Girokonto-Vergleich Oktober 2026: Gebühren, Bedingungen und Dispo im Überblick

05.08.920 Aufrufe0 Mal als hilfreich markiertZuletzt geprüft: 11.10.2026

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Abhebungen pro Monat
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Anbieter
Angebot
Kosten pro Jahr
Kontoführung
Bedingung kostenlos
Gebühr ohne Bedingung
Karte
Bargeld
Dispozins
Ausland
Altersbefreiung
Wechselprämie
Einlagensicherung
Geprüft am
11822direkt GiroDirekt
Kosten pro Jahr0 €pro Jahr
Kontoführung0,00 €im Monat, Bedingung erfüllt

Kostenlos: ab 700 € monatlichem Geldeingang oder unter 30 Jahren.

Bedingung kostenlosab 700 € monatlichem Geldeingang oder unter 30 Jahren
Gebühr ohne Bedingung4,90 € im Monat
Kartegirocard mit V PAY (Sparkassen-Card), kostenlos
Bargeldkostenlos mit girocard an Sparkassen-Geldautomaten in Deutschland; mit Visa kostenlos ab 50 €, unter 50 € 3 €
Dispozins9,90 % p. a.
AuslandVisa: im EWR in Euro ab 50 € kostenlos (unter 50 € 3 €); in Fremdwährung 2,25 % des Umsatzes. girocard (V PAY) laut PLV 1 % mind. 6,00 € · Fremdwährung: 2,25 % des Umsatzes (Visa und girocard; girocard mind. 1,50 €)
Altersbefreiungunter 30 Jahren kostenlos (bis Vollendung des 30. Lebensjahres)
Wechselprämie200 €: Konto mit monatlichem Geldeingang eröffnen, girocard einsetzen; Details nicht veröffentlicht
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
0C24 Bank C24 Smartkonto
Kosten pro Jahr0 €pro Jahr
Kontoführung0,00 €im Monat, ohne Bedingung

Kontoführung ohne Bedingung kostenlos.

Bedingung kostenloskeine
Gebühr ohne Bedingung–
Kartekostenlos · C24 Mastercard (Debitkarte), kostenlos; 1 virtuelle Mastercard kostenlos
Bargeld4 kostenlose Abhebungen pro Kalendermonat (Geldautomat oder viacash-Partnergeschäft), jede weitere 2,00 €
Dispozins11,49 % p. a. (7,49 – 11,49 % p. a. (bonitätsabhängig))
Auslandim selben Kontingent von 4 kostenlosen Abhebungen pro Monat (weltweit), danach 2,00 € · Fremdwährung: kein Fremdwährungsentgelt (C24 Mastercard)
Altersbefreiung–
Wechselprämie–
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
0Consorsbank! Girokonto
Kosten pro Jahr0 €pro Jahr
Kontoführung0,00 €im Monat, Bedingung erfüllt

Kostenlos: ab 700 € Geldeingang pro Monat.

Bedingung kostenlosab 700 € Geldeingang pro Monat
Gebühr ohne Bedingung4 € im Monat
Karteauf Wunsch, kostenlos · Visa Card Debit, kostenlos
BargeldVisa Card Debit: im EWR in Euro ab 50 € kostenlos, unter 50 € 1,95 €; girocard: im EWR in Euro kostenlos zzgl. Automatenbetreiber-Kosten
Dispozins9,90 % p. a.
AuslandVisa Card Debit außerhalb EWR oder in Fremdwährung: 2,10 % des Betrags; Credit Card Gold Light: weltweit kostenlos · Fremdwährung: 2,10 % (Visa Card Debit und girocard); Kreditkarten kostenlos
Altersbefreiungunter 31 Jahre kostenlos
Wechselprämie–
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
2DKB Girokonto
Kosten pro Jahr0 €pro Jahr
Kontoführung0,00 €im Monat, Bedingung erfüllt

Kostenlos: ab 700 € Geldeingang pro Monat.

Bedingung kostenlosab 700 € Geldeingang pro Monat
Gebühr ohne Bedingung4,50 € im Monat
Karteauf Wunsch, 0,99 € pro Monat · Visa Debitkarte, kostenlos
BargeldVisa Debitkarte: am Geldautomaten in Euro kostenlos seitens der DKB, Mindestabhebebetrag 50 €
Dispozins9,66 % p. a.
Auslandin Euro kostenlos seitens der DKB (ab 50 €); in Fremdwährung mit Aktivstatus kostenlos seitens der DKB, ohne Aktivstatus 2,20 % vom Umsatz · Fremdwährung: 2,20 % Währungsumrechnungsentgelt (Standard); mit Aktivstatus kostenlos
Altersbefreiungunter 28 Jahre kostenlos
Wechselprämie–
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
0ING Girokonto
Kosten pro Jahr0 €pro Jahr
Kontoführung0,00 €im Monat, Bedingung erfüllt

Kostenlos: ab 1.000 € Geldeingang pro Kalendermonat.

Bedingung kostenlosab 1.000 € Geldeingang pro Kalendermonat
Gebühr ohne Bedingung4,90 € im Monat
Karteauf Wunsch, 1,49 € pro Monat · VISA Card (Debitkarte), kostenlos, inkl. Partnerkarte
BargeldVISA Card: kostenlos an allen Geldautomaten mit VISA-Zeichen in Deutschland, Mindestabhebebetrag 50 €
Dispozins9,14 % p. a.
AuslandVISA Card: in Euro-Ländern kostenlos (ggf. zzgl. Automatenbetreiber-Entgelt, ab 50 €); in Fremdwährung 2,20 % Auslandseinsatzentgelt · Fremdwährung: 2,20 % Auslandseinsatzentgelt
Altersbefreiungunter 28 Jahre kostenlos
Wechselprämie–
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
0N26 Standard (Girokonto)
Kosten pro Jahr0 €pro Jahr
Kontoführung0,00 €im Monat, ohne Bedingung

Kontoführung ohne Bedingung kostenlos. Keine girocard.

Bedingung kostenloskeine
Gebühr ohne Bedingung–
Kartevirtuelle Mastercard Debit kostenlos; physische Karte 10 €
Bargeld2 kostenlose Abhebungen in Euro pro Monat, danach 2,00 € je Abhebung
Dispozins13,40 % p. a.
AuslandAbhebungen in sonstigen Währungen: 1,7 % des Umsatzes · Fremdwährung: 0 % – Kartenzahlungen weltweit und in allen Währungen kostenlos, Umrechnung zum Devisenmittelkurs ohne Fremdwährungszuschlag
Altersbefreiung–
Wechselprämie–
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
0Openbank BestGiro
Kosten pro Jahr0 €pro Jahr
Kontoführung0,00 €im Monat, ohne Bedingung

Kontoführung ohne Bedingung kostenlos.

Bedingung kostenloskeine
Gebühr ohne Bedingung–
Karteauf Wunsch, kostenlos (Konten ab 02.06.2026) · Visa Debitkarte, kostenlos
BargeldVisa Debitkarte: 6 kostenlose Abhebungen pro Kalendermonat weltweit, jede weitere 4,95 €; an Openbank-Automaten im Inland kostenlos
Dispozins10,45 % p. a. (10,45 % bis 500 €; 11,45 % ab 500,01 € bis 1.000 €; 13,70 % ab 1.000,01 €)
Auslandim selben Kontingent von 6 kostenlosen Abhebungen pro Monat weltweit, danach 4,95 € · Fremdwährung: 0 % (Visa Debitkarte, Konten ab 02.06.2026)
Altersbefreiung–
Wechselprämie–
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
0Trade Republic Girokonto mit Karte
Kosten pro Jahr0 €pro Jahr
Kontoführung0,00 €im Monat, ohne Bedingung

Kontoführung ohne Bedingung kostenlos. Keine girocard.

Bedingung kostenloskeine
Gebühr ohne Bedingung–
KarteVisa-Debitkarte: virtuell kostenlos; Classic einmalig 5 €; Mirror einmalig 50 €; keine monatlichen Kosten
BargeldAbhebungen ab 100 € kostenlos, unter 100 € 1,00 € Gebühr
Dispozins–
Auslandweltweit ab 100 € kostenlos, unter 100 € 1,00 €; Fremdwährungsumrechnung 0 € · Fremdwährung: 0 € – keine zusätzlichen Wechselkursgebühren
Altersbefreiung–
Wechselprämie–
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
0comdirect Girokonto Aktiv
Kosten pro Jahr0 €pro Jahr
Kontoführung0,00 €im Monat, Bedingung erfüllt

Kostenlos: eine Bedingung pro Monat: 700 € Geldeingang oder 3 Zahlungen mit Apple Pay/Google Pay oder 1 Wertpapiertransaktion/Sparplanausführung.

Bedingung kostenloseine Bedingung pro Monat: 700 € Geldeingang oder 3 Zahlungen mit Apple Pay/Google Pay oder 1 Wertpapiertransaktion/Sparplanausführung
Gebühr ohne Bedingung4,90 € im Monat
Karteauf Wunsch, 1 € pro Monat · Visa-Debitkarte, inklusive
BargeldVisa-Debitkarte: 3 Abhebungen pro Monat kostenlos (weltweit an Geldautomaten mit Visa-Akzeptanz), jede weitere 4,90 €
Dispozins8,90 % p. a.
AuslandVisa-Debitkarte: im Kontingent von 3 kostenlosen Abhebungen pro Monat weltweit enthalten, danach 4,90 € · Fremdwährung: 1,75 % (Visa-Debitkarte, Zahlungen in Fremdwährung)
Altersbefreiungunter 28 Jahre und Student, Schüler, Auszubildender oder Praktikant
Wechselprämie150 €: bis zu 150 € Cashback (5 % auf Visa-Debit-Einkäufe, max. 50 € je Monat, 3 Monate) (bis 18.10.2026)
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
0norisbank Top-Girokonto
Kosten pro Jahr0 €pro Jahr
Kontoführung0,00 €im Monat, Bedingung erfüllt

Kostenlos: ab 500 € Geldeingang pro Monat oder unter 30 Jahren.

Bedingung kostenlosab 500 € Geldeingang pro Monat oder unter 30 Jahren
Gebühr ohne Bedingung3,90 € im Monat
Kartenorisbank Card (Debitkarte), bis zu zwei Karten inklusive · Mastercard direkt (Debitkarte), bis zu zwei Karten, 0 € (ab 18, Bonität vorausgesetzt)
BargeldMastercard direkt: weltweit kostenlos ab 50 €, unter 50 € 2,50 €; norisbank Card an Cash-Group-Automaten kostenlos; bis 200 € an Supermarktkassen
Dispozins10,75 % p. a.
AuslandMastercard direkt weltweit kostenlos ab 50 € (unter 50 € 2,50 €); Kreditkarte im Ausland 0,00 €; norisbank Card in Fremdwährung 2,5 %, mind. 6,00 € zzgl. 0,5 % · Fremdwährung: Mastercard direkt 0 %; norisbank Card 1,75 % (mind. 1,50 €) zzgl. 0,5 %; Kreditkarte 1,75 % zzgl. 0,5 %
Altersbefreiungunter 30 Jahren kostenlos
Wechselprämie120 €: Top-Girokonto zusammen mit Top-Zinskonto online abschließen (Kontowechsel)
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
0Revolut Standard (Girokonto, deutsche IBAN)
Kosten pro Jahrab 0 €pro Jahr
Kontoführung0,00 €im Monat, ohne Bedingung

Kontoführung ohne Bedingung kostenlos. Keine girocard. Weitere Entgelte möglich.

