Das Wichtigste in Kürze
- Girocard mit Visa-Funktion: Warum die Karte eine Debitkarte ist und jeder Umsatz sofort vom Girokonto abgeht.
- Virtuelle Karte und Zweitkarte: Wofür Plastikkarte und virtuelle Debitkarte da sind und welche Modelle zwei Girocards enthalten.
- Online, Apple Pay, Google Pay: Wie du per Visa-Funktion online zahlst und die Karte im Smartphone einrichtest.
- Limits im In- und Ausland: 2.000 Euro Inlandslimit, 500 Euro Bargeld pro Tag im Ausland und der Weg zur Limitänderung.
- Kosten und Entgelte: Was Kontopreis, Schalter, fremde Automaten und der Auslandseinsatz kosten.
- Bargeld kostenlos abheben: Wo du gebührenfrei Bargeld bekommst und wann ein Betreiberentgelt anfällt.
- Sicherheit, PIN und Sperre: Wie du die Karte über 116 116 sperrst, die PIN neu anforderst und Online-Zahlungen abschaltest.
- Für wen die Girocard passt: Wann die Girocard allein reicht und wann eine Kreditkarte eine gute Ergänzung ist.
Commerzbank – GiroKonto

Commerzbank – GiroKonto
Vorteile
- 3 Monate ohne Kontoführungsgebühr
- 100 € je erfolgreicher Weiterempfehlung
- Girocard mit Visa-Funktion inklusive
- Apple Pay, Google Pay, Echtzeitüberweisung
Nachteile
- Danach 4,90 € Kontoführung pro Monat
- Gebührenfrei nur ab 50.000 € Vermögen
- Startguthaben: 3 Monate je 5 Buchungen ab 25 €
- Nur ohne Commerzbank-Konto in 24 Monaten
Buzzmatic GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Maßgeblich sind die Bedingungen des Anbieters.
Commerzbank – Gemeinschaftskonto

Commerzbank – Gemeinschaftskonto
Vorteile
- Ein Konto für gemeinsame Ausgaben
- Online in wenigen Minuten eröffnet
- Gratis abheben an Cash-Group-Automaten
- Digitales Banking plus Filialberatung
Nachteile
- Kontoführung 4,90 € pro Monat
- Startguthaben nur bei Online-Eröffnung
- 5 Buchungen ab 25 € pro Monat, 3 Monate
- Dispozins bei Überziehung variabel
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Was ist die Commerzbank Girocard mit Visa-Funktion?
Die Commerzbank Girocard ist eine Debitkarte mit zusätzlicher Visa-Funktion. Sie ist keine Kreditkarte. Jeder Umsatz wird sofort von deinem Girokonto abgebucht. Im GiroKonto für 4,90 Euro im Monat ist sie enthalten. Du zahlst damit an der Kasse, kontaktlos, im Internet und per Apple Pay oder Google Pay. Bargeld bekommst du gebührenfrei an den Automaten der Cash Group. Standardmäßig gilt im Inland ein Limit von 2.000 Euro pro Tag und pro Woche.
Fachleute sprechen bei dieser Bauart von einem Co-Badge. Auf einer Karte sitzen zwei Zahlverfahren nebeneinander: das deutsche Girocard-System und das internationale Visa-Netz. An der Supermarktkasse in Köln läuft die Zahlung meist über die Girocard. Im Onlineshop oder im Hotel in Lissabon übernimmt die Visa-Funktion. Du musst dich darum nicht kümmern, das Terminal wählt den Weg.
Verfügungsrahmen statt Kreditrahmen
Der wichtigste Unterschied zur Kreditkarte liegt in der Abrechnung. Die Girocard hat keinen eigenen Kreditrahmen. Du nutzt dein Kontoguthaben und, falls eingerichtet, deinen Dispokredit. Eine Monatsabrechnung gibt es nicht. Eine Teilrückzahlung in Raten auch nicht. Was du heute ausgibst, siehst du heute im Kontostand.
Das hat Vorteile für die Übersicht. Du weißt jederzeit, wie viel Geld noch da ist. Gleichzeitig bedeutet es: Ist das Konto leer und kein Dispo eingerichtet, wird die Zahlung abgelehnt.
