Themen in diesem Artikel:
- Was ist Bison?: Erfahre, warum die BaFin-regulierte App der Börse Stuttgart über 1.040.000 aktive Nutzer aus 72 Nationen gewonnen hat.
- Gebühren im Detail: Vergleiche Spread-Kosten ab 1,25 % für BTC/ETH und die pauschale Aktien-Ordergebühr von 1,99 Euro.
- Bison vs. Wettbewerber: Vergleiche Bison direkt mit Coinbase, Bitpanda und Bitvavo nach Gebühren, Coin-Auswahl und Demokonto.
- Sicherheit bei Bison: Verstehe, wie Cold Storage, Einlagensicherung bis 100.000 Euro und 2FA dein Kapital schützen.
- Funktionen und Assets: Entdecke Sparpläne, Steuerreport, Preisalarme und 63 Kryptos plus 2.500 Wertpapiere in einer App.
- Wachstum und Volumen: Überblick über Nutzerzahlen von 81.000 (2019) bis über 1.040.000 (2026) und Handelsvolumen bis 5,6 Mrd. Euro.
- Anmeldung und Demokonto: Finde heraus, wie du in unter 15 Minuten startest und das Demokonto sofort ohne Risiko nutzt.
Was ist die Bison App? Herkunft, Regulierung und Zielgruppe
Die Bison App ist eine Krypto- und Wertpapierhandels-App der Börse Stuttgart Group. Betreiber ist die Sowa Labs GmbH, eine Tochtergesellschaft der Börse Stuttgart. Der Launch erfolgte 2018/2019 – damit gehört Bison zu den ersten und bis heute führenden deutschen Krypto-Handelsplattformen überhaupt.
Was Bison von vielen internationalen Anbietern unterscheidet: die direkte Anbindung an eine der größten deutschen Wertpapierbörsen. Das ist kein Marketing-Versprechen, sondern ein regulatorisches Fundament. Bison unterliegt der Aufsicht der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und erfüllt die EU-weite MiCA-Regulierung (Markets in Crypto-Assets). Für Anleger in Deutschland ist das ein handfester Vorteil gegenüber Anbietern aus dem außereuropäischen Ausland.
Die Krypto-Verwahrung übernimmt die Boerse Stuttgart Digital Custody GmbH, ehemals bekannt als blocknox GmbH. Diese Gesellschaft hält eine MiCAR-Lizenz der BaFin. Konkret bedeutet das: 95 % aller digitalen Assets werden in sogenannten Cold-Storage-Wallets verwahrt – also vollständig offline, ohne Verbindung zum Internet. Das schützt vor Hacks und unbefugten Zugriffen, wie sie in der Krypto-Branche immer wieder vorkommen.
Dein Euro-Guthaben liegt nicht bei Bison selbst, sondern bei der Solaris SE und der Deutsche Bank AG. Beide Institute unterliegen der gesetzlichen Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Kunde. Kundengelder werden strikt vom Betriebsvermögen getrennt gehalten – ein wichtiger Schutz, falls der Anbieter selbst in finanzielle Schwierigkeiten geraten sollte.
Die primäre Zielgruppe von Bison sind Einsteiger. Die Benutzeroberfläche ist bewusst einfach und intuitiv gestaltet. Du brauchst kein Vorwissen über Orderbücher oder technische Chartanalyse, um loszulegen. Gleichzeitig bietet die App durch Limit-Orders, Stop-Orders und Sparpläne genug Tiefe für Nutzer, die etwas mehr Kontrolle über ihre Investments wünschen.
Verfügbar ist Bison als App für iOS (Apple App Store) und Android (Google Play Store) sowie als Web-Oberfläche im Browser. Stand Juni 2026 zählt die Plattform über 1.040.000 aktive Nutzer aus 72 Nationen. Das ist ein beachtliches Wachstum: Nach dem ersten vollständigen Nutzerjahr 2019 waren es gerade einmal 81.000 registrierte Nutzer. Die Plattform hat sich also in rund sieben Jahren mehr als verzwölffacht.
📌 Good to know
Bison ist keine eigenständige Bank oder Kryptobörse im klassischen Sinne, sondern ein Produkt der Börse Stuttgart Group. Diese institutionelle Verankerung ist für viele deutsche Anleger ein entscheidendes Vertrauensmerkmal – besonders nach den Insolvenzen mehrerer internationaler Krypto-Plattformen in den vergangenen Jahren.
