DKB-App 2026: Funktionen, Einrichtung und Sicherheit im Überblick

Das Wichtigste in Kürze:

Die DKB-App ist das Banking-Zentrum für über 5 Millionen DKB-Kunden. Sie bündelt Überweisungen, Wertpapierhandel, Card Control und das TAN-Verfahren in einer einzigen Anwendung. Dieser Artikel erklärt alle Kernfunktionen, zeigt die Einrichtung auf einem neuen Gerät Schritt für Schritt und beleuchtet, wie sicher die App wirklich ist.

DKB-App

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Themen in diesem Artikel:

Was die DKB-App kann: Alle Kernfunktionen im Überblick

Die DKB-App ist die primäre Banking-Anwendung der Deutschen Kreditbank für iOS und Android. Sie steht im Apple App Store und im Google Play Store kostenlos zum Download bereit. Für über 5 Millionen DKB-Kunden ist sie das tägliche Werkzeug für nahezu alle Bankgeschäfte – vom einfachen Kontocheck bis zum Wertpapierhandel.

Was viele nicht wissen: Die App erfüllt gleichzeitig zwei Rollen. Du kannst sie als vollständiges Banking-Interface nutzen. Oder du verwendest sie ausschließlich als TAN-Verfahren für das Web-Banking am PC – ohne jemals direkt in der App zu überweisen. Diese Flexibilität macht sie besonders praktisch für Nutzer, die lieber am großen Bildschirm arbeiten.

Überweisungen und Zahlungsverkehr

Im Bereich Überweisungen deckt die App das komplette Spektrum ab. Du kannst SEPA-Standardüberweisungen, Echtzeitüberweisungen, Terminüberweisungen und Daueraufträge anlegen, bearbeiten und löschen. Besonders praktisch: die Fotoüberweisung. Du fotografierst einfach eine Rechnung, scannst einen QR-Code oder lädst eine Datei hoch – die App befüllt die Überweisungsmaske automatisch. Das spart Zeit und reduziert Tippfehler bei der IBAN-Eingabe erheblich.

Daueraufträge lassen sich mit flexibler Frequenz einrichten: monatlich, zweimonatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich. Start- und Enddatum sind frei wählbar. Für die Zielkonto-Auswahl stehen mehrere Wege offen: manuelle IBAN-Eingabe, eigene DKB-Konten, gespeicherte Vorlagen oder die Wiederverwendung aus dem Überweisungsverlauf.

Card Control und digitales Wallet

Die Kreditkartenverwaltung – in der App als Card Control bezeichnet – geht weit über eine einfache Sperre hinaus. Du kannst deine Karte temporär sperren, bestimmte Umsatzarten einschränken (etwa Bargeldabhebungen in bestimmten Ländern blockieren) und Push-Benachrichtigungen für jeden Kartenumsatz aktivieren. Das gibt dir volle Kontrolle, auch wenn die Karte gerade im Portemonnaie steckt.

Apple Pay und Google Pay sind direkt integriert. Karten lassen sich auch auf eine Smartwatch laden. Wer sein Smartphone vergessen hat, kann so trotzdem kontaktlos zahlen.

Wertpapierhandel und Depot-Analyse

Das Depot lässt sich vollständig in der App verwalten. Du siehst deinen aktuellen Depotstand, kannst Wertpapiere kaufen und verkaufen und dir einen interaktiven Preisverlauf anzeigen lassen. Die Depot-Analyse schlüsselt dein Portfolio nach Anlageklassen auf: ETFs, Fonds, Aktien, Derivate und Anleihen werden separat ausgewiesen. Das ist für eine kostenlose Banking-App ein beachtlicher Funktionsumfang.

Weitere nützliche Features

Konten und Karten kannst du individuell benennen – praktisch, wenn du mehrere Konten hast. Kontostände lassen sich per Augensymbol ausblenden, etwa wenn du die App in der Öffentlichkeit nutzt. Telefonnummer und E-Mail-Adresse sind direkt in der App änderbar, ohne Umweg über den Kundenservice. Cashback-Angebote lassen sich aktivieren und die Auszahlung direkt auf dein Konto veranlassen. Ein KI-gestützter Support liefert individuelle Antworten und begleitet dich Schritt für Schritt durch komplexere Vorgänge. Und bei Inaktivität loggt die App dich automatisch aus – ein einfaches, aber wirksames Sicherheitsmerkmal.

