Aktien kaufen: Erklärt für Einsteiger

18.11.582 Aufrufe0 Mal als hilfreich markiertZuletzt geprüft: 20.09.2026

Das Wichtigste in Kürze

Der Einstieg in den Aktienhandel erscheint vielen kompliziert – muss er aber nicht sein. Mit dem richtigen Wissen kannst du innerhalb weniger Tage deine ersten Aktien online kaufen. Dieser Leitfaden führt dich systematisch durch alle wichtigen Schritte: von der Wahl des passenden Depots über die Unterschiede zwischen Börsen- und Direkthandel.

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Das Wichtigste in Kürze

Video: Aktien kaufen für Einsteiger: Depot, Handelsplätze und Kosten

SMARTBROKER – Aktien

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Vorteile

  • Gratis Handel über Gettex (ab 500 €)
  • 30+ Handelsplätze & 10.800+ Sparpläne
  • 1,75 % Zinsen aufs Verrechnungskonto

Nachteile

  • Keine Filialen – dafür günstiger
  • Kein 24/7-Support – dafür schlanke Kosten
  • Kein Demokonto – dafür echter Handel ab 1 €

Buzzmatic GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Wir empfehlen, die spezifischen Bedingungen und Konditionen des Produktes zu prüfen.

Scalable Capital – Aktien Sparplan

Scalable Capital - Aktien Sparplan

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Vorteile

  • Gebührenfreie Depotführung
  • Geringe Kosten
  • Großes Sparplan Angebot
  • Große Auswahl

Nachteile

  • Keine aut. Wiederanlage
  • Keine Anleihen
  • Kein Trailing
  • Keine Neuemissionen

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Was ist eine Aktie?

Aktien sind Wertpapiere, die Anteile an Unternehmen verbriefen. Wenn du eine Aktie kaufst, wirst du Aktionär:in und damit Gesellschafter:in des jeweiligen Unternehmens. Unternehmen nutzen Aktien als Finanzierungsinstrument, um ihren Eigenkapitalanteil zu erhöhen. Bei der Ausgabe neuer Anteile an Altaktionäre regelt das Bezugsverhältnis deren Zuteilung. Sie veräußern diese Anteile zu einem bestimmten Kurswert am Aktienmarkt. Neben dem klassischen Aktienkauf gibt es mit Crowdinvesting eine weitere Möglichkeit, dich an jungen Unternehmen zu beteiligen, wie unsere Seedrs Erfahrungen zur Plattform zeigen. Für den Einstieg mit kleineren Beträgen eignen sich auch Teilaktien im Sparplan, bei denen man Bruchstücke von Wertpapieren erwirbt. Eine weitere Plattform in diesem Bereich ist Crowdcube, wie unser Test zu Crowdcube zeigt.

Nicht jedes Unternehmen darf Aktien ausgeben. Dieses Recht haben ausschließlich bestimmte Kapitalgesellschaften: die Aktiengesellschaft (AG), die Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) und die Europäische Gesellschaft (SE). Als Aktionär:in bist du direkt an Gewinn und Verlust des Unternehmens beteiligt. Eine Form der Gewinnbeteiligung sind regelmäßige Ausschüttungen, wobei einige Unternehmen sogar Aktien mit monatlicher Dividende anbieten.

Diese Beteiligung bringt sowohl Chancen als auch Risiken mit sich. Wächst das Unternehmen, steigt in der Regel auch der Wert deiner Aktien. Du kannst deine Anteile dann gewinnbringend verkaufen. Aktien von Unternehmen, bei denen ein solch starkes Wachstum erwartet wird, nennt man auch Wachstumswerte. Steckt das Unternehmen dagegen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, sinkt der Aktienwert entsprechend. Gerade in solchen Phasen kann sich das Antizyklisch Investieren Kaufen als strategischer Vorteil erweisen. Deshalb gilt der Aktienhandel als Investmentanlage mit Risiko. Ein starker Anstieg des Aktienwerts kann ein Unternehmen zu Maßnahmen wie einem Aktiensplit veranlassen, um die Aktie optisch günstiger zu machen.

