American Express® Akzeptanz 2026: Wo du überall zahlen kannst

17.10.92 Aufrufe0 Mal als hilfreich markiertZuletzt geprüft: 17.10.2026

Das Wichtigste in Kürze

Die American Express Karte wird in Deutschland an mehreren hunderttausend Adressen akzeptiert, von Aldi und Lidl über dm und IKEA bis zu Tankstellen, Hotels und großen Online-Shops. Nach einer Branchenschätzung nehmen 72 % der Händler mit Kreditkartenannahme auch American Express an, online sind es sogar 85 %. Weltweit zählt das Unternehmen über 190 Millionen Händlerstandorte. Hier erfährst du, in welchen Branchen du sicher zahlen kannst, wie es im Ausland aussieht, wie du Akzeptanzstellen findest und was du tust, wenn die Karte einmal nicht angenommen wird.

American Express® Akzeptanz 2026: Wo du überall zahlen kannst

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Die Akzeptanz von American Express® ist in Deutschland heute deutlich breiter, als viele vermuten. Laut Unternehmen nehmen in Deutschland neben den großen Ketten Zehntausende Einzelhändler die Karte an, online wie offline. Aldi, Lidl, Rewe, dm, IKEA und die meisten großen Tankstellenketten gehören dazu. Nach einer Branchenschätzung nehmen 72 % der Händler mit Kreditkartenannahme auch American Express an. Im Online-Handel sind es sogar 85 %. Weltweit spricht American Express von Millionen Akzeptanzstellen, in den eigenen FAQ von mehr als einer Million. Lücken gibt es vor allem bei kleinen Geschäften in ländlichen Regionen. Hier erfährst du, wo du zahlen kannst, wie es im Ausland aussieht und was du tust, wenn es an der Kasse doch einmal hakt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Verbreitung in Deutschland: Erfahre, wie viele Händler die Karte annehmen – von 63 % auf dem Land bis 85 % im Online-Handel.
  • Akzeptanz nach Branche: Entdecke, welche Supermärkte, Drogerien, Tankstellen und Restaurants deine Karte akzeptieren.
  • Gründe für Lücken: Verstehe, wie das Drei-Parteien-System und die EU-Obergrenze von 0,3 % die Händlergebühren prägen.
  • Zahlen im Ausland: Erfahre, warum in den USA 99 % der Kartenhändler die Karte nehmen und wie stark Europa aufholt.
  • Online und mobil bezahlen: Lerne, wie du die Karte in Online-Shops sowie mit Apple Pay und Google Pay einsetzt.
  • Akzeptanzstellen finden: Finde heraus, wie dir App, Händlersuche und Aufkleber am Eingang passende Geschäfte zeigen.
  • Akzeptanz und Kartenwahl: Erfahre, warum jede Karte von American Express an denselben Stellen funktioniert und welche Vorteile du beim Bezahlen nutzt.
  • Wenn die Karte abgelehnt wird: Erfahre, welche Ursachen hinter einer Ablehnung stecken und welche Alternativen dir sofort helfen.
  • Häufige Fragen: Überblick über die wichtigsten Fragen zu Discountern, Bargeld im Ausland und mobilen Wallets.

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Wie verbreitet ist American Express in Deutschland?

Die kurze Antwort: sehr verbreitet, aber nicht lückenlos. American Express selbst spricht für Deutschland von „Zehntausenden Einzelhändlern“, die neben den großen Ketten die Karte annehmen. Eine exakte Gesamtzahl veröffentlicht das Unternehmen nicht. Das ist bei Zahlungsnetzwerken üblich, weil sich die Zahl der Verträge laufend ändert.

Wichtiger als die absolute Zahl ist die Bandbreite. Laut American Express ist die Karte online und offline in „nahezu allen relevanten Branchen“ einsetzbar. Das Unternehmen nennt dafür selbst das Spektrum „von Aldi bis Zalando“. Gemeint sind Supermärkte, Drogerien, Elektronikmärkte, Freizeit und Kultur, Mode, Mobilität und Gastronomie.

Wie hoch ist die Akzeptanzquote?