Wo die Karte funktioniert
Die Karte funktioniert weltweit überall dort, wo das Girocard- oder das Visa-Logo zu sehen ist. Das gilt auch außerhalb Europas und im Internet. Über die Visa-Funktion stehen dir mehr als 150 Millionen Akzeptanzstellen weltweit offen. Früher war das der Schwachpunkt der klassischen Girocard: Im Ausland und online kam man mit ihr oft nicht weit. Die Visa-Funktion schließt diese Lücke.
EC-Karte, Girocard, Debitkarte
Umgangssprachlich heißt die Karte noch immer „EC-Karte“. Das ist der alte Name aus der Zeit des Eurocheque-Systems. Gemeint ist heute die Girocard. Wenn du in einem Geschäft gefragt wirst, ob du „mit EC“ zahlst, ist genau diese Karte gemeint.
Wer die Karte bekommt
Das GiroKonto richtet sich an volljährige Steuerinländer mit Wohnsitz in Deutschland. Es ist für private Zwecke gedacht. Freiberufler und Gewerbetreibende brauchen ein Geschäftskonto. Die Commerzbank beschreibt die Visa-Funktion auf der Girocard als neue Funktion. Ältere Karten tragen sie nicht unbedingt. Schau auf deine Karte: Steht dort neben dem Girocard-Logo auch „Visa“ oder „Visa Debit“, hast du die neue Generation in der Hand.
Wie das Konto hinter der Karte aufgebaut ist, mit Kontopreis, Dispo und Startguthaben, erklärt unser Überblick zum Commerzbank GiroKonto mit allen Kosten und Bedingungen. In diesem Artikel geht es nur um die Karte: was sie kann, was sie kostet, welche Limits gelten und wie du sie schützt.
Commerzbank – GiroKonto
100 € Startguthaben (online)
Vorteile
Nachteile
- Danach 4,90 € Kontoführung pro Monat
- Gebührenfrei nur ab 50.000 € Vermögen
- Startguthaben: 3 Monate je 5 Buchungen ab 25 €
- Nur ohne Commerzbank-Konto in 24 Monaten
Commerzbank – Gemeinschaftskonto
100 € Startguthaben (online)
Vorteile
Nachteile
- Kontoführung 4,90 € pro Monat
- Startguthaben nur bei Online-Eröffnung
- 5 Buchungen ab 25 € pro Monat, 3 Monate
- Dispozins bei Überziehung variabel
Commerzbank – StartKonto
0 € Konto für junge Leute
Vorteile
Nachteile
- Nur für 7- bis 28-Jährige
- Startguthaben an 3 Monate Nutzung gebunden
- Keine Überziehung für Minderjährige
- Prepaid-Kreditkarte erst ab 14 Jahren
Tarifcheck24
Kostenloser Kontenvergleich
Vorteile
Nachteile
- Vermittler, keine Direktbank
- Konditionen variieren je Anbieter
- Nur für den deutschen Markt
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Plastikkarte, virtuelle Debitkarte und zweite Girocard
Zum Commerzbank GiroKonto gehören zwei Kartenformen: die Girocard aus Plastik und eine virtuelle Debitkarte. Beide sind im Kontopreis enthalten. Sie greifen auf dasselbe Konto zu, haben aber unterschiedliche Aufgaben. Wer beide gezielt einsetzt, zahlt bequemer und hält seine Kartendaten besser unter Kontrolle.
Wofür die Plastikkarte da ist
Die physische Girocard brauchst du überall dort, wo du eine Karte in der Hand haben musst: am Geldautomaten, am Kassenterminal mit PIN und beim kontaktlosen Bezahlen. Auf ihr sitzen Chip, Girocard-Logo und Visa-Logo. An den Automaten der Cash Group hebst du mit ihr kostenlos Bargeld ab. Im Laden entscheidet das Terminal, ob die Zahlung über das Girocard-System oder über Visa läuft.
Wofür die virtuelle Debitkarte da ist
Die virtuelle Debitkarte existiert nur digital. Sie ist für Online-Käufe und Wallet-Zahlungen gedacht. Bei einer Neueröffnung ist sie ohne Aufpreis enthalten. Praktisch daran: Du kannst sofort online einkaufen oder mit dem Smartphone zahlen, auch wenn die Plastikkarte noch per Post unterwegs ist. Für Abos und Shop-Konten ist sie oft die bessere Wahl, weil die Daten der Plastikkarte dann gar nicht erst im Netz gespeichert werden.
