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Behörde untersucht Ebay wegen möglicher Nutzerrechtsverletzungen

7. Juli 2026, 12:48 Uhr747 AufrufeZuletzt geprüft: 07.09.2026

Das Wichtigste in Kürze

Die Bundesnetzagentur kritisiert Ebay wegen Verstößen gegen den Digital Service Act. Nutzerrechte sollen nicht ausreichend gewahrt sein, insbesondere bei der Meldung rechtswidriger Inhalte und der Nachverfolgbarkeit von Händlern. Ebay weist die Vorwürfe zurück und betont den Dialog mit der Behörde.

Die Bundesnetzagentur hat bei einer Untersuchung der Handelsplattform Ebay Verstöße gegen EU-Vorschriften des Digital Service Acts (DSA) festgestellt. Die Bonner Behörde bemängelt, dass Ebay die Anforderungen an benutzerfreundliche Melde- und Abhilfeverfahren nicht korrekt umgesetzt hat. Nutzer können vermeintlich rechtswidrige Inhalte nicht so einfach melden, wie es die EU-Vorschriften verlangen.

Mängel bei Transparenz und Nutzerinformation

Die Bundesnetzagentur kritisiert, dass Ebay Vorschriften bezüglich Maßnahmen gegen Nutzer nicht vollständig einhält. Betroffene werden nicht klar und verständlich darüber informiert, wenn Inhalte entfernt oder Konten gesperrt werden. Diese Transparenz ist nach Ansicht der Behörde entscheidend, damit Nutzer Maßnahmen nachvollziehen und ihre Rechte effektiv wahrnehmen können.

Nachverfolgbarkeit von Händlern unzureichend

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Der Digital Service Coordinator (DSC), eine Einheit innerhalb der Bundesnetzagentur, bemängelt die unzureichende Nachverfolgbarkeit von Händlern auf der Plattform. Verbindliche Kontaktmöglichkeiten seien wichtig, um Online-Betrug vorzubeugen. Der DSC kritisiert insbesondere das Fehlen einfacher und benutzerfreundlicher Pflichtangaben zur Nachverfolgbarkeit bei Ebay. Ähnliche Fragen zur Transparenz von Anbietern stellen sich auch bei Online-Brokern, weshalb Erfahrungen von Nutzern zu XTB dir einen Eindruck von Verlässlichkeit vermitteln können.

Sanktionen bei ausbleibender Behebung möglich

Die Bundesnetzagentur fordert von Ebay die Behebung der festgestellten Defizite. Sollte das Unternehmen die Mängel nicht beseitigen, könnten Sanktionen bis hin zur Verhängung eines Zwangsgeldes folgen. Ebay weist die Vorwürfe zurück und erklärt, nach eigener Ansicht alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten zu haben. Das Unternehmen betont seine Verpflichtung gegenüber dem Digital Services Act und versichert, den Dialog mit der Bundesnetzagentur bezüglich des Notice-and-Action-Mechanismus sowie Informationen zu gewerblichen Verkäufern fortzusetzen.

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