Eine Branchenschätzung für 2025 beziffert die Quote auf 72 %. So viele Händler, die überhaupt Kreditkarten annehmen, akzeptieren demnach auch American Express. Die Methodik hinter dieser Zahl ist nicht offengelegt. Du solltest sie deshalb als Richtwert lesen, nicht als amtliche Statistik.

Laut derselben Schätzung ist die Quote seit 2020 um 18 gestiegen. Ob damit Prozentpunkte oder Prozent gemeint sind, geht aus den Angaben nicht hervor. Die Richtung ist trotzdem eindeutig: Die Akzeptanz wächst seit Jahren spürbar.

Ein weiterer Datenpunkt bestätigt das. In den Jahren 2022 und 2023 kamen zusammen rund 52.000 neue Händler in Deutschland hinzu. Das sind im Schnitt mehr als 2.000 neue Akzeptanzpartner pro Monat.

Stadt, Land, online: Wo die Unterschiede liegen

Spannend wird es, wenn du die Quote nach Umfeld aufschlüsselst. Im Online-Handel liegt sie bei 85 %. In Großstädten wie Berlin, München und Hamburg sind es 78 %. In Restaurants und der Gastronomie liegt der Wert bei 75 %. In ländlichen Regionen fällt er auf 63 %.

Für deinen Alltag heißt das: In der Stadt und im Netz zahlst du fast überall problemlos. Auf dem Land lohnt sich vor dem Bezahlen ein kurzer Blick auf die Kasse. Der Abstand zwischen Großstadt und Land beträgt immerhin 15 Prozentpunkte.

Akzeptanz nach Umfeld in Deutschland 2025 (in Prozent der Kartenhändler)

0 %25 %50 %75 %100 %Online-Handel: 85 % der KartenhändlerOnline-Handel85 %Großstädte: 78 % der KartenhändlerGroßstädte78 %Gastronomie: 75 % der KartenhändlerGastronomie75 %Gesamt: 72 % der KartenhändlerGesamt (Kartenhändler)72 %Ländliche Regionen: 63 % der KartenhändlerLändliche Regionen63 %
Branchenschätzung für 2025, Methodik nicht offengelegt. Basis sind Händler, die grundsätzlich Kreditkarten annehmen.

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Infografik: Wo du mit American Express zahlen kannst

Die Grafik fasst die wichtigsten Zahlen aus diesem Artikel zusammen: wie verbreitet die Karte in Deutschland ist, in welchen Branchen du sie einsetzt und wie die Akzeptanz im Ausland aussieht.

Finalarm Infografik · interaktiv
Wo du mit American Express zahlen kannst
Akzeptanz nach Umfeld, Branchen und Regionen auf einen Blick. Fahre über die Werte oder wechsle die Ansicht.
72 %
der Kartenhändler in Deutschland
nehmen American Express an
85 %
im Online-Handel
höchster Wert aller Umfelder
52.000
neue Händler 2022 und 2023
in Deutschland
99 %
der US-Kartenhändler
Stand Ende 2019
Ansicht:

Akzeptanz nach Umfeld in Deutschland

Anteil der Händler mit Kreditkartenannahme, die auch American Express annehmen.

Online-Handel
85 %
Großstädte
78 %
Gastronomie
75 %
Gesamt
72 %
Ländliche Regionen
63 %

Quelle: Branchenschätzung 2025, Methodik nicht offengelegt.

Quellen: American Express: AMEXcited, Akzeptanz von American Express (Stand 15.01.2026) · Branchenschätzung 2025 zur Akzeptanzquote in Deutschland
Stand: 15.10.2026

Wo du mit American Express bezahlen kannst: Akzeptanz nach Branche

Am meisten zählt für dich der Alltag: Supermarkt, Drogerie, Tankstelle, Restaurant. Genau hier hat sich in den vergangenen zehn Jahren am meisten getan. Ein verbreiteter Irrtum lautet, Discounter würden American Express nicht annehmen. Das ist seit Jahren überholt.

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Supermärkte und Discounter

American Express nennt Aldi, Rewe und Edeka ausdrücklich als Akzeptanzpartner. Lidl nimmt die Karte seit Ende Februar 2017 an, damals in rund 3.200 Filialen. Penny folgte Anfang 2019. Damit kannst du den Wocheneinkauf bei den großen Ketten in aller Regel mit der Karte bezahlen.