Bedingung kostenloskeine
Gebühr ohne Bedingung–
KarteDebitkarte: erste physische Karte kostenlos zzgl. Versand (Standardversand 7,99 €, Express 19,99 €); virtuelle Karten kostenlos
Bargeldbis zu 5 Abhebungen oder 200 € pro rollierendem Monat gebührenfrei (je nachdem, was zuerst eintritt), danach 2 % des Betrags, mind. 1 €
Dispozins–
Auslandbis zu 5 Abhebungen oder 200 € pro rollierendem Monat gebührenfrei, danach 2 % (mind. 1 €); ggf. zusätzlich Gebühr für Währungswechsel · Fremdwährung: Mo–Fr innerhalb des Wechsellimits von 1.000 € pro Monat keine Gebühr; darüber Fair-Use-Gebühr; am Wochenende 1 % Aufschlag
Altersbefreiung–
Wechselprämie–
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
0Vivid Money Vivid Standard
Kosten pro Jahrab 0 €pro Jahr
Kontoführung0,00 €im Monat, ohne Bedingung

Kostenlos: Aktivkund:in: am Monatsende mindestens 3.000 € kumuliertes Guthaben über alle Money-, Invest- und Crypto-Konten ODER mindestens 1.000 € Kartenumsatz mit Vivid Card im Vormonat (ohne Bargeldabhebungen und bargeldähnliche Transaktionen). Keine girocard. Weitere Entgelte möglich.

Bedingung kostenlosAktivkund:in: am Monatsende mindestens 3.000 € kumuliertes Guthaben über alle Money-, Invest- und Crypto-Konten ODER mindestens 1.000 € Kartenumsatz mit Vivid Card im Vormonat (ohne Bargeldabhebungen und bargeldähnliche Transaktionen)
Gebühr ohne Bedingung4,90 € im Monat
KarteVisa-Debitkarte (Vivid Card): virtuelle Karte 1 €; physische Karte 19,90 € zzgl. Versand 9,90 € (Express 24,90 €); erste Karte ohne monatliche Wartungsgebühr
Bargeld200 € pro Monat gebührenfrei, sofern die einzelne Abhebung mindestens 50 € beträgt; darunter bzw. über 200 € 3 % des Betrags, mind. 1 €
Dispozins–
Auslandwie Inland (200 €/Monat frei ab 50 € je Abhebung, sonst 3 %, mind. 1 €) plus 1 % Aufschlag auf den Wechselkurs bei Nicht-EUR · Fremdwährung: 1 % Aufschlag auf den Wechselkurs bei Kartentransaktionen außerhalb EUR
Altersbefreiung–
Wechselprämie–
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
3PSD Bank Nürnberg GiroDirekt
Kosten pro Jahr34,80 €pro Jahr
Kontoführung2,90 €im Monat, Bedingung erfüllt

Bedingung kostenlos–
Gebühr ohne Bedingung–
Kartephysische girocard 15 € p. a.; digitale girocard 0 € · virtuelle Mastercard (Debitkarte) für Apple Pay, 0 €
Bargeld13 x pro Quartal kostenlos im BankCard ServiceNetz der Genossenschaftsbanken, bei PSD Banken immer kostenlos; danach 1,02 € je Abhebung
Dispozins7,64 % p. a.
Auslandgirocard: in Euro (Maestro/V PAY) 1,95 €; in Fremdwährung bzw. außerhalb EU/EWR 1 % mind. 5,00 € (+0,30 % Währungsumrechnung im EWR). Mastercard: 1,00 € (+1 % Auslandseinsatz in Fremdwährung/außerhalb EU/EWR) · Fremdwährung: girocard 1 % vom Umsatz (mind. 0,77 €, max. 3,83 €); Mastercard 1 % vom Umsatz; jeweils zzgl. 0,30 % Währungsumrechnungsentgelt bei EWR-Fremdwährungen
Altersbefreiung–
Wechselprämie–
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
0Tomorrow Now
Kosten pro Jahr36 €pro Jahr
Kontoführung0,00 €im Monat, Bedingung erfüllt

Kostenlos: unter 21 Jahre ODER mindestens 500 € Geldeingang pro Monat; dann Pay-what-you-want 0 bis 4,90 € pro Monat. Keine girocard.

Bedingung kostenlosunter 21 Jahre ODER mindestens 500 € Geldeingang pro Monat; dann Pay-what-you-want 0 bis 4,90 € pro Monat
Gebühr ohne Bedingung4,90 € im Monat
KarteVisa-Debitkarte kostenlos (1 Motiv) + virtuelle Karte; Holzkarte 20 € einmalig
Bargeld1 kostenlose Abhebung pro Monat, danach 3,00 € je Abhebung
Dispozins–
AuslandFremdwährung: 2 % des Betrags für die erste Abhebung im Monat, danach 3,00 € plus 2 % je Abhebung · Fremdwährung: 2 % des Zahlungsbetrags bei Kartenzahlungen in Fremdwährung
Altersbefreiungunter 21 Jahre: ab 0 € (Pay what you want)
Wechselprämie–
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
0Berliner Volksbank Girokonto
Kosten pro Jahr47,40 €pro Jahr
Kontoführung3,95 €im Monat, ohne Bedingung

Kontoführung 3,95 € im Monat.

Bedingung kostenlos–
Gebühr ohne Bedingung–
Kartegirocard Debit Mastercard bzw. Maestro, 1 Karte inklusive
Bargeldkostenlos mit girocard an rund 13.800 Geldautomaten im BankCard ServiceNetz und bei vielen Einzelhändlern
Dispozins12,61 % p. a.
Auslandgirocard 1,00 % vom Umsatz, mind. 7,50 €; Mastercard/Visa 2,00 %, mind. 7,50 € (zzgl. 1,80 % Auslandseinsatz in Fremdwährung/außerhalb EU/EWR); mit Kreditkarte Gold im Ausland kostenlos · Fremdwährung: girocard 1,8 % vom Umsatz, mind. 1,00 €; ClassicCard 1,80 %; mit Kreditkarte Gold 0 %
Altersbefreiung–
Wechselprämie200 €: Online-Eröffnung des Modells Girokonto, Neukunde (bis 31.10.2026)
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
4Commerzbank Gemeinschaftskonto (GiroKonto)
Kosten pro Jahr58,80 €pro Jahr
Kontoführung4,90 €im Monat, ohne Bedingung

Kostenlos: bei Vermögenswerten ab 50.000 € im Kalendermonat (Regel des GiroKontos).

Bedingung kostenlosbei Vermögenswerten ab 50.000 € im Kalendermonat (Regel des GiroKontos)
Gebühr ohne Bedingung4,90 € im Monat
KarteGirocard inklusive; optional Mastercard Debit 3,50 €/Monat (Bonität vorausgesetzt) · Commerzbank Virtual Debit Card (Visa) für bis zu zwei Verfügungsberechtigte, 0 €
Bargeldkostenlos mit Girocard an Commerzbank- und Cash-Group-Geldautomaten (ca. 5.000) sowie bei teilnehmenden Händlern
Dispozins11,90 % p. a.
AuslandGirocard an fremden Automaten: 1 %, mind. 5,98 €; Kreditkarte: 1,95 %, mind. 5,98 € (in Fremdwährung zzgl. 1,75 % Auslandseinsatzentgelt) · Fremdwährung: Girocard: 1 % (EU-Länder mit anderer Währung mind. 1,50 €, Nicht-EU mind. 2,50 €); Kreditkarte: 1,75 % Auslandseinsatzentgelt
Altersbefreiung–
Wechselprämie100 €: Startguthaben
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
5Commerzbank GiroKonto
Kosten pro Jahr58,80 €pro Jahr
Kontoführung4,90 €im Monat, ohne Bedingung

Kostenlos: bei Vermögenswerten ab 50.000 € im Kalendermonat.

Bedingung kostenlosbei Vermögenswerten ab 50.000 € im Kalendermonat
Gebühr ohne Bedingung4,90 € im Monat
KarteCommerzbank Girocard mit zusätzlicher Visa-Funktion, 0 € (ab der 2. Karte 10 € pro Jahr) · Commerzbank Virtual Debit Card (Visa) für bis zu zwei Verfügungsberechtigte, 0 €
Bargeldkostenlos mit Girocard an Commerzbank- und Cash-Group-Geldautomaten (ca. 5.000) sowie bei teilnehmenden Händlern
Dispozins11,90 % p. a.
AuslandGirocard an fremden Automaten: 1 %, mind. 5,98 €; Kreditkarte: 1,95 %, mind. 5,98 € (in Fremdwährung zzgl. 1,75 % Auslandseinsatzentgelt) · Fremdwährung: Girocard: 1 % (EU-Länder mit anderer Währung mind. 1,50 €, Nicht-EU mind. 2,50 €); Kreditkarte: 1,75 % Auslandseinsatzentgelt
Altersbefreiung–
Wechselprämie100 €: Startguthaben: kein Commerzbank-Girokonto in den letzten 24 Monaten, Online-Eröffnung, aktive Nutzung über 3 Monate; zusätzlich 100 € je erfolgreicher Weiterempfehlung
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
0N26 Smart
Kosten pro Jahr58,80 €pro Jahr
Kontoführung4,90 €im Monat, ohne Bedingung

Kontoführung 4,90 € im Monat. Keine girocard.

Bedingung kostenlos–
Gebühr ohne Bedingung–
Kartephysische Mastercard Debit inklusive (5 Farben) + virtuelle Karte
Bargeld3 kostenlose Abhebungen in Euro pro Monat, danach 2,00 € je Abhebung
Dispozins13,40 % p. a.
AuslandAbhebungen in sonstigen Währungen: 1,7 % des Umsatzes · Fremdwährung: 0 % – Kartenzahlungen weltweit und in allen Währungen kostenlos, Umrechnung zum Devisenmittelkurs ohne Fremdwährungszuschlag
Altersbefreiung–
Wechselprämie–
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
0Haspa Girokonto klassisch
Kosten pro Jahrab 59,40 €pro Jahr
Kontoführung4,95 €im Monat, ohne Bedingung

Kostenlos: bis zum 20. Geburtstag. Weitere Entgelte möglich.

Bedingung kostenlosbis zum 20. Geburtstag
Gebühr ohne Bedingung4,95 € im Monat
KarteSparkassen-Card (Debitkarte) 12 € pro Jahr
Bargeldkostenlos an Geldautomaten der Haspa und anderer Sparkassen (über 20.000); andere Institute 1 %, mind. 4,95 €
Dispozins12,01 % p. a.
AuslandSparkassen-Card: EWR in Euro 1 %, mind. 4,95 €; Fremdwährung oder außerhalb EWR 1,25 %, mind. 5,00 €. Kreditkarte: im EWR außerhalb Deutschlands kostenlos · Fremdwährung: Sparkassen-Card 1,5 %, mind. 1,00 €; Kreditkarte 1,25 %
Altersbefreiungkostenfrei bis zum 20. Geburtstag
Wechselprämie–
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
0C24 Bank C24 Pluskonto
Kosten pro Jahr70,80 €pro Jahr
Kontoführung5,90 €im Monat, ohne Bedingung

Kontoführung 5,90 € im Monat.

