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Dienstleistungssektor von Jobverlusten betroffen

Das Wichtigste in Kürze:

Die Beschäftigung im Dienstleistungssektor zeigt erstmals seit der Corona-Krise eine deutliche Schwäche. Laut Statistischem Bundesamt sank die Zahl der Erwerbstätigen im zweiten Quartal um 0,1 Prozent. Besonders betroffen sind Handel, Verkehr und Gastgewerbe. Auch in anderen Branchen setzt sich der negative Trend fort.

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Im zweiten Quartal 2025 ist die Zahl der Erwerbstätigen im Dienstleistungssektor um 0,1 Prozent gesunken, was einem Rückgang von 27.000 Personen entspricht. Dies ist der erste merkliche Beschäftigungsrückgang in diesem Bereich seit der Corona-Pandemie. Insgesamt waren in diesem Zeitraum etwa 45,7 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig.

Unterschiedliche Entwicklung innerhalb des Dienstleistungssektors

Während der öffentliche Sektor einschließlich Erziehung und Gesundheit ein Wachstum von 1,5 Prozent verzeichnete, zeigten andere Dienstleistungsbereiche deutliche Schwächen. Besonders betroffen waren Handel, Verkehr und Gastgewerbe mit einem Rückgang von 1,1 Prozent. Die positive Entwicklung im öffentlichen Bereich konnte die Verluste in den privaten Dienstleistungssektoren nicht ausgleichen.

Beschäftigungsrückgang in weiteren Wirtschaftssektoren

Der Negativtrend beschränkt sich nicht auf den Dienstleistungssektor. Die Industrie verzeichnete einen Rückgang von 2,0 Prozent bei den Arbeitsplätzen. Auch andere Branchen waren betroffen:

  • Baugewerbe: Minus 0,7 Prozent
  • Land- und Forstwirtschaft: Minus 1,5 Prozent

Saisonbereinigt ergibt sich ein Rückgang von 0,1 Prozent gegenüber dem ersten Quartal und von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Von den Erwerbstätigen sind rund 3,6 Millionen selbstständig tätig, ein Segment, das ebenfalls einen Rückgang erlebte.

Arbeitsvolumen und geleistete Stunden

Die durchschnittliche Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden pro Erwerbstätigem blieb mit knapp 315 Stunden über den Drei-Monats-Zeitraum stabil. Dennoch führte die sinkende Beschäftigtenzahl zu einem Rückgang des Gesamtarbeitsvolumens um 0,5 Prozent auf etwa 14,4 Milliarden Stunden.


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