Bei Edeka gibt es eine Einschränkung, die American Express selbst offen benennt. „In Einzelfällen“ akzeptieren bestimmte Märkte die Karte noch nicht. Der Grund: Viele Edeka-Märkte werden von selbstständigen Kaufleuten geführt. Sie entscheiden teilweise selbst über ihre Zahlungsarten. Frag im Zweifel einfach an der Kasse nach.

Drogerie, Elektronik, Möbel und Mode

Auch abseits des Lebensmittelhandels ist die Abdeckung breit. Für Drogerien nennt American Express dm, für Elektronik Media Markt und für Möbel IKEA. Im Modebereich ist Zalando als Online-Händler belegt. Weitere bekannte Akzeptanzstellen sind Saturn, H&M, Zara und Breuninger.

Gastronomie, Tankstellen und Reisen

In der Gastronomie liegt die Quote laut Branchenschätzung bei 75 %. American Express nennt hier etwa BLOCK HOUSE, Sternerestaurants sowie die meisten Filialen von Vapiano, McDonald’s, Burger King und Subway. Bei Franchise-Ketten kann die Bezahlmöglichkeit von Restaurant zu Restaurant abweichen. Auch Starbucks und L'Osteria werden häufig genannt. An Tankstellen ist die Branche insgesamt abgedeckt. American Express nennt unter anderem Aral, Avia, BP, Esso, Jet, Shell, Star und Total.

Bei Reisen ist die Karte traditionell stark. American Express nennt Hilton, Marriott, Lufthansa und SIXT. Hotels, Airlines und Mietwagenfirmen gehören seit jeher zum Kerngeschäft des Unternehmens.

Die folgende Tabelle trennt bewusst zwei Ebenen. Links stehen Händler, die American Express selbst als Akzeptanzpartner nennt. Rechts stehen weitere bekannte Akzeptanzstellen. Bei Ketten mit selbstständig geführten Filialen kann die Lage im Einzelfall abweichen.

BrancheVon American Express genanntWeitere bekannte Akzeptanzstellen
Supermarkt/DiscounterAldi, Edeka (mit Einzelfall-Ausnahmen), ReweLidl (seit 02/2017), Kaufland, Penny, Netto, Globus
Drogeriedm–
ElektronikMedia MarktSaturn
MöbelIKEA–
ModeZalando (online)H&M, Zara, Breuninger
GastronomieVapianoStarbucks, L'Osteria
TankstellenBranche genanntAral, Shell, TotalEnergies, Esso
Online-ShopsAmazon, Zalando, Apple–
Reisen & MobilitätHilton, Marriott, Lufthansa, SIXT–

Für Gewerbetreibende ist die Karte auch im Großhandel einsetzbar. Häufig genannt werden Metro, Selgros und Handelshof. Gerade bei größeren Einkäufen für Betrieb oder Gastronomie ist das praktisch.

Wo im Alltag noch Lücken bestehen

Die großen Ketten sind abgedeckt. Lücken findest du eher dort, wo jede Stelle selbst über ihre Zahlungsarten entscheidet: auf Wochenmärkten, beim Bäcker um die Ecke, in Arztpraxen, bei Behörden und an manchen Fahrkartenautomaten. Ein einheitliches Bild gibt es hier nicht. Die eine Praxis nimmt die Karte am Empfang an, die nächste nur Girocard oder Bargeld.

Für deinen Alltag heißt das: Bei regelmäßigen Ausgaben wie Wocheneinkauf, Tanken, Drogerie und Restaurant zahlst du mit American Express in aller Regel problemlos. Bei Terminen in Praxen, Ämtern oder kleinen Betrieben fragst du einmal nach. Die Antwort gilt dann meist auch für die nächsten Besuche.

Mit der Initiative SHOP SMALL setzt sich American Express gezielt für kleine Läden in der Nachbarschaft ein. Unter #ShopSmallDE kündigt das Unternehmen Aktionen an, mit denen der Einkauf im Fachgeschäft um die Ecke sichtbarer wird.