Bison App Gebühren: Spread, Orderkosten und versteckte Kosten im Überblick
Das Gebührenmodell von Bison ist auf den ersten Blick ungewöhnlich einfach: Beim Kryptohandel gibt es keine separaten Transaktionsgebühren. Bison verdient ausschließlich über den Spread – also die Differenz zwischen dem Kauf- und dem Verkaufspreis. Das klingt transparent, hat aber eine Kehrseite: Den Spread siehst du nicht als separate Zeile in der Abrechnung. Er ist im Kurs eingepreist.
Konkret liegt der durchschnittliche Spread für Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) bei rund 1,25 %. Für weniger liquide Coins – also alles außer den beiden größten Kryptowährungen – beträgt der Durchschnitt etwa 1,75 %. Das ist im deutschen Marktvergleich ein mittleres Niveau: günstiger als Coinbase im Standard-Modus, aber teurer als spezialisierte Handelsplattformen mit Maker/Taker-Modell.
Beim Wertpapierhandel – also Aktien, ETFs und ETCs – gilt ein anderes Modell: 1,99 Euro pauschal pro Order, unabhängig vom Handelsvolumen. Das ist besonders für kleinere Beträge attraktiv. Wer für 200 Euro einen ETF kauft, zahlt dieselbe Gebühr wie jemand, der für 2.000 Euro handelt. Für sehr große Orders kann das Modell hingegen günstiger sein als prozentuale Gebühren.
Bei den Einzahlungen ist Bison großzügig: SEPA-Überweisungen und Instant-SEPA sind kostenlos. Auch die Auszahlung in Euro ist gebührenfrei. Wer es schnell mag und per Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay einzahlt, zahlt allerdings 2,49 % des Transaktionsvolumens. Das ist der einzige echte Kostenpunkt neben dem Spread. Die Krypto-Verwahrung und die Depotführung für Wertpapiere sind ebenfalls kostenlos.
Bei der Einzahlungsgeschwindigkeit gibt es Unterschiede: Eine reguläre SEPA-Überweisung dauert in der Regel ein bis zwei Werktage, bis das Guthaben auf deinem Verrechnungskonto verfügbar ist. Sofortzahlungen per Kreditkarte oder digitaler Wallet stehen dagegen unmittelbar zur Verfügung – allerdings eben mit den 2,49 % Aufschlag.
Das Erlösmodell von Bison basiert also vollständig auf dem Spread. Es gibt keine versteckten Gebühren, keine Inaktivitätsgebühren und keine Kosten für das Halten von Positionen. Wer die Plattform nur zum Beobachten nutzt und nie handelt, zahlt gar nichts. Das macht Bison auch für Gelegenheitsnutzer interessant.
| Kostenposten | Betrag / Gebühr |
|---|---|
| Spread Krypto (BTC/ETH, Ø) | 1,25 % |
| Spread Krypto (andere Coins, Ø) | 1,75 % |
| Aktien/ETF-Ordergebühr | 1,99 € pauschal |
| SEPA-Einzahlung | kostenlos |
| Instant-SEPA-Einzahlung | kostenlos |
| Kreditkarte / Apple Pay / Google Pay | 2,49 % des Volumens |
| Auszahlung in Euro | kostenlos |
| Krypto-Verwahrung | kostenlos |
| Depotführung Wertpapiere | kostenlos |
Bison vs. Coinbase, Bitpanda und Bitvavo: Welche Plattform passt zu dir?
Kein Anbieter ist für jeden Anleger optimal. Der direkte Vergleich zeigt, wo Bison punktet – und wo andere Plattformen die Nase vorn haben.
Das stärkste Argument für Bison ist die regulatorische Verankerung in Deutschland. Die BaFin-Aufsicht kombiniert mit der MiCA-Konformität und der direkten Anbindung an die Börse Stuttgart schafft ein Vertrauensniveau, das kein anderer Anbieter im Vergleich in dieser Form bieten kann. Für deutsche Anleger, die Wert auf rechtliche Sicherheit legen, ist das ein echter Unterschied.
Bei der Coin-Auswahl liegt Bison mit 63 verfügbaren Kryptowährungen (Stand März 2026) deutlich hinter Coinbase, das über 260 Coins im Angebot hat. Wer spezifische Altcoins oder neue Token handeln möchte, wird bei Bison schnell an Grenzen stoßen. Das ist eine bewusste Entscheidung: Bison fokussiert sich auf etablierte, bekannte Coins und verzichtet auf das Listing von Nischen-Tokens mit hohem Risikoprofil.