📌 Good to know

Die DKB-App kann parallel auf einem Smartphone und einem Tablet installiert werden. Du musst dich nicht für ein Gerät entscheiden.

Überweisungsarten im Vergleich: SEPA, Echtzeit, Termin und Dauerauftrag

Nicht jede Überweisung ist gleich – und das ist wichtiger, als es klingt. Denn je nach Typ gelten unterschiedliche Regeln für Ausführungszeit, Stornierbarkeit und Unwiderruflichkeit. Wer das nicht kennt, kann im schlimmsten Fall Geld verlieren, das er eigentlich zurückbuchen wollte.

Standard-SEPA: Der Klassiker

Die Standard-SEPA-Überweisung ist das gängigste Verfahren. Sie wird nächstmöglich ausgeführt – in der Regel am nächsten Bankarbeitstag. Solange die Überweisung noch nicht ausgeführt wurde, kannst du sie stornieren. Das gibt dir einen kleinen Puffer, falls du einen Fehler bemerkst.

Echtzeitüberweisung: Sofort und unwiderruflich

Bei der Echtzeitüberweisung ist der Name Programm: Das Geld ist innerhalb von Sekunden beim Empfänger. Das klingt praktisch – und ist es auch. Aber es hat eine entscheidende Konsequenz: Echtzeitüberweisungen zwischen DKB-Konten und alle anderen Echtzeitüberweisungen sind sofort verbucht und können nicht mehr korrigiert oder ohne Einverständnis des Empfängers zurückgebucht werden. Wer also versehentlich an die falsche IBAN überweist, ist auf die Kooperationsbereitschaft des Empfängers angewiesen. Deshalb: vor dem Absenden immer doppelt prüfen.

Terminüberweisung: Geplant und flexibel

Die Terminüberweisung wird zu einem selbst gewählten Datum ausgeführt. Das ist nützlich, wenn du eine Zahlung vorbereiten, aber noch nicht sofort ausführen möchtest – etwa eine Mietzahlung, die erst in zwei Wochen fällig ist. Bis zum Ausführungsdatum kannst du die Überweisung noch stornieren.

Dauerauftrag: Wiederkehrend und anpassbar

Daueraufträge sind die automatisierte Variante für regelmäßige Zahlungen. Du legst einmal fest, wie viel, an wen und wie oft – und die App erledigt den Rest. Die Frequenzoptionen reichen von monatlich bis jährlich. Start- und Enddatum sind frei wählbar, was Daueraufträge auch für zeitlich begrenzte Zahlungsverpflichtungen tauglich macht.

Schutz vor Doppelüberweisungen

Ein praktisches Sicherheitsnetz: Wenn du innerhalb von 72 Stunden eine zweite, identische Überweisung absendest, lehnt die DKB diese automatisch ab. Das schützt vor versehentlichen Doppelzahlungen, etwa wenn du unsicher bist, ob die erste Überweisung wirklich durchgegangen ist.

Typ Ausführungszeit Rückbuchbar? Besonderheit
Standard-SEPA Nächstmöglich Ja (vor Ausführung) Standardverfahren
Echtzeitüberweisung Sofort Nein Sofortige Verbuchung, nicht korrigierbar
Terminüberweisung Festgelegtes Datum Ja (vor Ausführung) Geplante Ausführung
Dauerauftrag Wiederkehrend Ja (vor Ausführung) Flexible Frequenz, Start- und Enddatum wählbar

💡 Tip

Nutze die Fotoüberweisung für Rechnungen mit QR-Code. Die automatische Befüllung der Überweisungsmaske eliminiert Tippfehler bei langen IBANs fast vollständig.

TAN-Verfahren der DKB: App-pushTAN vs. chipTAN

Die DKB bietet aktuell zwei TAN-Verfahren an. Das Standardverfahren ist die DKB-App selbst – sie fungiert gleichzeitig als Banking-Interface und als Freigabemethode. Als Alternative steht chipTAN zur Verfügung, ein hardwarebasiertes Verfahren für alle, die maximale Sicherheit wollen und auf Online-Abhängigkeit verzichten möchten.

Wichtig für alle, die noch die alte TAN2go-App in Erinnerung haben: Diese wurde am 22. November 2024 vollständig durch die DKB-App als Freigabemethode ersetzt. Wer TAN2go noch nutzte, musste spätestens zu diesem Datum wechseln.