Zwei Karten für ein Konto
Im GiroKonto ist die Girocard mit Visa-Funktion für 4,90 Euro im Monat enthalten. Wer zwei Girocards im Kontopreis haben möchte, etwa für Partner oder Partnerin, findet sie beim KlassikKonto und beim PremiumKonto. Dort sind jeweils bis zu zwei Girocards inbegriffen. Was das Commerzbank PremiumKonto mit seinen Zusatzleistungen darüber hinaus bietet, lohnt einen genaueren Blick, wenn du ohnehin mehr als eine Karte brauchst.
Alle Kontomodelle gibt es auch als Gemeinschaftskonto. Dann gibt es zwei virtuelle Debitkarten pro IBAN, also eine für jeden Kontoinhaber. Welche Kontoform für Paare passt, zeigt unser Ratgeber zum Unterschied zwischen Oder-Konto und Und-Konto.
| Kontomodell | Kontoführung pro Monat | Girocard im Kontopreis |
|---|---|---|
| GiroKonto | 4,90 € (erste 3 Monate frei) | Girocard mit Visa-Funktion inklusive |
| KlassikKonto | 9,90 € | bis zu 2 Girocards inklusive |
| PremiumKonto | 12,90 € | bis zu 2 Girocards inklusive |
| StartKonto (7 bis einschl. 27 Jahre) | 0 € | Girocard 0 € |
Für junge Kunden ist das StartKonto gedacht. Es ist ein Konto für Kunden von 7 bis einschließlich 27 Jahren, läuft auf Guthabenbasis und kostet in dieser Zeit keine Kontoführung. Auch die Girocard kostet dort 0 Euro. Ab 28 Jahren wechselt das StartKonto automatisch in ein Modell für 9,90 Euro im Monat.
Folgekarte und Ersatzkarte
Läuft deine Girocard ab, bekommst du eine Folgekarte. Deine bisherige PIN bleibt dabei bestehen. Anders bei einer Ersatzkarte, etwa nach einem Defekt, einem Verlust oder einer Sperre: Hier schickt dir die Bank eine neue PIN mit. Eine Ersatzkarte kannst du nur bestellen, wenn du den Bedingungen für die Visa-Funktion zugestimmt hast. Über die Sperrhotline selbst ist keine Ersatzkartenbestellung möglich, die erledigst du danach auf einem anderen Weg. Was eine Ersatzkarte kostet, steht im aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnis der Commerzbank.
Infografik: Girocard: Wo Bargeld was kostet und welche Limits gelten
Cash Group, Supermarktkasse, Schalter, fremder Automat oder Ausland: Die Grafik zeigt, was Bargeld mit der Commerzbank-Girocard kostet und welche Standardlimits für Tag, Woche und Internet gelten.
Was Bargeld wo kostet
Wähle, wo du abhebst. Werte für das GiroKonto.
Stand: 08.10.2026, laut commerzbank.de
Online bezahlen, Apple Pay und Google Pay mit der Girocard
Mit der Visa-Funktion wird die Girocard zur vollwertigen Onlinekarte. Die Commerzbank nennt das die „sichere E-Commerce-Funktion“. Du gibst im Shop drei Daten ein: Kartennummer, Ablaufdatum und die dreistellige Prüfnummer CVV. Anschließend fordert der Shop eine Freigabe über 3D Secure an, bei Visa heißt das Verfahren Visa Secure. Du bestätigst die Zahlung in der photoTAN-App. Erst dann geht sie durch.
Diese zweite Freigabe ist der eigentliche Schutz. Wer nur deine Kartendaten kennt, kommt damit bei den meisten Shops nicht weit. Ihm fehlt die Bestätigung auf deinem Smartphone.
Internetzahlungen abschalten
Du kaufst nie online mit der Girocard ein? Dann kannst du die Internetzahlung vollständig deaktivieren. Das geht in der Banking App und im Online Banking. Brauchst du die Funktion doch einmal, schaltest du sie wieder an. Für vorsichtige Nutzer ist das eine einfache Möglichkeit, eine Angriffsfläche ganz zu schließen.
Kontaktlos und mit Apple Pay zahlen
An der Kasse hältst du die Karte einfach ans Terminal. Bei kleinen Beträgen fragt das Terminal meist keine PIN ab. Bei größeren Summen oder nach mehreren kontaktlosen Zahlungen in Folge musst du die PIN eingeben. Das ist eine Sicherheitsregel, kein Fehler.