Warum manche Händler American Express nicht annehmen

Wenn ein Geschäft Visa und Mastercard nimmt, American Express aber nicht, hat das fast immer wirtschaftliche Gründe. Der Schlüssel liegt im Aufbau des Zahlungssystems. Und in einer EU-Regel, die seit 2015 gilt.

Drei Parteien statt vier

American Express arbeitet als Drei-Parteien-System. Das Unternehmen gibt die Karten selbst aus. Es rechnet auch selbst mit den Händlern ab. Eine Hausbank als Zwischenglied gibt es nicht.

Visa und Mastercard funktionieren anders. Dort sind vier Parteien beteiligt: du, deine kartenausgebende Bank, der Händler und dessen abrechnende Bank. Zwischen den beiden Banken fließt ein sogenanntes Interbankenentgelt.

Genau dieses Entgelt hat die EU 2015 gedeckelt. Bei Kreditkarten darf es höchstens 0,3 % des Umsatzes betragen. Die Regel greift aber nur im Vier-Parteien-System. Für American Express und Diners Club gilt sie nicht, weil dort kein Interbankenentgelt zwischen zwei Banken anfällt.

Was das für Händler bedeutet

Jeder Händler zahlt pro Kartenzahlung eine Gebühr, das sogenannte Disagio. Bei American Express liegt es in der Regel höher als bei Visa und Mastercard. Für große Ketten mit hohen Umsätzen fällt das kaum ins Gewicht. Sie verhandeln ihre Konditionen individuell. Für kleine Geschäfte mit knappen Margen ist jeder Zehntelprozentpunkt dagegen spürbar.

Das erklärt das Muster aus dem ersten Abschnitt. Auf dem Land liegt die Quote bei 63 %, in Großstädten bei 78 %. Dort gibt es mehr Ketten, mehr Tourismus und mehr Kundschaft, die gezielt mit Kreditkarte zahlen möchte.

KriteriumAmerican ExpressVisa / Mastercard
SystemtypDrei-Parteien-System (American Express gibt Karten aus und rechnet ab)Vier-Parteien-System über Banken
InterbankenentgeltNicht von der EU-Obergrenze erfasstGedeckelt auf 0,3 % (Kreditkarte)
HändlergebührTendenziell höherTendenziell niedriger
Akzeptanz in DeutschlandRund 72 % der Kartenhändler (Branchenschätzung)Nahezu überall
Typische LückenKleine Händler, ländliche Regionen, einzelne Edeka-MärkteKaum

Was die Lücke kleiner macht

Zwei Entwicklungen verringern den Abstand stetig. Erstens: Händler mit SumUp-Terminals nehmen American Express an, auch kontaktlos. Diese kompakten Kartenleser sind bei Cafés, Marktständen, Friseuren und Handwerksbetrieben weit verbreitet. Damit erreicht die Karte genau die kleinen Betriebe, die früher oft fehlten.

Zweitens hat American Express die Hürde für neue Partner gesenkt. Laut Unternehmen dauert der Antrag als Akzeptanzpartner rund fünf Minuten. Die 52.000 neuen Händler aus 2022 und 2023 zeigen, dass dieser Weg genutzt wird. Mit der Initiative SHOP SMALL unterstützt American Express zudem kleine Läden in der Nachbarschaft. Aktionen dazu kündigt das Unternehmen unter #ShopSmallDE an.

Händlersicht: So wird ein Geschäft zum Akzeptanzpartner

Für Händler ist der Weg zur Annahme von American Express kürzer, als viele denken. Den Antrag als Akzeptanzpartner stellst du laut Unternehmen in rund fünf Minuten. Die Konditionen, also vor allem die Höhe des Disagios, hängen vom Geschäft und vom Umsatz ab. Große Ketten verhandeln sie individuell.

Wer bereits ein Terminal eines Zahlungsdienstleisters wie SumUp nutzt, kann American Express dort in der Regel ohne eigenes Gerät annehmen. Für kleine Betriebe ist das der einfachste Einstieg. Aus Sicht deiner Kundschaft zählt vor allem eines: Wer mit Karte zahlen möchte, findet dein Geschäft über die Amex Map und die Amex App.