Bei den Gebühren ist das Bild differenziert. Bitvavo ist mit einem Maker/Taker-Modell ab 0,15 bis 0,25 % deutlich günstiger als Bison beim reinen Kryptohandel. Wer viel und häufig handelt, spart dort erheblich. Coinbase im Standard-Modus kostet dagegen mehr als Bison: 1,49 % Grundgebühr plus einen zusätzlichen Spread von rund 0,5 % ergeben in der Praxis oft 1,5 bis 2 % pro Trade. Coinbase Advanced kann für aktive Trader mit hohem Volumen ab 0,40 % Maker-Gebühr günstiger werden – aber das setzt entsprechendes Handelsvolumen voraus. Bitpanda arbeitet ebenfalls mit einem Spread-Modell, das im Schnitt höher liegt als bei Bison.
Ein klares Alleinstellungsmerkmal von Bison: das Demokonto. Kein anderer Anbieter im Vergleich bietet eine vergleichbare Funktion. Du kannst die Plattform mit virtuellem Geld testen, bevor du echtes Kapital einsetzt. Das senkt die Hemmschwelle für Einsteiger erheblich.
Ebenfalls einzigartig ist die Kombination aus Krypto- und Wertpapierhandel in einer einzigen App. Über 2.500 Aktien, ETFs und ETCs sind bei Bison für 1,99 Euro pauschal handelbar. Coinbase und Bitvavo bieten diesen Service gar nicht an. Bitpanda hat zwar Aktien-Derivate und ETF-Produkte im Angebot, aber kein vergleichbares reguliertes Wertpapierdepot.
Wer Edelmetalle oder eine Krypto-Kreditkarte sucht, ist bei Bitpanda besser aufgehoben. Wer maximale Coin-Auswahl will, wählt Coinbase. Wer günstige Gebühren für aktiven Handel priorisiert, schaut sich Bitvavo an. Für Einsteiger in Deutschland, die Wert auf Regulierung, Einfachheit und das Demokonto legen, ist Bison die logische erste Wahl.
| Kriterium | Bison | Coinbase | Bitpanda | Bitvavo |
|---|---|---|---|---|
| Herkunft | Deutschland | USA | Österreich | Niederlande |
| Regulierung | BaFin, MiCA | BaFin (DE), US-reguliert | Reguliert (AT) | Reguliert (NL) |
| Verfügbare Kryptos | 63 | >260 | Deutlich mehr | k. A. |
| Aktien/ETFs | >2.500 Assets | Nicht verfügbar | Derivate/Produkte | Nicht verfügbar |
| Krypto-Gebühr | Spread Ø 1,25 % (BTC/ETH) | 1,49 % + Spread | Spread (höher) | 0,15–0,25 % M/T |
| Aktien-Gebühr | 1,99 € pauschal | – | Verfügbar | – |
| Demokonto | Ja | Nein | k. A. | k. A. |
| Zielgruppe | Einsteiger | Einsteiger–Fortgeschr. | Einsteiger–Fortgeschr. | Fortgeschrittene |
Sicherheit bei Bison: BaFin, Cold Storage und Einlagensicherung
Sicherheit ist beim Kryptohandel kein Nebenpunkt – sie ist der entscheidende Faktor. Bison hat hier mehrere Schutzschichten aufgebaut, die zusammen ein vergleichsweise robustes System ergeben.
Die erste Schutzschicht ist die Regulierung. Bison unterliegt der BaFin-Aufsicht und erfüllt die EU-weite MiCA-Regulierung. Das bedeutet: Die Plattform muss bestimmte Kapitalanforderungen erfüllen, Kundengelder getrennt halten und regelmäßig Bericht erstatten. MiCA ist seit Ende 2024 vollständig in Kraft und gilt als der weltweit strengste Regulierungsrahmen für Krypto-Assets. Bison war von Anfang an auf diese Regulierung vorbereitet.
Die zweite Schutzschicht betrifft die Verwahrung deiner Krypto-Assets. Zuständig ist die Boerse Stuttgart Digital Custody GmbH, die eine eigene MiCAR-Lizenz der BaFin hält. 95 % aller digitalen Assets werden in Cold-Storage-Wallets verwahrt – vollständig offline, ohne Internetverbindung. Nur 5 % befinden sich in Hot Wallets, die für den laufenden Handelsbetrieb benötigt werden. Diese Aufteilung ist branchenüblich für seriöse Anbieter und minimiert das Risiko durch Hacks erheblich.