Die Girocard-Bezahlfunktion lässt sich auch mit Apple Pay nutzen. Das Zahlen mit Apple Pay und Girocard ist kostenlos. Zum GiroKonto bewirbt die Commerzbank sowohl Apple Pay als auch Google Pay. Du bezahlst dann mit iPhone, Apple Watch oder Android-Smartphone und bestätigst per Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder Code.
So richtest du die Karte im Wallet ein
- Öffne die Commerzbank Banking App und melde dich an.
- Tippe auf „Profil“, wähle „Karten“ und dort die Girocard oder die virtuelle Debitkarte.
- Tippe auf die Option zum Hinzufügen zu Apple Wallet oder Google Wallet.
- Bestätige die Bedingungen und gib die Einrichtung per photoTAN frei.
- Prüfe in der Wallet, ob die Karte als aktiv angezeigt wird. Lege sie bei Bedarf als Standardkarte fest.
Alternativ kannst du die Einrichtung in der Wallet-App selbst starten. Für Apple Pay mit der Girocard brauchst du aber die Banking App. Welche deiner Karten du in welcher Wallet hinterlegen kannst, zeigt dir der Kartenbereich der App. Wie die Anwendung insgesamt funktioniert, liest du in unserem Test der Commerzbank App mit Banking, photoTAN und Kartenfunktionen.
Online-Zahlungen zählen zum Wochenlimit
Ein Punkt wird oft übersehen: Internetzahlungen haben kein eigenes Budget. Sie laufen über das bargeldlose Wochenlimit. Das Internetlimit entspricht deinem Wochenlimit, standardmäßig 2.000 Euro, und lässt sich nicht separat anpassen. Ein Beispiel macht das klar. Du buchst online eine Reise für 1.000 Euro. Dann bleiben dir für diese Woche noch 1.000 Euro für weitere bargeldlose Zahlungen. Planst du größere Einkäufe, lohnt ein Blick auf das Limit vorher.
💡 Tip
Hinterlege für Onlineshops lieber die virtuelle Debitkarte statt der Daten deiner Plastikkarte. Geht die Plastikkarte verloren und muss ersetzt werden, bleiben deine Shop-Konten und Abos unberührt.
Limits der Girocard: Tag, Woche, Inland und Ausland
Die Commerzbank setzt für die Girocard feste Standardlimits. Sie schützen dich bei Verlust oder Missbrauch. Im Inland gilt für Bargeld am Automaten und für bargeldloses Zahlen zusammen ein Limit von 2.000 Euro pro Tag und 2.000 Euro pro Woche. Tages- und Wochenlimit sind also gleich hoch.
Das hat eine Folge, die viele überrascht. Hebst du am Montag 2.000 Euro ab, hast du damit auch das Wochenlimit verbraucht. Bis zum nächsten Montag geht dann weder am Automaten noch an der Kasse etwas.
Limits im Ausland
Im Ausland ist das Bargeld-Tageslimit deutlich niedriger. Es liegt bei 500 Euro, also bei einem Viertel des Inlandswerts. Pro Woche kannst du im Ausland bis zu 2.000 Euro Bargeld abheben. Dieses Wochenlimit lässt sich nicht anpassen. Für bargeldlose Zahlungen im Ausland gelten dagegen 2.000 Euro pro Tag und pro Woche, wie im Inland.
Für Online-Zahlungen über die Visa-Funktion gilt ein Wochenlimit von 2.000 Euro. Es entspricht dem allgemeinen Wochenlimit, zählt zum bargeldlosen Zahlen und lässt sich nicht separat einstellen. Wer nie online mit der Karte zahlt, kann die Internetzahlung ganz abschalten.
Standardlimits der Commerzbank Girocard in Euro
Wann das Wochenlimit neu beginnt
Die Limitwoche läuft von Montag 00:00 Uhr bis Sonntag 23:59 Uhr. Danach erneuert sich das Limit automatisch. Es zählt also die Kalenderwoche, nicht die letzten sieben Tage. Wer am Sonntagabend sein Limit ausgeschöpft hat, kann am Montag früh wieder voll verfügen.
Limit ändern in App und Online Banking
Du kannst dein Limit selbst anpassen. In der Banking App gehst du auf Profil, dann Karten, dann Girocard und dort auf „Nutzung und Limits“. Im Online Banking findest du die Einstellung unter „Services & Features“ und dann „Kartennutzung konfigurieren“. In beiden Fällen gibst du die Änderung per photoTAN frei.
