black Friday beschränkt und gilt ausschließlich für aktive Prime-Mitglieder.
Gleichzeitig gibt es eine echte Verbesserung: Die neue Karte ist dauerhaft kostenlos – ohne Wenn und Aber. Die alte LBB-Karte war für Nicht-Prime-Mitglieder ab dem zweiten Jahr kostenpflichtig. Dieser Haken entfällt jetzt vollständig.
Außerdem gibt es keine separate Prime-Karte mehr. Früher gab es eine eigene Kartenversion für Prime-Mitglieder. Heute ist es eine einheitliche Karte für alle – der Prime-Vorteil zeigt sich nur noch in den besseren Cashback-Sätzen an Aktionstagen.
Für ehemalige LBB-Karteninhaber mit Prime-Mitgliedschaft gab es beim Wechsel zur neuen Karte einen Bonus von bis zu 50 €. Wer damals nicht gewechselt hat, hat diesen Einmalvorteil verpasst.
| Merkmal | Alte Karte (LBB, bis März 2024) | Neue Karte (Open Bank / Zinia, ab Aug. 2024) |
|---|---|---|
| Herausgeber | Landesbank Berlin | Open Bank S.A. (Santander / Zinia) |
| Jahresgebühr | Kostenlos für Prime, sonst ab Jahr 2 kostenpflichtig | Dauerhaft kostenlos |
| Cashback Amazon.de (normal) | 2 % (2 Punkte / 1 €) | 1 % (1 Punkt / 1 €) |
| Cashback Amazon.de (Prime, Aktionstage) | — | 2 % (2 Punkte / 1 €) |
| Cashback außerhalb Amazon.de | 0,5 % | 0,5 % |
| Separate Prime-Karte | Ja (eigene Kartenversion) | Nein (eine Karte für alle) |
Unterm Strich: Wer früher Prime-Mitglied war und regelmäßig bei Amazon eingekauft hat, bekommt heute an normalen Tagen weniger Cashback. Wer hingegen kein Prime hat oder die Jahresgebühr der alten Karte gezahlt hat, steht mit der neuen Karte besser da.
Cashback-Sätze im Detail: Wie viele Punkte sammelst du wo?
Das Cashback-System der Amazon Visa funktioniert über Punkte. Die Grundregel ist simpel: 1 Punkt = 1 Cent (0,01 €). Punkte sind also eine 1:1-Abbildung von Cent-Beträgen – kein kompliziertes Umrechnungssystem, keine versteckten Wechselkurse.
Punkte werden allerdings nur für volle Euro vergeben. Kaufst du für 9,99 €, bekommst du Punkte für 9 €, nicht für 9,99 €. Das ist ein kleiner, aber systematischer Nachteil, der bei vielen kleinen Transaktionen spürbar wird.
Die drei Cashback-Stufen
1 % bei Amazon.de (alle Kunden, normale Tage): Für jeden vollen Euro Umsatz auf Amazon.de bekommst du 1 Punkt. Das entspricht 1 % Cashback. Dieser Satz gilt unabhängig davon, ob du Prime-Mitglied bist oder nicht – und unabhängig davon, ob du bei Amazon selbst oder bei einem Marketplace-Händler kaufst, solange der Kauf über Amazon.de abgewickelt wird.
2 % bei Amazon.de (Prime-Mitglieder, Aktionstage): An ausgewählten Aktionstagen wie Prime Day oder Black Friday verdoppelt sich der Satz für Prime-Mitglieder auf 2 %. Das klingt attraktiv – ist aber kein Dauerzustand. Diese Tage sind explizit ausgewiesen, und wer seine Prime-Mitgliedschaft mit anderen teilt, ist ausgeschlossen.
0,5 % überall sonst (alle Kunden): Für alle anderen Visa-Umsätze – also Einkäufe im stationären Handel, Online-Shops außerhalb von Amazon, Restaurants, Tankstellen – gibt es 1 Punkt pro 2 € Umsatz. Das entspricht 0,5 % Cashback.
📌 Good to know
Einkäufe bei Amazon.co.uk, Amazon.fr, Amazon.it, Amazon.es oder Amazon.com (USA) zählen nicht als Amazon.de-Umsatz. Dort bekommst du nur 0,5 % – auch wenn du dich mit deinem deutschen Amazon-Konto einloggst.