American Express im Ausland: USA, Europa und weltweit

Auf Reisen spielt die Karte ihre Stärken besonders aus. American Express spricht offiziell von „Millionen“ Akzeptanzstellen weltweit. In den FAQ des Unternehmens ist von mehr als einer Million die Rede.

Das Wachstum ist beachtlich. Seit 2017 hat sich die Zahl der Akzeptanzstellen weltweit fast verfünffacht. Außerhalb der USA hat sie sich in nur vier Jahren mehr als verdoppelt.

USA: nahezu flächendeckend

In den Vereinigten Staaten ist die Karte praktisch überall dabei. Schon Ende 2019 akzeptierten 99 % der US-Händler mit Kreditkartenannahme auch American Express. Für deine USA-Reise ist das ein wichtiger Punkt.

Deutsche Debitkarten haben es dort deutlich schwerer. Die Girocard sowie V-Pay und Maestro machen in den USA oft Probleme. Mit American Express bist du dort an praktisch jeder Kasse gut aufgestellt, im Hotel ebenso wie beim Mietwagen oder im Restaurant.

Eine Randnotiz aus diesem Jahr: Im Mai 2026 testete Aldi in einigen US-Filialen den Verzicht auf American Express. Das betrifft ausschließlich einzelne Filialen in den USA. Für Aldi in Deutschland ändert sich nichts.

Europa: dreimal so viele Akzeptanzstellen

In Europa hat sich die Akzeptanz verdreifacht. Das gilt auch für wichtige Reiseziele wie Großbritannien und Frankreich. Bei allen großen europäischen Fluggesellschaften kannst du mit der Karte buchen. Für Städtereisen und Geschäftsreisen innerhalb Europas bist du damit gut aufgestellt.

Asien, Kanada, Mexiko und die Karibik

Auch in anderen Regionen wächst das Netz schnell. In Japan kamen im letzten Jahr über eine Million neue Akzeptanzstellen hinzu. In Singapur hat sich ihre Zahl vervierfacht. In Kanada und Mexiko hat sie sich verdoppelt. In der Karibik ist die Karte auf 22 Inseln präsent, allein 2024 kamen dort über 25.000 neue Standorte hinzu.

Wachstum der Akzeptanzstellen nach Region (Faktor)

0×1×2×3×4×5Weltweit seit 2017: etwa verfünffachtWeltweit seit 2017≈ ×5Singapur: vervierfachtSingapur×4Europa: verdreifachtEuropa×3Außerhalb der USA in vier Jahren: mehr als verdoppeltAußerhalb USA (4 Jahre)> ×2Kanada: verdoppeltKanada×2Mexiko: verdoppeltMexiko×2
Wachstumsfaktoren der Akzeptanzstellen nach Unternehmensangaben. Der Wert „außerhalb USA“ bezieht sich auf die letzten vier Jahre.

Bargeld im Ausland

Für Bargeld am Automaten brauchst du die Funktion Express Cash. Du kannst sie nach sechs Monaten Mitgliedschaft beantragen. Pro Abhebung fallen 4 % des Betrags an, zusätzlich zum Transaktionsentgelt. Prüf außerdem in den Konditionen deiner Karte, welches Entgelt für Zahlungen in Fremdwährung gilt.

Good to know: Express Cash ist nicht sofort mit der Karte aktiv. Wenn du eine längere Reise planst, beantrage die Funktion rechtzeitig vor der Abreise. Voraussetzung sind sechs Monate Mitgliedschaft.

Online-Shopping und mobile Wallets

Im Netz ist die Karte am stärksten vertreten. Laut Branchenschätzung liegt die Akzeptanzquote im Online-Handel bei 85 %. Das ist der höchste Wert aller Umfelder. Der Grund ist einfach: Große Plattformen haben eigene Zahlungsabteilungen und bieten möglichst viele Zahlarten an.

Große Online-Shops

American Express nennt selbst Amazon, Zalando und Apple als Akzeptanzpartner. Damit sind Alltagseinkäufe, Mode und Technik abgedeckt. Dazu kommen Reiseportale, Airlines, Hotelketten und Mietwagenfirmen, bei denen du direkt online buchen kannst.