DKB-App (pushTAN): Komfortabel und sicher

Das pushTAN-Verfahren über die DKB-App ist ab der Kontoeröffnung sofort verfügbar. Die Freigabe von Transaktionen erfolgt per selbst gewählter App-PIN, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung (Face ID). Das Prinzip der starken Kundenauthentifizierung (SCA) ist dabei konsequent umgesetzt: Jede Transaktion erfordert eine separate Freigabe – zusätzlich zur eigentlichen Anmeldung. Anmeldung und Freigabe sind also zwei getrennte Schritte.

Die App kann auch ausschließlich als TAN-Verfahren für das Web-Banking genutzt werden. Das heißt: Du loggst dich am PC ins Online-Banking ein, führst dort deine Überweisungen durch und bestätigst sie anschließend per App-Benachrichtigung auf dem Smartphone. Banking in der App selbst ist dabei nicht nötig.

chipTAN: Offline und hardwarebasiert

chipTAN ist das sicherere, aber weniger komfortable Verfahren. Es erfordert einen TAN-Generator (einen kleinen Kartenleser) und die Girokarte mit Chip. Der Generator erzeugt eine TAN ohne Internetverbindung – vollständig offline. Das macht chipTAN besonders resistent gegen Online-Angriffe wie Phishing oder Man-in-the-Middle-Attacken.

Der Haken: chipTAN funktioniert nur im Web-Banking oder über Finanzsoftware. App-Banking ist damit nicht möglich. Außerdem muss chipTAN nachträglich aktiviert werden – und für diese erste Aktivierung wird die DKB-App benötigt. Wer also komplett ohne App auskommen möchte, kommt zumindest einmal nicht daran vorbei.

Merkmal DKB-App (pushTAN) chipTAN
Gerät Smartphone / Tablet TAN-Generator + Girokarte
Verbindung Online (Push-Nachricht) Offline
Nutzbar für App-Banking + Web-Banking Nur Web-Banking / Finanzsoftware
Einrichtung Ab Kontoeröffnung verfügbar Nachträglich aktivierbar
Freigabe-Methode App-PIN, Fingerabdruck, Gesichtserkennung TAN-Generator erzeugt TAN per Kartenchip
Komfort Hoch Mittel
Sicherheitsniveau Hoch (2FA) Sehr hoch (offline, hardwarebasiert)

Für die meisten Nutzer ist die DKB-App das richtige Verfahren. Wer jedoch besonders große Summen bewegt oder grundsätzlich skeptisch gegenüber Online-Verfahren ist, sollte chipTAN als Ergänzung in Betracht ziehen.

DKB-App auf neuem Gerät einrichten: Schritt für Schritt

Du hast ein neues Smartphone und möchtest die DKB-App einrichten? Der Prozess ist unkompliziert – wenn du ein paar wichtige Punkte beachtest. Der häufigste Fehler: die App aus einem Cloud-Backup wiederherstellen. Das kann zu Fehlern führen und wird von der DKB ausdrücklich nicht empfohlen. Immer frisch aus dem offiziellen Store laden.

Die Standardeinrichtung in fünf Schritten

Schritt 1: App herunterladen. Lade die DKB-App ausschließlich aus dem Apple App Store oder dem Google Play Store. Kein Restore aus einem Cloud-Backup, keine APK-Dateien aus Drittquellen.

Schritt 2: Anmelden. Öffne die App und melde dich mit deinem bestehenden Anmeldenamen und Passwort an. Das neue Gerät wird automatisch in der Liste deiner verknüpften Geräte angelegt.

Schritt 3: Geräteverknüpfung bestätigen. Du erhältst eine SMS an die bei der DKB hinterlegte Handynummer. Mit dem darin enthaltenen Code bestätigst du die Verknüpfung des neuen Geräts. Dieser Schritt ist der zentrale Sicherheitsmechanismus – nur wer Zugriff auf die registrierte Nummer hat, kann ein neues Gerät verknüpfen.

Schritt 4: App-PIN vergeben. Wähle eine persönliche App-PIN. Optional kannst du anschließend Biometrie einrichten – also Fingerabdruck oder Face ID. Das beschleunigt künftige Anmeldungen erheblich.

Schritt 5: Altes Gerät abmelden. Deinstalliere die DKB-App auf dem alten Gerät und entferne es in den verknüpften Geräten im Banking. Das ist kein Pflichtschritt, aber eine wichtige Sicherheitsmaßnahme. Ein nicht abgemeldetes Altgerät bleibt sonst theoretisch als Freigabegerät aktiv.