Bedingung kostenlos–
Gebühr ohne Bedingung–
Kartekostenlos · C24 Mastercard (Debitkarte) in Wunschfarbe, kostenlos; bis zu 20 virtuelle Mastercard kostenlos
Bargeld20 kostenlose Abhebungen pro Kalendermonat (Geldautomat oder viacash-Partnergeschäft), jede weitere 2,00 €
Dispozins11,49 % p. a. (7,49 – 11,49 % p. a. (bonitätsabhängig))
Auslandim selben Kontingent von 20 kostenlosen Abhebungen pro Monat (weltweit), danach 2,00 € · Fremdwährung: kein Fremdwährungsentgelt (C24 Mastercard)
Altersbefreiung–
Wechselprämie–
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
0Postbank Giro plus
Kosten pro Jahr70,80 €pro Jahr
Kontoführung5,90 €im Monat, Bedingung erfüllt

Bedingung kostenlos–
Gebühr ohne Bedingung6,90 € im Monat
KartePostbank Card (Debitkarte) 0 €; Zusatzkarte 6 € pro Jahr
Bargeldkostenlos mit Postbank Card an allen Geldautomaten der Cash Group und bei teilnehmenden Händlern (rund 20.000 Kontaktpunkte)
Dispozins11,04 % p. a.
AuslandPostbank Card an fremden Automaten 1 %, mind. 5,99 € (in Fremdwährung zzgl. 0,5 % Währungsumrechnung); an Automaten der Deutsche Bank Gruppe in Spanien/Italien und bei Kooperationspartnern ohne direktes Kundenentgelt kostenfrei · Fremdwährung: 1,85 % zzgl. 0,5 % Währungsumrechnungsentgelt (Debit- und Kreditkarte)
Altersbefreiungab 22 Jahren
Wechselprämie–
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
6bunq Core
Kosten pro Jahr71,64 €pro Jahr
Kontoführung3,99 €im Monat, ohne Bedingung

Kontoführung 3,99 € im Monat. Keine girocard.

Bedingung kostenlos–
Gebühr ohne Bedingung–
Karte1 physische + 1 digitale Karte (Mastercard) inklusive
Bargelddie ersten 5 Abhebungen pro Monat je 0,99 €, danach je 2,99 €
Dispozins–
Auslanddie ersten 5 Abhebungen pro Monat je 0,99 €, danach je 2,99 € · Fremdwährung: Mastercard-Kurs + 0,5 % Währungsschwankungsschutz, ohne Jahresgrenze
Altersbefreiung–
Wechselprämie–
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
7bunq Free
Kosten pro Jahr71,76 €pro Jahr
Kontoführung0,00 €im Monat, ohne Bedingung

Kontoführung ohne Bedingung kostenlos. Keine girocard.

Bedingung kostenloskeine
Gebühr ohne Bedingung–
Karte1 digitale Karte inklusive (Mastercard); keine physische Karte im Free-Abo
Bargeld2,99 € je Abhebung
Dispozins–
Ausland2,99 € je Abhebung · Fremdwährung: erste 1.000 € pro Kalenderjahr zum Mastercard-Kurs + 0,5 % Schutzaufschlag, danach 1,5 % je Fremdwährungs-Kartentransaktion
Altersbefreiung–
Wechselprämie–
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
0HaspaJoker
Kosten pro Jahr119,40 €pro Jahr
Kontoführung9,95 €im Monat, ohne Bedingung

Kontoführung 9,95 € im Monat.

Bedingung kostenlos–
Gebühr ohne Bedingung–
KarteSparkassen-Card (Debitkarte, girocard + Debit Mastercard) kostenfrei für Kontoinhaber
Bargeldkostenlos an Geldautomaten der Haspa und anderer Sparkassen (über 20.000); andere Institute 1 %, mind. 4,95 €
Dispozins12,01 % p. a.
AuslandSparkassen-Card: EWR in Euro 1 %, mind. 4,95 €; Fremdwährung oder außerhalb EWR 1,25 %, mind. 5,00 €. Kreditkarte: im EWR außerhalb Deutschlands kostenlos · Fremdwährung: Sparkassen-Card 1,5 %, mind. 1,00 €; Kreditkarte 1,25 %
Altersbefreiung–
Wechselprämie75 €: Kunden werben Kunden, für Werbenden und Geworbenen (bis 30.11.2026)
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026
0Postbank Giro extra plus
Kosten pro Jahr142,80 €pro Jahr
Kontoführung11,90 €im Monat, Bedingung nicht erfüllt

Kostenlos: ab 3.000 € bargeldlosem Geldeingang im Kalendermonat.

Bedingung kostenlosab 3.000 € bargeldlosem Geldeingang im Kalendermonat
Gebühr ohne Bedingung11,90 € im Monat
KartePostbank Card GOLD (Debitkarte) 0 €; Zusatzkarte 6 € pro Jahr
Bargeldkostenlos mit Postbank Card an allen Geldautomaten der Cash Group und bei teilnehmenden Händlern (rund 20.000 Kontaktpunkte)
Dispozins9,17 % p. a.
AuslandPostbank Mastercard: im Ausland in Euro (EWR) kostenfrei; in Fremdwährung 1,85 % + 0,5 %. Postbank Card an fremden Automaten 1 %, mind. 5,99 € · Fremdwährung: 1,85 % zzgl. 0,5 % Währungsumrechnungsentgelt (Debit- und Kreditkarte)
Altersbefreiung–
Wechselprämie–
Einlagensicherung–
Geprüft am11.10.2026

Stand: 11.10.2026 · Konditionen von den Websites der Anbieter, geprüft am 11.10.2026.

Fachlich geprüft von Chanel

So sortieren wir

Standard sind die Kosten pro Jahr für dein Profil: zwölfmal die Kontoführungsgebühr, die bei deinem Geldeingang gilt, plus Abhebungen über die freien Abhebungen der Bank hinaus und die Auslandsnutzung. Altersbefreiungen, Wechselprämien, Dispozinsen und Kreditkarten rechnen wir nicht ein; sie stehen in den Details.

Auslandsnutzung „ab und zu“ heißt: im Jahr 2 Abhebungen in Euro außerhalb Deutschlands, 1.000 € Kartenzahlungen und 2 Abhebungen à 200 € in fremder Währung. „Häufig“ heißt 6 Euro-Abhebungen, 5.000 € Kartenzahlungen und 6 Abhebungen à 200 € in fremder Währung. „Mit girocard“ zeigt nur Konten mit girocard und rechnet deren Jahresentgelt ein.

Nennt eine Bank einen Posten nicht oder hängt er von Bedingungen ab, die wir nicht aus deinem Profil ableiten können, steht „ab“ vor dem Betrag; solche Konten stehen hinter Konten mit gleicher Summe. Angebote mit und ohne Partnervertrag werden nach denselben Werten sortiert.

25 Angebote von 21 geprüften Banken. Kein vollständiger Marktüberblick. Auswahlkriterien: Girokonten für Privatpersonen mit Wohnsitz in Deutschland, die bundesweit eröffnet werden können und deren Preise öffentlich auf der Website der Bank stehen.

Werbehinweis: Mit * markierte Links sind Werbelinks. Kommt darüber ein Abschluss zustande, erhält Finalarm eine Provision. Links „Zur Bank“ sind keine Werbelinks. So finanzieren wir uns

Das Wichtigste in Kürze

Ein Girokonto kostet je nach Modell und Nutzung sehr unterschiedlich viel: Laut BaFin-Kontenvergleich liegt die Kontoführung im Mittel bei 6,40 € im Monat, bei Direktbanken entscheidet meist der Mindestgeldeingang. Der Vergleich rechnet für 25 geprüfte Konten die Kosten pro Jahr für dein Profil aus und stellt Bedingungen, Karten, Dispozinsen und Prämien nebeneinander, Stand 11.10.2026.

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Das Wichtigste im Überblick

Themen in diesem Artikel:

Hinweis: Mit * markierte Links und die Angebotskacheln sind Werbelinks. So finanzieren wir uns

UmweltBank – Girokonto

UmweltBank – Girokonto

Vorteile

  • Holz-Kreditkarte und girocard inklusive
  • Kreditkarte: Euro-Bargeld EU/EWR gratis
  • Kostenloser Kontowechselservice
  • Mobil bezahlen mit Apple & Android

Nachteile

  • Ab dem 2. Jahr 4,90 € pro Monat
  • Kreditkarte ab 2. Jahr ab 19 € p. a.
  • girocard ab 2027: 9 € pro Jahr
  • girocard am Geldautomaten kostenpflichtig

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Consorsbank – Girokonto mit Visa Card Debit

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Vorteile

  • 0 € Kontoführung ab 700 € Geldeingang
  • Kostenloses Konto für alle unter 31 Jahren
  • Im EWR gebührenfrei in Euro bezahlen
  • Im EWR ab 50 € kostenlos Geld abheben

Nachteile

  • Sonst 4 € Kontoführung pro Monat
  • Abheben unter 50 € kostet 1,95 €
  • Fremdwährung: 2,10 % des Betrags
  • Dispozins 9,90 % p. a. (variabel)

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UmweltBank Girokonto: Konditionen direkt beim Anbieter ansehen

Was ein Girokonto 2026 wirklich kostet

Von den 26 Girokonten, die wir am 11.10.2026 auf den Websites der Banken geprüft haben, sind 6 ohne jede Bedingung kostenlos, die übrigen nur mit Mindestgeldeingang oder bis zu einer Altersgrenze. Was dein Konto im Jahr kostet, entscheiden Bedingung, girocard, Abhebungen und Dispo. Über alle Banken in Deutschland liegt die mittlere Kontoführung bei 6,40 € im Monat (BaFin-Kontenvergleich).

Der Girokonto-Vergleich 2026 zeigt ein klares Bild: Ein gutes Girokonto kostet dich bei einer Direktbank zwischen 0 und rund 60 Euro pro Jahr — und der Unterschied hängt fast nie an der Qualität der Bank, sondern an einer einzigen Bedingung. Die Direktbanken in unserem Vergleich verlangen einen monatlichen Mindestgeldeingang zwischen 500 und 1.000 Euro (Stand 11.10.2026). Erfüllst du ihn, ist die Kontoführung gratis. Verfehlst du ihn, werden 3,90 bis 4,90 Euro im Monat fällig. Daneben entscheiden Girocard-Gebühren, Dispozinsen, die laut BaFin-Kontenvergleich zwischen 2,64 und 16,09 Prozent liegen, sowie die Zahl der kostenlosen Bargeldabhebungen darüber, was dein Konto am Jahresende tatsächlich kostet.

Wie groß die Unterschiede im Alltag ausfallen, zeigt schon der Blick auf die laufenden Gebühren — dem Posten, den fast jeder unterschätzt.

Die Spanne am deutschen Markt ist groß. Üblich sind monatliche Kontoführungsgebühren laut BaFin-Kontenvergleich bei Kontomodellen für Erwachsene: Ein Viertel kostet höchstens 3,95 €, die Hälfte höchstens 6,40 €, drei Viertel höchstens 9,95 €. Unter den kostenpflichtigen Modellen verlangt jedes zehnte 13,95 € oder mehr, das sind mehr als 165 € im Jahr gegenüber einem Konto ohne Grundgebühr (Meldestand 11.10.2026).

Wie viele Konten im teuren Bereich liegen, zeigt der Kontenvergleich der BaFin: Ein Viertel der Kontomodelle für Erwachsene kostet knapp 10 € im Monat und mehr, rund jedes siebte 12 € und mehr (Meldestand 11.10.2026). Neben den Gebühren stellten früher auch Negativzinsen auf dem Girokonto eine Belastung dar.

Warum die Gebühren so weit auseinanderliegen

Filialbanken finanzieren ein Netz aus Geschäftsstellen, Beratern und eigenen Geldautomaten. Diese Kosten landen in der Kontoführungsgebühr. Direktbanken und Neobanken haben keine Filialen und geben den Kostenvorteil in Form kostenloser Kontomodelle weiter. Wie groß der Abstand ist, zeigen die BaFin-Daten: Bei Sparkassen liegt die mittlere Kontoführung bei 7,00 € im Monat, bei Volks-, Raiffeisen-, Sparda- und PSD-Banken bei 5,95 €, bei den übrigen Anbietern bei 4,90 € (Kontomodelle für Erwachsene, Meldestand 11.10.2026). Der Kostenvorteil von Online-Anbietern wirkt sich auch auf die Zinsen aus, was der Vergleich von Online-Sparkonto und Filialsparkonto verdeutlicht. Dieser Kostenvorteil gilt ebenso für den Wertpapierhandel, wie der Vergleich zwischen Neobroker und Filialbank zeigt.