Wichtig: Das neue Limit gilt erst ab dem nächsten Arbeitstag. Wer am Freitag kurz vor dem Autokauf sein Limit erhöht, kann es am Samstag nicht sofort nutzen. Der Spielraum ist begrenzt: Das Tageslimit lässt sich zwischen 100 und 5.000 Euro einstellen, das Wochenlimit zwischen 100 und 9.500 Euro. Ein niedriges Limit schützt bei Verlust, ein hohes hilft bei großen Einkäufen. Viele setzen es niedrig an und erhöhen es nur bei Bedarf, rechtzeitig vor dem Termin.
Mehr als 2.000 Euro auf einmal
Brauchst du einen größeren Bargeldbetrag, etwa für einen Gebrauchtwagen, reicht das Kartenlimit nicht. Dafür gibt es die beauftragte Auszahlung höherer Beträge. Im Online Banking kannst du bis zu 20.000 Euro vormerken, unabhängig von deinem Kartenlimit, und den Betrag dann am Automaten abheben. Plane dafür etwas Vorlauf ein.
Was kostet die Girocard? Kontopreis, Zusatzkarten und Entgelte
Eine eigene Jahresgebühr für die Girocard gibt es im GiroKonto nicht. Die Karte ist im Kontopreis enthalten. Das GiroKonto kostet 4,90 Euro im Monat, aufs Jahr gerechnet also 58,80 Euro. Ein Gehaltseingang ist dafür keine Pflicht. Bei einer Neueröffnung entfällt die Kontogebühr in den ersten drei Monaten. Ab 50.000 Euro Gesamtvermögen unter einer Kundennummer entfällt sie ganz, die Bank prüft das monatlich. Stand der Konditionen: 08.10.2026.
Was im Kontopreis steckt
Mit den 4,90 Euro im Monat sind die Girocard mit Visa-Funktion, die virtuelle Debitkarte sowie Apple Pay und Google Pay abgedeckt. Für das Bezahlen an der Kasse, kontaktlos, online oder mit dem Smartphone berechnet die Bank im GiroKonto kein eigenes Kartenentgelt. Kosten entstehen erst bei bestimmten Vorgängen: am Schalter, an fremden Automaten und beim Einsatz in fremder Währung. Ob die zweite Karte zum GiroKonto möglich ist und was sie kostet, steht im aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnis.
Entgelte im Alltag
Am Schalter einer Filiale kostet eine Bargeldauszahlung im GiroKonto 3,90 Euro. Dasselbe gilt für eine Bargeldeinzahlung am Schalter. Wer regelmäßig Bargeld braucht, fährt mit dem Automaten deutlich besser. Welche Posten bei Girokonten generell Geld kosten können, auch wenn das Konto als gebührenfrei beworben wird, zeigt unser Ratgeber zu den Bedingungen und versteckten Kosten beim kostenlosen Girokonto.
Die Kosten für eine Ersatzkarte, etwa bei Defekt oder Verlust, findest du im Preis- und Leistungsverzeichnis. Eine neue PIN wird bei einer Ersatzkarte mitgeschickt.
| Leistung | Entgelt |
|---|---|
| Kontoführung GiroKonto inkl. einer Girocard | 4,90 € pro Monat |
| Kontoführung bei Neueröffnung | 3 Monate ohne Kontogebühr |
| Abhebung an Automaten der Cash Group | 0 € |
| Abhebung an fremden Automaten | Betreiberentgelt, wird vor der Auszahlung angezeigt |
| Bargeld am Schalter (Aus- oder Einzahlung) | 3,90 € |
| Virtuelle Debitkarte, Apple Pay, Google Pay | im Kontopreis enthalten |
| Bargeld und Zahlungen in Fremdwährung | laut Preis- und Leistungsverzeichnis |
| Ersatzkarte | laut Preis- und Leistungsverzeichnis |
Auslandseinsatz und Fremdwährung
Im Ausland können Entgelte anfallen, abhängig vom Kartentyp und deinem Kontomodell. Die genauen Sätze für Bargeld und Zahlungen in fremder Währung stehen im Preis- und Leistungsverzeichnis auf der Commerzbank-Website. Prüf sie vor deiner Reise. Ein Hinweis zur Einordnung: Prozentsätze, die die Commerzbank für Bargeld und Fremdwährung bei der Young Visa Kreditkarte nennt, gelten für diese Kreditkarte und lassen sich nicht auf die Girocard übertragen.