Dein Euro-Guthaben ist ebenfalls geschützt. Es liegt bei der Solaris SE und der Deutsche Bank AG, beide unterliegen der gesetzlichen deutschen Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Kunde. Kundengelder werden strikt vom Betriebsvermögen von Bison getrennt. Sollte Bison als Unternehmen in Schwierigkeiten geraten, sind deine Euro-Einlagen damit nicht Teil der Insolvenzmasse.
Auf Kontoebene bietet Bison Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Das bedeutet: Selbst wenn jemand dein Passwort kennt, kommt er ohne den zweiten Faktor nicht in dein Konto. Die Aktivierung ist freiwillig, aber dringend empfohlen. Die Identitätsverifizierung erfolgt per VideoIdent über den Partner IDNow – nach deutschen KYC-Standards (Know Your Customer). Du benötigst dafür einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.
Ein oft unterschätzter Sicherheitsfaktor ist die institutionelle Verankerung. Bison ist kein Start-up ohne Eigenkapital, sondern ein Produkt der Börse Stuttgart Group – einer der größten deutschen Wertpapierbörsen. Diese Struktur schafft Stabilität und Vertrauen, die viele rein digitale Krypto-Plattformen nicht bieten können.
💡 Tip
Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung direkt nach der Registrierung. Das dauert weniger als zwei Minuten und schützt dein Konto erheblich – besonders wenn du größere Beträge verwahren möchtest.
Funktionen und Assets: Was kann die Bison App?
Bison hat sich in den vergangenen Jahren von einer reinen Krypto-App zu einer umfassenderen Investitionsplattform entwickelt. Das Angebot ist breiter als viele Nutzer erwarten.
Beim Kryptohandel stehen aktuell 63 Kryptowährungen zur Verfügung (Stand März 2026). Das Spektrum reicht von den großen etablierten Coins – Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Ripple (XRP), Cardano (ADA), Litecoin (LTC), Solana (SOL), Bitcoin Cash (BCH) – bis hin zu Meme Coins wie BONK, WIF oder POPCAT. Das Angebot wächst kontinuierlich: Im September 2025 kamen acht neue Coins hinzu, im Dezember 2025 sechzehn weitere, im März 2026 nochmals sieben, darunter ENS, MASK, JUP und PYTH. Wer auf seltene Nischen-Tokens angewiesen ist, wird trotzdem schnell an Grenzen stoßen – Coinbase bietet mit über 260 Coins ein deutlich breiteres Spektrum.
Seit März 2023 ist Bison auch im Wertpapierhandel aktiv. Über 2.500 Aktien, ETFs und ETCs sind im voll-regulierten Handel verfügbar. Die Ordergebühr beträgt pauschal 1,99 Euro – unabhängig vom Handelsvolumen. Das macht Bison zu einer echten All-in-one-Lösung für Anleger, die sowohl Krypto als auch klassische Wertpapiere in einer einzigen App verwalten wollen.
Bei den Ordertypen bietet Bison das Wesentliche: Marktorders für sofortige Ausführung zum aktuellen Kurs, Limit-Orders für Käufe und Verkäufe zu einem selbst definierten Preis sowie Stop-Orders zur automatischen Verlustbegrenzung. Für Einsteiger reichen diese drei Typen vollkommen aus.
Sparpläne ermöglichen automatisiertes, regelmäßiges Investieren – zum Beispiel monatlich einen festen Betrag in Bitcoin oder einen ETF. Das ist besonders für langfristig orientierte Anleger interessant, die nicht jeden Kauf manuell auslösen wollen. Preisalarme informieren dich, wenn ein Coin oder eine Aktie einen bestimmten Kurs erreicht – praktisch, ohne die App ständig im Blick behalten zu müssen.
Ein unterschätztes Feature ist der integrierte Steuerreport. Krypto-Gewinne müssen in Deutschland versteuert werden, wenn die Haltefrist unter einem Jahr liegt. Bison generiert automatisch einen Bericht, der die relevanten Daten für die Steuererklärung zusammenfasst. Das spart Zeit und reduziert Fehler. Die Portfolio-Übersicht zeigt alle Assets – Krypto und Wertpapiere – auf einen Blick, inklusive Kursentwicklung und Gesamtperformance.