Die versteckten Posten neben der Grundgebühr

Die monatliche Gebühr ist nur ein Teil der Rechnung. Dazu kommen drei Posten, die im Kleingedruckten stehen. Erstens die Girocard, früher EC-Karte: Sie ist längst nicht mehr überall inklusive: Laut BaFin-Kontenvergleich ist sie bei 57 % der Kontomodelle im Preis enthalten, sonst kostet sie im Mittel 12 € im Jahr. Zweitens Gebühren für Bargeldabhebungen außerhalb des eigenen Automatennetzes, die je nach Bank und Automatenbetreiber für jede Abhebung anfallen. Drittens Entgelte für beleghafte Überweisungen am Schalter, die bei einigen Filialbanken pro Vorgang berechnet werden. Gerade auf Reisen sind diese Gebühren relevant, weshalb die Konditionen für Auslandseinsätze ein zentrales Thema im Reisekreditkarten-Vergleich 2026 sind. Ein Kreditkarten-Rechner hilft dabei, die Gesamtkosten verschiedener Modelle transparent zu machen.

Ein Rechenbeispiel mit den Mittelwerten aus dem BaFin-Kontenvergleich steht im Abschnitt Jahreskosten nach Nutzungsprofil. Wie sich die Belastung über verschiedene Bankengruppen verteilt, zeigt der Kontogebühren-Report 2026 im Detail.

Was die amtlichen Daten über Kontogebühren zeigen

Seit September 2024 müssen alle Banken in Deutschland ihre Girokonten an die BaFin melden, die sie seit Januar 2025 im Kontenvergleich veröffentlicht. Am 9. Oktober 2026 standen dort 6.587 Kontomodelle von 1.092 Anbietern, davon 1.667 Basiskonten. Wir haben den Datensatz ausgewertet. Für die 3.789 Modelle, die sich an Erwachsene richten, gilt: Die Hälfte kostet höchstens 6,40 € im Monat, ein Viertel liegt bei knapp 10 € und mehr, rund jedes siebte bei 12 € und mehr.

Ohne Grundgebühr kommen nur 15,3 % dieser Modelle aus, und bei fast allen hängt das an einer Bedingung. Wer die verfehlt, zahlt den regulären Preis. Die girocard ist bei 57 % der Modelle, die sie anbieten, im Preis enthalten; wo sie extra kostet, sind es im Mittel 12 € im Jahr.

Die Spanne „0 bis rund 60 Euro im Jahr“ am Anfang dieses Abschnitts beschreibt also die Direktbanken mit Mindestgeldeingang, nicht den Markt. Bei Filialbanken mit Kontopaket ist der Monatspreis der größte Posten, bei Direktbanken entscheidet die Frage, ob du die Bedingung jeden Monat erfüllst.

Quelle: BaFin-Kontenvergleich (Vergleichswebsite nach § 16 Zahlungskontengesetz), Meldestand 11.10.2026, eigene Auswertung. Die Banken melden ihre Daten selbst, die BaFin prüft sie nicht. Gezählt sind Kontomodelle, nicht Kunden. Bei Konten mit Bedingung ist der Preis bei erfüllter Bedingung gemeldet.

Fachlich geprüft von Chanel Chokdee, Content & Marketing Managerin bei Finalarm. Konditionen zuletzt geprüft am 11.10.2026.

UmweltBank – Girokonto

0 € Kontoführung im 1. Jahr

Vorteile

  • Holz-Kreditkarte und girocard inklusive
  • Kreditkarte: Euro-Bargeld EU/EWR gratis
  • Kostenloser Kontowechselservice
  • Mobil bezahlen mit Apple & Android

Nachteile

  • Ab dem 2. Jahr 4,90 € pro Monat
  • Kreditkarte ab 2. Jahr ab 19 € p. a.
  • girocard ab 2027: 9 € pro Jahr
  • girocard am Geldautomaten kostenpflichtig

bunq – Girokonto

bunq Free ohne monatliche Gebühr

Vorteile

  • Bis zu 3 Konten mit eigener IBAN
  • Digitale Kreditkarte ohne Jahresgebühr
  • Start ohne Steuer-ID möglich
  • Einlagensicherung bis 100.000 € (NL)

Nachteile

  • Keine physische Karte im Free-Tarif
  • Geldautomat: 2,99 € je Abhebung
  • Über 1.000 € Fremdwährung/Jahr: 1,5 %
  • Bareinzahlung erst ab Core-Tarif

Tarifcheck.de – Girokonto-Vergleich

Vorteile

  • Kostenloser unabhängiger Kontovergleich
  • Viele Banken und Modelle im Vergleich
  • Schneller Online-Kontowechsel möglich
  • Filterung nach Gebühren und Leistungen

Zu beachten

  • Kontoführung teils an Bedingungen geknüpft
  • Bonitätsprüfung bei Antragstellung möglich

Consorsbank – Girokonto mit Visa Card Debit

Visa Card Debit kostenlos

Vorteile

  • 0 € Kontoführung ab 700 € Geldeingang
  • Kostenloses Konto für alle unter 31 Jahren
  • Im EWR gebührenfrei in Euro bezahlen
  • Im EWR ab 50 € kostenlos Geld abheben

Nachteile

  • Sonst 4 € Kontoführung pro Monat
  • Abheben unter 50 € kostet 1,95 €
  • Fremdwährung: 2,10 % des Betrags
  • Dispozins 9,90 % p. a. (variabel)

1822direkt – GiroDirekt Girokonto

200 € Prämie bis 16.11.2026

Vorteile

  • Keine Kontoführungsgebühr ab 700 € Eingang
  • girocard mit V PAY ohne Gebühr
  • Abheben an Sparkassen-Automaten gratis
  • Apple Pay und Google Pay nutzbar

Nachteile

  • 4,90 € im Monat unter 700 € Geldeingang
  • Visa Classic ab 2. Jahr 3 € im Monat
  • Dispozins 9,90 % p. a. variabel
  • Prämie: 2 Monate in Folge je 700 € Eingang

PSD Bank Nürnberg – GiroDirekt Girokonto

Girokonto für 2,90 € im Monat

Vorteile

  • 2,90 € bei Gehalts- oder Renteneingang
  • 500 € Sofort-Dispo bei passender Bonität
  • 13 x im Quartal gratis an VR-Automaten
  • Apple Pay und Wero nutzbar

Nachteile

  • Kontoführung kostet 2,90 € im Monat
  • Physische girocard 15 € im Jahr
  • Mastercard Classic 29 € im Jahr
  • Dispozins 7,64 % p. a. variabel

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Kostenlose Kontoführung: Diese Bedingungen stellen die Banken

Ein kostenloses Girokonto ist fast immer an eine Bedingung geknüpft: einen monatlichen Geldeingang, meist zwischen 500 und 1.000 €, oder eine Altersgrenze. Ohne jede Bedingung gebührenfrei sind laut BaFin-Kontenvergleich nur 30 von 4.920 gemeldeten Kontomodellen (ohne Basiskonten). 17 davon gehören zu Direkt- und Neobanken sowie Zahlungsdiensten, 13 zu einzelnen regionalen Banken.

Der Begriff „kostenloses Girokonto“ ist rechtlich nicht geschützt. Jede Bank darf ihn verwenden, solange die Grundgebühr unter irgendeiner Konstellation entfällt. Eine strenge Definition nennt vier Kriterien, die ein Konto erfüllen muss, um wirklich kostenlos zu sein: keine monatliche Grundgebühr, kein Mindestgeldeingang, eine kostenlose Girocard und keine Gebühren für Überweisungen.

Nach diesem Maßstab schrumpft das Angebot erheblich. Die meisten Konten ohne Grundgebühr knüpfen die Gebührenfreiheit an Voraussetzungen. Besondere Bedingungen gelten oft für das Girokonto für Rentner, da dort eine Rente statt eines Gehalts eingeht.

Wirklich kostenlos, und was trotzdem kostet

Der amtliche Datensatz der BaFin enthält alle Kontomodelle aller Anbieter, auch regionaler Banken. Danach sind 30 Modelle ohne Grundgebühr und ohne jede Bedingung. Darunter sind auch ein Kinderkonto, ein Konto mit Einzelpreisen je Buchung und neun Konten, für die keine gesetzliche Einlagensicherung gemeldet ist, meist von E-Geld- und Zahlungsinstituten. Von den 26 Konten, die wir am 11.10.2026 auf den Bankseiten geprüft haben, erfüllen sechs dieses Kriterium: das C24 Smartkonto, N26 Standard, das Openbank BestGiro, das Girokonto von Trade Republic, Revolut Standard und bunq Free.

„Ohne Grundgebühr“ heißt nicht „ohne Kosten“. Bei den bedingungslos kostenlosen Konten bezahlst du oft an anderer Stelle: für die physische Karte, für Abhebungen nach den ersten Freiabhebungen im Monat, für Bargeldeinzahlungen über den Handel oder für Zahlungen in Fremdwährung. Wer Gehalt aufs Konto bekommt und den Mindestgeldeingang sicher erreicht, fährt mit einem Konto mit Bedingung deshalb oft genauso günstig.

Prüfe vor der Eröffnung, was genau als Geldeingang zählt. Manche Banken rechnen jede Gutschrift, andere nur Gehalt, Rente oder Sozialleistungen, wieder andere schließen Überweisungen von eigenen Konten bei derselben Bank aus. Die Definition steht im Preis- und Leistungsverzeichnis. Ein Dauerauftrag vom Zweitkonto ist nur dann ein sicherer Weg, wenn die Bank ihn dort ausdrücklich zulässt.

Der Mindestgeldeingang ist die häufigste Hürde

Bei den Direktbanken in unserem Vergleich liegt die Schwelle zwischen 500 und 1.000 Euro monatlichem Geldeingang, die Postbank verlangt für ihr Giro extra plus 3.000 Euro (Stand 11.10.2026). Für Vollzeitbeschäftigte ist das kein Thema, für Teilzeitkräfte, Studierende ohne BAföG oder Selbstständige mit schwankenden Einnahmen dagegen schon. Die Schwelle jedes Kontos und die Gebühr, die bei Nichterfüllung greift, stehen im Girokonto-Vergleich oben unter „Details“; mit deinem Geldeingang rechnet er die Jahreskosten direkt aus.

Alternativbedingungen statt Gehaltseingang

Einige Banken bieten Ausweichwege an, wenn der Geldeingang nicht reicht. Bei comdirect bleibt das Konto auch dann kostenlos, wenn du monatlich drei Zahlungen mit Apple Pay oder Google Pay auslöst oder einen Wertpapier-Trade beziehungsweise eine Sparplanausführung durchführst. In den ersten sechs Monaten nach Eröffnung ist das Konto ohnehin frei (laut comdirect-FAQ; im Preis- und Leistungsverzeichnis nicht genannt, Stand 11.10.2026). Fast alle Direktbanken befreien zudem junge Kunden pauschal: unter 28, 30 oder 31 Jahren entfällt die Gebühr unabhängig vom Eingang; bei comdirect gilt das unter 28 nur mit Ausbildungsstatus. Für die Nutzung eines solchen Wertpapierdepots fallen eigene Kosten an, die der Vergleich der Depotgebühren darstellt.