Für Euro-Zahlungen innerhalb der Europäischen Union gilt eine EU-Regel. Sie dürfen nicht teurer sein als die gleiche Zahlung im Inland.
Startguthaben für Neukunden
Für Neukunden gibt es regelmäßig Aktionen. Aktuell gibt es bei Online-Eröffnung des GiroKontos ein Startguthaben von 100 Euro, dazu 100 Euro je erfolgreicher Empfehlung. Die Bedingungen: In den letzten 24 Monaten hattest du kein Commerzbank-Girokonto. Du eröffnest online. Du machst drei Monate lang jeweils mindestens fünf Buchungen über mindestens 25 Euro, ein Gehaltseingang ist dafür nicht nötig. Und du erteilst eine Werbeeinwilligung für mindestens drei Monate. Wie die Eröffnung Schritt für Schritt abläuft, zeigt unsere Anleitung zum Commerzbank Konto eröffnen mit Video-Legitimation. Die Aktionen wechseln, prüf deshalb die Bedingungen am Tag der Eröffnung.
Interaktiver Karten-Rechner
Was kosten dich Bargeld und Karte, und reicht dein Limit?
Trag ein, wo du Bargeld holst, und plane größere Ausgaben gegen dein Tages- und Wochenlimit. Das Entgelt eines fremden Automaten gibst du selbst ein, es wird vor der Auszahlung angezeigt.
Limit-Planer für Deutschland
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Kosten pro Jahr
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Tagesplan
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Wochenplan
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Ausland: Bargeld
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Dein Plan gegen deine Limits
Rechenweg pro Monat: Cash Group × 0 € + Schalter × 3,90 € + fremde Automaten × Betreiberentgelt, optional plus 4,90 € Kontoführung. Das Betreiberentgelt legt der Automatenbetreiber fest. Im Inland gelten Tages- und Wochenlimit für Bargeld und Kartenzahlung zusammen.
Stand der Konditionen: 08.10.2026, laut commerzbank.de. Alle Angaben ohne Gewähr.
Bargeld abheben mit der Girocard: Cash Group, Kasse, Fremdautomat
Mit der Girocard bekommst du an den Automaten der Cash Group kostenlos Bargeld. Zur Cash Group gehören die Commerzbank, die Deutsche Bank, die HypoVereinsbank und die Postbank sowie deren Töchter. Laut Commerzbank stehen damit rund 5.000 gebührenfreie Automaten bereit. In der Banking App kannst du dir den nächsten anzeigen lassen. Gerade in kleineren Städten lohnt das, bevor du losgehst.
Bargeld an der Supermarktkasse
Eine praktische Alternative ist die Kasse. Viele Händler zahlen beim Einkauf Bargeld aus. Dazu gehören große Supermärkte, Discounter, Drogerien und Tankstellen. Häufig musst du dafür einen Mindesteinkaufswert erreichen, den der Händler festlegt. Du sagst an der Kasse einfach, wie viel Bargeld du zusätzlich möchtest. Der Betrag wird zusammen mit dem Einkauf abgebucht. Das zählt zu deinen Limits, kostet aber kein Entgelt der Bank.
Fremde Automaten: Betreiberentgelt
Hebst du an einem Automaten außerhalb der Cash Group ab, verlangt der Betreiber ein Entgelt. Die Höhe legt der Betreiber fest. Sie wird dir am Bildschirm angezeigt, bevor das Geld ausgezahlt wird. Du kannst den Vorgang an dieser Stelle noch abbrechen. Wer häufig fremde Automaten nutzt, zahlt so über das Jahr schnell mehr als für die Kontoführung.
Bargeld im Ausland
Im Ausland hebst du mit der Girocard überall dort ab, wo das Visa- oder Girocard-Logo am Automaten zu sehen ist. Pro Tag sind standardmäßig 500 Euro möglich, pro Woche 2.000 Euro. Plane größere Barbeträge also über mehrere Tage. Rechne außerdem mit dem Auslandsentgelt laut Preis- und Leistungsverzeichnis und einem möglichen Entgelt des Automatenbetreibers vor Ort.