Eine weitere wichtige Falle betrifft PayPal: Wenn du die Amazon Visa bei PayPal hinterlegst und damit bei Amazon zahlst, gilt die Zahlung als Nicht-Amazon-Umsatz. Du bekommst nur 0,5 % statt 1 %. Der Grund: PayPal ist der technische Zahlungsempfänger, nicht Amazon.de direkt.
Bestimmte Produktkategorien sind vom Cashback ausgeschlossen oder erhalten einen reduzierten Satz. Dazu gehören E-Books, MP3s und Spar-Abo-Artikel. Wer regelmäßig digitale Inhalte kauft oder das Spar-Abo nutzt, sollte das einkalkulieren.
Ein echter Vorteil: Es gibt keinen Cashback-Cap. Egal wie viel du ausgibst – alle Punkte werden gutgeschrieben. Und die Punkte verfallen nicht, solange deine Karte aktiv ist. Erst bei Kündigung der Kreditkarte gehen alle gesammelten Punkte verloren.
Cashback-Satz nach Einkaufsort in Prozent
Die Tabelle macht es deutlich: Für Amazon-Stammkunden ist die Karte ein solides Werkzeug. Für alle anderen Ausgaben ist der 0,5-%-Satz eher Mitnahme als echter Vorteil.
Cashback berechnen: Wie viel sparst du im Jahr wirklich?
Theorie ist gut, Zahlen sind besser. Schauen wir uns an, was die Amazon Visa in der Praxis bringt – je nach Nutzungsverhalten.
Rechenbeispiel 1: Basisnutzung
Du kaufst für 100 € bei Amazon.de ein. Du bekommst 100 Punkte – das entspricht 1,00 € Cashback. Kaufst du für 100 € außerhalb von Amazon.de (Supermarkt, Tankstelle, Online-Shop), bekommst du 50 Punkte – also 0,50 € Cashback. Simpel und überschaubar.
Rechenbeispiel 2: Amazon-Vielkäufer
Du gibst monatlich 200 € bei Amazon.de aus – das ist für viele Haushalte realistisch, wenn man Elektronik, Haushaltswaren, Lebensmittel und Bücher zusammenrechnet. Im Jahr sind das 2.400 €. Bei 1 % Cashback ergibt das 24,00 € jährlich. Kein Vermögen, aber bei null Jahresgebühr ist es reines Plus.
Rechenbeispiel 3: Prime-Kunde, Jahresrechnung
Jetzt wird es interessanter. Ein typischer Prime-Haushalt mit gemischtem Ausgabenprofil:
- 200 € bei Amazon.de an Aktionstagen (Prime Day, Black Friday) × 2 % = 4,00 €
- 1.000 € bei Amazon.de an normalen Tagen × 1 % = 10,00 €
- 3.000 € außerhalb Amazon.de (Lebensmittel, Restaurants, Tankstelle) × 0,5 % = 15,00 €
- Gesamt: 29,00 € bei 4.200 € Jahresumsatz
Das ist eine effektive Cashback-Quote von rund 0,69 % auf den Gesamtumsatz. Nicht spektakulär, aber bei null Kosten absolut akzeptabel.
Jährliches Cashback nach Ausgabenkategorie in Euro
Wie löst du die Punkte ein?
Die Einlösung ist denkbar einfach: Beim Bezahlvorgang auf Amazon.de wählst du aus, wie viele Punkte du einsetzen möchtest. 100 Punkte = 1,00 €. Du kannst auch nur einen Teil deiner Punkte einlösen und den Rest für später aufheben.
Was du nicht kannst: Punkte auszahlen lassen, auf ein Konto überweisen oder bei anderen Händlern einlösen. Die Punkte sind ausschließlich bei Amazon.de verwendbar. Das ist ein echter Nachteil gegenüber Karten, die echtes Cashback aufs Konto buchen.
💡 Tip
Lass deine Punkte nicht zu lange liegen, wenn du planst, die Karte zu kündigen. Bei Kündigung verfallen alle gesammelten Punkte sofort und vollständig – ohne Ausnahme und ohne Rückerstattung.