Tip: Bei der DKB zählt jede Gutschrift zum Geldeingang, ausgenommen Zinsen, Rücklastschriften, Stornos und Wertpapierumsätze; maßgeblich ist der Buchungstag. Eine Überweisung vom eigenen Zweitkonto wird dort nicht ausgeschlossen. Bei der Postbank zählen dagegen nur Überweisungen, keine Umbuchungen innerhalb des Deutsche-Bank-Konzerns. Prüfe die Regel im Preis- und Leistungsverzeichnis deiner Bank (Stand 11.10.2026).

So viel zahlst du, wenn die Bedingung reißt

Verfehlst du die Bedingung, kostet ein Direktbank-Konto zwischen 3,90 € (norisbank) und 4,90 € (ING, comdirect, 1822direkt) im Monat, Stand 11.10.2026. Aufs Jahr gerechnet ist das weniger als bei vielen Filialbanken, aber mehr als bei einem Konto ohne Bedingung. Teurer als die Grundgebühr wird es meist erst durch girocard, Fremdabhebungen und Dispozinsen.

bunq – Girokontobunq Free ohne monatliche GebührZum Angebot

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Der interessante Vergleich ist nicht der Idealfall, in dem alle Konten null Euro kosten. Aussagekräftig wird es, wenn du die Bedingung einmal nicht erfüllst — bei einem Jobwechsel, in der Elternzeit oder nach dem Renteneintritt. Dann greift die reguläre Monatsgebühr, und die Unterschiede werden sichtbar. Die Jahreskosten ergeben sich schlicht aus zwölf Monatsgebühren. Die Verwaltung des Kontos und die Kostenkontrolle erfolgen dabei über Banking-Apps mit unterschiedlichem Funktionsumfang.

Kontoführungsgebühr pro Jahr, wenn die Bedingung nicht erfüllt ist

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Jahreswert aus zwölf Monatsgebühren, Stand 11.10.2026, Quelle: Websites der Banken. Girocard-Entgelte sind nicht enthalten.

Zwischen dem günstigsten und dem teuersten bedingten Konto liegen 12 Euro pro Jahr — das ist wenig. Der eigentliche Sprung liegt zwischen den bedingten und den bedingungslosen Konten: 58,80 Euro gegenüber null. Wer regelmäßig unter die Schwelle rutscht, fährt mit einem bedingungslos kostenlosen Konto deutlich besser, auch wenn dessen Leistungsumfang schmaler ausfällt.

Die Girocard verschiebt das Ranking

Ein Detail relativiert das Bild. Das Santander BestGiro Online kostete keine Kontoführung, verlangte für die Girocard aber ein Jahresentgelt. Damit lag es effektiv nicht bei null. Santander heißt in Deutschland jetzt Openbank. Für das BestGiro, das seit dem 2. Juni 2026 beantragt wurde, ist die girocard kostenlos. Ältere Konten können andere Konditionen haben. Stand: 11.10.2026. Bei der Consorsbank sind Visa-Karte und Girocard dagegen kostenlos. Wenn du auf die Girocard verzichten kannst — viele Neobanken bieten sie gar nicht erst an —, spielt der Posten keine Rolle. Zahlst du dagegen regelmäßig beim Bäcker oder Arzt, wo Debitkarten internationaler Systeme seltener akzeptiert werden, solltest du die Karte einrechnen. Der Verzicht auf die Girocard ist typisch für neue Anbieter, die sich auf ein digitales Kerngeschäft fokussieren, wie es auch im Neobroker-Vergleich deutlich wird.

Karten, Bargeld und Ausland: die Nebenkosten im Girokonto-Vergleich

Neben der Grundgebühr entscheiden drei Posten über die Kosten eines Girokontos: die Karten, das Bargeld und Zahlungen außerhalb des Euroraums. Die girocard ist bei gut der Hälfte der Kontomodelle im Preis enthalten, sonst kostet sie im Mittel 12 € im Jahr. Abhebungen außerhalb des eigenen Netzes und Fremdwährung rechnen viele Banken einzeln ab.

girocard, Debitkarte, Kreditkarte

Fast jeder in Deutschland besitzt eine Debitkarte (98 %), 90 % haben eine girocard. Das zeigt die Studie der Bundesbank zum Zahlungsverhalten 2025. Visa- und Mastercard-Debitkarten holen vor allem bei Jüngeren auf. Für dein Konto heißt das: Viele Direkt- und Neobanken geben die Debitkarte kostenlos aus und verlangen für die girocard ein Entgelt, Filialbanken machen es oft umgekehrt. Brauchst du die girocard, etwa beim Arzt oder im Laden um die Ecke, rechne ihr Jahresentgelt in die Kosten ein.

Eine echte Kreditkarte mit Zahlungsziel ist bei Girokonten selten kostenlos. Bei vielen Banken ist sie ein Zusatzprodukt mit eigenem Jahrespreis und eigener Bonitätsprüfung. Wie sich Konto und Kreditkarte zusammen rechnen, zeigt der Vergleich Girokonto mit Kreditkarte.

Bargeld: Netze, Freiabhebungen und Einzahlen

Bargeld bleibt wichtig: 2025 wurden 45 % aller Alltagszahlungen bar bezahlt, das waren 23 % des Umsatzes. Über 80 % des Bargelds holen sich die Menschen am Geldautomaten. Gleichzeitig sagen 29 % der Befragten, es sei in den letzten zwei Jahren aufwendiger geworden, einen Automaten zu erreichen.

Kostenlos abheben kannst du meist an den Automaten der eigenen Bank oder ihres Verbunds, bei Sparkassen und Volksbanken jeweils im eigenen Netz, bei Privatbanken in Verbünden wie der Cash Group oder dem CashPool. Direktbanken erlauben oft kostenlose Abhebungen mit der Debitkarte an fremden Automaten ab einem Mindestbetrag. Neobanken zählen Freiabhebungen pro Monat und berechnen danach jede weitere. Bargeld einzahlen ist bei Filialbanken am Schalter oder Automaten möglich, bei vielen Direkt- und Neobanken nur über Partner im Handel und gegen Entgelt.

Im Ausland zahlen und abheben

Innerhalb der EU dürfen Zahlungen in Euro nicht mehr kosten als die gleiche Zahlung im Inland (Verordnung (EU) 2021/1230). Teuer wird es außerhalb des Euroraums. Dort verlangen viele Banken ein Fremdwährungsentgelt von 1 bis gut 2 % des Betrags, bei Abhebungen oft dazu einen festen Betrag. Einige Direkt- und Neobanken verzichten bei Kartenzahlungen ganz darauf. Seit der Verordnung (EU) 2019/518 müssen Banken die Gesamtkosten der Währungsumrechnung als prozentualen Aufschlag auf den Referenzkurs der EZB ausweisen. Daran kannst du Angebote direkt vergleichen. Lehnt am Automaten im Ausland die Umrechnung durch den Automatenbetreiber ab und lass in Landeswährung belasten: Dann rechnet deine Bank, und ihr Aufschlag steht im Preisverzeichnis.

Mobil bezahlen

Mobile Zahlungen machen inzwischen 10 % aller Transaktionen aus, 36 % der Menschen haben schon mit Smartphone oder Uhr bezahlt. Apple Pay nutzen 41 % der Mobilzahlenden, danach folgen Google Pay und die Apps der Banken. Von den 19 Banken, deren Konten wir am 11.10.2026 geprüft haben, nennen 18 Apple Pay; Trade Republic macht auf der Website keine Angabe. Google Pay nennen PSD Bank Nürnberg, Haspa, Berliner Volksbank und Trade Republic nicht.

Quellen: Deutsche Bundesbank, Zahlungsverhalten in Deutschland 2025 (Stand Juli 2026); BaFin-Kontenvergleich, Meldestand 11.10.2026, eigene Auswertung; Verordnung (EU) 2021/1230 und Verordnung (EU) 2019/518 (EUR-Lex).

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Jahreskosten nach Nutzungsprofil: So rechnest du dein Girokonto durch

Die Jahreskosten eines Girokontos sind die Summe aus zwölf Monatsgebühren, den Kartenentgelten, den Entgelten für Abhebungen und Auslandseinsatz und den Dispozinsen. Welches Konto am wenigsten kostet, hängt deshalb von deinem Geldeingang, deinem Bargeldbedarf und deinem Dispo ab, nicht von der Bank allein.

Ein Rechenbeispiel mit Durchschnittswerten

Ein Konto zum mittleren Preis aus dem BaFin-Kontenvergleich kostet 6,40 € im Monat, also 76,80 € im Jahr. Kostet die girocard extra, kommen im Mittel 12 € dazu: 88,80 €. Steht dein Konto ein Jahr lang mit 1.000 € im Minus, zahlst du beim Durchschnittszins von 9,46 % weitere 94,60 € Zinsen. Der Dispo ist dann der größte Posten, größer als die Kontoführung.

Umgekehrt kostet ein Direktbank-Konto mit erfülltem Mindestgeldeingang und kostenloser Debitkarte unter Umständen gar nichts. Rutschst du aber in zwei von zwölf Monaten unter die Schwelle, zahlst du für diese Monate den regulären Preis. Plane deshalb mit dem Monat, in dem am wenigsten eingeht, nicht mit dem Durchschnitt.

So rechnest du selbst

Nimm deine letzte Entgeltaufstellung zur Hand, die dir deine Bank jedes Jahr schicken muss. Darin steht, was du tatsächlich gezahlt hast. Für ein neues Konto addierst du zwölf Monatsgebühren (mit oder ohne erfüllte Bedingung), das Jahresentgelt der Karten, die du brauchst, die Entgelte für Abhebungen außerhalb des kostenlosen Netzes und die Dispozinsen. Prämien zählst du getrennt, weil sie einmalig sind.

Entgelte für beleghafte Überweisungen, Kontoauszüge per Post oder Ersatzkarten kommen je nach Bank dazu. Wie viel du an Zinsen für eine bestimmte Überziehung zahlst, rechnet der Dispo-Rechner taggenau.

Filialbank, Direktbank oder Neobank: Wer passt zu dir

Filialbanken verlangen meist eine Grundgebühr und bieten dafür Schalter, Beratung und Bargeldeinzahlung. Direktbanken sind mit Mindestgeldeingang kostenlos und führen Dispo, Depot und Kreditkarte. Neobanken sind oft ohne Bedingung gratis, berechnen aber Abhebungen, Einzahlungen und Zusatzkarten einzeln. Welcher Typ passt, entscheiden dein Geldeingang und dein Bargeldbedarf.

Hinter den Gebührenunterschieden stehen drei grundlegend verschiedene Geschäftsmodelle. Sie unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern in dem, was du im Alltag tatsächlich bekommst.

KriteriumFilialbankDirektbankNeobank
Kontoführungim Mittel 5,95 bis 7,00 € / Monat (BaFin)0 € ab 500 bis 1.000 € Geldeingang0 € ohne Bedingung
Girocardmeist gegen Jahresgebührhäufig kostenlos inklusiveoft gar nicht verfügbar
Debitkarteoptional, teils kostenpflichtigVisa oder Mastercard Debit inklusiveStandard, digital sofort nutzbar
Bargeld abhebeneigenes Automatennetz und SchalterCashgroup oder Cashpoolbegrenzte Freiabhebungen, danach Gebühr
Bargeld einzahlenam Schalter und Automatenan Partnerautomatennur über Einzelhandelslösungen, meist mit Entgelt
Apple Pay und Google Payüberwiegend, teils verzögert eingeführtdurchgängigdurchgängig, oft mit Zusatzfunktionen
Dispokreditja, Zinsen tendenziell höherjateils nicht angeboten
Beratungpersönlich vor OrtTelefon, Chat, Appausschließlich App und Chat

Wofür die Filialbank noch taugt

Der Schalter bleibt relevant, wenn du regelmäßig Bargeld einzahlst. Handwerksbetriebe, Vereinskassen oder Menschen, die ihr Haushaltsgeld bar verwalten, stoßen bei Neobanken schnell an Grenzen — dort läuft die Einzahlung über Partner im Einzelhandel und kostet je nach Anbieter ein Entgelt, etwa 1,5 Prozent des Betrags bei N26 und Tomorrow oder 2,5 Prozent oberhalb von 100 Euro im Monat bei bunq (Stand 11.10.2026). Auch bei komplexeren Anliegen wie einer Kontovollmacht, einer Nachlassabwicklung oder einem Immobilienkredit ist die persönliche Beratung ein echter Vorteil.