Sonderfall: Kein Zugriff auf das alte Gerät

Was tust du, wenn du keinen Zugriff mehr auf dein altes Smartphone hast – etwa weil es gestohlen wurde oder defekt ist? Dann gibt es zwei Wege:

Weg 1: Fülle das Formular „Änderung der Handynummer“ aus, unterschreibe es und lade es zusammen mit einer Ausweiskopie per Datei-Upload bei der DKB hoch. Die DKB prüft die Unterlagen und schaltet die neue Verknüpfung frei.

Weg 2: Fordere einen QR-Code zur Neuverknüpfung deines Smartphones per Post an. Das dauert etwas länger, ist aber ebenfalls eine sichere Option.

In beiden Fällen gilt: Bis zur erfolgreichen Neueinrichtung hast du keinen Zugriff auf das Online-Banking. Deshalb ist es ratsam, die Handynummer bei der DKB immer aktuell zu halten.

📌 Good to know

Die DKB-App lässt sich gleichzeitig auf einem Smartphone und einem Tablet betreiben. Du musst dich nicht für ein Gerät entscheiden – beide können parallel als Freigabegerät aktiv sein.

Sicherheit der DKB-App: Verschlüsselung, Kontoschutz und Einlagensicherung

Sicherheit im Online-Banking ist kein Marketingversprechen, sondern eine technische und regulatorische Anforderung. Die DKB setzt dabei auf mehrere Schutzebenen, die ineinandergreifen. Hier ist, was konkret dahintersteckt.

Verschlüsselung und Authentifizierung

Die gesamte Kommunikation zwischen der App und den DKB-Servern ist per SSL verschlüsselt. Im Browser erkennst du das an „https“ und dem Schlosssymbol in der Adressleiste. Das bedeutet: Selbst wenn jemand den Datenverkehr abfängt, kann er damit nichts anfangen.

Bei Online-Kartenzahlungen greift zusätzlich 3D Secure, auch bekannt als Visa Secure. Jede Zahlung muss über die DKB-App bestätigt werden. Das macht es für Angreifer deutlich schwerer, gestohlene Kartendaten zu missbrauchen – denn ohne Zugriff auf dein Smartphone kommen sie nicht weiter.

Die starke Kundenauthentifizierung (SCA) ist bei der DKB konsequent umgesetzt: Anmeldung und Transaktionsfreigabe sind zwei separate Schritte. Jede Überweisung muss einzeln freigegeben werden.

Automatische Schutzmaßnahmen

Nach dreimaliger Falscheingabe von Passwort oder PIN wird der Banking-Zugang automatisch gesperrt. Das verhindert Brute-Force-Angriffe, bei denen Angreifer systematisch Passwörter ausprobieren. Die Entsperrung ist durch Zurücksetzen des Passworts möglich.

Ab App-Version 1.5.0 gibt es einen erweiterten Kontoschutz: Die App kann auf Standortdaten des Smartphones zugreifen, um vor unerlaubten Abbuchungen zu schützen. Wer diese Funktion aktiviert, gibt der App also einen zusätzlichen Kontext-Hinweis, der verdächtige Transaktionen leichter erkennbar macht.

Einlagensicherung: Zwei Schutzschichten

Dein Geld bei der DKB ist auf zwei Ebenen abgesichert. Die gesetzliche Einlagensicherung schützt bis zu 100.000 Euro pro Kreditinstitut und Kunde – auch im Insolvenzfall. Das ist EU-weit Standard und gesetzlich vorgeschrieben.

Darüber hinaus ist die DKB Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB-ESF). Dieser Fonds sichert Einlagen über die gesetzliche Grenze von 100.000 Euro hinaus ab – ohne feste Obergrenze. Für die allermeisten Privatkunden ist die gesetzliche Grenze ohnehin ausreichend. Wer aber größere Summen bei der DKB hält, profitiert von dieser zusätzlichen Absicherung.

Phishing-Erkennungsmerkmale in E-Mails

Die DKB hat ein praktisches Erkennungsmerkmal für echte E-Mails eingebaut: In eigenen Mailings werden zwei Ziffern der bei der DKB hinterlegten Postleitzahl des Kunden angezeigt. Phishing-Mails können diesen personalisierten Hinweis nicht reproduzieren – sie kennen deine Postleitzahl nicht.