Für Amazon-Stammkunden ist das System praktisch und reibungslos. Wer hingegen selten bei Amazon kauft, sitzt auf Punkten, die er kaum nutzen kann – und hat damit faktisch weniger Cashback als auf dem Papier versprochen.
Startgutschriften und Willkommensboni: Bis zu 50 € für Neukunden
Neben dem laufenden Cashback gibt es beim Kartenantrag einen einmaligen Willkommensbonus. Die Höhe hängt davon ab, wer du bist und wann du beantragst.
Die Basisgutschrift für Neukunden ohne Prime liegt bei 10 €. Das ist der reguläre Standardwert, der immer gilt – unabhängig von Aktionszeiträumen. Für einen Kartenantrag ohne Jahresgebühr ist das ein solider Einstieg.
Wer zum Zeitpunkt des Antrags aktives Prime-Mitglied ist, kann je nach Aktionszeitraum deutlich mehr bekommen: Die Startgutschrift steigt auf bis zu 40 bis 50 €. Diese höheren Boni sind nicht dauerhaft verfügbar, sondern werden zu bestimmten Zeitfenstern – oft rund um den Prime Day oder andere Aktionsperioden – angeboten.
Für ehemalige Inhaber der alten LBB-Karte gab es beim Wechsel zur neuen Open Bank Karte ebenfalls bis zu 50 € Wechselbonus, sofern sie Prime-Mitglied waren. Dieses spezifische Angebot ist inzwischen abgelaufen, zeigt aber, wie attraktiv der Einstieg in die neue Karte gestaltet wurde.
Alle Startgutschriften werden – wie das reguläre Cashback – als Amazon-Punkte gutgeschrieben. 50 € Startgutschrift bedeuten also 5.000 Punkte, die du direkt beim nächsten Amazon-Einkauf einsetzen kannst.
Wichtig: Die Startgutschriften sind aktionsabhängig und variieren. Es lohnt sich, den aktuellen Bonus vor dem Antrag zu prüfen – wer zum falschen Zeitpunkt beantragt, bekommt möglicherweise nur die Basis-10-€-Gutschrift statt des vollen Betrags.
Startgutschriften nach Kundensegment in Euro
Der Willkommensbonus allein rechtfertigt den Kartenantrag – besonders für Prime-Mitglieder. 50 € geschenkt, null Jahresgebühr, und danach läuft das Cashback automatisch. Das ist ein unschlagbares Einstiegsangebot, solange der Aktionszeitraum aktiv ist.
Gebühren und Kostenfallen: Was die Amazon Visa wirklich kostet
Die Amazon Visa ist kostenlos – das stimmt. Aber „kostenlos“ bezieht sich ausschließlich auf die Jahresgebühr. Wer die Karte falsch nutzt, zahlt drauf. Und zwar deutlich mehr als er je an Cashback gesammelt hat.
Die größte Falle: Teilzahlung
Die Karte bietet eine Teilzahlungsfunktion. Klingt praktisch, ist aber eine Kostenfalle erster Güte. Die Sollzinsen liegen bei 17,67 % bis 20,13 % p. a. effektiv. Zum Vergleich: Dein gesamtes Jahres-Cashback bei 4.200 € Umsatz beträgt rund 29 €. Ein einziger Monat Teilzahlung auf einen 500-€-Einkauf kostet dich bei 20 % Zinsen rund 8 € – fast ein Drittel deines Jahres-Cashbacks vernichtet in 30 Tagen.
Die Empfehlung ist eindeutig: Stelle die Karte sofort nach Erhalt auf 100 % Vollzahlung per Lastschrift um. Dann wird der gesamte Monatsumsatz automatisch vom Konto abgebucht, und du zahlst nie Zinsen.
Bargeldabhebungen: Teuer und sinnlos
Bargeld am Automaten abheben kostet dich im Inland 3,0 % des Betrags, mindestens 7,50 €. Im Ausland sind es ebenfalls 3,0 %, mindestens 5,00 €. Außerdem fallen auf Bargeldabhebungen sofort Zinsen an – ohne zinsfreie Frist. Wer 100 € abhebt, zahlt mindestens 7,50 € Gebühr plus Zinsen. Das vernichtet jeden Cashback-Vorteil sofort.