Wo Direktbanken den Mittelweg besetzen

Direktbanken bieten den vollen Funktionsumfang einer klassischen Bank — Dispo, Wertpapierdepot, Gemeinschaftskonto, Kreditkarte — ohne Filialkosten. Für die meisten Angestellten mit regelmäßigem Gehaltseingang ist das die wirtschaftlich vernünftigste Wahl. Wenn du Konto und Karte in einem Paket suchst, lohnt der Blick auf die Kombination von Girokonto mit Kreditkarte, weil dort Karten- und Kontogebühren zusammen bewertet werden. Viele Direktbanken ermöglichen neben dem Depot auch eine digitale Vermögensverwaltung, wie der Robo-Advisor-Vergleich zeigt. Für Zahlungen in Fremdwährungen führen einige Institute auch ein spezielles Devisenkonto.

Good to know: Die Einlagensicherung greift bei allen drei Banktypen gleichermaßen, solange die Bank einer gesetzlichen Sicherung im Europäischen Wirtschaftsraum angehört. Geschützt sind 100.000 Euro pro Kunde und Institut. Bei Neobanken mit ausländischer Banklizenz greift die Sicherung des jeweiligen Sitzlandes — der Schutzbetrag bleibt identisch, die abwickelnde Stelle ist eine andere. Die gesetzliche Einlagensicherung schützt ebenso das Guthaben auf Verrechnungskonten von Brokern, wie ein Broker-Vergleich zeigt. Mehr dazu unten.

Einlagensicherung beim Girokonto: Was bei einer Bankpleite gilt

Guthaben auf dem Girokonto ist bis 100.000 € je Kunde und Bank gesetzlich geschützt, in jedem Land der EU. Zuständig ist das Sicherungssystem des Landes, in dem die Bank ihren Sitz hat. Bei deutschen Banken zahlt die Entschädigungseinrichtung spätestens sieben Arbeitstage nach dem Entschädigungsfall, bei Neobanken mit Sitz im Ausland das System dort.

Wer sichert welche Bank

Im BaFin-Kontenvergleich sind 4.860 der 4.920 Kontomodelle (ohne Basiskonten) über ein deutsches Sicherungssystem geschützt. Die übrigen gehören zu Banken mit Sitz in anderen EU-Staaten, etwa Litauen (Revolut) oder den Niederlanden (bunq). Für dich ändert das am Betrag nichts, wohl aber am Ablauf: Im Ernstfall zahlt das ausländische System, und die Kommunikation läuft über die deutsche Zweigniederlassung oder direkt mit dem Sicherungssystem. Welches System zuständig ist, steht im Informationsbogen für den Einleger, den jede Bank vor Vertragsschluss aushändigen muss.

Sparkassen und Volksbanken schützen ihre Kundinnen und Kunden zusätzlich über die Institutssicherung ihrer Gruppe, viele private Banken über einen freiwilligen Einlagensicherungsfonds. Die gesetzliche Grenze von 100.000 € gilt unabhängig davon.

Hohe Beträge auf dem Girokonto

Geht vorübergehend viel Geld ein, etwa aus einem Hausverkauf, einer Abfindung oder einem Erbe, sind bis zu 500.000 € für sechs Monate nach der Gutschrift geschützt (§ 8 Abs. 2 Einlagensicherungsgesetz). Danach gilt wieder die Grenze von 100.000 € je Bank. Bei einem Gemeinschaftskonto steht jedem Kontoinhaber der eigene Schutz zu. Wer dauerhaft mehr hält, verteilt das Geld auf mehrere Banken.

Quellen: Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) §§ 8, 14 (gesetze-im-internet.de); BaFin-Kontenvergleich, Meldestand 11.10.2026, eigene Auswertung.

Der Dispo als größter Kostenfaktor

Der Dispo kostete private Haushalte in Deutschland im August 2026 im Schnitt 9,46 % Zinsen im Jahr (Bundesbank). In den Preislisten der Banken liegt der mittlere Satz höher, bei 11,76 %, und 42 % der Kontomodelle verlangen 12 % oder mehr. Wer regelmäßig überzieht, vergleicht deshalb zuerst den Dispozins und erst dann die Kontoführung.

Wer den Dispokredit nutzt, zahlt dafür oft mehr als für zehn Jahre Kontoführung. Im August 2026 zahlten private Haushalte laut Bundesbank im Schnitt 9,46 Prozent Zinsen für die Kontoüberziehung. Die Spanne in den Preislisten reicht laut BaFin-Kontenvergleich von 2,64 bis 16,09 Prozent pro Jahr — ein Unterschied, der bei identischer Überziehung den Zinsbetrag mehr als verdoppelt.

Die Spitzenwerte finden sich bei regionalen Instituten. Im BaFin-Kontenvergleich verlangen 134 Kontomodelle 14 % oder mehr (Meldestand 11.10.2026).

Was der Dispo laut Bundesbank wirklich kostet

Amtlich misst die Bundesbank, was Haushalte für Überziehungskredite tatsächlich zahlen: im März 2026 waren es im Schnitt 9,32 %, im August 9,46 %. Die Preislisten liegen höher. Im BaFin-Kontenvergleich verlangt die Hälfte der Kontomodelle mindestens 11,76 % für den eingeräumten Dispo, für eine Überziehung über den Rahmen hinaus (geduldete Überziehung) im Mittel 13,00 %.

Der Unterschied hat einen einfachen Grund. Die Bundesbank gewichtet nach Volumen, also danach, wie viel Geld zu welchem Zins tatsächlich im Minus steht. Große Banken mit vielen Kunden und niedrigeren Sätzen zählen dort stärker. Der BaFin-Datensatz zählt jedes Kontomodell einmal, auch das einer kleinen Bank mit hohem Satz.

Der Dispo hängt an der EZB, mit Aufschlag. Von Dezember 2021 bis Mai 2024 hob die EZB ihren Einlagesatz um 4,50 Prozentpunkte an, der durchschnittliche Dispo stieg im selben Zeitraum um 4,30 Punkte auf 11,23 %. Seitdem hat die EZB um 1,75 Punkte gesenkt, der Dispo fiel um 1,77 Punkte. Der Abstand zwischen beiden lag in diesen fünf Jahren immer zwischen 6,5 und 7,8 Prozentpunkten. Nach der Zinserhöhung der EZB vom 16. September 2026 auf 2,50 % dürfte der Dispo eher steigen als fallen. Den Septemberwert veröffentlicht die Bundesbank Anfang November.

Seit 2016 müssen Banken dich beraten, wenn du dein Konto dauerhaft und erheblich überziehst (§ 504a BGB). Spätestens dann lohnt der Vergleich mit einem Ratenkredit, dessen Zins meist unter dem Dispo liegt.

Quellen: EZB/Deutsche Bundesbank, MFI-Zinsstatistik, Überziehungskredite an private Haushalte, Deutschland (MIR.M.DE.B.A2Z1.A.R.A.2250.EUR.N), August 2026 vorläufig; EZB-Leitzinsen; BaFin-Kontenvergleich, Meldestand 11.10.2026, eigene Auswertung.

Was der Dispo konkret kostet

Ein Rechenbeispiel macht die Größenordnung greifbar. Wer 2.000 Euro drei Monate lang durchgehend im Dispo stehen lässt, zahlt beim Bundesbank-Durchschnitt von 9,46 Prozent (August 2026) 47,30 Euro Zinsen. Das entspricht ungefähr der Jahresgebühr eines bedingten Girokontos — für drei Monate Überziehung. Bleiben 1.000 Euro ein volles Jahr im Minus, sind es 94,60 Euro. Wie sich unterschiedliche Zinssätze und Überziehungsbeträge auf die Gesamtkosten auswirken, lässt sich mit einem Dispo-Rechner für 2026 individuell ermitteln.

Daraus folgt eine klare Reihenfolge bei der Kontoauswahl: Wenn du den Dispo regelmäßig nutzt, ist der Zinssatz wichtiger als die Kontoführungsgebühr. Ein Konto mit 4,90 Euro Monatsgebühr und 7 Prozent Dispozins ist günstiger als ein gebührenfreies Konto mit 15 Prozent, sobald du im Schnitt mehr als etwa 735 Euro überziehst. Nutzt du den Dispo dagegen nie, ist der Zinssatz irrelevant.

Neobanken und der fehlende Dispo

Ein Teil der App-Banken bietet gar keinen klassischen Dispositionskredit an. Das ist kein Nachteil, sondern eine bewusste Produktentscheidung — es verhindert schleichende Verschuldung. Wer eine Überziehungsmöglichkeit als Puffer braucht, sollte das vor der Eröffnung prüfen, weil die Umstellung später einen erneuten Kontowechsel bedeutet. Wie sich Guthabenverzinsung und Kontogebühr zusammen rechnen, zeigt die Übersicht der Girokonten zum Sparen. Für die reine Geldanlage eignen sich jedoch klassische Sparkonten oft besser als ein verzinstes Girokonto. Welche Zinsen dabei möglich sind, zeigt ein aktueller Tagesgeld-Vergleich.

Wechselprämien 2026 und der Kontowechsel in 12 Tagen

Mit der gesetzlichen Kontenwechselhilfe ist dein Girokonto in höchstens zwölf Geschäftstagen umgezogen: zwei Tage für die Anfrage der neuen Bank, fünf für die alte, fünf für die Einrichtung. Prämien gibt es zusätzlich, am 11.10.2026 bis zu 200 €, immer mit Bedingungen wie Geldeingang, Kartenzahlungen oder einem Stichtag.

Banken werben aktiv um Neukunden, und zwar mit Bargeld. Die Prämien lagen am 11.10.2026 bei bis zu 200 Euro. Sie sind ausnahmslos an Bedingungen geknüpft — üblich sind ein Mindestgeldeingang über mehrere Monate, eine bestimmte Zahl an Kartentransaktionen oder die Nutzung des Kontowechselservice.

Welche Prämien noch laufen

Mehrere Direktbanken werben derzeit gar nicht mehr mit einer Girokonto-Prämie, andere haben Stichtage gesetzt oder die Prämie an ein zweites Produkt gekoppelt. So sieht es am 9. Oktober 2026 auf den Websites der Banken aus:

Bank Prämie Kernbedingung gültig bis
1822direkt* 200 € Konto mit monatlichem Geldeingang eröffnen, girocard einsetzen; Details nennt die Bank nicht –
Berliner Volksbank 200 € Online-Eröffnung des Modells „Girokonto“, kein Konto in den letzten 24 Monaten 31.10.2026
comdirect bis 150 € Cashback 5 % auf Einkäufe mit der Visa-Debitkarte, höchstens 50 € im Monat, 3 Monate Eröffnung bis 18.10.2026
norisbank 120 € Top-Girokonto zusammen mit Top-Zinskonto online abschließen –
Commerzbank* 100 € Startguthaben: kein Commerzbank-Girokonto in den letzten 24 Monaten, Online-Eröffnung, aktive Nutzung über 3 Monate –
Haspa 75 € Kunden werben Kunden (HaspaJoker), für beide Seiten 30.11.2026
ING, DKB, Postbank, Consorsbank, C24 keine auf den Girokonto-Seiten keine Eröffnungsprämie genannt –

Quelle: Websites der Banken, geprüft am 11.10.2026. * Partnerlink im Vergleich: Bei Abschluss erhalten wir eine Provision.