Zusätzlich nimmt die DKB am trustedDialog-Verfahren teil. Das bedeutet: Echte DKB-E-Mails sind in kompatiblen E-Mail-Clients sofort als verifiziert erkennbar. Und ein weiteres Merkmal: Die DKB verlinkt in Mailings nie unaufgefordert direkt in den Login-Bereich des Bankings. Wenn eine E-Mail dich auffordert, dich über einen Link einzuloggen, ist das ein klares Warnsignal.

Entwicklung der App-Bewertung im App Store (iOS)

Balkendiagramm: Entwicklung der iOS App-Bewertung von 4,1 im August 2023 auf 4,5 im Mai 2026 und 4,6 bei Finanzfluss im Juni 2026

3,5 4,0 4,5 5,0 4,1 Aug 2023 iOS App Store 4,5 Mai 2026 iOS App Store 4,6 Jun 2026 iOS (Finanzfluss) App-Bewertung iOS im Zeitverlauf Skala: 3,5 – 5,0 Sterne

Phishing und Betrug: So schützt du dich als DKB-Kunde

Phishing ist die häufigste Betrugsmasche im Online-Banking. Angreifer versuchen, dich per gefälschter E-Mail, SMS oder sogar per Telefon dazu zu bringen, deine Zugangsdaten preiszugeben. Die DKB hat klare Regeln, was sie niemals tut – und die solltest du kennen.

Was die DKB niemals tut

Die DKB fordert Kunden niemals per E-Mail, SMS oder Telefon auf, PIN, TAN oder andere Zugangsdaten preiszugeben. Sie ruft Kunden nicht an, um über ein gesperrtes Konto zu informieren oder es telefonisch freizuschalten. Sie fordert keine Testüberweisungen oder Transaktionen zur angeblichen „Sicherung“ von Geldern. Und sie versendet keine SMS mit Links zu Webseiten, auf denen du dich einloggen sollst.

Wenn du eine Nachricht erhältst, die eines dieser Muster zeigt, ist es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Betrugsversuch. Klicke keine Links an, gib keine Daten ein und antworte nicht.

Echte DKB-Mails erkennen

Echte E-Mails der DKB enthalten zwei Ziffern deiner hinterlegten Postleitzahl. Das ist ein einfaches, aber effektives Erkennungsmerkmal. Phishing-Mails können diesen personalisierten Hinweis nicht kennen. Zusätzlich nimmt die DKB am trustedDialog-Verfahren teil – in kompatiblen E-Mail-Clients wird die Echtheit der Absenderadresse visuell bestätigt.

Ein weiteres Merkmal: Die DKB verlinkt in Mailings nie unaufgefordert direkt in den Login-Bereich. Wenn eine E-Mail einen direkten Login-Link enthält, ohne dass du etwas angefordert hast, ist Vorsicht geboten.

Was tun bei Phishing-Verdacht?

Wenn du eine verdächtige Nachricht erhältst: Antworte nicht, klicke keine Links an. Leite die Nachricht als Anhang an phishingverdacht@dkb.de weiter und lösche sie anschließend. Falls du bereits auf einen Link geklickt oder Daten eingegeben hast, handle sofort.

Sofortmaßnahmen bei Betrugsverdacht

Wenn du vermutest, dass dein Konto kompromittiert wurde, gibt es eine klare Reihenfolge:

  1. Setze dein Überweisungslimit in der App auf 0,00 Euro.
  2. Sperr deine Karte(n) in der App oder im Online-Banking.
  3. Trenne das Gerät vom Internet.
  4. Ruf die DKB-Notfallhotline an: 030 120 300 00 – die Leitung ist 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche für Sperrungen erreichbar.
  5. Ändere die Passwörter aller betroffenen Zugänge.
  6. Dokumentiere alle Beweise und erstatte Strafanzeige bei der Polizei.

Schnelles Handeln ist entscheidend. Jede Minute zählt, wenn Geld in Bewegung geraten könnte.

App-Bewertungen und Nutzerfeedback: Was Kunden sagen

Die DKB-App hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Das spiegelt sich in den Bewertungen wider. Im August 2023 lag die iOS-Bewertung im App Store noch bei 4,1 von 5 Sternen. Bis Mai 2026 stieg sie auf 4,5 Sterne – eine spürbare Verbesserung. Unabhängige Bewertungen kommen sogar auf 4,6 von 5 Sternen, sowohl für iOS als auch für Android. Das ist für eine Direktbank-App ein solides Ergebnis.