Fremdwährungsgebühren: Karte im Ausland meiden
Für Umsätze in Fremdwährung fallen 1,5 % bis 1,75 % Gebühr an. Das macht die Amazon Visa für Auslandsreisen unattraktiv. Wer im Urlaub zahlt, verliert mehr durch die Fremdwährungsgebühr als er durch Cashback gewinnt.
Es gibt ein optionales Reisepaket für 7,99 € pro Monat, das die Auslandsgebühren aufhebt und Reiseversicherungen einschließt. Für gelegentliche Reisende lohnt sich das nicht – für Vielreisende ist es eine Überlegung wert, aber dann gibt es bessere Reisekarten ohne monatliche Kosten.
| Gebührenart | Betrag |
|---|---|
| Jahresgebühr | 0 € (dauerhaft) |
| Sollzinsen bei Teilzahlung | 17,67 % – 20,13 % p. a. (effektiv) |
| Bargeldabhebung Inland | 3,0 % (mind. 7,50 €) |
| Bargeldabhebung Ausland | 3,0 % (mind. 5,00 €) |
| Fremdwährungsgebühr | 1,5 % – 1,75 % des Umsatzes |
| Optionales Reisepaket | 7,99 € / Monat |
Das Fazit ist klar: Die Amazon Visa lohnt sich nur, wenn du sie konsequent für Amazon-Einkäufe und alltägliche Ausgaben nutzt – und immer vollständig bezahlst. Sobald du Zinsen zahlst, ist der Cashback-Vorteil nicht nur weg, sondern du bist im Minus.
Amazon Visa vs. Alternativen: Welche Cashback-Karte gewinnt?
Die Amazon Visa ist nicht die einzige kostenlose Cashback-Karte auf dem Markt. Lohnt sie sich im Vergleich zu den Alternativen?
Trade Republic Visa: 1 % auf alles – aber gedeckelt
Die Trade Republic Visa gibt dir 1 % Saveback auf alle Umsätze – nicht nur bei Amazon. Der Haken: Das Cashback fließt nicht als Guthaben, sondern direkt in deinen ETF-Sparplan. Außerdem ist der Saveback auf 15 bis 18 € pro Monat gedeckelt. Wer mehr als 1.500 bis 1.800 € monatlich ausgibt, bekommt auf den Mehrbetrag nichts. Für Wenigausgeber ist Trade Republic attraktiver als die Amazon Visa – für Vielausgeber nicht.
SumUp Pay Mastercard: 1 % ohne Fremdwährungsgebühren
Die SumUp Pay Mastercard bietet ebenfalls 1 % Cashback auf alle Umsätze – ohne Fremdwährungsgebühren. Das macht sie für Reisende deutlich attraktiver als die Amazon Visa. Allerdings gibt es keinen Amazon-spezifischen Bonus, und das Cashback ist nicht auf Amazon-Punkte beschränkt.
Payback Visa: Doppelpunkte bei Partnern
Die Payback Visa bringt im Schnitt nur 0,33 % bis 0,5 % Cashback auf normale Umsätze – deutlich weniger als die Amazon Visa. Der Vorteil liegt in den Doppelpunkten bei Payback-Partnern wie Rewe, dm oder Aral. Wer regelmäßig bei diesen Partnern einkauft, kann den effektiven Satz deutlich steigern. Für reine Amazon-Käufer ist die Payback Visa klar unterlegen.
C24 Max Debitkarte: Höchstes Cashback, aber kostenpflichtig
Die C24 Max Debitkarte bietet bis zu 1 % auf alle Umsätze plus bis zu 10 % bei Partnern. Das ist das höchste allgemeine Cashback im Markt. Aber: Sie kostet 118,80 € pro Jahr. Um die Jahresgebühr durch Cashback zu amortisieren, müsstest du bei 1 % Cashback mindestens 11.880 € jährlich ausgeben. Das ist für die meisten Haushalte keine realistische Basis.
