Die Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten hat erstmals die Marke von 40 Billionen Dollar überschritten. Laut US-Finanzministerium beläuft sich die Verschuldung auf exakt 40.047.425.768.420,22 Dollar, umgerechnet etwa 34,3 Billionen Euro. Im Vorjahr lag der Schuldenstand noch bei rund 37,2 Billionen Dollar – ein Anstieg um fast drei Billionen Dollar innerhalb von zwölf Monaten.
Prognosen und Expertenwarnungen
Finanzexperte Michael Peterson warnt, die Staatsverschuldung könne bei gleichbleibendem Kurs in sechs Jahren auf 50 Billionen Dollar anwachsen. Marc Goldwein von der New York Times äußerte Bedenken hinsichtlich der steigenden Zinslast auf die Schuldenmenge. Die 40-Billionen-Marke wurde zwei Jahre früher erreicht als vom Haushaltsamt des US-Kongresses im Mai 2023 prognostiziert.
Treibende Faktoren des Schuldenanstiegs
Mehrere Entwicklungen haben den Anstieg der Verschuldung beschleunigt:
- Steigende Sozial- und Gesundheitsausgaben aufgrund einer alternden Bevölkerung
- Zunehmende Belastungen durch steigende Zinsen auf bestehende Verbindlichkeiten
- Milliardenschwere Gesetzespakete mit Steuererleichterungen und erhöhten Staatsausgaben
Politische Maßnahmen und ihre Auswirkungen
Das im Jahr 2025 unter Präsident Donald Trump verabschiedete Gesetz „One Big Beautiful Bill Act“ trug zum weiteren Anstieg bei. Die New York Times hebt zudem die hohen Kosten des Iran-Kriegs sowie Trumps Zollpolitik als maßgebliche Faktoren für das schnelle Wachstum der Staatsschulden hervor.