Das Demokonto ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal. Es ist sofort nach der E-Mail-Bestätigung nutzbar – ohne Verifizierung, ohne Einzahlung. Du kannst alle Funktionen mit virtuellem Geld testen und ein Gefühl für die Plattform entwickeln, bevor du echtes Kapital einsetzt.
Nutzerwachstum und Handelsvolumen: Bisons Entwicklung seit 2019
Die Wachstumskurve von Bison ist beeindruckend – und gleichzeitig ein Spiegel der gesamten Krypto-Branche mit ihren extremen Boom-und-Bust-Zyklen.
Nach dem Launch 2018/2019 zählte Bison am Ende des ersten vollständigen Nutzerjahres 81.000 registrierte Nutzer. Das war für eine neue deutsche Krypto-App ein solider Start. Im April 2021 – auf dem Höhepunkt des Krypto-Booms – waren bereits 400.000 Nutzer registriert, davon rund 40 % für den Echtgeldhandel verifiziert. Das Handelsvolumen explodierte: 2021 wurden 5,6 Milliarden Euro umgesetzt, der Umsatz von Bison lag bei rund 42 Millionen Euro.
Dann kam der Krypto-Winter 2022. Das Handelsvolumen brach um 68 % auf 1,8 Milliarden Euro ein, der Umsatz sank um 69 % auf 13 Millionen Euro. Das zeigt, wie stark Bisons Erlösmodell – ausschließlich über den Spread – von der Marktaktivität abhängt. Weniger Handel bedeutet direkt weniger Einnahmen. Trotzdem blieb Bison stabil und wuchs weiter: Im September 2023 waren bereits 700.000 Nutzer registriert.
Stand Juni 2026 zählt Bison über 1.040.000 aktive Nutzer aus 72 Nationen. Das ist ein Meilenstein: Die Millionenmarke wurde überschritten. Das Wachstum von 700.000 auf über eine Million in knapp drei Jahren zeigt, dass Bison auch nach dem Krypto-Winter weiter Zuspruch findet – nicht nur bei Krypto-Enthusiasten, sondern zunehmend auch bei klassischen Anlegern, die die Wertpapier-Funktionen nutzen.
Bison Nutzerwachstum 2019–2026 (registrierte/aktive Nutzer in Tausend)
Das Wachstum von 81.000 auf über eine Million Nutzer in sieben Jahren entspricht einem Faktor von mehr als zwölf. Besonders bemerkenswert ist, dass das Wachstum auch durch den harten Krypto-Winter 2022 nicht gestoppt wurde. Die Nutzerbasis wuchs weiter, auch wenn das Handelsvolumen einbrach. Das deutet darauf hin, dass viele Nutzer Bison langfristig als Plattform nutzen – und nicht nur in Boom-Phasen aktiv sind.
Die Umsatzentwicklung zeigt die Abhängigkeit vom Markt deutlich: 2020 lag der Umsatz bei 10 Millionen Euro, 2021 bei rund 42 Millionen Euro – ein Anstieg um mehr als das Vierfache. 2022 folgte der Einbruch auf 13 Millionen Euro. Seitdem hat Bison das Angebot durch den Wertpapierhandel diversifiziert, was die Erlösbasis von der reinen Krypto-Marktentwicklung unabhängiger machen soll.
Anmeldung und Demokonto: So startest du bei Bison in unter 15 Minuten
Der Einstieg bei Bison ist bewusst einfach gehalten. Der gesamte Prozess von der App-Installation bis zum ersten echten Trade dauert in der Regel unter 15 Minuten – vorausgesetzt, du hast deinen Personalausweis oder Reisepass griffbereit.
Der erste Schritt ist der Download der App aus dem Apple App Store oder Google Play Store, alternativ kannst du die Web-Oberfläche nutzen. Nach der Installation gibst du deine E-Mail-Adresse und ein Passwort ein. Nach der E-Mail-Bestätigung ist das Demokonto sofort zugänglich. Du kannst alle Funktionen der Plattform mit virtuellem Geld testen – ohne Risiko, ohne Einzahlung, ohne Verifizierung.