Ein Klassiker im Urlaub ist die Frage nach der Währung. Der Automat oder das Terminal bietet dir an, sofort in Euro abzurechnen. Das nennt sich dynamische Währungsumrechnung. Der Kurs dabei ist oft ungünstig. Wählst du die Landeswährung, rechnet deine Bank um.
📌 Good to know
Am Automaten oder Terminal im Ausland lohnt sich fast immer die Abrechnung in Landeswährung. Lehnst du die angebotene Umrechnung in Euro ab, vermeidest du den oft schlechteren Kurs des Automatenbetreibers.
Sicherheit, PIN und Sperre: So schützt du deine Girocard
Die Girocard ist mit mehreren Schutzschichten ausgestattet. An der Kasse und am Automaten schützt die PIN. Im Internet schützen 3D Secure und die Freigabe per photoTAN. Dazu kommen die Limits, die den möglichen Schaden begrenzen. Und du kannst einzelne Funktionen gezielt abschalten.
Karte sperren: 116 116
Ist die Karte weg oder vermutest du Missbrauch, sperr sie sofort. Der zentrale Sperr-Notruf lautet 116 116. Er ist rund um die Uhr erreichbar. Aus dem Ausland wählst du die Nummer mit der deutschen Vorwahl +49. Eine Ersatzkarte kannst du über die Sperrhotline nicht bestellen, das erledigst du nach der Sperre gesondert. Alternativ sperrst du die Karte in der Banking App oder im Online Banking. Das geht oft schneller als ein Anruf, weil du keine Warteschleife hast.
Notier dir die Sperrnummer getrennt vom Portemonnaie, etwa im Handy. Ist das Smartphone ebenfalls weg, hilft dir ein Zettel im Reisegepäck.
PIN vergessen oder gesperrt
Fällt dir die PIN nicht mehr ein, forderst du im Online Banking eine neue an. Sie kommt per Post. Nach dreimaliger Falscheingabe wird die PIN gesperrt. Das schützt dich, falls ein Fremder die Karte in die Hände bekommt. Ob du die Sperre in der App aufheben kannst oder eine neue PIN brauchst, zeigt dir der Kartenbereich der Banking App. Deine PIN gibst du niemals weiter, auch nicht an angebliche Bankmitarbeiter am Telefon. Die Bank fragt sie nie ab.
Funktionen gezielt abschalten
In der App steuerst du, wo deine Karte überhaupt funktionieren darf. Du kannst Internetzahlungen deaktivieren. Du kannst dein Tageslimit senken, auf minimal 100 Euro. Jede Einstellung, die du nicht brauchst, ist eine Tür weniger für Betrüger.
Typische Betrugsmaschen erkennen
Die häufigste Masche im Online-Bereich ist Phishing. Du bekommst eine Mail oder SMS, die angeblich von deiner Bank stammt. Sie fordert dich auf, Kartendaten zu bestätigen oder eine Freigabe zu erteilen. Gib in der photoTAN-App niemals eine Zahlung frei, die du nicht selbst ausgelöst hast. Lies den Betrag und den Händler auf dem Freigabebildschirm genau. Passt etwas nicht, brich ab und sperr im Zweifel die Karte.
Kontrolliere außerdem regelmäßig deine Umsätze. Weil die Girocard sofort abbucht, siehst du verdächtige Buchungen direkt in der App. Nutzt du Push-Benachrichtigungen in der App, erfährst du von Zahlungen sehr schnell.
Für wen lohnt sich die Commerzbank Girocard?
Für die meisten Kunden mit GiroKonto ist die Girocard die Alltagskarte. Sie ist im Kontopreis enthalten. Sie funktioniert an der Kasse, am Automaten, online und im Smartphone. Durch die Visa-Funktion kommst du damit auch im Ausland und in internationalen Onlineshops weiter als mit einer klassischen Girocard.
Wann die Girocard allein reicht
Du zahlst vor allem in Deutschland, kaufst ab und zu online ein und hebst an Automaten der Cash Group ab? Dann deckt die Girocard deinen Bedarf ab. Du hast volle Kostenkontrolle, weil jeder Euro sofort vom Konto geht. Mit Apple Pay oder Google Pay ist das Smartphone dein Portemonnaie. Und mit den Limit-Einstellungen bestimmst du selbst, wie viel im schlimmsten Fall weg sein kann.
