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Goldpreis steigt um 11% seit Jahrestief

Das Wichtigste in Kürze:

Der Goldpreis setzt seinen Aufwärtstrend fort und nähert sich der 4.400-Dollar-Marke. Seit dem Jahrestief im Juni hat er um über elf Prozent zugelegt, bleibt jedoch unter dem Rekordhoch von Januar. Experten erwarten bis Jahresende einen weiteren Anstieg, aber keine schnelle Rückkehr zu Höchstständen.

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Der Goldpreis hat zu Wochenbeginn die Marke von 4.400 Dollar je Feinunze überschritten und notierte am Montagmorgen bei 4.394 Dollar – ein Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem Freitagabend. Seit dem Jahrestief Ende Juni bei 3.943 Dollar verzeichnet das Edelmetall einen Anstieg um mehr als elf Prozent.

Erholung nach Kursrückgang im ersten Halbjahr

Trotz der jüngsten Erholung liegt der Goldpreis weiterhin deutlich unter dem Jahresbeginn. Eine Feinunze kostet aktuell rund 1.200 Dollar weniger als Anfang Januar und notiert etwa ein Fünftel unter dem Rekordhoch, das im Januar erreicht wurde. Zu Jahresbeginn hatte Gold nahezu die Marke von 5.600 Dollar erreicht – ein Allzeithoch nach einer Verdreifachung des Kurses innerhalb von etwas über zwei Jahren.

Treibende Faktoren der Goldpreisentwicklung

Mehrere Faktoren haben den langfristigen Aufschwung des Goldpreises befeuert:

  • Geopolitische Spannungen durch Kriege und Handelskonflikte
  • Fallende Zinssätze im globalen Finanzmarkt
  • Hohe Staatsverschuldung in wichtigen Volkswirtschaften
  • Umfangreiche Käufe durch Zentralbanken

Analysten-Prognosen: Moderates Wachstum erwartet

Experten sehen weiteres Aufwärtspotenzial für Gold in den kommenden Monaten, bewerten eine schnelle Rückkehr über die 5.000-Dollar-Marke jedoch skeptisch. Im Durchschnitt erwarten Analysten bis Jahresende einen Preisanstieg auf knapp 4.500 Dollar je Feinunze. Die Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs gehören zu den optimistischeren Stimmen und haben ihr Kursziel für Dezember auf 4.900 Dollar festgesetzt.


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