Was Nutzer positiv bewerten

Am häufigsten gelobt werden die Benutzerfreundlichkeit und die intuitive Bedienung der App. Viele Nutzer heben hervor, dass die Kontoeröffnung unkompliziert ist und die Konditionen stimmen – das kostenlose Girokonto ist ab einem monatlichen Geldeingang von 700 Euro ohne Grundgebühr nutzbar. Weltweit gebührenfreie Bargeldabhebungen (in der Aktiv-Variante) werden ebenfalls positiv erwähnt. Der telefonische Kundenservice wird von langjährigen Bestandskunden als zuverlässig beschrieben.

Was Nutzer kritisieren

Auf der Negativseite tauchen vor allem technische Störungen auf – sowohl in der App als auch im Online-Banking. Lange Wartezeiten beim Kundenservice und automatisierte Chatbots statt persönlicher Beratung sind wiederkehrende Kritikpunkte. Manche Nutzer berichten von unbeantworteten E-Mails und langsamer Problemlösung. Einige empfinden die App noch als unfertig – bestimmte Funktionen waren zeitweise nur in der älteren DKB-Banking-App verfügbar.

Positiv bewertet Negativ bewertet
Benutzerfreundliche, intuitive App Technische Störungen in App / Online-Banking
Einfache Kontoeröffnung Lange Wartezeiten beim Kundenservice
Gute Konditionen (kostenloses Girokonto ab 700 € Geldeingang) Automatisierte Chatbots statt persönlicher Beratung
Weltweit gebührenfreie Bargeldabhebungen (Aktiv-Variante) Unbeantwortete E-Mails, langsame Problemlösung
Zuverlässiger telefonischer Kundenservice Manche Funktionen nur in älterer App-Version verfügbar
Langjährige Zufriedenheit vieler Bestandskunden App wirkt für manche Nutzer noch unfertig

Einordnung

Die Bewertungsentwicklung zeigt einen klaren Aufwärtstrend. Von 4,1 Sternen im August 2023 auf 4,5 Sterne im Mai 2026 – das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis kontinuierlicher Weiterentwicklung. Die Ablösung der TAN2go-App durch die DKB-App im November 2024 war ein wichtiger Schritt zur Vereinheitlichung. Wer die App regelmäßig aktualisiert, profitiert von den neuesten Sicherheits- und Funktions-Updates. Die Kritikpunkte rund um den Kundenservice sind real, aber kein spezifisches App-Problem – sie betreffen den Bankbetrieb insgesamt.

Häufig gestellte Fragen

Welche TAN-Verfahren bietet die DKB an?

Die DKB bietet zwei Verfahren: die DKB-App als Standard-pushTAN ab Kontoeröffnung und chipTAN als nachträglich aktivierbare, offline-basierte Alternative. Die frühere TAN2go-App wurde am 22. November 2024 vollständig abgelöst.

Wie richte ich die DKB-App auf einem neuen Smartphone ein?

App aus dem offiziellen Store laden, mit Zugangsdaten anmelden, Geräteverknüpfung per SMS bestätigen, App-PIN vergeben und optional Biometrie einrichten. Altes Gerät anschließend aus den verknüpften Geräten entfernen.

Was tue ich, wenn ich keinen Zugriff mehr auf mein altes Gerät habe?

Das Formular „Änderung der Handynummer“ unterschrieben mit Ausweiskopie per Datei-Upload an die DKB senden. Alternativ kann ein QR-Code zur Neuverknüpfung des Smartphones per Post angefordert werden.

Wie erkenne ich echte E-Mails der DKB?

Echte DKB-Mails zeigen zwei Ziffern deiner hinterlegten Postleitzahl. Die DKB nimmt am trustedDialog-Verfahren teil und verlinkt nie unaufgefordert direkt in den Login-Bereich des Bankings.

Was passiert bei dreimaliger Falscheingabe des Passworts?

Der Banking-Zugang wird automatisch gesperrt. Die Entsperrung ist durch Zurücksetzen des Passworts möglich. Dieser Mechanismus schützt vor systematischen Brute-Force-Angriffen auf dein Konto.

Kann ich Wertpapiere über die DKB-App handeln?

Ja. Das Depot lässt sich vollständig in der App verwalten. Wertpapiere können direkt gekauft und verkauft werden. Eine Depot-Analyse zeigt die Verteilung nach Anlageklassen wie ETFs, Aktien und Anleihen.

Wie hoch ist die Einlagensicherung bei der DKB?

Gesetzlich sind Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunde abgesichert. Darüber hinaus schützt der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB-ESF) ohne feste Obergrenze.


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