📌 Good to know

Als Aktionär:in hast du keine Haftung über dein eingesetztes Kapital hinaus. Selbst wenn das Unternehmen Insolvenz anmeldet, kannst du maximal den Wert deiner Aktien verlieren, aber kein darüber hinausgehendes Privatvermögen.

SMARTBROKER – Aktien

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Aktien handeln

Vorteile

Gratis Handel über Gettex (ab 500 €)30+ Handelsplätze10.800+ Sparpläne1,75 % Zinsen aufs VerrechnungskontoHandel ab 1 € möglich

Nachteile

  • Keine Filialen – dafür günstiger
  • Kein 24/7-Support
  • Kein Demokonto
Scalable Capital

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Gebührenfreie Depotführung

Vorteile

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Nachteile

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  • Keine Anleihen
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Scalable Capital

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Scalable Capital

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Buzzmatic GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung. Auch kann keine Gewähr für die Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Wir empfehlen, die spezifischen Bedingungen und Konditionen des Produktes zu prüfen.

Was ist ein Aktiendepot?

Für den Kauf von Aktien benötigst du ein Aktiendepot, auch Wertpapierdepot genannt. Da Wertpapiere heute überwiegend online gehandelt werden, ist auch das Depot digital. In Aufbau und Funktion ähnelt es einem Online-Girokonto und bietet dir einen übersichtlichen Zugang zu deinen Investments. Die Konditionen der Anbieter unterscheiden sich teils erheblich, sodass die Suche nach Online-Broker Alternativen für das passende Depot ein wichtiger Schritt ist. Ein Vergleich von JustTRADE und Smartbroker+ zeigt beispielhaft, worin sich die Angebote unterscheiden können.

Du kannst ein digitales Wertpapierdepot bei verschiedenen Anbietern einrichten: Sparkassen, Volksbanken, Direktbanken oder Online-Broker bieten entsprechende Lösungen an. Dein Depot listet alle Aktien auf, die du besitzt. Auf einen Blick siehst du den aktuellen Wert jeder Position, das Kaufdatum und den damaligen Kurswert beim Erwerb. Bevor du dich für einen Anbieter entscheidest, lohnt sich ein Blick auf die Depotführung selbst, etwa in unserem Testbericht zu flatex, der die Nutzeroberfläche und die Handhabung der Positionen beschreibt. Eine Übersicht verschiedener Anbieter und ihrer Konditionen liefert ein umfassender Depot-Vergleich.

Alle Käufe und Verkäufe von Aktien werden deinem Wertpapierdepot gutgeschrieben oder davon abgebucht. Die anfallenden Kosten für diese Transaktionen werden automatisch mit einem verknüpften Referenzkonto verrechnet – in der Regel ist das dein Girokonto. Wie hoch diese ausfallen, zeigt ein Vergleich der Depotgebühren verschiedener Anbieter. Welche Konditionen beispielsweise der Broker XTB bietet, zeigen unsere XTB Erfahrungen. Welche Gebühren bei einem anderen Anbieter anfallen, beleuchten unsere Smartbroker Erfahrungen.

💡 Tip

Viele Online-Broker bieten kostenlose Demo-Depots an, mit denen du den Aktienhandel ohne echtes Geld üben kannst. Nutze diese Möglichkeit, um dich mit der Oberfläche vertraut zu machen und erste Strategien zu testen, bevor du echtes Kapital einsetzt. Welche Konditionen dich später beim echten Handel erwarten, zeigt dir unser Testbericht zu Libertex, sobald du die Demo-Phase hinter dir gelassen hast. Dabei können technische Indikatoren wie der MACD-Indikator helfen, potenzielle Kauf- oder Verkaufssignale zu identifizieren. Die Verfügbarkeit und der Umfang solcher Demokonten unterscheiden sich je nach Anbieter, wie ein Vergleich von Capital.com vs. eToro verdeutlicht. Ein direkter Vergleich der Konditionen ist beispielsweise bei Libertex vs. eToro möglich.

