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Ifo-Bericht: Optimismus bei deutschen Exporteuren steigt

1. September 2026, 12:29 Uhr294 AufrufeZuletzt geprüft: 19.09.2026

Das Wichtigste in Kürze

Die deutschen Exportunternehmen blicken optimistisch in die Zukunft: Der Ifo-Index stieg im August auf 9,6 Punkte, der höchste Wert seit Februar 2022. Besonders die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen und Datenverarbeitungsgeräten profitieren von der Digitalisierung und Investitionen in KI. Auch die Autoindustrie zeigt sich zuversichtlich.

Der Ifo-Exporterwartungsindex ist im August auf plus 9,6 Punkte gestiegen, nach minus 2,8 Punkten im Juli. Dies ist der höchste Stand seit Februar 2022 und der stärkste Anstieg seit Juni 2020. Deutsche Exportunternehmen blicken damit optimistischer in die Zukunft als in den vergangenen Jahren. Ein Beispiel dafür beschreibt die Übersicht American Express und zusätzliche Membership Rewards. Optimistische Konjunkturaussichten wie diese wirken sich häufig auch auf die Stimmung an den Finanzmärkten aus, was unser Testbericht zu Libertex im Detail beleuchtet.

Ifo-Exporterwartungsindex: Sprung um 12,4 Punkte

Der Index des Münchner Ifo-Instituts verzeichnete zwischen Juli und August einen Zuwachs von 12,4 Punkten. Der Wert von plus 9,6 Punkten markiert eine deutliche Trendwende gegenüber der negativen Erwartungshaltung im Vormonat. Seit Februar 2022 hatte der Index keinen höheren Stand mehr erreicht.

Regionale und sektorale Unterschiede

Klaus Wohlrabe vom Ifo-Institut konstatiert eine Beschleunigung der Exportwirtschaft. Dabei zeigen sich regional unterschiedliche Entwicklungen: Ausfuhren in EU-Länder wachsen, während Exporte nach China schwach bleiben.

Wachstumsbranchen in der Exportwirtschaft

Besonders optimistisch präsentieren sich Hersteller von elektrischen Ausrüstungen sowie Produzenten von Datenverarbeitungsgeräten und elektronischen Erzeugnissen. Digitalisierung und Investitionen in Künstliche Intelligenz treiben diese Entwicklung an.

Automobilindustrie und Metallverarbeitung

Die Automobilindustrie zeigt trotz bestehender Herausforderungen eine optimistischere Exporterwartung. Hersteller von Metallerzeugnissen gewinnen ebenfalls an Zuversicht. Negative Erwartungen bestehen hingegen im Papiergewerbe sowie in der Metallerzeugung und -bearbeitung.

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt stieg im zweiten Quartal um 0,3 Prozentpunkte. Dieses Wachstum basiert auf starken Exportleistungen und hohen Unternehmensgewinnen. Die russische Invasion der Ukraine ab Februar 2022 hatte zuvor erhebliche Auswirkungen auf die exportorientierte deutsche Wirtschaft, insbesondere durch gestiegene Energiekosten.

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