Wenn du bereit bist, mit echtem Geld zu handeln, startest du die Identitätsverifizierung. Das läuft über das VideoIdent-Verfahren des Partners IDNow. Du hältst deinen Personalausweis oder Reisepass in die Kamera, das System prüft die Echtheit des Dokuments und gleicht dein Gesicht ab. Das dauert in der Regel zwei bis fünf Minuten. Anschließend gibst du deine Steuer-Identifikationsnummer und deine SEPA-Bankverbindung an und akzeptierst die Nutzungsbedingungen.
Danach kannst du Geld einzahlen. Per SEPA-Überweisung ist das kostenlos, dauert aber ein bis zwei Werktage. Wer sofort handeln möchte, zahlt per Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay ein – das Guthaben ist unmittelbar verfügbar, kostet aber 2,49 % des eingezahlten Betrags. Bei einer Einzahlung von 500 Euro wären das 12,45 Euro Gebühr – ein Betrag, den du im Hinterkopf behalten solltest.
Das Demokonto bleibt auch nach der Verifizierung nutzbar. Du kannst jederzeit zwischen dem Echtgeld- und dem Demomodus wechseln. Das ist praktisch, um neue Strategien oder Ordertypen auszuprobieren, bevor du sie mit echtem Kapital umsetzt. Kein anderer Anbieter im direkten Vergleich bietet diese Funktion.
Für die Kontosicherheit empfiehlt sich die sofortige Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung. Das geht in den Kontoeinstellungen und dauert weniger als zwei Minuten. Danach ist dein Konto auch dann geschützt, wenn dein Passwort kompromittiert werden sollte.
Insgesamt ist der Onboarding-Prozess bei Bison einer der reibungslosesten im deutschen Markt. Keine langen Wartezeiten, keine komplizierten Formulare, keine unklaren Schritte. Das passt zur erklärten Zielgruppe: Einsteiger, die unkompliziert und sicher in Krypto und Wertpapiere investieren wollen.
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch sind die Gebühren bei der Bison App?
Beim Kryptohandel verdient Bison ausschließlich über den Spread: durchschnittlich 1,25 % für BTC und ETH, 1,75 % für andere Coins. Aktien und ETFs kosten 1,99 Euro pauschal pro Order. SEPA-Einzahlungen und Auszahlungen sind kostenlos. Sofortzahlungen per Kreditkarte oder Apple Pay kosten 2,49 % des Betrags.
Ist die Bison App sicher und reguliert?
Ja. Bison unterliegt der BaFin-Aufsicht und der EU-MiCA-Regulierung. 95 % der Krypto-Assets werden in Cold-Storage-Wallets offline verwahrt. Euro-Guthaben sind bis 100.000 Euro gesetzlich geschützt. Zwei-Faktor-Authentifizierung ist verfügbar und empfohlen.
Wie viele Kryptowährungen kann ich bei Bison handeln?
Stand März 2026 sind 63 Kryptowährungen verfügbar, darunter Bitcoin, Ethereum, Solana, Cardano, Ripple und Meme Coins wie BONK und WIF. Das Angebot wird regelmäßig erweitert – zuletzt kamen im März 2026 sieben neue Coins hinzu.
Kann ich bei Bison auch Aktien und ETFs handeln?
Ja, seit März 2023 bietet Bison über 2.500 Aktien, ETFs und ETCs im voll-regulierten Wertpapierhandel an. Die Ordergebühr beträgt pauschal 1,99 Euro pro Trade, unabhängig vom Handelsvolumen. Depotführung ist kostenlos.
Gibt es ein Demokonto bei Bison?
Ja. Das Demokonto ist sofort nach der E-Mail-Bestätigung nutzbar – ohne Verifizierung und ohne Einzahlung. Du kannst alle Funktionen mit virtuellem Geld testen. Das Demokonto bleibt auch nach der Verifizierung dauerhaft verfügbar.
Wie viele Nutzer hat die Bison App?
Stand Juni 2026 zählt Bison über 1.040.000 aktive Nutzer aus 72 Nationen. Das entspricht einem Wachstum von mehr als dem Zwölffachen seit dem ersten vollständigen Nutzerjahr 2019, als 81.000 registrierte Nutzer gezählt wurden.
Wie zahle ich Geld bei Bison ein und wie lange dauert es?
Per SEPA-Überweisung oder Instant-SEPA kostenlos, Gutschrift in ein bis zwei Werktagen. Per Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay sofort verfügbar, aber mit 2,49 % Gebühr. Auszahlungen in Euro sind immer kostenlos.