Beim Bezahlen gibst du wie gewohnt Kartennummer, Ablaufdatum und Prüfziffer ein. Achte darauf: Bei American Express ist die Prüfziffer vierstellig und steht auf der Vorderseite der Karte. Wer hier aus Gewohnheit nach drei Ziffern auf der Rückseite sucht, landet schnell bei einer Fehlermeldung.

Apple Pay und Google Pay

Deine Karte funktioniert mit Apple Pay und Google Pay. Du hinterlegst sie einmal in der Wallet-App deines Smartphones. Danach zahlst du kontaktlos mit Handy oder Smartwatch. Das klappt im Laden ebenso wie in vielen Apps und Online-Shops.

Mobile Wallets haben einen praktischen Nebeneffekt. Die echte Kartennummer wird beim Bezahlen nicht an den Händler übermittelt. Stattdessen nutzt die Wallet eine Ersatznummer, ein sogenanntes Token. Die Freigabe erfolgt per Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder Code.

Beim Bezahlen mit der Karte in Online-Shops schützt dich zusätzlich American Express SafeKey®, ein 3D-Secure-Verfahren. Bei manchen Einkäufen bestätigst du die Zahlung mit einem Code per E-Mail oder SMS.

Eine Grenze gibt es aber: Die Wallet ersetzt keine Akzeptanz. Wenn ein Geschäft keinen Vertrag mit American Express hat, wird auch die Zahlung per Smartphone abgelehnt. Die Wallet ist ein anderer Weg zur Karte, kein anderes Zahlungsnetz.

Zahlungsdienste

Auch bei Bezahldiensten wie PayPal lässt sich die Karte in der Regel als Zahlungsquelle hinterlegen. So kannst du sie indirekt auch in Shops nutzen, die selbst nur bestimmte Zahlarten anbieten. Prüf dabei in deinem Kundenkonto, welche Zahlungsquelle als Standard eingestellt ist.

So findest du Akzeptanzstellen in deiner Nähe

Bevor du an der Kasse stehst, kannst du mit wenigen Handgriffen prüfen, ob ein Geschäft die Karte annimmt. American Express stellt dafür mehrere Werkzeuge bereit. Dazu kommt ein einfacher Blick auf die Eingangstür.

Die App und die Händlersuche

Am schnellsten geht es über die American Express App. Dort kannst du nach Akzeptanzstellen in deiner Umgebung suchen. Die App nutzt auf Wunsch deinen Standort und zeigt passende Geschäfte auf einer Karte an.

Alternativ nutzt du die Amex Map, die Händlersuche auf der Website von American Express. Sie funktioniert auch am Rechner, etwa wenn du einen Ausflug oder eine Reise planst. Du suchst nach Ort, Branche oder Name und siehst die Treffer übersichtlich gebündelt.

Aufkleber am Eingang und an der Kasse

Vor Ort hilft der klassische Weg. Akzeptanzpartner kennzeichnen ihre Geschäfte mit Aufklebern, die das Logo von American Express zeigen. Du findest sie meist an der Eingangstür, im Schaufenster oder direkt am Kartenterminal.

Fehlt der Aufkleber, heißt das nicht zwangsläufig, dass die Karte nicht funktioniert. Gerade kleine Händler mit SumUp-Terminals bringen oft gar keine Aufkleber an. Hier lohnt sich eine kurze Frage vor dem Bezahlen. Das gilt besonders in ländlichen Regionen, wo die Quote bei 63 % liegt.

Vorab fragen spart Zeit

Bei größeren Beträgen oder Reservierungen ist eine kurze Nachfrage sinnvoll. Restaurants, Handwerksbetriebe oder Ferienunterkünfte beantworten die Frage meist schnell per Telefon oder Mail. So vermeidest du unangenehme Momente an der Kasse.

Wenn du selbst ein Geschäft führst, gilt der umgekehrte Weg. Du kannst dich laut American Express in rund fünf Minuten als Akzeptanzpartner anmelden. Nutzt du bereits ein SumUp-Terminal, ist die Annahme dort bereits möglich.