Wertpapierdepot eröffnen: Darauf solltest du achten

Bevor du ein Wertpapierdepot eröffnest, lohnt sich ein gründlicher Vergleich verschiedener Anbieter. Die Kosten- und Gebührenunterschiede können erheblich sein und wirken sich langfrisig auf deine Rendite aus. Beim Einrichten deines Depots füllst du in der Regel einen Antrag sowie einen Wertpapierhandelsbogen aus. Der genaue Ablauf, welche Unterlagen benötigt werden und welche Kosten anfallen, ist ein zentraler Aspekt, wenn man ein Depot eröffnen möchte. Die darin enthaltenen Wertpapiere können später auch als Sicherheit für einen Wertpapierkredit dienen.

Dabei wird deine bisherige Anlageerfahrung abgefragt. Du gibst außerdem an, in welche Anlageklassen du künftig investieren möchtest – beispielsweise ETFs, Fonds, Aktien oder Anleihen. Hochrisikoprodukte wie spekulative Optionen stehen dir standardmäßig nicht zur Verfügung. Für den Handel mit solchen Produkten musst du einen separaten Sonderantrag bei der Bank einreichen. Das Angebot an handelbaren Anlageklassen unterscheidet sich je nach Anbieter, wie ein Vergleich von Trade Republic und eToro zeigt.

📌Good to know

Die Angaben zu deiner Anlageerfahrung dienen dem Anlegerschutz. Banken sind gesetzlich verpflichtet, dich vor zu riskanten Investments zu warnen oder diese sogar zu verweigern, wenn sie nicht zu deinem Erfahrungslevel passen. Sei hier ehrlich – es geht um deinen eigenen Schutz. Auch Anbieter wie Capital.com müssen diese gesetzlichen Vorgaben zum Anlegerschutz umsetzen. Wie die Depoteröffnung in der Praxis abläuft, zeigen die Erfahrungen mit dem Broker XTB.

Was ist der Unterschied zwischen Börsen- und Direkthandel?

Beim Online-Kauf von Aktien stehen dir verschiedene Handelsplätze zur Verfügung. Du kannst zwischen unterschiedlichen Börsen oder dem Direkthandel wählen. Diese beiden Optionen unterscheiden sich grundlegend in ihrer Funktionsweise. Welche Handelsplätze zur Verfügung stehen, hängt vom jeweiligen Anbieter ab, wie ein Vergleich von eToro vs. XTB zeigt.

Beim Börsenhandel werden Kauf- und Verkaufsgesuche unter Einhaltung bestimmter Regularien koordiniert. Der Preis der Aktien bildet sich durch Angebot und Nachfrage. Dieser regulierte Handel bietet dir Transparenz und Sicherheit durch festgelegte Regeln. Die allgemeine Wirtschaftslage, wie der jüngste Rückgang der Firmeninsolvenzen im Mai, kann dabei Angebot und Nachfrage maßgeblich beeinflussen. Für den Zugang zum Börsenhandel ist ein Depot bei einem Online-Broker erforderlich, wobei sich Anbieter wie Scalable Capital und justTRADE in ihren Konditionen unterscheiden.

Beim Direkthandel bieten Handelshäuser oder Banken Aktien aus ihrem eigenen Bestand direkt an. Der Handel ist nicht reguliert, und die Verkaufenden legen die Preise selbst fest. Allerdings dürfen diese Preise nicht unterhalb der zuletzt notierten Börsenkurse liegen.

Für Einsteiger:innen eignet sich besonders der Direkthandel. Der Zugang ist einfacher und der Handel häufig günstiger. Es fallen weder zusätzliche Börsengebühren noch Mehrfachbelastungen für eine Order an. Auch zeitverzögerte Kurse gehören der Vergangenheit an. Wichtig ist jedoch: Kaufe nur während der Handelszeiten der wichtigsten Börsen. An der Xetra (Deutsche Börse) ist der reguläre Handel montags bis freitags zwischen 9 Uhr und 17:30 Uhr möglich. Über Xetra lassen sich auch Gold-ETCs handeln, wie der Vergleich von Xetra-Gold vs. EUWAX Gold 2 zeigt.

💡 Tip

Vergleiche bei jeder Order die Preise an verschiedenen Handelsplätzen. Dein Broker zeigt dir meist automatisch die Spreads (Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis) an. Wähle den Handelsplatz mit dem engsten Spread – das spart dir bares Geld, besonders bei größeren Orders. Für den direkten Vergleich hilft dir außerdem ein Blick in die Trade Republic Erfahrungen zu den Konditionen, um zu sehen, wie ein einzelner Anbieter seine Spreads gestaltet. Welche Broker welche Handelsplätze und Konditionen anbieten, lässt sich in einem Online-Broker-Vergleich gegenüberstellen.