Rechne eine Prämie immer gegen die Jahreskosten. 100 € einmalig gleichen eine Kontoführung von 4,90 € im Monat nicht einmal zwei Jahre lang aus (58,80 € im Jahr). Prämien, die an Kartenumsatz oder Cashback hängen, zahlen sich nur aus, wenn du die Karte ohnehin so oft nutzt. Und prüfe, ob du als Neukunde giltst: Viele Banken schließen aus, wer in den letzten Monaten schon ein Konto bei ihnen hatte.

Prämien können sich kurzfristig ändern. Eine Prämie sollte nie das alleinige Kriterium sein: 200 Euro einmalig gleichen eine dauerhafte Jahresgebühr von 58,80 Euro nur gut drei Jahre lang aus. Welche Angebote gerade laufen, hält die Übersicht zu den Girokonto-Wechselprämien 2026 fest.

Der Kontowechselservice ist dein gesetzliches Recht

Seit dem 18. September 2016 sind alle deutschen Banken durch das Zahlungskontengesetz verpflichtet, dich beim Kontowechsel zu unterstützen. Kostenlos sein müssen der Zugang zu deinen Daueraufträgen und Lastschriften, die Übermittlung der Listen und die Schließung des alten Kontos (§ 26 Abs. 3 ZKG). Für weitere Leistungen darf eine Bank nur ein vereinbartes, angemessenes und an ihren Kosten ausgerichtetes Entgelt verlangen. Die meisten Banken in unserem Vergleich bieten einen kostenlosen digitalen Wechselservice an (Stand 11.10.2026).

Der Ablauf ist mit klaren Fristen geregelt, die sich auf maximal zwölf Geschäftstage summieren:

  • 2 Geschäftstage: Die neue Bank fordert nach Erhalt deiner Ermächtigung die Daten bei der alten Bank an (§ 22 ZKG).
  • 5 Geschäftstage: Die alte Bank übermittelt die Liste der Daueraufträge, die Lastschriftmandate und alle eingehenden Überweisungen der letzten 13 Monate (§ 23 ZKG).
  • 5 Geschäftstage: Die neue Bank richtet die Daueraufträge ein, akzeptiert die Lastschriften und informiert die Zahlungsempfänger und Zahler (§ 24 ZKG).

In der Praxis geht es oft schneller als die gesetzliche Höchstfrist. Wichtig: Der Anspruch gilt ausschließlich für Verbraucher-Girokonten. Geschäftskonten, Sparbücher und Wertpapierdepots musst du selbst umziehen. Für Wertpapiere ist stattdessen ein Depotwechsel ohne Verkauf der Anteile erforderlich.

Was du beim Wechsel selbst prüfen solltest

Lass das alte Konto zwei bis drei Monate parallel laufen, bevor du es schließt. So fallen Lastschriften auf, die nicht in den 13-Monats-Zeitraum fielen — etwa jährliche Versicherungsbeiträge oder Mitgliedsbeiträge. Prüfe außerdem, ob ein bestehender Dispo beim neuen Konto in gleicher Höhe eingeräumt wird, und ob Freistellungsaufträge oder ein Pfändungsschutz übertragen werden müssen.

Deine Rechte als Kontoinhaber: Entgeltinformation, Kontowechsel, Basiskonto

Das Zahlungskontengesetz gibt dir vier Werkzeuge: eine Entgeltinformation vor der Kontoeröffnung, jedes Jahr eine Aufstellung aller gezahlten Entgelte, eine gesetzlich geregelte Kontenwechselhilfe und den Anspruch auf ein Basiskonto. Dazu kommt: Neue oder höhere Gebühren gelten nur, wenn du ihnen ausdrücklich zustimmst. Schweigen reicht nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs nicht.

Entgeltinformation und Entgeltaufstellung

Vor Vertragsschluss muss dir die Bank eine Entgeltinformation geben, ein standardisiertes Blatt mit den Preisen der wichtigsten Dienste (§ 5 ZKG). Einmal im Jahr und bei Kündigung bekommst du eine Entgeltaufstellung mit allem, was du tatsächlich gezahlt hast, inklusive Dispozinsen (§ 10 ZKG). Die Aufstellung ist der schnellste Weg, dein bisheriges Konto mit einem neuen zu vergleichen.

Kontenwechselhilfe: Fristen und was kostenlos sein muss

Beim Kontowechsel fordert die neue Bank innerhalb von zwei Geschäftstagen nach deiner Ermächtigung die Daten bei der alten Bank an (§ 22 ZKG). Die alte Bank schickt binnen fünf Geschäftstagen die Daueraufträge, Lastschriftmandate und die Zahlungseingänge der letzten 13 Monate (§ 23 ZKG). Die neue Bank richtet dann innerhalb von fünf Geschäftstagen alles ein und informiert Zahler und Zahlungsempfänger (§ 24 ZKG).

Ganz kostenlos ist der Wechsel gesetzlich nicht. Ohne Entgelt bleiben müssen der Zugang zu deinen Daueraufträgen und Lastschriften, die Übermittlung der Listen und die Schließung des alten Kontos (§ 26 Abs. 3 ZKG). Für andere Leistungen darf eine Bank nur dann etwas verlangen, wenn es vereinbart, angemessen und an ihren tatsächlichen Kosten ausgerichtet ist. Die Pflicht gilt für Konten bei Banken in Deutschland in derselben Währung; bei einer Bank im Ausland ziehst du selbst um.

Basiskonto für alle

Jeder Verbraucher mit rechtmäßigem Aufenthalt in der EU hat Anspruch auf ein Basiskonto, auch ohne festen Wohnsitz und unabhängig von der Schufa (§ 31 ZKG). Die Bank muss den Vertrag innerhalb von zehn Geschäftstagen anbieten. Das Entgelt muss angemessen sein (§ 41 ZKG). Im BaFin-Kontenvergleich kosten Basiskonten im Mittel 5,95 € im Monat, also kaum weniger als normale Konten, und nur 6,8 % sind kostenlos. Ein Entgelt, das die Zusatzkosten nur auf Basiskonto-Kunden abwälzt, ist unwirksam (Bundesgerichtshof, Urteil vom 30.06.2020, XI ZR 119/19). Mehr dazu im Beitrag zum Basiskonto.

Gebührenerhöhung nur mit deiner Zustimmung

Lange galt Schweigen als Zustimmung: Widersprach man einer neuen Gebühr nicht binnen zwei Monaten, galt sie. Der Bundesgerichtshof hat diese Klausel am 27.04.2021 für unwirksam erklärt (XI ZR 26/20). Seitdem müssen Banken für neue oder höhere Entgelte deine ausdrückliche Zustimmung einholen. Lehnst du ab, darf die Bank kündigen, mit einer Frist von mindestens zwei Monaten. Das ist der Moment, das Konto mit dem Vergleich oben gegenzurechnen.

Quellen: Zahlungskontengesetz §§ 5, 10, 16, 20–26, 31, 41 (gesetze-im-internet.de); Bundesgerichtshof, Urteile vom 30.06.2020 (XI ZR 119/19) und 27.04.2021 (XI ZR 26/20) (bundesgerichtshof.de); BaFin-Kontenvergleich, Meldestand 11.10.2026.

Welches Girokonto zu welchem Nutzerprofil passt

Welches Girokonto passt, entscheidet dein Geldeingang mehr als die Bank. Mit regelmäßigem Gehalt über 1.000 € ist fast jedes Direktbank-Konto kostenlos. Bei schwankendem oder niedrigem Eingang zählt ein Konto ohne Bedingung. Wer viel Bargeld nutzt oder einzahlt, fährt mit einer Filiale oder einem großen Automatennetz besser, auch wenn das etwas kostet.

Eine allgemeingültige Rangliste hilft wenig, weil sich die Kosten je nach Nutzung völlig unterschiedlich verteilen. Sinnvoller ist die Zuordnung nach Lebenssituation.

Angestellte mit festem Gehaltseingang

Wer monatlich mehr als 1.000 Euro netto erhält, erfüllt jede gängige Bedingung mühelos. Für dieses Profil ist ein Direktbank-Konto die naheliegende Wahl: kostenlose Kontoführung, Girocard und Debitkarte inklusive, voller Funktionsumfang. Entscheidungskriterium sind dann die Nebenkosten — Girocard-Gebühr, Fremdabhebungen und Dispozins.

Teilzeit, Elternzeit oder schwankendes Einkommen

Sobald der monatliche Eingang unter 700 Euro fallen kann, wird ein bedingtes Konto zur Kostenfalle. Hier lohnt ein bedingungslos kostenloses Konto, auch wenn du dafür auf die Girocard oder auf unbegrenzte Freiabhebungen verzichtest. Alternativ funktioniert der Dauerauftrag-Trick bei Banken, die Eigenüberweisungen als Geldeingang anerkennen.

Studierende und unter 28-Jährige

Für diese Gruppe ist die Gebührenfrage meist entschärft, weil fast alle Direktbanken junge Kunden pauschal befreien — je nach Institut bis 28, 30 oder 31 Jahre. Wichtig ist der Blick auf das Datum, an dem die Befreiung endet: Danach greift automatisch die reguläre Gebühr, wenn kein ausreichender Geldeingang vorliegt. Für Minderjährige gibt es spezielle Angebote, deren Leistungen und Grenzen der Jugendkonto Vergleich 2026 aufzeigt. Für Studierende gelten dabei oft besondere Konditionen, wie der Studentenkonto-Vergleich 2026 zeigt.

Rentnerinnen und Rentner

Die Rentenzahlung zählt bei allen Banken als Geldeingang. Liegt sie über der jeweiligen Schwelle, gelten dieselben Konditionen wie für Berufstätige. Relevanter ist hier oft die Bargeldversorgung: Wer regelmäßig am Schalter abhebt oder einzahlt, fährt mit einer Filialbank trotz Gebühr bequemer.

Bargeldnutzer und Zweitkonten

Wer viel bar zahlt, sollte auf die Zahl der kostenlosen Abhebungen achten. Die Spannen sind groß: Manche Konten ohne Bedingung erlauben zwei bis vier kostenlose Abhebungen pro Monat und berechnen danach 2,00 Euro je Vorgang (N26 Standard, C24 Smartkonto), andere geben Beträge ab 50 Euro (ING, DKB) oder ab 100 Euro (Trade Republic) gebührenfrei aus (Stand 11.10.2026). Für ein Zweitkonto zum Sortieren von Miete, Versicherungen und Fixkosten ist ein bedingungslos kostenloses Konto die einzig sinnvolle Wahl, weil dort naturgemäß kein Gehalt eingeht.

Zweitkonto und mehrere Konten

Mehrere Girokonten sind längst normal. 2025 nutzten 61 % der Menschen in Deutschland ein Girokonto, 29 % zwei und 9 % drei oder mehr, so die Bundesbank-Studie zum Zahlungsverhalten. Der Anteil mit mehr als einem Konto ist gegenüber 2023 deutlich gestiegen. Typisch ist ein Gehaltskonto bei einer Direktbank oder Filialbank und ein zweites Konto ohne Bedingung für Fixkosten, Reisen oder gemeinsame Ausgaben.

Für das Zweitkonto gilt eine einfache Regel: Es muss ohne Geldeingang kostenlos sein, sonst kostet es jeden Monat Gebühr. Solche Konten stehen im Abschnitt zur kostenlosen Kontoführung. Ein zweites Konto ist kein Kredit. Ob die Eröffnung bei einer Auskunftei gespeichert ist und was dort über dich steht, zeigt dir die kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DSGVO.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Zahlungsverhalten in Deutschland 2025 (Stand Juli 2026).

