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Junge Menschen zweifeln an Zukunft der gesetzlichen Rente

Das Wichtigste in Kürze:

Das Vertrauen junger Menschen in die gesetzliche Rente schwindet: Nur 49 Prozent der 18- bis 30-Jährigen in Deutschland rechnen noch mit staatlicher Unterstützung im Alter. Eine neue Hoffnung könnte das geplante Altersvorsorgedepot bieten, doch viele wissen noch wenig darüber. Entdecke, was die Umfrageergebnisse über Sorgen und Vorsorgepläne der Gen Z verraten.

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Das Vertrauen junger Erwachsener in die gesetzliche Rentenversicherung sinkt deutlich. Laut einer Forsa-Umfrage erwarten nur noch 49 Prozent der 18- bis 30-Jährigen finanzielle Unterstützung vom Staat im Alter – ein Rückgang von 56 Prozent im Vorjahr. Lediglich 5 Prozent glauben, dass die gesetzliche Rente ausreicht, um den gewohnten Lebensstandard zu halten.

Altersarmut als zentrale Sorge der Generation

Die Angst vor Altersarmut beschäftigt 79 Prozent der befragten jungen Menschen. Damit rangiert diese Sorge direkt hinter den steigenden Lebenshaltungskosten und der wirtschaftlichen Lage in Deutschland, die jeweils 90 Prozent der Befragten beunruhigen. Das schwindende Vertrauen in die staatliche Alterssicherung spiegelt sich in der wachsenden Skepsis gegenüber der Leistungsfähigkeit des Rentensystems wider.

Private Vorsorge: Mehr als die Hälfte spart aktiv

Trotz der Zweifel an der gesetzlichen Rente zeigen sich viele junge Erwachsene verantwortungsbewusst: 53 Prozent sparen aktiv für den Ruhestand. Die Eigeninitiative bei der Altersvorsorge nimmt zu, während das Vertrauen in staatliche Leistungen abnimmt. Diese Entwicklung zeigt einen grundlegenden Wandel in der Wahrnehmung der Generationenverantwortung.

Staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot weitgehend unbekannt

Das geplante staatlich geförderte Altersvorsorgedepot ist 58 Prozent der jungen Erwachsenen dem Namen nach bekannt. Das Modell sieht staatliche Zulagen auf Einzahlungen sowie steuerfreie Kapitalerträge während der Ansparphase vor. Die Bundesregierung will damit die private Altersvorsorge stärken und eine Alternative zu bisherigen Vorsorgeprodukten schaffen.


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