DKB Visa: Kostenlose Auslandsabhebungen
Die DKB Visa für Aktivkunden bietet 1 % Cashback und kostenlose Auslandsabhebungen. Für Reisende ist das ein starkes Argument. Für reine Amazon-Käufer bietet sie keinen Mehrwert gegenüber der Amazon Visa.
| Karte | Cashback Amazon.de | Cashback allgemein | Jahresgebühr | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| Amazon Visa (neu) | 1 % (2 % Aktionstage) | 0,5 % | 0 € | Nur bei Amazon.de einlösbar |
| Trade Republic Visa | 1 % | 1 % (max. 15–18 €/Monat) | 0 € | Saveback fließt in ETF-Sparplan |
| SumUp Pay Mastercard | 1 % | 1 % | 0 € | Keine Fremdwährungsgebühren |
| Payback Visa | 0,33–0,5 % | 0,33 % | 0 € | Doppelpunkte bei Rewe, dm, Aral |
| C24 Max Debitkarte | 1 % | 1 % (+ bis 10 % Partner) | 118,80 €/Jahr | Höchstes allgemeines Cashback |
| DKB Visa (Aktivkunden) | 1 % | bis 15 % bei Partnern | 0 € | Kostenlose Auslandsabhebungen |
Das Fazit: Für reine Amazon-Einkäufe ist die Amazon Visa mit 1 % (und 2 % an Aktionstagen) konkurrenzlos unter den kostenlosen Karten. Für allgemeines Cashback ohne Einschränkung auf einen Händler sind Trade Republic oder SumUp Pay mit 1 % auf alle Umsätze überlegen – allerdings gedeckelt oder ohne Amazon-Bonus. Die ideale Strategie für Amazon-Stammkunden: Amazon Visa für Amazon-Käufe, eine zweite Karte mit 1 % für alle anderen Ausgaben.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Cashback bekomme ich bei Amazon.de mit der Amazon Visa?
Du bekommst 1 % Cashback auf alle normalen Einkäufe bei Amazon.de – das entspricht 1 Punkt pro 1 € Umsatz. Als Prime-Mitglied erhältst du an ausgewählten Aktionstagen wie Prime Day oder Black Friday 2 % Cashback.
Wie löse ich die Amazon-Punkte ein und kann ich sie auszahlen lassen?
Punkte lassen sich ausschließlich beim Bezahlvorgang auf Amazon.de einlösen – 1 Punkt entspricht 1 Cent. Eine Barauszahlung oder Überweisung auf ein Konto ist nicht möglich. Die Punkte sind unbegrenzt gültig, verfallen aber bei Kündigung der Karte.
Gilt der 1-%-Cashback auch bei Amazon.co.uk oder Amazon.com?
Nein. Einkäufe bei anderen Amazon-Domains wie Amazon.co.uk, Amazon.fr oder Amazon.com gelten als Nicht-Amazon-Umsatz. Dort bekommst du nur 0,5 % Cashback – auch wenn du dich mit deinem deutschen Amazon-Konto einloggst.
Bekomme ich Amazon-Cashback, wenn ich die Karte bei PayPal hinterlege?
Nein. PayPal-Zahlungen gelten als Nicht-Amazon-Umsatz und bringen nur 0,5 % Cashback – selbst wenn der Endbegünstigte Amazon.de ist. Um 1 % zu erhalten, musst du direkt mit der Karte bei Amazon.de bezahlen.
Was ist die größte Kostenfalle bei der Amazon Visa?
Die Teilzahlungsfunktion mit Sollzinsen von bis zu 20,13 % p. a. effektiv. Schon ein Monat Teilzahlung auf einen mittleren Betrag vernichtet das gesamte Jahres-Cashback. Stelle die Karte sofort auf 100 % Vollzahlung per Lastschrift um.
Lohnt sich die Amazon Visa auch ohne Prime-Mitgliedschaft?
Ja, da die Karte dauerhaft kostenlos ist. Ohne Prime entfällt nur der 2-%-Bonus an Aktionstagen. Der 1-%-Satz bei Amazon.de und 0,5 % außerhalb gelten für alle Kunden gleichermaßen – ohne Einschränkung.
Welche Produkte sind vom Cashback bei der Amazon Visa ausgeschlossen?
E-Books, MP3s und Spar-Abo-Artikel sind vom Cashback ausgeschlossen oder erhalten einen reduzierten Satz. Alle anderen Einkäufe bei Amazon.de – auch über Marketplace-Händler – sind regulär mit 1 % berücksichtigt.



