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Mietpreise: Köln verzeichnet höchsten Anstieg, Berlin erlebt Rückgang

27. Juli 2026, 13:25 Uhr919 AufrufeZuletzt geprüft: 20.09.2026

Das Wichtigste in Kürze

Erfahre, wie sich die Angebotsmieten in deutschen Großstädten entwickeln: Während Köln, Hamburg und Düsseldorf deutliche Zuwächse verzeichnen, sinken die Mieten in Berlin. Insgesamt bleibt das reale Mietwachstum bundesweit gering. Entdecke die aktuellen Trends und Preisniveaus im Überblick!

Die Mietpreisentwicklung in deutschen Großstädten verläuft im zweiten Quartal 2026 stark divergierend: Köln verzeichnet mit 6,0 Prozent den höchsten Anstieg im Jahresvergleich, während Berlin mit minus 0,8 Prozent als einzige analysierte Metropole einen Rückgang der Angebotsmieten hinnehmen muss. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 3,0 Prozent, wie der Greix-Mietpreisindex des Kieler Instituts für Weltwirtschaft zeigt.

Köln, Hamburg und Düsseldorf mit überdurchschnittlicher Dynamik

Drei westdeutsche Großstädte stechen mit deutlich überdurchschnittlichen Zuwächsen hervor. Nach Köln folgt Hamburg mit einem Anstieg von 5,1 Prozent im Jahresvergleich, Düsseldorf verzeichnet ein Plus von 4,1 Prozent. Alle drei Städte liegen damit klar über dem bundesweiten Mittelwert von 3,0 Prozent. Die Differenz zwischen Spitzenreiter Köln und Schlusslicht Berlin beträgt nahezu sieben Prozentpunkte.

Bundesweites Mietwachstum: Real kaum spürbar

Über alle 37 untersuchten Städte und Regionen hinweg stiegen die Angebotsmieten im zweiten Quartal 2026 um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal und um 3,0 Prozent im Jahresvergleich. Nach Abzug der Inflationsrate verbleibt lediglich ein reales Wachstum von 0,3 Prozent. Im Quartalsvergleich ergibt sich bereits zum zweiten Mal in Folge ein reales Minus. Parallel dazu verändern sich auch die Rahmenbedingungen für den Kauf einer Eigentumswohnung.

München verteidigt Position als teuerster Mietmarkt

München bleibt mit einer durchschnittlichen Kaltmiete von 23,70 Euro pro Quadratmeter der teuerste Mietmarkt Deutschlands. Der gewichtete Durchschnitt aller 37 untersuchten Städte und Regionen liegt bei 14,30 Euro pro Quadratmeter. Das IfW stellt fest, dass hohe Preisniveaus nicht zwangsläufig mit starker Preisdynamik einhergehen müssen.

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