News · Wirtschaft & Finanzen

Coca-Cola hebt Preise erneut an

Das Wichtigste in Kürze:

Ab dem 1. September werden Coca-Cola-Produkte teurer, da das Unternehmen seine Abgabepreise an den Handel und die Gastronomie erhöht. Die Preisanpassung betrifft alle Produkte im einstelligen Prozentbereich. Gründe sind Investitionen in Marken und Logistik sowie wettbewerbsfähige Löhne.

News – Wirtschaft und Finanzen


Coca-Cola Europacific Partners Deutschland (CCEP) erhöht ab dem 1. September die Abgabepreise für Coca-Cola-Getränke im einstelligen Prozentbereich. Die Anpassung betrifft alle Produktkategorien sowohl im Handel als auch im Außer-Haus-Markt wie der Gastronomie. Geschäftsführer Florian Salzen begründet den Schritt mit Investitionen in Markenentwicklung, Produktionsprozesse, Logistik und wettbewerbsfähige Löhne.

Investitionen als Preistreiber

CCEP nennt mehrere Bereiche, in die das Unternehmen investiert und die die Preiserhöhung rechtfertigen sollen. Dazu zählen die Weiterentwicklung der Marken, Optimierungen in der Produktion sowie Verbesserungen in der Logistik. Zudem will das Unternehmen seinen Mitarbeitern wettbewerbsfähige Löhne zahlen. Wie stark sich die Anpassung der Abgabepreise auf die Verbraucherpreise auswirkt, bleibt unklar, da die Händler die endgültigen Preise im Supermarkt und beim Discounter selbst festlegen.

Wiederholte Preisanpassungen bei Coca-Cola-Produkten

Coca-Cola hat die Preise für Getränke wie Coca-Cola, Fanta und Sprite in der Vergangenheit bereits mehrfach erhöht. Verbraucher reagieren häufig mit verstärkter Nutzung von Sonderangeboten im deutschen Einzelhandel, wo Coca-Cola zu den am häufigsten beworbenen Marken gehört. Diese Aktionen bieten Kunden die Möglichkeit, Preissteigerungen teilweise zu kompensieren.

CCEP Deutschland in Zahlen

CCEP produziert, vertreibt und verkauft Coca-Cola-Produkte in Deutschland. Das Unternehmen setzte im Jahr 2025 etwa 4 Milliarden Liter ab. Mit 23 Standorten, darunter 13 Produktionsbetriebe, ist CCEP bundesweit präsent und beschäftigt rund 6.100 Mitarbeiter. Die Markenrechte liegen bei der Coca-Cola Company.

Erschienen am 3. Juli 2026 · Zuletzt geprüft: 05.07.2026


Weitere Inhalte






Aktuelle News auf Finalarm

Bleib bei den aktuellen Wirtschafts- und Finanznachrichten

  • Dax-Vorstände verdienen das 42-Fache ihrer Angestellten

    Dax-Vorstände verdienen das 42-Fache ihrer Angestellten

    Die Vorstandsgehälter in Deutschlands Top-Börsenunternehmen sind 2025 erneut gestiegen, mit einem Durchschnitt von 3,9 Millionen Euro. Besonders auffällig ist das Gehaltsgefälle bei Adidas, wo Vorstände das 106-fache eines durchschnittlichen Mitarbeiters verdienen. Im internationalen Vergleich bleiben die Vergütungen dennoch moderat.


  • Befristete Jobs dominieren den Arbeitsmarkt für junge Menschen

    Befristete Jobs dominieren den Arbeitsmarkt für junge Menschen

    Befristete Arbeitsverträge sind in Deutschland besonders bei jungen Menschen verbreitet, wie aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen. Während der Anteil befristeter Jobs insgesamt rückläufig ist, bleibt die Unsicherheit für viele Arbeitnehmer hoch. Gewerkschaften und Sozialverbände fordern daher umfassende Reformen, um mehr Planungssicherheit zu schaffen und den Arbeitsmarkt gerechter zu gestalten.


  • Neue Bundesbank-Zentrale soll bis Ende 2027 fertiggestellt werden

    Neue Bundesbank-Zentrale soll bis Ende 2027 fertiggestellt werden

    Die Deutsche Bundesbank plant den Umzug in eine neue Zentrale und hat dafür eine europaweite Ausschreibung gestartet. Bis Ende 2027 soll der Zuschlag für ein schlüsselfertiges Gebäude im Stadtgebiet Frankfurt erteilt werden. Neben Kosten und Qualität sind auch Lage und Anbindung entscheidend. Die alte Zentrale wird denkmalgeschützt zur Europäischen Schule umfunktioniert, während dort weiterhin ein…