Gilt die Akzeptanz für jede Karte von American Express?

Ja. Die Akzeptanz hängt am Zahlungsnetz, nicht an der einzelnen Karte. Ein Geschäft, das American Express annimmt, akzeptiert damit grundsätzlich jede Karte des Unternehmens, von der American Express Card bis zur American Express Platinum Card. Bei der Kartenwahl entscheiden deshalb nicht die Akzeptanzstellen, sondern die Vorteile, die du beim Bezahlen nutzt.

Vorteile, die du an jeder Akzeptanzstelle nutzt

  • Kontaktlos und mobil: Du zahlst kontaktlos mit der Karte oder per Apple Pay und Google Pay.
  • Sicherheit online: American Express SafeKey® bestätigt Online-Zahlungen per Code über E-Mail oder SMS.
  • Benachrichtigungsservice: Auf Wunsch informiert dich American Express per E-Mail oder SMS über Umsätze.
  • Membership Rewards®: Mit teilnehmenden Karten sammelst du 1 Punkt pro Euro Umsatz.*
  • Amex Offers: Angebote ausgewählter Partner, die du vor dem Einkauf aktivierst.*
  • 90-Tage-Rückgaberecht: Zusätzliche Sicherheit bei Einkäufen mit der Karte.*

Platinum Card: Guthaben für Restaurant und Shopping

Wer viel essen geht und einkauft, nutzt bei der Platinum Card zusätzlich zwei jährliche Guthaben: 150 € Restaurantguthaben pro Jahr* und 100 € Shoppingguthaben pro Jahr bei LODENFREY*. Hier zeigt sich, warum die breite Akzeptanz in der Gastronomie für dich zählt. Je mehr Restaurants die Karte annehmen, desto leichter setzt du das Guthaben im Alltag ein.

Good to know: Bevor du dich für eine Karte entscheidest, prüf, wo du im Alltag am meisten bezahlst. Liegen Supermarkt, Tankstelle und Restaurant in deinem Umfeld im Netz von American Express, holst du aus den Vorteilen jeder Karte am meisten heraus.

*Es gelten die jeweiligen Bedingungen von American Express.

Was tun, wenn die Karte nicht akzeptiert wird?

Eine abgelehnte Zahlung hat nicht immer mit fehlender Akzeptanz zu tun. Oft steckt eine andere Ursache dahinter. Es hilft, kurz zu unterscheiden: Nimmt der Händler die Karte grundsätzlich nicht an? Oder wurde nur diese eine Zahlung abgelehnt?

Typische Ursachen im Laden

Im Geschäft ist der häufigste Grund schlicht ein fehlender Vertrag mit American Express. Das betrifft vor allem kleine Läden und, wie beschrieben, einzelne Edeka-Märkte. Manchmal liegt es auch am Terminal. Ältere Geräte oder ein gestörter Chip-Kontakt führen gelegentlich zu Abbrüchen.

Wenn der Händler die Karte grundsätzlich akzeptiert, probier einen anderen Zahlweg. Kontaktlos per Karte oder über die Wallet im Smartphone klappt oft, wenn das Einstecken scheitert. Akzeptiert der Händler American Express gar nicht, hilft auch die Wallet nicht weiter.

Typische Ursachen beim Online-Kauf

American Express nennt für Online-Ablehnungen eine Reihe typischer Gründe. Dazu gehören falsch eingegebene Ziffern oder eine falsche Prüfziffer. Auch eine abgelaufene Karte oder ein ausgeschöpfter Verfügungsrahmen kommen infrage. Manchmal akzeptiert der Shop die Karte schlicht nicht. Oder es gibt ein technisches Problem auf Seiten des Shops.

Ein Punkt verdient besondere Aufmerksamkeit: Fake-Shops. Wenn ein unbekannter Shop mit auffällig niedrigen Preisen Probleme bei der Zahlung meldet, sei vorsichtig. Prüf Impressum, Bewertungen und Kontaktdaten, bevor du es erneut versuchst.