Wann eine Kreditkarte dazu passt
Reist du viel, buchst Hotels oder mietest Autos, ist eine Kreditkarte eine sinnvolle Ergänzung. Mietwagenfirmen und Hotels verlangen häufig eine Kaution auf einer echten Kreditkarte. Eine Monatsabrechnung verschafft dir zudem zeitlichen Spielraum. Bei der Young Visa kannst du größere Beträge in Raten zurückzahlen. Die PremiumKreditkarte bringt Leistungen für anspruchsvollere Nutzer mit. Beide Karten ergänzen die Girocard gut.
Deine Checkliste vor dem Start
- Prüfe, ob deine Girocard das Visa-Logo trägt. Sonst fehlt dir die Online- und Auslandsfunktion.
- Richte die Karte in Apple Pay oder Google Pay ein, über die Banking App.
- Schau dir dein Tages- und Wochenlimit an und passe es an deinen Alltag an.
- Denk daran: Eine Limitänderung gilt erst ab dem nächsten Arbeitstag.
- Speichere den Sperr-Notruf 116 116 im Handy.
- Lies vor einer Reise die Auslandsentgelte im Preis- und Leistungsverzeichnis.
- Nutze Automaten der Cash Group oder die Supermarktkasse für Bargeld.
Mit diesen sieben Schritten nutzt du die Girocard sicher und ohne unnötige Entgelte. Ob das passende Konto dahinter das GiroKonto oder ein größeres Modell ist, entscheidest du am besten mit dem Vergleich der Commerzbank-Kontomodelle im GiroKonto-Ratgeber. Der Rest ist Alltag: Karte ans Terminal, Handy an die Kasse, Freigabe in der App.
Häufig gestellte Fragen
Ist die Commerzbank Girocard eine Visa-Kreditkarte?
Nein. Die Commerzbank Girocard ist eine Debitkarte mit zusätzlicher Visa-Funktion. Jeder Umsatz wird sofort vom Girokonto abgebucht. Es gibt keinen Kreditrahmen, keine Monatsabrechnung und keine Ratenzahlung.
Kann ich mit der Girocard online bezahlen?
Ja. Über die Visa-Funktion gibst du Kartennummer, Ablaufdatum und CVV ein. Die Zahlung bestätigst du per 3D Secure in der photoTAN-App. Die Internetzahlung lässt sich in der App komplett abschalten.
Funktioniert die Girocard mit Apple Pay und Google Pay?
Apple Pay und Google Pay sind im GiroKonto enthalten. Du richtest die Karte über die Commerzbank Banking App ein, für Apple Pay mit der Girocard brauchst du die Banking App. Welche Karte du in welcher Wallet hinterlegen kannst, zeigt dir der Kartenbereich der App.
Was kostet die Commerzbank Girocard?
Im GiroKonto ist die Girocard im Kontopreis von 4,90 Euro im Monat enthalten, die ersten drei Monate sind frei. KlassikKonto und PremiumKonto enthalten bis zu zwei Girocards. Bargeld am Schalter kostet im GiroKonto 3,90 Euro je Vorgang.
Wie hoch ist das Limit der Commerzbank Girocard?
Im Inland gelten standardmäßig 2.000 Euro pro Tag und pro Woche für Bargeld und Kartenzahlung zusammen. Im Ausland kannst du 500 Euro Bargeld pro Tag und 2.000 Euro pro Woche abheben. Das Tageslimit lässt sich zwischen 100 und 5.000 Euro anpassen.
Wie ändere ich das Limit meiner Girocard?
In der App unter Profil, Karten, Girocard und „Nutzung und Limits“ oder im Online Banking unter „Kartennutzung konfigurieren“. Du gibst die Änderung per photoTAN frei, sie gilt ab dem nächsten Arbeitstag.
Wo hebe ich mit der Girocard kostenlos Bargeld ab?
Kostenlos ist die Abhebung an Automaten der Cash Group, also bei Commerzbank, Deutscher Bank, HypoVereinsbank und Postbank. Viele Supermärkte, Drogerien und Tankstellen zahlen beim Einkauf ebenfalls Bargeld ohne Bankentgelt aus.
Wie sperre ich meine Girocard bei Verlust?
Ruf den Sperr-Notruf 116 116 an, aus dem Ausland mit +49 davor. Alternativ sperrst du die Karte direkt in der Commerzbank Banking App oder im Online Banking, rund um die Uhr.
