So vergleichen wir: Methodik des Girokonto-Vergleichs

Unser Girokonto-Vergleich stellt die Posten nebeneinander, die ein Konto im Jahr kostet: Grundgebühr und Bedingung, Karten, Bargeld, Ausland und Dispo. Die Konditionen von 26 Konten bei 19 Banken haben wir am 11.10.2026 auf den Websites der Banken geprüft. Provisionen ändern an den Angaben nichts, Banken ohne Partnervertrag stehen gleichberechtigt daneben.

Wie wir die Kosten rechnen

Maßgeblich sind die Jahreskosten in Euro: zwölf Monatsgebühren mit oder ohne erfüllte Bedingung, die Jahresentgelte für girocard und Kreditkarte, die Entgelte für Abhebungen außerhalb des kostenlosen Netzes, das Fremdwährungsentgelt und die Dispozinsen. Wie du das für dein Konto rechnest, zeigt der Abschnitt Jahreskosten nach Nutzungsprofil. Prämien rechnen wir nicht ein.

Was nicht in die Kosten eingeht: Prämien, Provisionen, Kundenbewertungen, Testurteile und die Frage, ob eine Bank Partner von Finalarm ist. Prämien stehen in einer eigenen Tabelle, weil sie einmalig sind und an Bedingungen hängen.

Wer aufgenommen wird

In die Liste kommen Girokonten für Privatpersonen mit Wohnsitz in Deutschland, die bundesweit online oder in der Filiale eröffnet werden können. Die Bank braucht eine Erlaubnis in der EU und gehört einem gesetzlichen Einlagensicherungssystem an. Ihre Preise müssen öffentlich auf der eigenen Website stehen, im Preis- und Leistungsverzeichnis oder in der Entgeltinformation, die jede Bank nach § 5 Zahlungskontengesetz bereitstellen muss. Sparkassen und Volksbanken haben je Institut eigene Preise; wir zeigen sie als Beispiele, nicht vollständig.

Geprüft haben wir 21 Banken; 19 davon mit 26 Konten erfüllen die Kriterien, zwei österreichische Angebote nicht. Den vollständigen amtlichen Überblick über alle Kontomodelle in Deutschland bietet der Kontenvergleich der BaFin. Dort melden die Banken ihre Daten selbst, die BaFin prüft sie nicht.

Woher die Zahlen kommen

Konditionen lesen wir auf den Websites der Banken ab und speichern zu jedem Wert die Quelle und das Prüfdatum. Marktdaten übernehmen wir von der BaFin (Kontenvergleich), der Bundesbank und der EZB (Zinsstatistik, Studie zum Zahlungsverhalten). Zuletzt geprüft haben wir alle Konditionen am 11.10.2026. Prämien stehen mit ihrem Enddatum in der Tabelle.

Fehler und Korrekturen

Findest du einen Wert, der nicht mehr stimmt, schreib uns über die im Impressum genannte Adresse. Wir prüfen die Meldung gegen die Bankwebsite, korrigieren den Wert und vermerken die Änderung mit Datum auf dieser Seite.

Fachlich geprüft von Chanel Chokdee, Content & Marketing Managerin bei Finalarm, nach Studium und Stationen im Wirtschaftsjournalismus. Zuletzt geprüft am 11.10.2026.

Häufig gestellte Fragen

Welches Girokonto ist wirklich kostenlos ohne Bedingungen?

Laut BaFin-Kontenvergleich sind 30 von 4.920 Kontomodellen ohne Grundgebühr und ohne jede Bedingung (Meldestand 11.10.2026), darunter Modelle von C24, N26, Trade Republic, BBVA und Openbank (ehemals Santander). Sie verlangen keinen Mindestgeldeingang, bieten dafür aber oft keine Girocard. Einige dieser Anbieter sind auch im Online-Broker-Vergleich vertreten, da sie ebenfalls Wertpapierdepots führen. In unserer Prüfung vom 11.10.2026 erfüllen sechs Konten das Kriterium: C24 Smartkonto, N26 Standard, Openbank BestGiro, Trade Republic, Revolut Standard und bunq Free.

Angebote im Überblick

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Wie hoch ist der Mindestgeldeingang beim Girokonto üblicherweise?

Bei den Direktbanken in unserem Vergleich liegt die Schwelle zwischen 500 und 1.000 Euro monatlich: Die Norisbank verlangt 500 Euro, DKB, Consorsbank, comdirect und 1822direkt jeweils 700 Euro, die ING 1.000 Euro pro Monat; die Postbank verlangt für ihr Giro extra plus 3.000 €. Stand: 11.10.2026.

Was kostet ein Girokonto im Durchschnitt pro Jahr?

Laut BaFin-Kontenvergleich kostet die Kontoführung bei Erwachsenen-Kontomodellen im Mittel 6,40 € im Monat, also 76,80 € im Jahr, ohne Karten und Dispo.

Wie lange dauert der Kontowechsel und was kostet er?

Der gesetzliche Kontowechselservice dauert höchstens zwölf Geschäftstage. Kostenlos sein müssen dabei der Zugang zu Daueraufträgen und Lastschriften, die Übermittlung der Listen und die Schließung des alten Kontos (§ 26 Abs. 3 ZKG); für weitere Leistungen darf eine Bank nur ein vereinbartes, angemessenes Entgelt verlangen. Ebenfalls gesetzlich geregelt ist der Anspruch auf ein Girokonto für jeden Bürger.

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Zählt eine Eigenüberweisung als Geldeingang?

Das hängt von der Bank ab. Bei der DKB zählt jeder Geldeingang, auch die Überweisung von einem eigenen Zweitkonto. Andere Institute verlangen ausdrücklich einen Gehalts-, Renten- oder BAföG-Eingang. Bei der DKB zählen Zinsen, Rücklastschriften, Stornos und Wertpapierumsätze nicht mit; bei der Postbank zählen Umbuchungen innerhalb des Deutsche-Bank-Konzerns nicht. Die PSD Bank Nürnberg verlangt für ihr GiroDirekt einen regelmäßigen Gehalts- oder Renteneingang.

Wie teuer ist der Dispo wirklich?

Private Haushalte zahlten im August 2026 im Schnitt 9,46 Prozent (Bundesbank). In den Preislisten reicht der Dispozins von 2,64 bis 16,09 Prozent, im Mittel 11,76 Prozent (BaFin-Kontenvergleich). 2.000 Euro über drei Monate im Dispo kosten beim Bundesbank-Durchschnitt etwa 47,30 Euro Zinsen.

Q

Welche Bank hat keine Kontoführungsgebühren?

Ohne Kontoführungsgebühr und ohne jede Bedingung sind laut BaFin-Kontenvergleich nur 30 von 4.920 Kontomodellen, darunter das C24 Smartkonto, N26 Standard, das Openbank BestGiro, das Girokonto von Trade Republic, Revolut Standard und bunq Free (Meldestand 11.10.2026). Viele weitere Banken verlangen nichts, solange monatlich ein bestimmter Betrag eingeht. Von den 26 Konten, die wir am 11.10.2026 geprüft haben, sind sechs ohne Bedingung kostenlos.

Q

Welche Bank ist die beste für ein Girokonto?

Eine Bank, die für alle die beste ist, gibt es nicht. Entscheidend sind dein Geldeingang, ob du eine girocard brauchst, wie oft du Bargeld abhebst und ob du den Dispo nutzt. Mit festem Gehalt über 1.000 € ist fast jedes Direktbank-Konto kostenlos, bei wenig Geldeingang zählt ein Konto ohne Bedingung. Rechne Grundgebühr, girocard, Abhebungen und Dispo für ein Jahr zusammen, wie im Abschnitt zu den Jahreskosten beschrieben.

Q

Gibt es bei Sparkasse oder Volksbank ein kostenloses Girokonto?

Ja, aber selten und meist mit Bedingung. Im BaFin-Kontenvergleich haben 128 von 327 Sparkassen und 235 von 595 Genossenschaftsbanken mindestens ein Kontomodell für Erwachsene ohne Grundgebühr. Über alle Modelle liegt die mittlere Kontoführung bei Sparkassen bei 7,00 €, bei Volks-, Raiffeisen-, Sparda- und PSD-Banken bei 5,95 € im Monat. Jedes Institut setzt eigene Preise, frag deine Entgeltinformation an.

Q

Sind zwei Girokonten schlecht für die Schufa?

Ein zweites Girokonto ist kein Kredit. 38 % der Menschen in Deutschland nutzen zwei oder mehr Girokonten, so die Bundesbank-Studie zum Zahlungsverhalten 2025. Ein Dispo ist dagegen ein Kreditrahmen, den eine Bank vor der Einräumung prüft. Was eine Auskunftei über dich speichert, zeigt dir die kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DSGVO.

Q

Darf meine Bank die Kontoführungsgebühr einfach erhöhen?

Nein. Der Bundesgerichtshof hat am 27.04.2021 entschieden, dass Schweigen keine Zustimmung zu neuen oder höheren Entgelten ist (XI ZR 26/20). Die Bank braucht deine ausdrückliche Zustimmung. Lehnst du ab, kann sie das Konto mit mindestens zwei Monaten Frist kündigen. Nutze die Zeit für einen Vergleich und die gesetzliche Kontenwechselhilfe.

Q

Was kostet ein Basiskonto?

Ein Basiskonto kostet im Mittel 5,95 € im Monat, nur 6,8 % der 1.667 Basiskonten im BaFin-Kontenvergleich sind kostenlos (Meldestand 11.10.2026). Das Entgelt muss angemessen sein (§ 41 Zahlungskontengesetz). Eine Bank darf die Mehrkosten nicht allein auf Basiskonto-Kunden abwälzen, entschied der Bundesgerichtshof 2020 (XI ZR 119/19). Den Anspruch auf ein Basiskonto hat jeder mit rechtmäßigem Aufenthalt in der EU.

Q

Wie sicher ist mein Geld auf dem Girokonto einer Neobank?

Bei Neobanken mit Banklizenz in der EU ist Guthaben bis 100.000 € je Kunde gesetzlich geschützt, wie bei jeder deutschen Bank. Zuständig ist das Sicherungssystem im Sitzland, bei Revolut Litauen, bei bunq die Niederlande. Anbieter, die nur E-Geld-Institut sind, fallen nicht unter die Einlagensicherung. Welches System gilt, steht im Informationsbogen für den Einleger.

Q

Was kostet Bargeld abheben im Ausland?

Im Euroraum darf eine Abhebung in Euro nicht mehr kosten als die gleiche Abhebung in Deutschland bei deiner Bank. Außerhalb des Euroraums verlangen viele Banken ein Fremdwährungsentgelt, oft 1 bis gut 2 % des Betrags, einige Direkt- und Neobanken nichts, dazu manchmal einen festen Betrag je Abhebung. Lehne am Automaten die Umrechnung durch den Betreiber ab. Die Entgelte stehen im Preis- und Leistungsverzeichnis deiner Bank.

Q

Wie viele Girokonten vergleicht ihr?

Geprüft haben wir am 11.10.2026 26 Konten bei 19 Banken; die Vergleichstabelle auf dieser Seite zeigt acht davon. Aufgenommen werden Girokonten für Privatpersonen mit Wohnsitz in Deutschland, die bundesweit eröffnet werden können und deren Preise öffentlich auf der Bankwebsite stehen. Das ist kein vollständiger Marktüberblick, den bietet der Kontenvergleich der BaFin mit 6.587 Modellen. Stand der Konditionen: 11.10.2026.

Indizes verzögertIndizes: TradingView