Deine Alternativen

  • Vorab prüfen: In der Amex App oder der Amex Map siehst du vor dem Einkauf, welche Geschäfte die Karte annehmen.
  • Bar zahlen: Gerade auf Wochenmärkten oder in kleinen Betrieben ist Bargeld oft der einfachste Weg.
  • Wallet testen: Bei technischen Problemen am Terminal hilft oft die kontaktlose Zahlung per Smartphone.
  • Nach dem Grund fragen: Ein kurzes Gespräch klärt, ob es am Vertrag oder am Gerät liegt.
  • Fehlende Akzeptanz melden: Nimmt ein Geschäft die Karte nicht an, kannst du das American Express melden. So erfährt das Unternehmen, wo Bedarf besteht.
  • Kundenservice kontaktieren: Bei wiederholten Ablehnungen an Stellen, die die Karte eigentlich annehmen, hilft der Kundenservice weiter.

Tip: Prüf vor Reisen und größeren Einkäufen in der Amex App, wo du mit deiner Karte zahlen kannst. Für Wochenmärkte und kleine Stände hast du etwas Bargeld dabei. Im Ausland beantragst du Express Cash rechtzeitig vor der Abreise.

Mit dieser einfachen Vorbereitung bist du in Deutschland und auf Reisen gut aufgestellt. Die Lücken werden ohnehin von Jahr zu Jahr kleiner. Die steigende Zahl neuer Akzeptanzpartner zeigt, wohin die Entwicklung geht.

Häufig gestellte Fragen

Nehmen Aldi, Lidl und Edeka American Express an?

Ja. Aldi und Rewe nennt American Express selbst als Akzeptanzpartner, Lidl nimmt die Karte seit Februar 2017 an. Bei Edeka gilt: grundsätzlich ja, einzelne Märkte akzeptieren die Karte aber noch nicht. Frag im Zweifel an der Kasse nach.

Warum akzeptieren manche Händler kein American Express?

Meist geht es um die Händlergebühr. American Express rechnet direkt mit dem Händler ab, deshalb greift die EU-Obergrenze von 0,3 % für Interbankenentgelte nicht. Das betrifft vor allem kleine Geschäfte und Betriebe in ländlichen Regionen.

Kann ich in den USA problemlos mit American Express zahlen?

Ja. Schon Ende 2019 akzeptierten 99 % der US-Händler mit Kreditkartenannahme auch American Express. Girocard, V-Pay und Maestro machen dort dagegen oft Probleme. Für Bargeld vor Ort beantragst du rechtzeitig Express Cash.

Funktioniert American Express mit Apple Pay und Google Pay?

Ja. Du hinterlegst deine Karte in Apple Pay oder Google Pay und zahlst dann kontaktlos mit Smartphone oder Smartwatch. Voraussetzung ist, dass das Geschäft American Express grundsätzlich als Zahlungsmittel akzeptiert.

Was kostet Bargeld abheben im Ausland?

Du brauchst dafür die Funktion Express Cash, die du nach sechs Monaten Mitgliedschaft beantragen kannst. Pro Abhebung fallen 4 % des Betrags an, zusätzlich zum Transaktionsentgelt. Beantrage die Funktion rechtzeitig vor der Reise.

Gilt die Akzeptanz für alle Karten von American Express?

Ja. Ein Geschäft, das American Express annimmt, akzeptiert grundsätzlich jede Karte des Unternehmens. Unterschiede gibt es nicht bei den Akzeptanzstellen, sondern bei den Vorteilen, etwa beim Restaurantguthaben der Platinum Card.*

Wie finde ich Akzeptanzstellen in meiner Nähe?

Am schnellsten über die American Express App oder die Amex Map auf der Website. Vor Ort helfen Aufkleber mit dem Logo am Eingang oder am Terminal. Im Zweifel fragst du vor dem Bezahlen kurz nach.

Was kann ich tun, wenn ein Geschäft American Express nicht annimmt?

Frag zuerst, ob es am Vertrag oder am Terminal liegt. Bei technischen Problemen hilft oft die kontaktlose Zahlung per Smartphone. Fehlt die Akzeptanz grundsätzlich, zahlst du bar und kannst das Geschäft American Express melden. Vor dem nächsten Einkauf zeigt dir die Amex Map passende Alternativen in der Nähe.

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