So kaufst du Aktien online

Hast du dich für einen Anbieter entschieden und dein Depot eingerichtet, kann der eigentliche Aktienkauf beginnen. Die Online-Depots unterscheiden sich je nach Produkt zwar geringfügig, der grundlegende Ablauf bleibt aber immer ähnlich. Um in deinem Depot die richtige Aktie zu finden, benötigst du entweder ihren Namen oder für eine präzisere Suche die ISIN- oder WKN-Nummer. Gerade für Einsteiger bieten sich moderne Online-Broker an, die sich in einem Neobroker-Vergleich gegenüberstellen lassen.

ISIN steht für „International Security Identification Number“ und wurde 2003 als weltweit einheitliches Kennnummernsystem für Aktien eingeführt. Diese internationale Nummer identifiziert jede Aktie eindeutig und verhindert Verwechslungen.

WKN steht für „Wertpapier-Kennnummer“ und ist die nationale Variante der ISIN. Der sechsstellige alphanumerische Code der WKN ist mittlerweile in die ISIN eingegliedert. Beide Nummern dienen der eindeutigen Identifikation einer Aktie.

Gib eine der beiden Nummern oder den Namen des Unternehmens, in das du investieren möchtest, in die Suchmaske deines Depots ein. Das System zeigt dir dann die entsprechende Aktie mit allen relevanten Informationen an. Von hier aus kannst du deine Order platzieren und den Kaufprozess abschließen. Dabei ist es wichtig, die verschiedenen Ordertypen an der Börse zu kennen, um den Kaufauftrag präzise zu steuern. Beim Platzieren der Order wählst du auch einen Handelsplatz aus, wobei sich die Börsenplätze in Deutschland bei den Kosten unterscheiden.

Quellen

Weitere interessante Inhalte

Diese Beiträge behandeln angrenzende Themen und gehören nicht unmittelbar zum Text oben:

Häufig gestellte Fragen

Kann ich Aktien auch wieder verkaufen, wenn ich sie gerade erst gekauft habe?

Ja, du kannst Aktien jederzeit während der Handelszeiten verkaufen – auch direkt nach dem Kauf. Es gibt keine Mindesthaltedauer. Allerdings fallen bei jedem Verkauf wieder Ordergebühren an, und bei Gewinnen innerhalb eines Jahres musst du diese versteuern (Abgeltungssteuer von 25% plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer). Wer den Anbieter wechseln möchte, kann mit einem Depotwechsel ohne Verkauf die Wertpapiere steuerneutral übertragen. Die Höhe der Ordergebühren kann dabei je nach Handelsplatz wie Xetra, gettex oder Tradegate variieren.

Welche Kosten fallen beim Aktienhandel konkret an?

Die Kosten setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen: Depotführungsgebühren (oft kostenlos bei Online-Brokern), Ordergebühren pro Transaktion (meist 5-15 Euro), eventuell Börsenplatzgebühren (1-5 Euro) und der Spread. Zusätzlich fällt bei Gewinnen die Abgeltungssteuer von 25% plus Solidaritätszuschlag an. Gerade bei diesem Kostenpunkt ist es wichtig, die Details zum Thema Bid-Ask-Spread verstehen Kosten zu kennen. Wie sich die Gebührenmodelle unterscheiden, zeigt ein Vergleich von flatex und eToro.

Sollte ich als Anfänger:in lieber in ETFs oder Einzelaktien investieren?

ETFs (Exchange Traded Funds) sind für Einsteiger:innen oft die bessere Wahl, da sie automatisch in viele Aktien gleichzeitig investieren und so das Risiko streuen. Mit Einzelaktien kannst du höhere Gewinne erzielen, trägst aber auch ein größeres Verlustrisiko. Viele Anleger:innen kombinieren beide Strategien: ETFs als Basis und einzelne Aktien als Beimischung. Die Produktauswahl und Kosten für diese Strategien variieren je nach Anbieter, wie der Vergleich von eToro und Scalable Capital zeigt.

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